Sourcescrub
SourceScrub Inc.
Spezialist für Lower-Middle-Market-Deal-Sourcing. Sourcescrub aggregiert Daten aus 290.000 Quellen und Listen (Konferenzen, Branchenverzeichnisse, Firmenwebsites, Social Media) und identifiziert wachsende, gründergeführte Privatfirmen, die in klassischen Datenbanken oft fehlen. KI-basiertes Discovery und Scoring, Custom-Research-Team aus menschlichen Analysten, 16 Mio. Unternehmen erfasst. Schließt sich aktuell mit Grata zur gemeinsamen Market-Intelligence-Plattform zusammen.
Kosten: Drei Tiers (Essentials, Plus, Professional), alle nur auf Anfrage. Keine öffentlichen Listenpreise; Marktschätzungen liegen im hohen fünfstelligen USD-Bereich pro Jahr je nach Plan und Sitzanzahl. Sourcescrub und Grata schließen sich zur gemeinsamen Market-Intelligence-Plattform zusammen.
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Stärken
- Tiefe Coverage des US-Lower-Middle-Market, gründergeführte Firmen ohne PE-Sponsor
- Custom-Research-Team aus menschlichen Analysten ergänzt automatische Datenextraktion
- Conference- und Event-Listen als ungewöhnliche Sourcing-Quelle (Aussteller, Sprecher, Sponsoren)
- Stark bei Branchen-Watchlists: Niche-Vertikale automatisch monitoren
- KI-Scoring mit konfigurierbaren Regeln (5 bis unbegrenzt je nach Plan)
- CRM-Integrationen (Salesforce, HubSpot), Web-Extension, Data Connect Cloud
- 35 der Top-40-PE-Firmen sind nach Anbieterangabe Kunden
Einschränkungen
- Schwerpunkt Nordamerika, EU-Coverage deutlich dünner, für DACH allein nicht ausreichend
- Datenresidenz USA
- Zusammenschluss mit Grata zur gemeinsamen Plattform bedeutet eine Konsolidierungsphase mit Roadmap-Unsicherheit
- Lohnt sich nur bei kontinuierlichem Sourcing, für ein einzelnes Mandat überdimensioniert
- Preise nur auf Anfrage, niedrigster Einstieg vermutlich bei rund 25–30K USD/Jahr
- Kein deutschsprachiges Interface oder Support
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du brauchst kontinuierliches Sourcing in US/UK-Märkten
- Du arbeitest an Buy-&-Build-Thesen mit Add-on-Pipeline
- Du willst gründergeführte Firmen finden, die noch nicht im PE-Spotlight sind
- Du nutzt Branchenkonferenzen als Sourcing-Quelle
Wann nein
- Dein Sourcing-Fokus ist rein DACH oder europäisch
- Du machst ein einzelnes Mandat ohne dauerhafte Pipeline
- Dein Budget für Sourcing-Tools liegt unter 20.000 USD/Jahr
- Du brauchst die etablierte Markttiefe für Public Equities (Pitchbook ist dann der Standard)
Kurzfazit
Sourcescrub ist im US-Lower-Middle-Market-Sourcing seit Jahren der Spezialist mit der ungewöhnlichsten Datenquelle: Branchenkonferenzen, Aussteller-Listen und Niche-Verzeichnisse, die in klassischen Datenbanken wie Pitchbook und Crunchbase fehlen. Genau dort sitzen die gründergeführten Firmen, die für Buy-&-Build-Strategien interessant sind, und Sourcescrub findet sie schneller als jede manuelle Recherche. Der angekündigte Zusammenschluss mit Grata zur gemeinsamen Market-Intelligence-Plattform ist das große offene Thema 2026: Wer jetzt einsteigt, kauft Roadmap-Unsicherheit mit, gewinnt aber eine Plattform, die in zwölf bis 24 Monaten breiter aufgestellt sein dürfte. Für reine DACH-Mandate bleibt Sourcescrub unterversorgt.
Für wen ist Sourcescrub?
Private-Equity-Firmen im Lower Middle Market: Der Heimatmarkt. Wer Add-ons für ein Plattform-Investment im Bereich 5–50 Mio. USD EBITDA sucht, findet bei Sourcescrub die größte Tiefe für gründergeführte, noch nicht von PE adressierte Targets. Die Conference-Listen sind ein Differenzierer, den die etablierten Player nicht haben.
M&A-Berater mit Branchen-Schwerpunkt: Wer eine vertikale Spezialisierung verfolgt (Industrieservice, Spezialchemie, Healthcare-IT), kann Watchlists einrichten, die kontinuierlich neue Targets identifizieren, inklusive Trigger-Signalen wie Wachstum, Investor-Wechsel oder Conference-Auftritten.
