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Orbis (Moody's)

Moody's

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Die umfangreichste private Unternehmensdatenbank der Welt. Orbis enthält Finanzzahlen, Eigentümerstrukturen und M&A-Daten zu über 625 Millionen Firmen — Standard-Werkzeug für Due Diligence, Compliance/KYC und akademische Forschung. Seit der Moody's-Übernahme von Bureau van Dijk (2017) unter der Marke 'Moody's Orbis'.

Kosten: Enterprise-Abonnements individuell verhandelt — typischer Bereich 20.000–50.000 €/Jahr, keine öffentlichen Preise. Akademische Lizenzen über Universitätsbibliotheken deutlich günstiger.

Stärken

  • Weltweit größte Unternehmensdatenbank: 625+ Mio. Entitäten, davon 99 % privat
  • Extrem tiefe Eigentümerstrukturen — 1,9 Mrd. Ownership-Links, ideal für UBO-/KYC-Prüfungen
  • Daten aus über 170 Quellen, standardisiert und länderübergreifend vergleichbar
  • Deutsche Teilsicht MARKUS: Handelsregister, Bundesanzeiger, DACH-Fokus
  • Integrierte M&A-Datenbank (Orbis M&A) mit Deals und Gerüchten
  • API, Excel-Add-in, Bulk-Feeds — passt in bestehende Risk-/CRM-Systeme

Einschränkungen

  • Preise nicht öffentlich; Enterprise-Verträge typisch im fünfstelligen Bereich
  • Komplexe Oberfläche — ohne Einarbeitung oder Training nur begrenzt nutzbar
  • Datenqualität schwankt je nach Jurisdiktion (Offshore, Schwellenländer)
  • Kein Self-Service-Einstieg; jede Nutzung läuft über Demo und Vertrieb
  • Für Einzelrecherche überdimensioniert — günstigere Alternativen wie North Data oder Creditsafe reichen oft

Passt gut zu

Unternehmensberatungen mit M&A- und Benchmarking-Projekten Banken, Versicherer und Investment-Firmen (Credit Risk, KYC) Compliance-Teams für AML/KYC/Due Diligence Wissenschaftliche Forschung (Finance, Strategie, Ökonomie) Konzern-Treasury und Transfer Pricing

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du prüfst regelmäßig internationale Beteiligungsstrukturen und brauchst verifizierte UBO-Daten
  • Du machst Benchmarking gegen Peer Groups über mehrere Länder hinweg
  • Dein Haus braucht standardisierte Finanzkennzahlen aus 170+ Quellen in einem Format
  • Du arbeitest an einer Universität mit Orbis-Lizenz — dann ist es faktisch kostenlos

Wann nein

  • Du brauchst nur gelegentlich Handelsregisterauszüge — North Data oder Companyhouse sind günstiger
  • Du willst Kreditrisiken zu deutschen Mittelständlern prüfen — Creditsafe oder Crefo sind spezialisierter
  • Dein Budget liegt unter 10.000 €/Jahr — Orbis rentiert sich selten
  • Du brauchst sofortigen Self-Service-Zugang ohne Vertriebsgespräch

Kurzfazit

Orbis ist der De-facto-Standard für globale Unternehmensdaten — wenn du seriös Due Diligence, Benchmarking oder KYC-Prüfungen machst, kommst du daran kaum vorbei. Die Kombination aus 625 Millionen Entitäten, tiefen Eigentümerstrukturen und standardisierten Finanzdaten aus über 170 Quellen hat weltweit keinen direkten Konkurrenten. Den Stern unter der Höchstnote kostet der Preis (fünfstellig pro Jahr, nicht öffentlich), die steile Lernkurve und die Tatsache, dass für einfache Recherchen in Deutschland günstigere Tools wie North Data oder Creditsafe oft völlig ausreichen. Für Gelegenheitsnutzer ist Orbis mit Kanonen auf Spatzen geschossen, für Teams in Compliance, Corporate Finance oder akademischer Forschung ist es die beste Wahl.

Für wen ist Orbis?

