mytracekey UDI Manager
tracekey solutions GmbH
Spezialisierte Cloud-Software für UDI-Management und EUDAMED-Registrierung. Validiert Produktdaten gegen EUDAMED-Geschäftsregeln, erstellt XML-Exporte für den Bulk-Upload und unterstützt optionale M2M-Anbindung. Entwickelt von einem deutschen Anbieter (Bochum) mit tiefem MDR/IVDR-Fachwissen, der Funktionsumfang ist überwiegend regelbasierte Automatisierung, keine ML-basierte Validierung.
Kosten: Mehrere Pakete (Free, Full, Europe, Premium, Enterprise), konkrete Preise nur über den Preiskalkulator im Kundenportal. Pay-per-use-Modell mit inkludiertem UDI-Kontingent pro Paket. Frühere veröffentlichte Richtwerte: Basic ab ca. 79 €/Monat, Full ca. 99 €/Monat, Premium ca. 179 €/Monat.
Kategorien
Stärken
- Speziell für EUDAMED entwickelt, kein generisches Tool, sondern gebaut für die 50+ Pflichtfelder der UDI/Device-Registration
- Vorab-Validierung gegen EUDAMED-Geschäftsregeln: Fehler werden erkannt, bevor die Einreichung scheitert
- XML-Export für Bulk-Upload inkludiert, kein manuelles Copy-Paste in die EUDAMED-Weboberfläche
- Optionale M2M-Verbindung für vollständige Automatisierung verfügbar (Premium/Europe)
- Deutschsprachiger Support, deutscher Anbieter (Bochum), EU-Datenhaltung, relevant für DSGVO-konforme Nutzung
- Unterstützt MDR, MDD, IVDR, IVDD, AIMDD sowie optional swissdamed und AusUDID
Einschränkungen
- Kein vollintegriertes QMS, ausschließlich auf UDI/EUDAMED-Prozesse fokussiert, kein Dokumentenmanagement
- M2M-Integration bedeutet erheblichen Zusatzaufwand (eDelivery Access Point, EC-Anbindung), für kleine Portfolios überdimensioniert
- Preismodell skaliert mit UDI-Volumen, bei sehr großen Portfolios (1.000+ UDIs) explizit kalkulieren
- Funktional eher regelbasierte Automatisierung als KI/ML, bei Tool-Vergleichen mit AI-First-Lösungen entsprechend einordnen
- Preisinformationen erst nach Anmeldung im Preiskalkulator sichtbar, kein vollständig öffentliches Pricing
Passt gut zu
Kurzfazit
Der mytracekey UDI Manager ist eine spezialisierte EUDAMED-Compliance-Software aus Deutschland, schlank, fokussiert, gut auf die Pflichtfelder der europäischen Medizinprodukteverordnung zugeschnitten. Stärken: regelkonforme Vorab-Validierung, XML-Bulk-Upload statt manuelle Web-Eingabe, deutsche Datenhaltung und deutscher Support. Wichtig zu wissen: Der Funktionsumfang ist überwiegend regelbasierte Automatisierung (Schema-Validierung, Geschäftsregeln, Workflow), keine ML- oder LLM-basierte Intelligenz, wer ein “AI-first”-Tool erwartet, sollte die Erwartungshaltung kalibrieren. Schwächen: kein vollständig transparentes Pricing, kein integriertes QMS und limitierte Skalierung für Portfolios mit mehr als 1.000 UDIs ohne Sonderkalkulation.
Für wen ist der mytracekey UDI Manager?
Kleine bis mittlere Medizinproduktehersteller: Für Hersteller mit 50–500 Produktkonfigurationen ist das Tool der pragmatische Mittelweg zwischen “alles manuell in der EUDAMED-Weboberfläche eingeben” und “vollintegrierte QMS-Suite kaufen”. Der Einstiegspreis bleibt überschaubar, die Time-to-Value liegt im einstelligen Wochenbereich.
Regulatory-Affairs-Teams ohne ERP-Anbindung: Wer kein ERP- oder PLM-System hat, das EUDAMED-Daten direkt liefern könnte, gewinnt mit dem UDI Manager eine schlanke Stammdaten-Lösung mit eingebauter Validierung. Excel- und CSV-Importe sind das tägliche Brot.
Klasse-I- und -IIa-Hersteller mit häufigen Produktänderungen: Wenn du regelmäßig Etiketten, Verpackungseinheiten oder Konfigurationen anpasst, sparst du gegenüber der manuellen EUDAMED-Pflege deutlich Zeit, der semi-automatisierte XML-Upload macht aus jeder Änderungswelle eine Aufgabe von Minuten statt Stunden.
