SchulKI
Schulverwalter GmbH
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Tool öffnenSchulKI ist ein in Deutschland gehostetes KI-Tool für Schulen mit KI-Chat und Zusatzfunktionen, ohne Schüler-Account und mit sehr günstigem Einstieg. Betrieben von der Schulverwalter GmbH aus Leipzig, mit Hosting bei netcup in Deutschland und wahlweise einem rein deutschen KI-Modell.
Kosten: Kostenloser Account möglich; günstigster Einstieg 12,99 EUR/Jahr für 2 Mio. Token (Einzelnutzer); Fair-Use-Flatrates ab 7,99 EUR/Monat; dedizierte Team-/Schullizenzen ab 39,99 EUR/Monat (bis 20 Lehrkräfte)
Kategorien
Stärken
- In Deutschland gehostet (netcup, Karlsruhe) mit AVV, wahlweise mit rein deutschem KI-Modell (GWDG/SAIA, IONOS)
- Sehr günstiger Einstieg: kostenloser Account und ein 2-Mio-Token-Plan ab 12,99 EUR/Jahr
- Schülerinnen und Schüler nutzen die KI per Link ohne eigenen Account
- Mehr als nur Chat: Bildgenerierung, Text-to-Speech, Transkription, Avatare und interaktive Arbeitsblätter mit KI-Feedback
Einschränkungen
- Für einige KI-Funktionen werden US-Anbieter (etwa OpenAI, Anthropic, Microsoft) als Unterauftragsverarbeiter eingesetzt; wer strikt nur deutsche Verarbeitung will, muss aktiv die deutschen Modelle wählen
- Token-Modell erfordert Nutzungsplanung, bei intensiver Nutzung können Nachkäufe die Kosten erhöhen
- Dedizierte Team-/Schullizenzen für mehrere Lehrkräfte starten bei 39,99 EUR/Monat, der 12,99-EUR-Tarif ist ein Einzelnutzer-Token-Plan
- Geringere Bekanntheit und kleinere Community als die etablierte Plattform Fobizz
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du brauchst einen in Deutschland gehosteten, DSGVO-orientierten KI-Zugang für Schülerinnen und Schüler ohne Einzelregistrierung und mit kleinstem Budget
- Deine Schule will schnell und unkompliziert KI einführen, ohne IT-Aufwand oder Schulungsbedarf
- Du willst die KI-Verarbeitung möglichst in Deutschland halten und kannst dafür bewusst die deutschen KI-Modelle des Anbieters wählen
- Du willst KI im Unterricht pilotieren, bevor du dich für eine umfangreichere Plattform entscheidest
Wann nein
- Du brauchst eine breite pädagogische Plattform mit Fortbildungsangeboten und großer Community, dann ist Fobizz umfangreicher
- Du willst ausschließen, dass für einzelne KI-Funktionen US-Anbieter als Unterauftragsverarbeiter eingebunden sind, ohne selbst auf die deutschen Modelle zu achten
- Du willst Schülerlernstände verfolgen, Abgaben verwalten oder eine vollständige LMS-Funktion
- Intensivnutzung ist geplant und eine Pauschal-Flatrate wäre für dich planbarer als ein Token-Modell
Kurzfazit
SchulKI ist ein in Deutschland gehostetes KI-Angebot für Schulen, das für viele Kollegien als schneller, sehr günstiger Einstieg reicht. Das Tool stellt einen KI-Chat und weitere Funktionen bereit, bei denen Schülerinnen und Schüler ohne eigene Accounts arbeiten, die Plattform in Deutschland betrieben wird und Lehrkräfte den Kontext steuern. Anders als lange verbreitet ist SchulKI dabei nicht nur ein Chat-Zugang: Es gibt Bildgenerierung, Text-to-Speech, Transkription, Avatare und interaktive Arbeitsblätter mit KI-Feedback. Wer eine noch breitere Plattform mit Fortbildung und großer Community sucht, findet bei Fobizz mehr, wer einen soliden, deutsch gehosteten KI-Zugang günstig will, ist hier richtig.