Search-Fund-Operatoren: Für junge Searcher, die ein einzelnes Target zur Übernahme suchen, ist Sourcescrub eine ernsthafte Option, vorausgesetzt, das Budget trägt die Jahreslizenz. Die Custom-Research-Anfragen ersetzen einen Junior-Analysten.
Corporate Development: Unternehmen mit aktiver Add-on-Strategie nutzen Sourcescrub, um die eigene Marktbeobachtung zu systematisieren, Wettbewerber-Targets, neue Marktteilnehmer, potenzielle Akquisitionsziele.
Investment Banker im Mittelstand-Geschäft: Buy-Side-Mandate werden mit Sourcescrub deutlich schneller, die Long-List-Phase, die sonst Wochen kostet, fällt auf wenige Tage zusammen. Für Sell-Side ist der Nutzen geringer.
Weniger geeignet für: Investoren mit reinem DACH- oder EU-Fokus (Coverage zu dünn), Hedge-Fonds und Public-Equity-Investoren (Pitchbook und S&P Capital IQ sind hier besser), Sucher nach Tech-Startups mit VC-Backing (Crunchbase ist dafür unschlagbarer), und alle, die mit einem Einmalbudget für ein einzelnes Mandat arbeiten.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Essentials | Auf Anfrage (geschätzt ab ca. 25–30K USD/Jahr) | Basis-Zugriff auf Companies, Sources, People; 1 Score mit 5 Regeln |
| Plus | Auf Anfrage (geschätzt ca. 40–50K USD/Jahr) | Trends und Signale, 1 Score mit 15 Regeln, bis zu 250 Companies-Watchlist |
| Professional | Auf Anfrage (geschätzt 60K+ USD/Jahr) | Unlimited Score Rules, bis zu 1.000 Companies, volle Cross-Funktional-Nutzung |
| Enterprise | Auf Anfrage | Custom-Research, API, dedizierte Datenoperationen, Multi-Team |
Einordnung: Sourcescrub veröffentlicht keine Listenpreise, die Preise variieren stark nach Sitzanzahl, Custom-Research-Volumen und Datentiefe. Die geschätzten Spannen basieren auf Marktquellen und Kundenangaben, ohne offizielle Bestätigung. Sourcescrub ist klar ein Enterprise-Werkzeug: Wer es einsetzt, plant mit einem mindestens fünfstelligen Jahresbudget und kontinuierlicher Nutzung. Für ein einzelnes Mandat ist das überdimensioniert, dann lohnt sich eher punktuelle Buchung über Custom-Research-Anbieter. Für Buy-&-Build-Pipelines mit jährlich zehn oder mehr Add-on-Mandaten amortisiert sich der Professional-Plan typischerweise im ersten Halbjahr. Mit der Grata-Integration ist eine Vereinheitlichung der Preismodelle absehbar, Bestandskunden sollten die Vertragsverlängerung 2026 sorgfältig prüfen.
Stärken im Detail
Sources-First-Ansatz als zentraler Differenzierer. Statt nur Firmen-Datenbanken zusammenzustopfen, baut Sourcescrub auf 290.000+ kuratierten Quellen auf, Branchenverzeichnisse, Konferenzen, Awards, Aussteller-Listen, Trade-Publications, Forschungsberichte. Aus diesen Quellen werden Firmen extrahiert. Das Ergebnis: Targets, die in klassischen Aggregatoren erst Monate später (oder gar nicht) auftauchen.
Custom-Research durch echte Analysten. Anders als rein automatisierte Plattformen bietet Sourcescrub ein menschliches Research-Team, das auf Anfrage individuelle Listen baut, qualifizierte Profile erstellt oder spezifische Fragen beantwortet (z. B. „Wer sind die Top 30 Buy-&-Build-Plattformen im Bereich Spezialchemie in den USA mit Umsatz 50–200 Mio. USD?”). Das ist der entscheidende Hebel gegenüber rein softwarebasierten Konkurrenten.
Conference- und Event-Daten als ungewöhnliche Quelle. Wer auf einer Branchenkonferenz ausstellt, ein Whitepaper publiziert oder als Speaker auftritt, signalisiert Marktposition, Wachstum und Verkaufsbereitschaft. Sourcescrub liest diese Signale systematisch aus. In den meisten anderen Tools fehlt diese Datenebene komplett, sie ist ein echter Sourcing-Vorteil für vertikal spezialisierte Investoren.
