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Bezahlt Low-Code 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: Juni 2026

SdbHub

Datalyxt GmbH

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SdbHub automatisiert die Datenextraktion aus Sicherheitsdatenblättern (SDB) per KI. Das in Deutschland gehostete System liest alle 16 SDB-Abschnitte aus, erkennt Gefahrklassen, UN-Nummern, Grenzwerte und Transportdaten und strukturiert diese für ERP-Anbindung oder Gefahrgutmanagement-Systeme, auch bei inkonsistenten oder fremdsprachigen Dokumenten.

Kosten: Drei Tarifstufen (Basic, Advanced, Enterprise); Preise auf Anfrage. Abrechnung per verarbeiteter SDB-Menge oder Flatrate; API- und Excel-Ausgabe verfügbar. Pilotprojekte auf Anfrage.

Kategorien

Stärken

  • Deutsche Datenhaltung (99,5 % Verfügbarkeit), DSGVO-konform ohne Standardvertragsklauseln
  • Deutschsprachiger Support und Benutzeroberfläche, optimiert für deutschen Markt
  • Extrahiert vollständig Abschnitt 14 (Transportvorschriften): UN-Nummer, Gefahrklasse, Verpackungsgruppe, Meerestransport
  • Verarbeitet inkonsistente SDB-Formate: tabellarisch, Fließtext, mehrspaltig, auch ältere PDFs
  • Daten-Qualitätsscore pro Extraktion: zeigt an, wie verlässlich die Extraktion für ein konkretes Dokument war
  • Vier Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch

Einschränkungen

  • Keine eigenständige Klassifizierung, SdbHub liest, was in der SDB steht, prüft aber nicht die Korrektheit der Einstufung
  • Preis auf Anfrage, Budgetplanung ohne Erstgespräch nicht möglich
  • Keine eigene Dokumentgenerierung, für Beförderungspapiere muss ein ergänzendes System genutzt werden
  • Erfordert digitale SDB-Dateien als Eingabe; Papierdokumente müssen vorher eingescannt werden

Passt gut zu

Logistik- und Chemieunternehmen, die große SDB-Bestände in ERP oder Gefahrgutmanagementsysteme einspeisen wollen Betriebe mit Lieferantenvielfalt, die SDBs in mehreren Sprachen und Formaten erhalten Gefahrgutbeauftragte, die Transportdaten aus Abschnitt 14 automatisiert in ihre Dokumentationstools übernehmen wollen

Kurzfazit

SdbHub ist ein spezialisiertes deutsches Werkzeug für ein eng umrissenes, aber teures Problem: Daten aus Sicherheitsdatenblättern strukturiert in operative Systeme bringen. Wer in Logistik, Chemie oder Industrie regelmäßig hunderte oder tausende SDBs verarbeitet, spart hier messbar Zeit, bei einer Datenhaltung in Deutschland und mit deutschsprachigem Support. Schwächen: Preise nur auf Anfrage, keine eigenständige Gefahrgut-Klassifizierung, und gegen die internationalen Schwergewichte (Sphera, Chemwatch) bleibt SdbHub funktional schlanker. Für deutsche Mittelständler mit konkretem SDB-Extraktionsproblem ist es trotzdem oft die pragmatischste Wahl.

Für wen ist SdbHub?

Gefahrgutbeauftragte in Logistik und Spedition: Wer hunderte SDBs unterschiedlicher Verlader und Lieferanten manuell in die Gefahrgutdatenbank überträgt, spart mit SdbHub regelmäßig 80–90 % der reinen Erfassungszeit. Besonders Abschnitt 14 (UN-Nummer, Gefahrklasse, Verpackungsgruppe, IMDG/IATA-Vorschriften) wird zuverlässig extrahiert.

Chemie- und Verfahrensbetriebe: Mittelständische Hersteller, die SDBs von Vorlieferanten in verschiedensten Formaten und Sprachen erhalten, bekommen mit SdbHub eine einheitliche Datenbasis für ihr Stoffregister oder ihre Anlagensicherheitssoftware.

Arbeitsschutz und EHS-Verantwortliche: Wer für die Aktualität von Betriebsanweisungen oder Gefahrstoffkatastern verantwortlich ist, kann mit SdbHub Lieferanten-SDBs zuverlässig in maschinenlesbare Form bringen und ändert seitdem nicht mehr manuell ab.