Für wen ist SchulKI?
Lehrkräfte an Schulen mit knappem Budget: SchulKI gehört zu den preisgünstigsten Angeboten unter den deutschen Schul-KI-Lösungen. Ein Einzelnutzer-Token-Plan startet bei 12,99 EUR pro Jahr, und weil Schülerinnen und Schüler über einen Link der Sitzung der Lehrkraft beitreten, kann eine Lehrkraft damit ihre Klassen versorgen. Für Schulen, die KI einsetzen wollen, aber kein großes Budget haben, ist das ein realistischer Einstieg.
Schulen mit hohen Datenschutzanforderungen: SchulKI wird in Deutschland betrieben (Hosting bei netcup in Karlsruhe) und bietet wahlweise ein rein deutsches KI-Modell (über GWDG/SAIA und IONOS), das Daten ausschließlich in Deutschland verarbeitet. Für registrierte Schulen ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag eingerichtet. Das ist die passende Grundlage für Schulen und Träger mit strengen Vorgaben, sofern bewusst die deutschen Modelle genutzt werden.
Lehrkräfte für den Piloteinstieg: Wer KI im Unterricht ausprobieren will, bevor die Schule eine größere Investition entscheidet, findet in SchulKI einen niedrigschwelligen Startpunkt. Kostenloser Account, kein IT-Ticket, keine Kreditkarte nötig, einfach loslegen und den Unterrichtswert prüfen.
Schulleitungen mit Datenschutz-Erklärungsbedarf: Die Schulleitung, die gegenüber Elternbeirat und Schulträger die Datenverarbeitung erklären muss, bekommt mit SchulKI klare Argumente: Betrieb in Deutschland, AVV für registrierte Schulen, kein Schüler-Account und die Option eines rein deutschen KI-Modells. Wichtig zu wissen: Für einzelne Zusatzfunktionen bindet SchulKI auch internationale KI-Anbieter als Unterauftragsverarbeiter ein (siehe Abschnitt DSGVO), das gehört in die Erklärung.
Weniger geeignet für: Lehrkräfte, die eine breite pädagogische Plattform mit Fortbildungsprogramm, großer Community und vielen fertigen Unterrichtsszenarien brauchen. Für diese Zielgruppe bietet Fobizz mehr, allerdings zu einem höheren Preis.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Kostenloser Account | 0 € | Registrierung ohne Zahlungsdaten, erste Lektionen und Funktionen zum Ausprobieren |
| Einzelnutzer, 2 Mio. Token | 12,99 €/Jahr | Token-Kontingent für eine Lehrkraft; Schülerinnen und Schüler treten per Link der Sitzung bei |
| Einzelnutzer Start | 7,99 €/Monat (95,88 €/Jahr) | Fair-Use-Flatrate für eine Lehrkraft |
| Einzelnutzer Plus | 9,99 €/Monat (119,88 €/Jahr) | Fair-Use-Flatrate mit erweitertem Funktionsumfang |
| Team/Schule Start | 39,99 €/Monat (479,88 €/Jahr) | für bis zu 20 Lehrkräfte |
| Team/Schule Plus | 59,99 €/Monat (719,88 €/Jahr) | für bis zu 80 Lehrkräfte |
| Vision | Auf Anfrage | alle Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler einer Einrichtung |
Einordnung: Der oft genannte Preis von 12,99 EUR pro Jahr ist ein Einzelnutzer-Token-Plan, keine Mehrpersonen-Schullizenz. Weil Schülerinnen und Schüler aber über die Sitzung einer Lehrkraft beitreten, kann eine einzelne Lehrkraft damit realistisch ihre Klassen abdecken, das macht den Einstieg sehr günstig. Wer mehrere Lehrkräfte offiziell einbinden will, landet bei den Team-/Schullizenzen ab 39,99 EUR pro Monat. Das Token-Modell ist zweischneidig: Bei geringer bis moderater Nutzung ist es schwer zu unterbieten, bei intensiver Nutzung durch viele Klassen kann das Kontingent schnell erschöpft sein und Nachkäufe können die Gesamtkosten in die Nähe von Flatrates treiben. Schulen sollten im Pilotbetrieb dokumentieren, wie viele Token pro Unterrichtseinheit verbraucht werden, bevor sie die Lösung breiter ausrollen.