KI-basiertes Discovery und Scoring. Die Plattform nutzt maschinelles Lernen, um aus über 16 Millionen erfassten Firmen passende Targets nach selbstdefinierten Regeln zu identifizieren. In Professional sind die Regeln unbegrenzt, Power-User bauen damit hochspezialisierte Watchlists, die täglich automatisch aktualisiert werden.
Branchen-Watchlists als laufende Marktbeobachtung. Statt punktueller Recherche legt man eine Watchlist für eine Vertikale an, etwa „SaaS Healthcare USA, 5–25M ARR, gründergeführt, nicht PE-finanziert”, und bekommt fortlaufend neue Treffer. Das ersetzt die zähe wöchentliche Marktdurchsicht durch ein Push-Modell.
Etablierte Kundenbasis. Sourcescrub gibt an, 35 der Top 40 PE-Firmen als Kunden zu haben. Das ist ein starkes Signal für Qualität, gleichzeitig aber auch ein Hinweis: Das Tool muss vor allem amerikanische Großinvestoren bedienen, deren Marktbedürfnisse sich nicht 1:1 auf europäische Mid-Cap-Investoren übertragen.
Solide CRM- und API-Integration. Salesforce, HubSpot, Eigenanbindung über Data Connect Cloud und API, Sourcescrub wird nicht zur isolierten Datenoase, sondern speist die bestehende Pipeline. Eine Browser-Extension erlaubt das Anreichern beim Recherchieren auf Firmenwebsites.
Schwächen ehrlich betrachtet
Europa- und DACH-Coverage deutlich dünner. Das Tool ist im US-Markt gewachsen und dort hervorragend, aber die deutsche und kontinentaleuropäische Marktdurchdringung ist nicht vergleichbar. Wer aktive Akquisitionsstrategien in Deutschland, Österreich oder der Schweiz fährt, kommt mit Sourcescrub allein nicht aus, ergänzt werden muss zwingend mit lokalen Quellen (Bundesanzeiger, Bisnode/Dun & Bradstreet, regionale IHK-Datenbanken, manuelle Recherche).
Zusammenschluss mit Grata bringt Konsolidierungsphase. Sourcescrub und Grata haben angekündigt, sich zur gemeinsamen Market-Intelligence-Plattform zusammenzuschließen. Strategisch sinnvoll, weil sich die Sources-Tiefe von Sourcescrub und die Branchen-Klassifikation von Grata ergänzen, für Kunden aber eine ein- bis zweijährige Übergangsphase mit Roadmap-Unsicherheit. Welche Funktionen migrieren, welche werden eingestellt, was kosten kombinierte Pakete? Diese Fragen sind 2026 noch nicht vollständig beantwortet.
Datenresidenz USA. Sourcescrub hostet alle Daten in den USA. Für reine Target-Recherche (öffentliche und semi-öffentliche Firmen-Daten) ist das DSGVO-rechtlich abwägbar, aber Kontaktdaten von Founders und Decision Makers (Namen, E-Mails, Telefonnummern) sind personenbezogen, DSGVO-konformer Einsatz erfordert AVV, Standardvertragsklauseln und idealerweise eine Datenschutz-Folgenabschätzung.
Hoher Einstiegspreis. Selbst die geschätzte Essentials-Stufe liegt im hohen Fünfstelligen-Bereich. Für PE-Firmen mit 100 Mio. USD AUM kein Thema, für Search-Funds oder Boutiquen mit unter 1 Mrd. USD AUM eine Kostenfrage. Hier konkurriert Sourcescrub direkt mit günstigeren Alternativen wie Grata (jetzt Schwester-Plattform) und Crunchbase Pro.
Keine deutsche Lokalisierung. UI, Daten und Support sind englischsprachig. Für M&A-Profis selten ein Hindernis (Englisch ist Arbeitssprache), aber für interne Reporting-Prozesse muss übersetzt werden.
Custom-Research ist nicht inklusive. Die menschliche Research-Komponente kostet Aufschlag oder ist in Form eines limitierten Kontingents im Vertrag enthalten. Wer regelmäßig Custom-Analysen braucht, muss das Budget separat einplanen.