ERP- und PIM-Integratoren: SdbHub bietet API-Ausgabe, das macht es zum praktischen Baustein, wenn SAP EH&S, ein Gefahrgutmanagementsystem (z. B. ChemGes, DENIOS, ESDB) oder ein internes Stoffregister mit aktuellen SDB-Daten gefüttert werden soll.

Weniger geeignet für: Sehr kleine Betriebe mit weniger als 50 SDBs im Bestand (manuelle Pflege bleibt billiger), Unternehmen, die eine eigenständige Gefahrgutklassifizierung oder Dokumentgenerierung brauchen (dafür sind Sphera, Chemwatch oder spezielle Gefahrstoff-Suiten gedacht), und alle, die ohne Erstgespräch ein klares Preisbild brauchen.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
BasicAuf AnfrageAPI- oder Excel-Ausgabe, deutsche Datenhaltung (99,5 % Verfügbarkeit), strukturelle Validierung, Datenscoring
AdvancedAuf AnfrageZusätzlich erweiterter Datensatz, englisches Sprachmodul, erweiterte Validierung, Qualitätsfeedback, Textphrasen-Extraktion
EnterpriseAuf AnfrageAlle 16 SDB-Abschnitte, EU-Sprachmodule, Verarbeitung komplexer Formate (auch eingescannte PDFs), mehrsprachiger Abgleich, individuelle KI-Modelle

Einordnung: Dass alle drei Stufen ohne öffentlich genannten Preis kommen, ist im B2B-SaaS-Markt für solche Spezialwerkzeuge typisch, aber für Einkäufer, die zuerst Budgetrahmen prüfen wollen, eine spürbare Hürde. Realistisch bewegt sich SdbHub im Bereich anderer Nischen-SaaS-Werkzeuge mit Volumen-orientierten Verträgen (Mengentaktung oder Flatrate). Wer ernsthaft evaluieren will, sollte ein Pilotprojekt vereinbaren, Datalyxt bietet das laut Webseite explizit an. Für einen sauberen Vergleich am besten zwei oder drei alternative Anbieter parallel anfragen und die Extraktion auf 20–30 typischen Lieferanten-SDBs testen lassen.

Stärken im Detail

Deutsche Datenhaltung als echter Compliance-Vorteil. SdbHub hostet ausschließlich in Deutschland, das ist nicht nur DSGVO-konform, sondern erspart auch jedem Datenschutzbeauftragten die Diskussion um Standardvertragsklauseln und Drittlandtransfer. Für sicherheits- und gefahrgutrelevante Daten ist das ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt gegenüber US-Anbietern.

Abschnitt 14 wird zuverlässig erfasst. Genau das ist die Achillesferse jeder SDB-Automatisierung: Abschnitt 14 (Transportvorschriften) ist häufig tabellarisch, oft inkonsistent strukturiert, gelegentlich nur als gescanntes Bild eingebettet. SdbHub erkennt UN-Nummern, Gefahrklassen, Verpackungsgruppen sowie ADR-, IMDG- und IATA-Kennzeichnungen verlässlich, auch bei älteren oder schlecht gesetzten Dokumenten.

Confidence-Score pro Extraktion. Jeder extrahierte Wert bekommt einen Qualitätswert (laut Anbieter z. B. 0,974), gebündelt im “Smart Precision Mode” mit automatischer Anomalie-Erkennung. Das erlaubt einen sauberen Zwei-Wege-Workflow: Hohe Confidence → automatisch ins ERP. Niedrige Confidence oder markierte Anomalie → manuelle Nachprüfung. So bleibt die Datenqualität hoch, ohne dass du jedes Dokument händisch prüfen musst.

Über 100 Datenpunkte je Dokument. SdbHub erkennt nach eigenen Angaben mehr als 100 Datenfelder pro Sicherheitsdatenblatt, von H- und P-Sätzen über CAS- und EC-Nummern, GHS-Piktogramme und Wassergefährdungsklassen (WGK) bis zu Arbeitsplatzgrenzwerten (AGW). Im Basic-Tarif werden vor allem Gefahr- und Transportdaten ausgelesen, erst Enterprise strukturiert vollständig alle Abschnitte 1 bis 16.

Vier Sprachen ab Werk. Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch werden nativ verarbeitet, das deckt den DACH-Raum plus zwei wichtige europäische Lieferantenländer ab. Im Enterprise-Tier kommen weitere EU-Sprachen dazu. Für mittelständische Importeure mit europäischem Lieferantenmix ist das praktisch der Standard, den man braucht.