Stärken im Detail
Betrieb in Deutschland, nicht nur EU-weit. SchulKI hostet die Plattform bei der netcup GmbH in Karlsruhe und wirbt damit, alle Server in Deutschland zu betreiben und personenbezogene Daten ausschließlich in Deutschland zu verarbeiten. Für die KI-Verarbeitung selbst gibt es eine rein deutsche Variante über GWDG/SAIA (Göttingen) und IONOS, die Daten ausschließlich in Deutschland verarbeiten. Das ist der Kern des Angebots und ein echter Unterschied zu Lehrkräften, die ChatGPT oder Claude ungeprüft mit Schülerbezug nutzen.
Kein Schüler-Account erforderlich. Schülerinnen und Schüler treten per Link zeitlich begrenzt der Sitzung der Lehrkraft bei, keine E-Mail-Adresse, keine eigene Registrierung. Das entschärft das größte datenschutzrechtliche Problem im Schulalltag: Minderjährige mit eigenen Konten in externen Systemen. Für Lehrkräfte bedeutet das weniger Verwaltungsaufwand, keine vergessenen Passwörter und kein IT-Ticket bei jedem Kurswechsel.
Mehr als ein reiner KI-Chat. Neben dem Chat bietet SchulKI Bildgenerierung, Text-to-Speech, Transkription, Avatar-Erstellung und interaktive Arbeitsblätter mit KI-gestütztem Feedback. Damit ist es kein bloßes Zugangsfenster zu einem Sprachmodell, sondern deckt mehrere Unterrichtsanwendungen ab. Der pädagogische Funktionsumfang bleibt schmaler als bei Fobizz, ist aber deutlich breiter als ein einzelnes Chatfenster.
Sehr günstiger Einstieg. Mit kostenlosem Account und einem 2-Mio-Token-Plan ab 12,99 EUR pro Jahr ist die Einstiegshürde niedrig. Für Schulen mit engen Budgets, und das sind in Deutschland viele, ist das ein entscheidender Vorteil: ausprobieren ohne Budget-Genehmigung, überzeugen, dann bei Bedarf auf eine Team-Lizenz skalieren.
Schwächen ehrlich betrachtet
Für einige Funktionen kommen internationale Anbieter ins Spiel. Die Datenschutzerklärung listet neben den deutschen Verarbeitern (GWDG/SAIA, IONOS) auch US-Anbieter wie OpenAI, Anthropic, Microsoft Azure, D-ID, fal, GPTZero, Replicate und Stability AI sowie Nebius in den Niederlanden als Unterauftragsverarbeiter. SchulKI beschreibt sich dabei als zwischengeschalteter Nutzer, der keine Standard-Personendaten wie IP-Adressen weitergibt. Wer aber wirklich sicherstellen will, dass keine Verarbeitung außerhalb Deutschlands stattfindet, muss bewusst die deutschen Modelle nutzen und die genutzten Funktionen prüfen. Ein pauschales „keine US-Verarbeitung” wäre falsch.
Token-Modell erfordert Nutzungsplanung. Wer das Kontingent nicht im Blick hat, riskiert mitten im Schulhalbjahr einen leeren Token-Stand. Besonders bei plötzlich steigender Nutzung, etwa in einer Projektwoche, ist das ein Risiko. Ein Workaround: Token-Budgets pro Klasse oder Lehrkraft festlegen und monatlich prüfen, oder gleich auf eine Fair-Use-Flatrate wechseln.