Schwäche bei VC-Tech-Startups. Sourcescrub ist nicht der richtige Ort für die Suche nach VC-finanzierten Tech-Startups, dafür sind Crunchbase, Pitchbook und CB Insights deutlich tiefer. Das Tool ist auf bootstrapped, etabliert wachsende Privatfirmen optimiert.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Eine vergleichbare Sourcing-Plattform für gründergeführte Firmen brauchst | Grata (künftige Schwester-Plattform) |
| Tiefe Private-Markets-Daten inklusive PE-, VC- und M&A-Historie brauchst | Pitchbook |
| Eine kostengünstige Alternative für VC- und Tech-fokussierte Recherche willst | Crunchbase |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: PrivCo (US-Privatfirmen-Datenbank mit Finanzdaten), CB Insights (stark bei Tech-Startups), Cyndx (KI-basiertes Deal-Sourcing mit ähnlichem Ansatz), SourceWhale (Outreach-fokussiert, weniger Sourcing) und Inven (europäisches KI-Sourcing mit guter DACH-Coverage). Im Lower-Middle-Market mit Conference- und Niche-Sources bleibt Sourcescrub aktuell konkurrenzlos, die kommende gemeinsame Plattform aus Sourcescrub plus Grata könnte 2026/27 die ernsthafteste Pitchbook-Alternative im Sourcing-Segment werden.
So steigst du ein
Schritt 1: Demo bei sourcescrub.com anfragen. Wegen der laufenden Integration mit Grata: Frag explizit nach der Roadmap und ob du langfristig auf die kombinierte Plattform migrierst. Lass dir konkrete Migrations-Termine, Funktionsversprechen und Vertragsbestandteile schriftlich zusichern, die Konsolidierung ist 2026 noch in Bewegung.
Schritt 2: Pilotmandat über 60 bis 90 Tage aushandeln, idealerweise mit reduziertem Tarif oder Rückerstattungsklausel. Definiere im Voraus zwei bis drei Sourcing-Watchlists und vereinbare Erfolgskriterien (Anzahl validierter Targets, Trefferquote, Zeitersparnis gegenüber Status quo).
Schritt 3: Die Custom-Research-Anfragen aktiv nutzen, das ist der Hauptdifferenzierer gegenüber rein automatischen Plattformen. Drei bis fünf qualifizierte Custom-Suchen pro Quartal rentieren das Tool meist; viele Kunden übersehen dieses Kontingent oder schöpfen es nicht aus. Integriere Sourcescrub früh in Salesforce oder HubSpot, damit Targets nicht in einer Insel hängenbleiben.
Schritt 4: Nach drei Monaten den Pilotvertrag auswerten, sowohl quantitativ (Anzahl gefundener Targets, daraus entstandene LOIs) als auch qualitativ (Akzeptanz im Team, Datenqualität, Custom-Research-Wert). Erst auf dieser Basis langfristig verlängern oder zu einem Wettbewerber wechseln.
Ein konkretes Beispiel
Eine Berliner PE-Boutique mit Buy-&-Build-These im Bereich Industrieservice will jedes Quartal die wichtigsten Branchenkonferenzen in den USA und UK auf neue Aussteller scannen. Sourcescrub baut die Watchlist über drei Konferenzformate (jährliche US-Trade-Show, britische Niche-Messe, kontinentaleuropäische Konferenz) auf, identifiziert pro Quartal 80 bis 120 neue gründergeführte Firmen, die bisher unter dem Radar liefen, und liefert validierte Profile inklusive Founder-Kontakten und Conference-Auftritts-Historie. Das ersetzt ein 6-monatiges Junior-Analystenprojekt, bei geschätzten Kosten von etwa 45.000 USD/Jahr eine klare Rechnung. Für die DACH-Komponente nutzt das Team parallel das deutsche Inven-Tool, weil Sourcescrub im hiesigen Markt zu dünn ist. Ergebnis nach zwölf Monaten: zwei abgeschlossene Add-on-Akquisitionen aus der Watchlist, die ohne das Tool vermutlich nicht im Sourcing-Radar gewesen wären.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: USA. Anbieter ist Sourcescrub Inc. mit Sitz in den USA.
- Datennutzung: Aggregierte Firmen- und Personendaten aus öffentlichen und semi-öffentlichen Quellen (Konferenzlisten, Firmenwebsites, LinkedIn-Profilauszüge, Social Media). Die rechtliche Grundlage ist überwiegend berechtigtes Interesse (DSGVO Art. 6 Abs. 1 lit. f) im B2B-Kontext.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Für Enterprise-Kunden auf Anfrage verfügbar. Bei Sourcing in EU/DACH zwingend einfordern und durch SCC ergänzen.
- Personendaten von Führungskräften: Namen, beruflich genutzte E-Mails und Telefonnummern werden erfasst. DSGVO-konformer Einsatz erfordert dokumentierte Interessenabwägung und sauberen Datenschutzhinweis im eigenen CRM, wenn diese Daten weiterverarbeitet werden.