Compliance- und KYC-Teams: Wenn du internationale Gegenparteien prüfst, Sanktionsrisiken aufdecken musst oder “sanctioned by extension”-Risiken (Beteiligungen an gelisteten Firmen) bewerten willst, liefert Orbis die tiefsten Ownership-Daten am Markt. 1,9 Mrd. Ownership-Links und 218 Mio. aktive Beteiligungen ermöglichen UBO-Feststellungen, die mit Einzeldatenbanken kaum machbar sind.

Corporate-Finance- und M&A-Teams: Suche nach Targets nach Finanzkennzahlen, Branche und Region, Peer-Group-Benchmarking und Deal-Tracking über die integrierte Orbis-M&A-Datenbank. Standardisierte Financials machen länderübergreifende Vergleiche realistisch.

Banken und Asset Manager: Kreditrisikoprüfungen über Länder hinweg, Master-Data-Management für CRM-Bereinigung, Wallet-Sizing für Vertriebssteuerung (exklusiv über die Vallstein-Integration).

Wissenschaft und akademische Forschung: Fast alle großen deutschen Wirtschaftsuniversitäten (Mannheim, Köln, Frankfurt, LMU, HU Berlin, WHU, ESMT) haben Campus-Lizenzen. Für Promovenden und Forscher in Finance, Strategie oder Industrieökonomie ist Orbis faktisch Pflicht.

Konzern-Tax und Transfer Pricing: Vergleichbarkeitsanalysen, Benchmarking von Lizenz-Royalties und BEPS-konforme Dokumentation — Orbis ist in großen Steuerabteilungen und bei den Big Four gesetzt.

Weniger geeignet für: Einzelunternehmer und KMU ohne Dauerbedarf (zu teuer), Start-up-Scouts (dann lieber Crunchbase oder Dealroom), einfache Handelsregister-Recherche in Deutschland (North Data oder der Unternehmensregister reichen).

Preise im Detail

LizenztypPreisWas du bekommst
DemoKostenlos (auf Anfrage)Einmaliger geführter Zugang, kein Eigenrecherche-Zugang
MARKUS (DACH-Modul)ab ~10.000–15.000 €/JahrNur Deutschland/Österreich/Luxemburg, Handelsregister, Financials, Ownership
Orbis Standard (Region)~20.000–35.000 €/JahrRegionalabdeckung (z. B. Europa), volle Funktionalität, Web-Interface
Orbis Global~35.000–60.000 €/JahrAlle 625 Mio. Entitäten, API-Zugang, Add-ons möglich
Akademische Campus-LizenzÜber UniversitätsbibliothekKostenlos für Studierende und Forscher berechtigter Hochschulen
Add-onsjeweils ~5.000–20.000 €Orbis M&A, Compliance Catalyst, Bitsight Cyber Ratings, WalletSizing

Einordnung: Moody’s veröffentlicht keine Preise — die genannten Zahlen sind Erfahrungswerte aus Branchengesprächen und variieren stark nach Nutzeranzahl, Datentiefe und Verhandlungsposition. Wer MARKUS nur für DACH-Recherche braucht, zahlt deutlich weniger als ein globales Abo. Der günstigste reale Weg zu Orbis ist eine Universitätsanbindung: Viele deutsche Hochschulen bieten Alumni- oder Gastzugänge. Wer Orbis zum ersten Mal prüft, sollte immer mit MARKUS oder einem Regionalpaket starten — globale Lizenzen rentieren sich nur bei intensiver internationaler Nutzung.

Stärken im Detail

Unerreichte Tiefe bei Eigentümerstrukturen. 1,9 Milliarden Ownership-Links sind mehr als jede andere kommerzielle Datenbank bietet. Der “Ownership Explorer” zeichnet Konzernbäume bis zum Ultimate Beneficial Owner, zeigt historische Änderungen und identifiziert “sanctioned by extension”-Risiken — entscheidend für seriöse AML-Arbeit. Wer UBO-Erklärungen nach Geldwäschegesetz prüft, findet hier Strukturen, die in nationalen Registern fehlen.