Der 12,99-EUR-Preis ist ein Einzelnutzer-Tarif. Als Marketing-Anker klingt „ab 12,99 EUR pro Jahr” nach Schullizenz, tatsächlich ist es ein Einzelnutzer-Token-Plan. Sobald mehrere Lehrkräfte offiziell mit eigenem Zugang arbeiten sollen, greifen die Team-/Schullizenzen ab 39,99 EUR pro Monat. Das ist immer noch moderat, aber deutlich mehr als der Ankerpreis suggeriert.
Weniger Bekanntheit und Community. Nach unserem Eindruck ist SchulKI im Vergleich zu Fobizz weniger etabliert, das über eine größere Community, Fortbildungspartner und mehr institutionelle Sichtbarkeit verfügt. Das bedeutet in der Praxis: weniger fertige Unterrichtsszenarien und weniger Kollegenerfahrungen zum Austauschen.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Eine breite pädagogische Plattform mit Fortbildung und großer Community brauchst | Fobizz |
| Ein vollständiges LMS mit Kursverwaltung und Schülerkonten brauchst | Moodle |
| Eine zentrale Schulplattform für Kommunikation und Lernmaterialien suchst | HPI Schul-Cloud |
| Eine US-basierte KI-Plattform mit breiten Bildungstools akzeptierst | MagicSchool AI |
| Adaptives Lerncoaching für Schülerinnen und Schüler suchst | Khanmigo |
SchulKI ist bewusst schlank gehalten, das ist Stärke und Grenze zugleich. Wer eine umfassendere pädagogische Plattform mit vielen fertigen Werkzeugen und einer großen Community will, findet bei Fobizz das breitere Angebot. Für Schulen, die schnell, deutsch gehostet und günstig starten wollen und später upgraden möchten, ist SchulKI ein sinnvoller erster Schritt.
So steigst du ein
Schritt 1: Erstelle einen kostenlosen Account auf schulki.de, keine Kreditkarte nötig. Teste das Tool zunächst selbst als Lehrkraft: Formuliere einen Kontext für eine konkrete Unterrichtsstunde (Klasse, Fach, Thema, Einschränkungen) und probiere aus, wie die KI reagiert. Achte dabei bewusst darauf, welches KI-Modell eine Funktion nutzt, wenn dir rein deutsche Verarbeitung wichtig ist. Plane dafür rund 20 Minuten vor dem ersten Unterrichtseinsatz.
Schritt 2: Richte einen ersten Schülerzugang ein, indem du einen Zugriffslink generierst und ihn in der Klasse teilst. Schülerinnen und Schüler öffnen den Link im Browser und treten der Sitzung bei, ohne eigenen Account. Erkläre in der Stunde kurz, was die KI kann und was nicht, und setze klare Regeln für die Nutzung (etwa: „Die KI hilft dir bei der Gliederung, aber nicht beim Schreiben des Textes”).
Schritt 3: Dokumentiere nach zwei bis drei Unterrichtsstunden den Token-Verbrauch und schätze daraus deinen Jahresbedarf. Stelle erst dann die Frage: Reicht der Einzelnutzer-Plan, brauchen wir eine Fair-Use-Flatrate, oder lohnt sich eine Team-Lizenz für mehrere Lehrkräfte? Dieser Schritt trennt die Schulen, für die SchulKI ausreicht, von denen, die eine umfangreichere Lösung brauchen.