Schweizer Hersteller mit swissdamed-Pflicht: Das Tool unterstützt optional swissdamed (Schweizer Pendant zu EUDAMED), für Hersteller mit DACH-weiter Vermarktung ein direkter Effizienzgewinn, weil zwei Datenbanken aus einer Datenquelle bedient werden können.
Compliance-Verantwortliche mit Audit-Pflicht: Audit Trail (im Full-Plan) und Task Manager geben dir die Nachweisstruktur, die du bei MDR-Audits brauchst, wer hat wann welche UDI-Daten geändert, welche Einreichungen sind erfolgt, welche stehen aus.
Weniger geeignet für: Sehr große Hersteller mit Tausenden UDIs und vollständiger ERP/PLM-Anbindung (hier lohnt eine dedizierte Integrations-Lösung über M2M oder ein größeres QMS), Hersteller außerhalb der EU/CH/AU-Märkte (das Tool ist auf europäische Regularien zugeschnitten), und Teams, die ein integriertes Dokumentenmanagement und QMS aus einer Hand brauchen, dafür sind
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Free | 0 € | Eingeschränkter Funktionsumfang zum Testen, wenige UDIs, keine Audit-Funktionen |
| Full | Über Preiskalkulator (Richtwert ~99 €/Monat) | EUDAMED-Validierung, Audit Trail, Task Manager, XML-Export |
| Europe | Über Preiskalkulator | Vollständige EUDAMED- und swissdamed-Compliance |
| Premium | Über Preiskalkulator (Richtwert ~179 €/Monat) | Mehrere SRNs, integrierte M2M-Verbindung, höhere UDI-Kontingente |
| Enterprise | Auf Anfrage | High-Volume-UDI-Management, dedizierter Support, individuelle Anpassungen |
Einordnung: Die Free-Variante reicht für eine erste Tool-Bewertung, aber nicht für Produktivbetrieb. Der Full-Plan ist der typische Einstieg für Hersteller, die EUDAMED eigenständig managen, Audit Trail und Task Manager sind für Compliance-Nachweise praktisch unverzichtbar. Premium lohnt sich, sobald die manuelle XML-Upload-Routine durch M2M ersetzt werden soll und mehrere SRNs verwaltet werden. Enterprise ist für Konzerne mit umfangreichen Produktportfolios oder eigenem Tooling-Setup gedacht. Pay-per-use für zusätzliche UDIs jenseits des Pakets ist ehrlich, wer wächst, zahlt entsprechend, ohne sofort ins nächste Paket wechseln zu müssen. Eine vollständig öffentliche Preisliste wäre allerdings wünschenswert; die Pflicht zum Preiskalkulator ist eine sanfte Sales-Hürde.
Stärken im Detail
Speziell für EUDAMED gebaut. Anders als generische Stammdaten- oder Compliance-Tools ist der UDI Manager exakt auf die Datenstrukturen der EUDAMED-Datenbank ausgerichtet. Die 50+ Pflichtfelder einer Device- und UDI-DI-Registration sind nativ abgebildet, inklusive der Spezifika zu Basic UDI-DI, Produktvarianten, Klassifikation und Regulationspfaden. Das spart Konfigurationsaufwand, der bei generischen Tools regelmäßig in mehrwöchiges Custom-Mapping mündet.
Vorab-Validierung gegen EUDAMED-Geschäftsregeln. Bevor du Daten an EUDAMED sendest, prüft das Tool gegen die offiziellen Validation Rules der EU-Kommission. Fehler, etwa fehlende Pflichtfelder, ungültige Code-Listen oder inkonsistente Klassifizierungen, werden lokal erkannt und können korrigiert werden, statt im EUDAMED-Backend zu scheitern. Das verkürzt Einreichungszyklen erheblich, gerade bei größeren Bulk-Uploads.
XML-Bulk-Upload statt Web-Formular. Die manuelle EUDAMED-Web-Eingabe ist bei mehr als einer Handvoll Produkten ein operatives Risiko, Tippfehler, vergessene Felder, Zeitaufwand. Der UDI Manager erzeugt valide XML-Pakete für den EUDAMED-Bulk-Upload, die im EUDAMED Playground (Testumgebung) vorab geprüft und dann in die Produktionsumgebung übertragen werden können. Für Hersteller mit hoher Änderungsfrequenz ist das der wichtigste Hebel.