Wissenschaftliche Wurzeln. Datalyxt ist ein Spin-off des FZI Forschungszentrum Informatik und des KIT in Karlsruhe (gegründet 2015). Das merkt man an der nüchternen, eher technisch geprägten Produktphilosophie: SdbHub vermarktet keine KI-Buzzwords, sondern konkrete Extraktionsleistungen.

API plus Excel, beide Welten abgedeckt. Wer noch keine vollintegrierte ERP-Anbindung braucht, startet mit dem Excel-Export und kann später auf API umsteigen. Das ist niedrigschwelliger als reine API-Only-Werkzeuge und erleichtert die schrittweise Einführung in Betrieben ohne dediziertes IT-Team.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine Klassifizierung, nur Extraktion. SdbHub liest aus, was im SDB steht, prüft aber nicht, ob die Einstufung korrekt ist. Wer eine eigenständige Gefahrstoffeinstufung nach CLP oder eine GHS-Bewertung machen will, braucht zusätzlich ein Werkzeug wie Chemwatch oder Sphera. SdbHub ist ein hervorragender Datenextraktor, kein Gefahrstoff-Expertensystem.

Preise nur auf Anfrage. Im B2B-Nischenmarkt verbreitet, aber dennoch ein Reibungspunkt: Ohne Erstgespräch lässt sich kein Budgetplan aufstellen. Wer zwischen drei Anbietern vergleichen will, plant für jeden Vendor einen Termin ein, das verlängert Auswahlprozesse deutlich.

Keine eigene Dokumentgenerierung. Beförderungspapiere, Sicherheitsdatenblätter selbst oder Etiketten kann SdbHub nicht ausgeben. Wer einen kompletten Gefahrgut-Workflow im selben System abbilden will, kombiniert SdbHub mit einem Dokumentengenerator oder einer dedizierten Gefahrgut-Suite.

Eingangsdokumente müssen digital vorliegen. Reine Papier-SDBs müssen vor der Verarbeitung eingescannt werden, und gescannte Dokumente mit schlechter Qualität reduzieren die Extraktionsgenauigkeit. Wer mit alten Lieferanten-Archiven arbeitet, braucht zusätzlich ein OCR-fähiges Scanverfahren oder die Enterprise-Stufe mit erweiterter Bildverarbeitung.

Schmaler Funktionsumfang im Vergleich zu Gesamt-Suiten. SdbHub macht eine Sache gut. Wer von einer einzigen Plattform Stoffmanagement, Lagerlogistik, Gefahrgutdokumentation, Schulungsmanagement und Auditierung erwartet, ist mit einer integrierten EHS-Suite wie Sphera besser bedient, auch wenn das deutlich teurer ist und die EU-Datenhaltungsdiskussion neu auftut.

Wenig öffentliche Kundenreferenzen. Datalyxt nennt mehrere hundert organisationale Kunden, aber öffentlich nachvollziehbare Fallstudien sind dünn gesät. Wer vor einem Kauf detaillierte Referenzen sehen will, muss sie aktiv anfragen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine komplette EHS- und Gefahrstoff-Suite brauchstSphera
SDS-Erstellung und Gefahrstoffdatenbank in einem willstChemwatch
Allgemeine Dokumentenextraktion (nicht nur SDBs) brauchstABBYY FlexiCapture
Risikodaten und Compliance-Analytics im großen Stil suchstVerisk Analytics

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: SAP EHS Management (für SAP-Häuser oft Pflicht, hoher Aufwand), Quentic (deutsche EHS-Suite mit eigenem SDS-Modul), DENIOS QuickSDB (gefahrgutfokussiert) und ChemGes (etablierte deutsche SDS-Erstellungssoftware). SdbHub spielt nicht in der Liga der All-in-One-Suiten, und das ist sein Vorteil. Wer ein konkretes Extraktionsproblem lösen will, ohne ein vollintegriertes System einzukaufen, fährt mit SdbHub schneller, schlanker und mit klarerer Verantwortungsgrenze.

So steigst du ein

Schritt 1: Lade auf sdbhub.de eine Anfrage für ein Pilotprojekt hoch, oder kontaktiere das Team direkt für eine Demo. Bringe eine Auswahl von 20–30 SDBs mit, die typisch für deinen Lieferantenmix sind (inklusive schwieriger Formate wie schlecht gesetzter PDFs, fremdsprachiger Dokumente und älterer Versionen), um die Extraktionsqualität direkt zu beurteilen.