Ein konkretes Beispiel
Eine bayerische Mittelschule setzt SchulKI für zwei 9. Klassen im Deutschunterricht ein. Die Lehrerin erstellt einen Kontext: „Wir besprechen heute Aufsatzentwürfe zum Thema Klimawandel. Die KI hilft euch, eure Argumente zu strukturieren, sie schreibt aber den Text nicht für euch.” Sie wählt bewusst das in Deutschland gehostete KI-Modell, damit die Verarbeitung in Deutschland bleibt. Die Schülerinnen und Schüler öffnen den geteilten Link im Klassenraum und treten der Sitzung bei, ohne Namen oder E-Mail einzugeben. Sie diskutieren ihren Aufsatzentwurf mit der KI, erhalten Hinweise auf schwache Argumente und üben die Überarbeitung. Die Schulleitung kann dem Träger nachweisen, dass die Plattform in Deutschland betrieben wird und für die genutzte Funktion ein deutsches Modell zum Einsatz kommt. Der Token-Verbrauch der beiden Klassen bleibt für den Pilotbetrieb im niedrigen einstelligen Euro-Bereich pro Monat, sodass der Einzelnutzer-Plan für 12,99 EUR im Jahr als Rahmen ausreicht.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Die Plattform wird bei der netcup GmbH in Karlsruhe (Deutschland) betrieben, dazu besteht laut Datenschutzerklärung ein Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Anbieter wirbt damit, alle Server in Deutschland zu betreiben.
- Wahl des KI-Modells: Für die KI-Verarbeitung gibt es eine rein deutsche Variante über GWDG/SAIA (Göttingen) und IONOS, die Daten ausschließlich in Deutschland verarbeiten. Für strenge Anforderungen ist dieser Pfad die sichere Wahl.
- Internationale Unterauftragsverarbeiter: Für einzelne KI-Funktionen bindet SchulKI laut Datenschutzerklärung auch US-Anbieter (etwa OpenAI, Anthropic, Microsoft Azure, D-ID, fal, GPTZero, Replicate, Stability AI) sowie Nebius in den Niederlanden ein. SchulKI beschreibt sich dabei als zwischengeschalteter Nutzer, der keine Standard-Personendaten wie IP-Adressen an diese Anbieter übermittelt. Wer ausschließen will, dass Daten außerhalb Deutschlands verarbeitet werden, sollte die genutzten Funktionen und Modelle prüfen.
- Kein Schüler-Account nötig: Schülerinnen und Schüler treten per Link zeitlich begrenzt der Sitzung der Lehrkraft bei, ohne eigene Registrierung. Das ist der zentrale Datenschutzvorteil im Schulkontext mit Minderjährigen.
- KI-Training: Zum Prüfzeitpunkt fanden wir in der Datenschutzerklärung keine ausdrückliche Aussage dazu, ob Eingaben zum Training von KI-Modellen genutzt werden. Schulen mit hohen Anforderungen sollten das direkt beim Anbieter klären.
- AVV: Für registrierte Schulen ist laut Anbieter ein Auftragsverarbeitungsvertrag eingerichtet, Voraussetzung für den rechtssicheren Einsatz mit personenbezogenen Daten.
- Empfehlung für Schulen: Schullizenz mit AVV nutzen, bewusst die deutschen KI-Modelle wählen und im Kollegium festlegen, welche Zusatzfunktionen mit internationalen Anbietern erlaubt sind. Prüfen, ob das Bundesland zusätzliche Vorgaben macht.
Gut kombiniert mit
- Fobizz, SchulKI als günstiger, deutsch gehosteter Einstieg für KI im Unterricht, Fobizz ergänzend für ein breiteres pädagogisches Werkzeugset und Fortbildung; so wird das Budget gezielt eingesetzt.
- Moodle, SchulKI als KI-Schicht für offene Unterrichtsgespräche, Moodle als LMS für Aufgaben, Abgaben und Lernstandsverfolgung, die Kombination deckt den gesamten Unterrichtszyklus ab.
- HPI Schul-Cloud, Für Schulen, die die HPI Schul-Cloud als Kommunikations- und Kollaborationsplattform nutzen: SchulKI liefert den KI-Zugang, HPI die Infrastruktur für Zusammenarbeit und Lernmaterialverteilung.