M2M-Integration für Vollautomatisierung. Im Premium- und Europe-Paket lässt sich eine direkte Machine-to-Machine-Verbindung zu EUDAMED über eDelivery aufsetzen. Damit entfällt jeglicher manueller Upload-Schritt, Stammdaten-Änderungen im UDI Manager fließen automatisch in EUDAMED. Aufwand: spürbar, weil eDelivery Access Points und EC-Anbindung konfiguriert werden müssen, Nutzen: in einem produktiven, kontinuierlich aktualisierten Portfolio enorm.
Deutscher Anbieter, EU-Datenhaltung, deutscher Support. tracekey solutions GmbH sitzt in Bochum und hostet in der EU. Für ein Compliance-Tool, das mit regulatorisch sensiblen Produktdaten arbeitet, ist das ein klares Argument. Deutschsprachiger Support reduziert Reibung bei MDR-Spezialfragen, und die GS1-Germany-Partnerschaft zeigt die Verankerung im deutschen Life-Sciences-Ökosystem.
Multi-Regularien-Unterstützung. Neben EUDAMED unterstützt das Tool optional swissdamed (CH) und AusUDID (AU). Für DACH-Hersteller mit Schweizer Markt oder global aktive Mittelständler, die mehrere Datenbanken bedienen müssen, ist das ein direkter Effizienzgewinn, eine Datenquelle, mehrere Compliance-Outputs.
Schwächen ehrlich betrachtet
Funktional regelbasiert, nicht KI-zentriert. Der UDI Manager ist hervorragend bei dem, was er macht, aber er macht es mit klassischen Validierungs-, Workflow- und Export-Mechanismen, nicht mit ML- oder LLM-basierter Intelligenz. Wer ein “AI-first”-Tool im engeren Sinne sucht (etwa für intelligente Datenextraktion aus PDFs oder semantische Konsistenzprüfung über Produktdokumentationen hinweg), wird hier nicht fündig. Das ist legitim, wir nennen es trotzdem, damit Erwartungen sauber kalibriert sind.
Kein integriertes QMS. Das Tool deckt UDI/EUDAMED ab, nicht aber Dokumentenmanagement, CAPA, Risikomanagement oder Design Controls. Wer eine integrierte Compliance-Suite sucht, ist mit
M2M ist Premium-only, und teuer im Aufsetzen. Die vollständige Automatisierung über M2M klingt verlockend, erfordert aber die Einrichtung eines eDelivery Access Points und die Anbindung an die EU-Kommission. Für Hersteller mit weniger als 200–300 UDIs lohnt sich der Aufwand selten, der XML-Bulk-Upload im Full-Plan ist meist die wirtschaftlichere Lösung.
Pricing nicht vollständig öffentlich. Preise sind nur über den Preiskalkulator im Kundenportal sichtbar. Für Vorab-Vergleich und Investitionsplanung ist das umständlich, gerade kleinere RA-Teams müssten sich ohne weiteres Engagement registrieren, um eine belastbare Zahl zu bekommen.
Skalierung jenseits 1.000 UDIs nicht selbstverständlich. Das Pay-per-use-Modell wird mit wachsendem Portfolio schnell relevant. Wer 1.000+ UDIs verwaltet, sollte vor Vertragsschluss explizit kalkulieren, ab einer gewissen Größenordnung kann ein Enterprise-Modell oder eine Lösung mit unbegrenzter UDI-Anzahl wirtschaftlicher sein.
Schmaler Markt heißt schmales Ökosystem. Anders als bei den globalen QMS-Plattformen gibt es um den UDI Manager kein breites Drittanbieter-Ökosystem, keine zahlreichen Implementierungspartner. Wer Integrationen über das Standardrepertoire hinaus braucht, ist meist auf direkten Kontakt mit tracekey angewiesen, fair, aber weniger flexibel als bei den großen Plattformen.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Ein vollintegriertes QMS für Medizinprodukte brauchst | |
| Eine Enterprise-Compliance-Plattform für Life Sciences willst | |
| Track-and-Trace für Pharmazeutika (Serialisierung) abdecken willst |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Maetrics UDI Manager (eher Consulting-getrieben), Reed Tech LifeSciences Hub (US-fokussiert, FDA-stark), Oriel STAT A MATRIX (Beratung mit Tooling-Anteil), Aligned Elements (eher RA-Document-Management), und die Eigenentwicklungen vieler Konzerne auf SAP-Basis. Im Mittelstands-Segment für reine EUDAMED-Compliance bleibt der mytracekey UDI Manager eine der wenigen schlanken, dezidierten Lösungen, die meisten Konkurrenten sind entweder größer (und teurer) oder breiter (und unspezifischer).