Standardisierte Financials aus 170 Quellen. Der echte Mehrwert liegt in der Aufbereitung: Moody’s normalisiert Jahresabschlüsse aus unterschiedlichen Rechnungslegungsstandards (HGB, IFRS, US-GAAP, lokale Standards) in ein einheitliches Format. Du kannst ein deutsches GmbH direkt mit einer französischen SAS und einem US-LLC vergleichen — ohne selbst Bilanzen umrechnen zu müssen. Das spart Teams Wochen manueller Arbeit.

Tiefe Marktabdeckung DACH über MARKUS. Die deutsche Teilsicht enthält Handelsregister-Einträge, Bundesanzeiger-Financials, Geschäftsführer, Gesellschafter, Branchencodes und mikro-geografische Analysen. Für deutsche Mittelständler ist die Coverage besser als bei rein internationalen Datenbanken, aber weniger granular als spezialisierte DE-Tools wie North Data.

M&A-Datenbank integriert. Orbis M&A läuft nicht als separates Produkt, sondern ist direkt im Hauptinterface eingebettet. Du siehst abgeschlossene und laufende Deals, Transaktionsvolumina, beteiligte Parteien und Gerüchte. Für Corporate Development und Investment Banking ist das ein echter Workflow-Vorteil.

Enterprise-Integration statt Einzel-Tool. Orbis liefert nicht nur ein Web-Interface, sondern Bulk-Feeds, REST-APIs, Cloud-Integrationen, Excel-Add-ins und “Catalysts” für CRM/ERP-Anbindung. In Banken und Versicherern läuft Orbis häufig als Hintergrund-Datenquelle, die Salesforce oder SAP mit angereicherten Firmendaten versorgt.

Prestige und akademische Verbreitung. Zitierungen in Peer-Review-Publikationen zu Finance, Strategie und Industrieökonomie sind ohne Orbis kaum denkbar. Wer in einer deutschen Wirtschaftsfakultät promoviert, nutzt es über die Campus-Lizenz — was bedeutet, dass viele Nachwuchsanalysten bereits mit der Oberfläche vertraut sind.

Schwächen ehrlich betrachtet

Intransparente Preisgestaltung. Es gibt keine öffentliche Preisliste. Jedes Angebot wird individuell verhandelt, und die Spreizung ist enorm — Berichte von Kunden reichen von 12.000 € (kleine Teams, MARKUS) bis über 100.000 € (globale Konzernlizenzen). Das macht Budgetplanung ohne Vertriebsgespräch unmöglich, und kleinere Organisationen fühlen sich oft schlecht beraten. Lass dir mehrere Angebote mit klaren Nutzer- und Modulstaffeln geben.

Die Oberfläche wirkt wie aus einer anderen Epoche. Orbis ist funktional mächtig, aber die Web-Oberfläche fühlt sich schwerfällig an — viele Menüs, technische Begriffe, Filter, die ohne Training kaum auffindbar sind. Moody’s hat mit Maxsight (2025) eine modernere Plattform vorgestellt, aber das klassische Orbis-Interface braucht weiterhin Einarbeitung. Plane 1–2 Tage Onboarding pro Nutzer ein.

Datenqualität schwankt nach Jurisdiktion. In Westeuropa, Nordamerika und Ostasien sind die Daten sehr gut. In Offshore-Zentren, afrikanischen Märkten oder weniger transparenten Jurisdiktionen (Russland vor Sanktionen, Teile Lateinamerikas) sind Coverage und Aktualität schwächer. Das ist kein Orbis-Fehler — die Quellen geben nicht mehr her — aber ein Risiko bei KYC auf exotische Gegenparteien.

Für einfache DE-Recherche oft überdimensioniert. Wenn du nur gelegentlich einen Handelsregisterauszug, Geschäftsführer oder aktuelle Jahresabschlüsse zu einer deutschen GmbH brauchst, sind North Data (ab 20 €/Monat) oder der kostenlose Unternehmensregister effizienter. Orbis ist kein Tool für den einen schnellen Lookup.