Unser Fazit
SchulKI verdient 4 von 5 Sternen. Das Tool liefert einen in Deutschland gehosteten, DSGVO-orientierten KI-Zugang für Schulen zu einem unschlagbar günstigen Einstiegspreis, ohne Schüler-Accounts und mit einem Funktionsumfang, der über den reinen Chat hinausgeht: Bildgenerierung, Text-to-Speech, Transkription, Avatare und interaktive Arbeitsblätter mit KI-Feedback. Für Schulen, die schnell, günstig und mit deutschem Hosting starten wollen, ist das eine sehr solide Wahl. Den fünften Stern kosten drei Punkte: Für einige Funktionen sind internationale Anbieter als Unterauftragsverarbeiter eingebunden, sodass rein deutsche Verarbeitung nur mit bewusster Modellwahl garantiert ist; das Token-Modell verlangt Planung; und die Community ist kleiner als bei der etablierten Alternative Fobizz. Wer eine breitere pädagogische Plattform mit Fortbildung und großer Community braucht, ist bei Fobizz besser aufgehoben, wer einen günstigen, deutsch gehosteten KI-Zugang sucht, bekommt ihn hier.
Was wir geprüft haben
Diese Seite trägt eine Bewertung und benennt Schwächen, deshalb haben wir die tragenden Aussagen gegen öffentlich zugängliche Primärquellen des Anbieters geprüft (Stand 30. Juli 2026). Wir bewerten auf Basis dieser Quellen, ein eigener Hands-on-Produkttest hat nicht stattgefunden.
- Anbieter und Rechtsform: Laut Impressum (schulki.de/legal-notice) wird schulKI von der Schulverwalter GmbH aus Leipzig betrieben (Geschäftsführer Julian Dorn, HRB 36540 Amtsgericht Leipzig). Wir haben die zuvor genannte Firmierung „SchulKI GmbH” und die nicht erreichbare Adresse „www.schul-ki.de” korrigiert.
- Hosting: Startseite, Blogbeitrag und Datenschutzerklärung belegen den Betrieb in Deutschland (Hosting bei netcup in Karlsruhe, deutsche KI-Modelle über GWDG/SAIA und IONOS). Die frühere Aussage „EU-Hosting statt DE-Hosting” als Schwäche war nicht belegt und wurde entfernt.
- US-Anbieter: Die Datenschutzerklärung (schulki.de/privacy) listet mehrere internationale Unterauftragsverarbeiter (unter anderem OpenAI, Anthropic, Microsoft Azure) für einzelne KI-Funktionen. Die frühere pauschale Aussage „keine Weitergabe an US-Anbieter” war ebenfalls nicht haltbar und wurde durch eine differenzierte Darstellung ersetzt.
- Funktionsumfang: Die Startseite belegt neben dem Chat weitere Funktionen (Bildgenerierung, Text-to-Speech, Transkription, Avatare, interaktive Arbeitsblätter mit KI-Feedback). Die frühere Aussage „kaum pädagogische Werkzeuge, primär ein KI-Chat-Zugangstool” haben wir entsprechend relativiert.
- Preise: Die Preisangaben stammen von der Startseite. Wir haben klargestellt, dass der Preis von 12,99 EUR pro Jahr ein Einzelnutzer-Token-Plan ist und dedizierte Team-/Schullizenzen bei 39,99 EUR pro Monat starten.
- KI-Training: Zur Frage, ob Eingaben zum Training genutzt werden, fanden wir keine ausdrückliche Aussage. Die frühere Behauptung „keine Nutzung für KI-Training” wurde zu einem klaren Hinweis umformuliert.
Was wir bemerkt haben
- Juli 2026, Korrektur: Anbieter ist die Schulverwalter GmbH (Leipzig), nicht eine „SchulKI GmbH”. Die aktive Domain ist schulki.de, „www.schul-ki.de” war zum Prüfzeitpunkt nicht erreichbar.