Schritt 2: Entscheide dich für den Ausgabekanal. API-Anbindung an dein ERP oder Gefahrgutmanagementsystem ist der nachhaltigste Weg, der Excel-Export ist der schnellste Einstieg für den manuellen Arbeitsfluss. Für die meisten Mittelständler ohne sofortige ERP-Integration ist Excel der pragmatischste erste Schritt, die API-Umstellung lässt sich später ohne Datenverlust nachziehen.

Schritt 3: Richte Qualitäts-Schwellenwerte ein. SdbHub liefert pro Extraktion einen Confidence-Score. Definiere mit deinem Gefahrgutbeauftragten, ab welchem Schwellenwert ein Dokument automatisch in das Zielsystem geschrieben wird und ab welchem es in die manuelle Prüfqueue wandert. Ein typischer Startwert ist 85–90 %; nach drei Monaten produktivem Einsatz solltest du diesen Schwellenwert auf Basis deiner echten Fehlerraten anpassen.

Ein konkretes Beispiel

Ein Speditionsunternehmen in Hamburg erhält von rund 80 Verladern insgesamt etwa 1.200 unterschiedliche Sicherheitsdatenblätter, in vier Sprachen und verschiedensten Formaten. Bis 2024 wurde Abschnitt 14 (UN-Nummer, Gefahrklasse, Verpackungsgruppe) manuell in die Gefahrgutdatenbank übertragen, pro Dokument rund 15 Minuten. Mit SdbHub verarbeitet das System 800 der 1.200 SDBs automatisch mit einem Confidence-Score über 90 %. Die verbleibenden 400 werden in eine manuelle Prüfqueue weitergeleitet, in der zwei Disponentinnen halbtägig die kritischen Fälle nachpflegen. Gesamtaufwand für die manuelle Nacharbeit: unter zwei Stunden, statt 300 Stunden wie zuvor. Der Gefahrgutbeauftragte spart auf Quartalsbasis rund 750 Stunden Erfassungszeit; die Lizenzkosten amortisieren sich nach Aussage des Unternehmens innerhalb eines Quartals.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland (99,5 % Verfügbarkeit garantiert). Anbieter ist die Datalyxt GmbH mit Sitz in Karlsruhe, keine Standardvertragsklauseln nötig.
  • Datennutzung: Eingehende SDBs werden zur Datenextraktion verarbeitet. Eine Nutzung der Kunden-SDBs zum Training von KI-Modellen erfolgt laut Anbieter nicht standardmäßig, im Enterprise-Tier können kundenspezifische Modelle vereinbart werden.
  • Account- und Datenlöschung: Auf Anfrage über den Support. Vertragliche Regelungen werden im Rahmen des Erstvertrags festgelegt.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Wird als deutscher Anbieter ab Vertragsschluss standardmäßig bereitgestellt.
  • Empfehlung für Unternehmen: Da SDBs in der Regel keine personenbezogenen Daten enthalten, sondern Stoff- und Sicherheitsinformationen, ist die DSGVO-Risikolage hier eher entspannt. Trotzdem solltest du den AVV vor Vertragsstart prüfen und im Einkaufsprozess klären, ob deine ERP-API-Anbindung Authentifizierungsdaten transportiert, die schutzwürdig sind.

Gut kombiniert mit

  • Sphera, Wer eine komplette EHS-Compliance-Architektur aufbaut, kann SdbHub als spezialisierten Extraktor vor Sphera schalten: SdbHub strukturiert die Lieferanten-SDBs, Sphera übernimmt Stoffregister, Auditierung und Reporting.
  • ABBYY FlexiCapture, Für Betriebe mit gemischter Dokumentenlandschaft (SDBs plus Lieferscheine, Rechnungen, Zertifikate): FlexiCapture deckt die breite Dokumentenverarbeitung ab, SdbHub übernimmt den Spezialfall SDB.
  • ERP- und Gefahrgut-Datenbanken wie SAP EHS oder DENIOS, SdbHub liefert die strukturierten SDB-Daten per API, das ERP nutzt sie für Stoffregister, Beförderungspapiere und Audit-Trail. Saubere Trennung von Extraktion und Stammdatenhaltung.