Kein echter Self-Service. Jede Evaluierung läuft über Vertriebskontakt und Demo-Termin. Anders als bei Creditsafe oder S&P Capital IQ (für bestimmte Module) gibt es keinen Testzugang, den du in 10 Minuten aktivierst. Der erste Kontakt bis zum produktiven Zugang dauert oft 4–8 Wochen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Globale Finanzdaten UND Equity-/Marktdaten in einem Tool willstS&P Capital IQ
Live-Marktdaten, News und Trader-Workflows brauchstBloomberg Terminal
Kreditrisiken zu Mittelständlern in DE/UK/EU prüfstCreditsafe
Schnelle Handelsregister-Recherche in Deutschland machstNorth Data oder Unternehmensregister
Start-ups, VC-Finanzierungen und Gründer-Teams scoutstCrunchbase oder Dealroom
Nur gelegentlich globale Firmen überblicken willstOpenCorporates (offen, stärker in Angelsachsen)

Orbis ist das Schweizer Taschenmesser für globale Firmendaten — mächtig, aber schwer. Wenn du einen Spezialfall hast (Start-ups, DE-Mittelstand, Live-Trading), bist du mit spezialisierten Tools schneller und günstiger.

So steigst du ein

Schritt 1: Prüfe zuerst die günstigen Zugangswege. Wenn du an einer Universität arbeitest oder Kooperationen zu Hochschulen hast: Frag in der Bibliothek nach Orbis-Zugang. Wenn du Teil eines Konzerns bist: Kläre intern, ob Compliance, Controlling oder M&A bereits eine Lizenz halten — Orbis-Verträge sind oft unterausgelastet.

Schritt 2: Demo strategisch anfragen. Formuliere 2–3 konkrete Use Cases vor dem Demo-Termin: “Wir wollen Wettbewerber in SIC 2834 mit Umsatz >10 Mio. € in DE/AT/CH finden” oder “Wir müssen UBOs einer zypriotischen Holding durchleuchten.” Demos ohne klaren Use Case werden zu reinen Feature-Shows und helfen wenig bei der Bewertung.

Schritt 3: Stufenweise lizenzieren. Starte mit MARKUS (DACH) oder einer Regionalsicht und füge Add-ons (Orbis M&A, Compliance Catalyst) nur nach nachgewiesenem Bedarf hinzu. Viele Teams kaufen zuviel — eine globale Lizenz mit allen Modulen macht nur Sinn bei wirklich internationaler Nutzung über mehrere Teams.

Ein konkretes Beispiel

Ein mittelständischer Automobilzulieferer aus Baden-Württemberg prüft die Übernahme eines italienischen Wettbewerbers. Die M&A-Beratung nutzt Orbis, um in 48 Stunden zu liefern: Konzernstruktur der Zielgesellschaft (inkl. zwei Holdings in Luxemburg und einer operativen Einheit in Rumänien), standardisierte Financials der letzten fünf Jahre im Vergleich zu zehn Peers in Italien und Deutschland, ein UBO-Bericht inkl. Sanktionsprüfung der Gesellschafter, sowie alle M&A-Deals in der gleichen Branche seit 2020. Ohne Orbis hätten allein die Konsolidierung der Financials aus italienischen und luxemburgischen Registern sowie die UBO-Recherche mindestens eine Woche externer Arbeit gekostet — bei Tagessätzen von 2.000 € pro Berater rechnet sich das Orbis-Abo bereits nach einer einzigen solchen Transaktion.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Moody’s betreibt EU-Rechenzentren; Bureau van Dijk hatte den Hauptsitz in Brüssel mit EU-Hosting-Infrastruktur. Für DACH-Kunden läuft der Zugriff in der Regel über europäische Server — im Vertrag explizit fixieren lassen.
  • Datennutzung: Orbis ist Enterprise-Software; Nutzungsdaten werden nicht zu Trainingszwecken externer KI-Modelle verwendet. Moody’s setzt eigene GenAI-Funktionen (“Moody’s GenAI”, agentic AI) innerhalb der Plattform ein — hier gelten die individuell ausgehandelten Vertragsbedingungen.
  • Auftragsverarbeitung: AVV nach Art. 28 DSGVO ist standardmäßig verfügbar und für deutsche Kunden obligatorisch — Teil der Enterprise-Vertragsverhandlungen.
  • Personenbezogene Daten: Orbis enthält Daten zu Geschäftsführern, Gesellschaftern, Beneficial Owners — das ist personenbezogen. Rechtsgrundlage ist meist Art. 6 Abs. 1 lit. f (berechtigtes Interesse) bei Compliance/KYC; eigene DSFA empfehlenswert.
  • Account-Löschung: Zugänge werden vom Kunden-Admin verwaltet; Datenlöschung über Vertragsende hinaus in Enterprise-Bedingungen regeln.
  • Empfehlung für Unternehmen: Vor Einführung immer AVV, Hosting-Standort und Subdienstleister-Liste prüfen. Moody’s als US-Muttergesellschaft nutzt globale Dienstleister — Standardvertragsklauseln sind relevant.

