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⚠️ Hybrid Geprüft: April 2026

WebODM

OpenDroneMap / MasseranoLabs

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Open-Source-Alternative zu Agisoft Metashape und Pix4D: Verarbeitet Drohnenbilder zu Orthophotos, Punktwolken und digitalen Geländemodellen. Selbst-gehostet via Docker — vollständige Datenkontrolle, keine Lizenzkosten. Für Forstwirtschaft geeignet, aber weniger ausgereift als kommerzielle Alternativen.

Kosten: Selbst-gehostet kostenlos (Docker). WebODM Lightning (gemanagter Cloud-Dienst): ab 0,03 USD/Bild; typisches 500-ha-Projekt (~3.000 Bilder) ca. 90 USD.

Stärken

  • Vollständig kostenlos (selbst-gehostet via Docker) — keine Lizenzgebühren
  • On-Premise: alle Bilder bleiben auf dem eigenen Server
  • WebODM Lightning als Cloud-Option bei Bedarf (pay-per-use)
  • Aktive Open-Source-Community, regelmäßige Updates
  • Unterstützt NDVI-Berechnung aus Multispektralbildern

Einschränkungen

  • Setup erfordert Docker-Kenntnisse — kein einfacher Windows-Installer
  • Deutlich langsamer als Metashape bei großen Datensätzen (>2.000 Bilder)
  • Genauigkeit leicht unter kommerziellen Alternativen (insbesondere Metashape)
  • Kein Python-API für professionelle Automatisierung
  • Support über Community-Foren — kein kommerzieller Support

Passt gut zu

Forschungsprojekte und Hochschulen ohne Lizenzbudget Kleinere Forstbetriebe als kostenloser Einstieg in Drohnen-Photogrammetrie Pilotprojekte, bei denen Genauigkeit nicht hochkritisch ist

So steigst du ein

Schritt 1: Installiere Docker Desktop auf deinem Rechner (Windows, macOS oder Linux). Führe dann docker run -ti -p 8000:8000 -v /my/projects:/webodm/app/media opendronemap/webodm aus. Nach dem ersten Download (ca. 2 GB) ist WebODM im Browser unter localhost:8000 erreichbar.

Schritt 2: Erstelle eine neue Task, lade deine Drohnenbilder hoch und wähle ein Preset. Für forstliche Schadkartierung empfiehlt sich “Forest” oder “High Resolution” mit Multispektral-Option. Die Verarbeitung von 1.000 Bildern dauert je nach Hardware 3–8 Stunden.

Schritt 3: Exportiere das Ergebnis-Orthofoto als GeoTIFF und öffne es in QGIS. Berechne dort den NDVI aus den Multispektral-Bändern und setze Schwellenwerte zur Erkennung geschwächter Baumkronen.

Ein konkretes Beispiel

Eine Forstbetriebsgemeinschaft aus dem Harz nutzt WebODM auf einem alten Workstation-PC (16 GB RAM, keine dedizierte GPU) für die Verarbeitung saisonaler Drohnenflüge. Für 800 Bilder eines 150 ha großen Areals benötigt die Software ca. 4 Stunden Rechenzeit. Die Ergebnisqualität reicht für die Sichtkontrolle und Lagekartierung von Schadholz aus, ist aber nicht für hochpräzise Einzelbaum-Analysen geeignet. Für die Forstbetriebsgemeinschaft ist der Preis entscheidend: null Lizenzkosten.

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Empfohlen in 1 Use Cases

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