So steigst du ein
Schritt 1: Fordere über tracekey.com einen kostenlosen Testzugang an oder starte direkt mit dem Free-Paket. Lade 5–10 typische Produkte hoch, am besten ein Querschnitt deiner Klassifizierungen (z. B. eine Klasse I-Einmalware, ein Klasse-IIa-Wiederverwendbares, eine Software-Komponente). So siehst du sofort, welche Felder in deiner aktuellen Produktdokumentation noch fehlen.
Schritt 2: Exportiere deine Produkt-Stammdaten aus dem bestehenden System (ERP, Excel, PLM) und mappe sie auf die EUDAMED-Feldstruktur. Der UDI Manager zeigt dir, welche Felder Pflicht sind, welche optional, und wo Validierungsfehler auftreten, bevor du irgendetwas an die echte EUDAMED-Umgebung schickst. Plane für diese Mapping-Phase realistisch ein bis zwei Wochen, abhängig von der Datenqualität.
Schritt 3: Erstelle den XML-Export und teste ihn im EUDAMED Playground (Testumgebung der EU-Kommission), bevor du in die Produktionsumgebung einreichst. Wenn die Validierung sauber durchläuft, kannst du den Upload in EUDAMED freigeben. Bei häufigen Änderungen lohnt sich der Wechsel zu Premium mit M2M, aber erst, wenn der manuelle XML-Workflow stabil läuft und du den ROI berechnen kannst.
Ein konkretes Beispiel
Ein deutscher Hersteller von Einmalprodukten (Klasse I und IIa) mit 180 Produktkonfigurationen pflegte zuvor jeden EUDAMED-Eintrag manuell über die Weboberfläche, durchschnittlich 45 Minuten pro Produkt, plus regelmäßige Korrekturen wegen Validierungsfehlern, die erst in EUDAMED auffielen. Mit dem mytracekey UDI Manager Full-Plan reduziert sich der Aufwand drastisch: einmalige Datenmigration aus dem ERP (rund 3 Wochen), anschließend etwa 5 Minuten pro Änderung, Stammdaten im System aktualisieren, Vorab-Validierung ausführen, XML exportieren, in EUDAMED hochladen. Die monatlichen Lizenzkosten amortisieren sich bereits bei jeder dritten Änderungsrunde, gemessen am eingesparten RA-Zeitaufwand. Nach 12 Monaten Betrieb prüft das Team den Wechsel auf Premium mit M2M-Anbindung, weil die UDI-Datenpflege inzwischen so eng mit dem ERP-Produktstamm verzahnt ist, dass der zusätzliche manuelle Upload-Schritt vermeidbar wäre.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: EU (Deutschland). Anbieter ist tracekey solutions GmbH, Bochum.
- Datennutzung: Produktstammdaten, UDI-Registrierungen und EUDAMED-Einreichungen werden ausschließlich für den Kundenzweck verarbeitet. Keine Trainings- oder Werbenutzung.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Standard für gewerbliche Verträge. Als deutsche GmbH ist tracekey klassischer Auftragsverarbeiter im Sinne der DSGVO.
- Personenbezug: UDI-Daten enthalten in der Regel keine personenbezogenen Daten. Soweit Benutzerkonten und Audit Trails verwendet werden, ist die Verarbeitung auf das notwendige Minimum beschränkt.
- GxP-Compliance: Die Cloud-Infrastruktur wird laut Anbieter GxP-konform betrieben, relevant für Lebenswissenschaften-Unternehmen mit FDA- und EMA-Anforderungen.
- Empfehlung für Unternehmen: Vor produktivem Einsatz die AVV-Konditionen prüfen, insbesondere bezüglich Subunternehmer (Hosting-Provider), Datenexport-Regelungen und Audit-Rechten. Für regulierte Branchen mit harten Validierungsanforderungen (FDA 21 CFR Part 11) sollte zusätzlich die Validierungsdokumentation angefordert werden.