Gut kombiniert mit

  • S&P Capital IQ — Orbis glänzt bei privaten Firmen und Ownership-Strukturen, S&P Capital IQ bei börsennotierten Unternehmen, Equity-Daten und Analystenschätzungen. Viele Corporate-Finance-Teams lizenzieren beide parallel.
  • Bloomberg Terminal — für Live-Marktdaten, Nachrichten und Anleihekurse; Orbis liefert die Fundamentaldaten der dahinterliegenden Emittenten.
  • Creditsafe — günstiger für operative Bonitätsprüfung im Mittelstand; Orbis für internationale Eigentümerstrukturen und M&A-Kontext.
  • Wolters Kluwer Compliance Intelligence — regulatorische Auslegungen und Sanktionslisten, die Orbis-Rohdaten interpretierbar machen.

Unser Testurteil

Orbis verdient 4 von 5 Sternen. Der Funktionsumfang, die Datentiefe und die Marktposition sind unangefochten — in Compliance, Corporate Finance und akademischer Forschung gibt es keinen gleichwertigen Ersatz. Den fünften Stern verliert es durch die intransparente Preisgestaltung, die steile Lernkurve der klassischen Oberfläche und die Tatsache, dass es für einfache DACH-Recherchen deutlich günstigere Alternativen gibt. Teams, die Orbis regelmäßig und ernsthaft nutzen, bekommen den besten Datenstandard der Welt; Teams, die es nur punktuell brauchen, zahlen für Leistung, die sie nie abrufen.

Was wir bemerkt haben

  • Februar 2025 — Moody’s hat Maxsight eingeführt, eine neue einheitliche Risikoplattform, die Orbis-Daten mit Compliance-, Supply-Chain- und Third-Party-Risk-Modulen bündelt. Perspektivisch wandert ein Teil der Orbis-Funktionen dorthin — lang etablierte Orbis-Nutzer sollten die Migration im Auge behalten.
  • 2023–2024Voller Rebrand von Bureau van Dijk zu Moody’s. Die Domain bvdinfo.com leitet seit 2024 auf moodys.com um, produktseitig heißt Orbis jetzt offiziell “Moody’s Orbis”. Funktional hat sich wenig geändert, aber Einkaufs- und Vertragsansprechpartner sind teilweise neu aufgestellt.
  • 2024–2025Agentic-AI- und GenAI-Funktionen werden zunehmend in die Datenplattform integriert (“Moody’s GenAI”-Button direkt in der Navigation). Erste Anwendungsfälle sind automatisierte Risikoberichte und natürliche Sprachabfragen — Qualität und Datenschutzimplikationen für EU-Kunden sind noch in der Beobachtungsphase.
  • 2025Entitäten-Zahl von ~500 Mio. auf 625+ Mio. erhöht. Das betrifft vor allem asiatische Märkte und kleinere private Unternehmen — verbessert die Coverage spürbar bei Supplier-Risk-Analysen in globalen Lieferketten.
  • Laufend — Die akademische Verfügbarkeit bleibt stabil: Fast alle großen deutschen Wirtschaftsfakultäten haben weiterhin Campus-Lizenzen. Wer Forschungs- oder Studienzwecke verfolgt, sollte zuerst die eigene Universitätsbibliothek fragen, bevor kommerzielle Verträge geprüft werden.

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