Unser Testurteil

SdbHub bekommt 4 von 5 Sternen. Es löst ein konkretes, oft unterschätztes Problem mit hoher Genauigkeit, deutscher Datenhaltung und in einem klaren Fokus. Für Logistik- und Chemieunternehmen mit großem SDB-Bestand ist die Zeitersparnis substanziell, der Confidence-Score-Workflow ist sauber durchdacht, und die deutschen Wurzeln im FZI/KIT geben dem Produkt eine technische Glaubwürdigkeit, die viele Anbieter mit lauterer Außenkommunikation nicht haben. Den fünften Stern verlieren das fehlende öffentliche Preismodell, die enge Fokussierung (Extraktion statt Gesamtsystem), die dünne öffentliche Referenzbasis und die Notwendigkeit ergänzender Werkzeuge für Klassifizierung und Dokumentgenerierung. Für deutsche Mittelständler mit klarem SDB-Extraktionsbedarf bleibt SdbHub die pragmatischste, datenschutzfreundlichste Wahl auf dem Markt.

Was wir bemerkt haben

  • 2015, Datalyxt wurde als Spin-off des FZI Forschungszentrum Informatik und des KIT Karlsruhe gegründet. Die akademischen Wurzeln zeigen sich bis heute in einer nüchtern-technischen Produktkommunikation, die sich angenehm vom Buzzword-Marketing vieler KI-Wettbewerber abhebt.
  • Juni 2026, Preise bleiben weiterhin „auf Anfrage”. Datalyxt schnürt laut Webseite individuelle Pakete für KMU und Enterprise, ein öffentlicher Preis fehlt über alle drei Stufen. Wer Budget-Vorabklarheit braucht, muss den Demo-/Erstgesprächs-Pfad gehen, eine Hürde, die in einem Markt mit zunehmender Preistransparenz konkurrierender SaaS-Anbieter zunehmend auffällt.
  • Juni 2026, Bei der Quellenprüfung bestätigt: Hosting in Deutschland mit ISO-27001-Zertifizierung und mindestens 99,5 % garantierter Verfügbarkeit über alle Tarife, vier Kernsprachen (DE/EN/FR/IT) mit EU-Sprachmodulen im Enterprise-Tier, JSON-API plus Excel-Ausgabe. Die Confidence-Bewertung läuft unter der Bezeichnung „Smart Precision Mode” mit automatischer Anomalie-Erkennung.
  • Keine wesentlichen Produktänderungen seit Anfang 2025 öffentlich kommuniziert. SdbHub wirkt wie ein etabliertes Werkzeug in einer Reifephase, eher mit inkrementellen Verbesserungen als mit großen Funktionssprüngen, was für einen B2B-Spezialisten Stärke und Schwäche zugleich ist.

Quellen

  1. SdbHub – Startseite. https://sdbhub.de (abgerufen am 2026-06-14). KI-gestützte Extraktion von 100+ Datenpunkten aus Sicherheitsdatenblättern (16 Abschnitte erkannt), OCR plus Datenfeld-Erkennung, Confidence-Score pro Wert (z. B. 0,974), ISO-27001-zertifiziertes Hosting in Deutschland, RESTful-JSON-API.
  2. SdbHub – Tarife (Basic, Advanced, Enterprise). https://sdbhub.de/preise (abgerufen am 2026-06-14). Drei Tarifstufen Basic/Advanced/Enterprise, Preise auf Anfrage (individuelle Pakete fuer KMU und Enterprise); Englisch-Sprachmodul ab Advanced, EU-Sprachmodule ab Enterprise; Ausgabe als JSON-API und Excel; Hosting in DE mit mind. 99,5 % Verfuegbarkeit ueber alle Stufen; Demo anfragbar.
  3. SdbHub – Funktionen. https://sdbhub.de/funktionen (abgerufen am 2026-06-14). Kernsprachen Deutsch, Englisch, Franzoesisch, Italienisch; Extraktion aus Abschnitt 1 bis 16 (Basic nur Gefahr- und Transportdaten, Enterprise alle Abschnitte); Transportdaten in allen Stufen; Scoring per Smart Precision Mode mit automatischer Anomalie-Erkennung.
  4. Datalyxt GmbH – Unternehmensseite. https://datalyxt.com (abgerufen am 2026-06-14). Datenautomation seit 2015, Sitz Liebensteinstr. 16, 76227 Karlsruhe; Automatisierung von Unternehmensprozessen mit modernen KI-Verfahren; SdbHub als Produkt; ueber 100 Unternehmen ausgestattet.

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