- Plattform-Zusammenschluss: Die Datenschutzbedingungen dürften mit der Grata-Integration vereinheitlicht werden, Bestandskunden sollten die neuen Bedingungen bei Vertragsverlängerung explizit prüfen.
- Empfehlung für Unternehmen: Für reine US/UK-Sourcing-Mandate DSGVO-unkritisch. Wer EU-Personen-Daten verarbeitet, sollte vor dem Einsatz eine Datenschutz-Folgenabschätzung machen und die Plattform-Bedingungen mit der eigenen Rechtsabteilung abstimmen.
Gut kombiniert mit
- Grata, die künftige Schwester-Plattform. Beide Tools werden zur gemeinsamen Market-Intelligence-Plattform zusammengeführt; in der Übergangsphase nutzen viele PE-Firmen beide parallel, um Coverage-Lücken zu schließen. Sourcescrub bringt die Sources-Tiefe, Grata die KI-basierte Branchen-Klassifikation.
- Pitchbook, für die Ergänzung um Public-Markets-Daten, Transaktionshistorie und PE-Sponsor-Tracking. Pitchbook ist die Marktbasis, Sourcescrub die Sourcing-Spitze.
- Crunchbase, wenn parallel Tech-Startups mit VC-Funding gescannt werden sollen. Crunchbase ist im VC-Bereich stärker, Sourcescrub im bootstrapped Lower Middle Market.
Unser Testurteil
Sourcescrub verdient 4 von 5 Sternen. Für US-Lower-Middle-Market-Sourcing ist die Plattform aktuell konkurrenzlos, der Sources-First-Ansatz mit Conference-Daten und das Custom-Research-Team aus echten Analysten sind echte Differenzierer, die rein softwarebasierte Tools nicht bieten. Den fünften Stern verliert Sourcescrub durch die dünne EU/DACH-Coverage, den US-Datenstandort, die Roadmap-Unsicherheit durch den Grata-Zusammenschluss und den hohen Einstiegspreis. Wer PE-Sourcing professionell betreibt und kontinuierlich Lower-Middle-Market-Targets identifizieren muss, sollte Sourcescrub im Werkzeugkasten haben, wahrscheinlich kombiniert mit lokalen Tools für die DACH-Komponente. Wer im einzelnen Mandat sourct oder ausschließlich europäisch arbeitet, findet günstigere und besser angepasste Alternativen.
Was wir bemerkt haben
- Juni 2026, Auf der eigenen Website wirbt Sourcescrub prominent damit, sich mit Grata zur „market’s most complete market intelligence platform” zusammenzuschließen. Damit verschmelzen zwei vormals direkte Wettbewerber. Welche Funktionen migrieren, welche werden eingestellt und was kosten kombinierte Pakete, ist Mitte 2026 noch offen. (Eine in Branchenkreisen kursierende Datasite-Beteiligung ließ sich in dieser Recherche nicht aus einer Primärquelle belegen, wir nennen sie deshalb nicht als gesicherten Fakt.)
- 2024–2025, Die KI-Komponente wurde ausgebaut: Die Plattform vermarktet sich heute als „AI-powered platform to discover, track, and engage the best targets” mit KI-gestützter Discovery und Scoring. Sourcescrub positioniert sich damit weg vom reinen Daten-Aggregator hin zur intelligenten Sourcing-Plattform.
- Juni 2026, Aktuelle Anbieterangaben: 16 Millionen Unternehmen über 290.000 Quellen und Listen, 35 der Top 40 Investmentfirmen als Kunden, über 700 Kunden insgesamt. Die Marktposition im US-Segment ist konsolidiert; das Wachstumspotenzial liegt klar in Europa und im Zusammenschluss mit Grata.
- Juni 2026, Weiterhin keine dezidierte DACH- oder EU-Erweiterung kommuniziert. Wer im deutschsprachigen Raum sourct, wartet seit Jahren auf eine ernsthafte Coverage-Verbesserung, die Verschmelzung mit Grata könnte hier Potenzial heben, ist aber nicht bestätigt.
Quellen
- Sourcescrub – Plattform-Übersicht. https://www.sourcescrub.com (abgerufen am 2026-06-14). KI-gestützte Discovery und Scoring, 16 Mio. Unternehmen über 290.000 Quellen und Listen, 35 der Top 40 Investmentfirmen als Kunden, über 700 Kunden insgesamt, Zusammenschluss mit Grata zur gemeinsamen Market-Intelligence-Plattform.
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Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.
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