- Juli 2026, Korrektur: Entgegen einer verbreiteten Annahme wird SchulKI in Deutschland gehostet (netcup, Karlsruhe) und bietet ein rein deutsches KI-Modell. Für einzelne Funktionen sind jedoch auch internationale Anbieter als Unterauftragsverarbeiter eingebunden, ein pauschales „nur Deutschland” trifft nur bei bewusster Modellwahl zu.
- Ab 2023, Mehrere Bundesländer haben begonnen, datenschutzkonforme KI-Tools für Schulen aktiv zu empfehlen oder Positivlisten zu veröffentlichen. Ob und auf welchen Listen SchulKI geführt wird, ändert sich laufend, Schulen sollten die aktuellen Empfehlungen ihres Bundeslandes direkt prüfen.
- Laufend, Die Marktposition von SchulKI bleibt herausfordernd: Mit Fobizz, dem HPI und weiteren gut vernetzten Anbietern konkurriert es in einem Segment, in dem der Vertrieb über Schulleitungen und Schulbehörden entscheidend ist. Die geringere institutionelle Bekanntheit bleibt eine strukturelle Herausforderung.
Quellen
- schulKI – Startseite, Funktionen und Preise. https://schulki.de/ (abgerufen am 2026-07-30). Anbieter beschreibt schulKI als datenschutzkonforme KI-Tools für Schulen (Chat, Bildgenerierung, Text-to-Speech, Transkription, Avatare, interaktive Arbeitsblätter mit KI-Feedback). Aussagen 'Wir betreiben alle Server in Deutschland' und 'Personenbezogene Daten werden ausschließlich in Deutschland verarbeitet'. Schülerinnen und Schüler treten per Link zeitlich begrenzt der Sitzung der Lehrkraft bei, ohne eigenen Account. Preise: 2 Mio. Token 12,99 EUR/Jahr; Start 7,99 EUR/Monat; Plus 9,99 EUR/Monat; Team/Schule Start 39,99 EUR/Monat (20 Lehrkräfte), Plus 59,99 EUR/Monat (80 Lehrkräfte), Vision auf Anfrage; kostenloser Account möglich..
- schulKI – Impressum. https://schulki.de/legal-notice (abgerufen am 2026-07-30). Betreiber ist die Schulverwalter GmbH, Geschäftsführer Julian Dorn, Krönerstr. 46, 04318 Leipzig, HRB 36540 Amtsgericht Leipzig, USt-IdNr. DE352766903. Das Produkt heißt schulKI, die Firma heißt nicht 'SchulKI GmbH'..
- schulKI – Datenschutzerklärung. https://schulki.de/privacy (abgerufen am 2026-07-30). Die schulKI-Plattform wird bei der netcup GmbH in Karlsruhe (Deutschland) gehostet, dazu besteht ein AVV. Für KI-Funktionen nutzt schulKI mehrere Unterauftragsverarbeiter: rein in Deutschland verarbeitende Anbieter GWDG/SAIA (Göttingen) und IONOS, daneben US-Anbieter wie Anthropic, OpenAI, Microsoft Azure, D-ID, fal, GPTZero, Replicate und Stability AI sowie Nebius (Amsterdam). schulKI tritt als zwischengeschalteter Nutzer auf und übermittelt laut eigener Aussage keine Standard-Personendaten wie IP-Adressen an diese Anbieter. Zur Nutzung von Eingaben für KI-Training trifft die Erklärung keine ausdrückliche Aussage..
- schulKI – Erste KI für Schulen gehostet in Deutschland. https://schulki.de/blog/erste-ki-fuer-schulen-gehostet-in-deutschland (abgerufen am 2026-07-30). schulKI bezeichnet sich als ersten Anbieter einer DSGVO-konformen KI-Lösung für Schulen mit Hosting auf deutschen Servern und setzt dafür das Open-Source-Modell LLaMA 3.1 auf deutschen Servern ein. Für über die Plattform registrierte Schulen ist ein AVV eingerichtet, sodass auch personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen..
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