Gut kombiniert mit
, Greenlight Guru deckt das Quality Management System (Design Controls, CAPA, Risikomanagement) ab, mytracekey die EUDAMED-spezifische Compliance. Beide ergänzen sich für eine vollständige MDR-Lösung im Mittelstand. , bei großen Life-Sciences-Konzernen ist Veeva Vault die Standard-Plattform für QMS, RIM und Dokumentenmanagement. mytracekey kann die spezifische EUDAMED-Lücke im Vault-Setup schließen, wenn die hauseigenen Vault-Module nicht ausreichen. , für Hersteller, die sowohl Medizinprodukte (EUDAMED) als auch Pharmazeutika (Serialisierung) bedienen, ergänzen sich die beiden Welten. TraceLink für Pharma-Serialisierung, mytracekey für UDI-Compliance.
Unser Testurteil
Der mytracekey UDI Manager verdient 3 von 5 Sternen. Im Nischenmarkt der EUDAMED-spezifischen Compliance-Tools gehört er zu den ausgereiftesten Lösungen für mittelständische Medizinproduktehersteller im DACH-Raum, die Kombination aus regelkonformer Vorab-Validierung, XML-Bulk-Upload, deutscher Datenhaltung und überschaubarem Pricing-Modell ist überzeugend. Sterne kosten ihn der fehlende QMS-Umfang, das nicht vollständig transparente Pricing und die Tatsache, dass der Funktionsumfang trotz seiner Stärken keine moderne KI-Komponente bietet, Validierung und Workflow basieren auf klassischer Regelautomatisierung. Wer ein integriertes QMS sucht oder von einem “AI-first”-Tool intelligente Datenextraktion erwartet, ist anderswo besser aufgehoben. Wer dagegen ein fokussiertes, deutsches EUDAMED-Spezialwerkzeug für 50–500 Produkte sucht, bekommt hier eine ehrliche, ausgereifte Lösung.
Was wir bemerkt haben
- Mai 2026, Die direkte Preisangabe wurde von der Website in einen Preiskalkulator im Kundenportal verlagert. Frühere Richtwerte (Basic ab 79 €, Full ca. 99 €, Premium ca. 179 € pro Monat) sind nicht mehr direkt einsehbar, wer Pricing braucht, muss sich im Portal registrieren.
- 2024–2025, Das Paketportfolio wurde überarbeitet und um Module wie “Europe” (vollständige EUDAMED- und swissdamed-Compliance) sowie M2M-Integration in Premium erweitert. Damit wird der UDI Manager zunehmend zu einer Plattform statt eines Punkttools.
- Mai 2026, Trotz der “Smart”-Marketing-Sprache enthält das Produkt aktuell keine ML-/LLM-basierten Komponenten, der Funktionsumfang ist regelbasierte Automatisierung. Diese Einordnung ist wichtig für faire Vergleiche mit AI-first-Compliance-Tools.
- 2024, tracekey ist GS1-Germany-Solutions-Partner und in deutschen Cybersecurity-Allianzen aktiv. Beides signalisiert wachsende Verankerung im DACH-Life-Sciences-Ökosystem.
- Laufend, EUDAMED-Roadmap der EU-Kommission verschiebt sich seit Jahren. Solange einzelne Module (insbesondere Vigilance, Clinical Investigations) noch nicht verpflichtend sind, bleibt der reale Compliance-Druck bei vielen Herstellern moderat. Wer aber jetzt sauber aufsetzt, hat es leichter, wenn die Pflichtmodule scharf geschaltet werden.
Quellen
- tracekey solutions – mytracekey UDI Manager Pakete. https://www.tracekey.com/en/mytracekey-udi-manager-subscription/ (abgerufen am 2026-06-20). Paketvarianten Free, Full, Europe, Premium und Enterprise bestätigt; Pay-as-you-use-Modell: eine Grundgebühr plus variabler Betrag pro aktivem UDI jenseits des inkludierten Kontingents; Preise nur über Shop bzw. Preiskalkulator einsehbar..
- tracekey solutions – Pay-as-you-use Preismodell. https://www.tracekey.com/en/pay-as-you-use/ (abgerufen am 2026-06-20). Full-Plan kostet 99 EUR/Monat und enthält 100 UDIs; jeder zusätzliche UDI wird mit 0,04 EUR/Monat berechnet. Jahresbetrag 1.188 EUR für das Full-Paket..
- tracekey solutions – EUDAMED Langzeitlösung. https://www.tracekey.com/en/eudamed-long-term-solution/ (abgerufen am 2026-06-20). mytracekey UDI Manager unterstützt kontinuierliche MDR/IVDR-Datenpflege mit Audit Trail, Versionierung und Skalierung; optionale Erweiterungen für AusUDID und swissdamed; EUDAMED-Datenbank wuchs von 800.000 (August 2025) auf 1,2 Millionen registrierte Geräte (Februar 2026)..
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