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PSM-DOK

Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz

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PSM-DOK ist ein kostenfreies Web-Werkzeug zur gesetzeskonformen elektronischen Dokumentation von Pflanzenschutzmittelanwendungen. Es deckt die Pflichtfelder nach §11 PflSchG, Verordnung (EG) 1107/2009 und der ab 2026 erweiterten Durchführungsverordnung (EU) 2023/564 ab und liefert ab 2027 das geforderte elektronische, maschinenlesbare Format. Betrieben vom DLR Rheinpfalz, unterstützt von mehreren Bundesländern.

Kosten: Vollständig kostenlos, keine Registrierung, keine versteckten Kosten. Finanziert über das Pflanzenschutz-Informationssystem PS Info und unterstützende Bundesländer.

Kategorien

Stärken

  • Vollständig kostenlos und ohne Registrierungspflicht, Einstieg ohne Budget oder Account
  • Erfüllt die gesetzlichen Mindestanforderungen für PSM-Dokumentation inklusive der ab 2026 erweiterten Pflichten
  • BVL-Datenimport regelmäßig aktualisiert, Mittelnamen und Zulassungsnummern werden mitgeführt
  • Datenhaltung in Deutschland, betrieben durch eine Landeseinrichtung (DLR Rheinpfalz)
  • Im Browser auf jedem Endgerät nutzbar, keine App nötig, keine Installation
  • Erzeugt PDF und maschinenlesbare Exporte für die ab 2027 geltende elektronische Pflicht

Einschränkungen

  • Keine echte KI: regelbasierte Compliance-Software ohne LLM-Funktionen oder Vorschläge
  • Keine Offline-Nutzung, Feldarbeit ohne Mobilfunkempfang nicht möglich
  • Kein Zulassungs-/Wartezeiten-Check in Echtzeit, BVL-Online und Kulturkompass bleiben Pflicht
  • Keine Anbindung an Warenwirtschaft, Schlagkartei oder Betriebssoftware
  • Veraltete WebObjects-Technologie, Bedienoberfläche wirkt im Vergleich zu moderner Agrarsoftware altmodisch
  • Zertifikat-Mechanismus für Wiederzugriff ist ungewohnt, Verlust des Zertifikats = Verlust der Daten

Passt gut zu

Kleinere Gartenbau- und Landwirtschaftsbetriebe Dienstleister im Pflanzenschutz Nebenerwerb und Hofläden Einstieg ohne Software-Kosten

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du hast wenige PSM-Anwendungen im Jahr und keine teure Schlagkartei nötig
  • Du willst die ab 2026/27 geltende elektronische Dokumentationspflicht kostenlos erfüllen
  • Du hast Mobilfunk im Feld und brauchst keine Offline-Funktion
  • Du willst eine staatliche, herstellerneutrale Lösung statt einer kommerziellen Softwarebindung

Wann nein

  • Du betreibst große Ackerflächen mit hunderten Anwendungen und brauchst Schlagkartei und Auswertungen
  • Du brauchst Offline-Dokumentation in Funklöchern
  • Du willst Pflanzenschutz mit Warenwirtschaft, Lager und Buchhaltung integrieren
  • Du suchst KI-gestützte Mittelwahl oder Krankheitsdiagnose, das leistet PSM-DOK nicht

Kurzfazit

PSM-DOK ist eine ehrliche, schlanke Behörden-Lösung für ein konkretes Problem: gesetzeskonform dokumentieren, was du im Pflanzenschutz tust, und ab 2027 zwingend in elektronischem, maschinenlesbarem Format. Es kostet nichts, läuft im Browser und erfüllt die Pflicht. KI ist es nicht, und es will auch keine sein. Es ist ein gut gepflegtes Verwaltungswerkzeug mit BVL-Datenimport und ohne Vendor-Lock-in. Für kleine und mittlere Betriebe, die eine kostenlose Übergangslösung in die neue Dokumentationspflicht suchen, ist es eine pragmatische Wahl. Für ernsthafte Schlagkarteien-Workflows oder integrierte Betriebssoftware ist PSM-DOK zu klein gedacht. Das Tool steht in unserem Verzeichnis bewusst als nicht-KI-Vergleichspunkt: Wer den Pflichtteil erledigen will, braucht oft gar keine KI, und sollte das wissen, bevor er für Schlagkartei-Suiten zahlt.

Für wen ist PSM-DOK?

Kleine Gartenbau- und Landwirtschaftsbetriebe: Wer pro Saison nur eine zweistellige Zahl Anwendungen hat (Sonderkulturen, Hofläden, Nebenerwerb), bekommt mit PSM-DOK alles Notwendige für die gesetzliche Pflicht, kostenlos und ohne SaaS-Vertrag. Das ist genau die Lücke, die kommerzielle Schlagkartei-Anbieter nie wirklich füllen wollten.

Landschaftsgärtner und Garten-/Landschaftsbau-Betriebe: Mehrere Mitarbeitende, viele Kundenflächen, oft kleinteilige Anwendungen. PSM-DOK passt, solange die Disziplin da ist, jede Anwendung nach Auftrag direkt einzutippen. Für reine Compliance reicht es; für Auftragsverwaltung braucht es etwas anderes.

Dienstleister im professionellen Pflanzenschutz: Wer für Dritte arbeitet (Kommunen, große Grundstücke, Sportplätze, Friedhöfe), muss die Dokumentation ohnehin tagesgenau führen. PSM-DOK hilft bei der reinen Pflichterfüllung, ohne dass jeder Anwender eine teure Lizenz braucht.

Verbände, Schulen und Beratung: Praktikabel als Schulungs- und Vorlagentool für Junglandwirte, Berater und Auszubildende, kein Account-Aufwand, keine Lizenzkosten, gleiche Datenfelder wie kommerzielle Software.

Weniger geeignet für: Größere Ackerbaubetriebe mit hunderten Anwendungen pro Saison (eine richtige Schlagkartei wie 365FarmNet oder NEXT Farming ist dort effizienter), Betriebe mit Offline-Bedarf im Feld (PSM-DOK braucht Internet), Anwender, die KI-gestützte Mittelvorschläge oder Krankheitsdiagnose erwarten (das leistet das Tool ausdrücklich nicht), und alle, die Pflanzenschutz mit Warenwirtschaft, Lagerführung und Auftragsbuchhaltung verbinden wollen.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
PSM-DOK Web0 €Vollständige Pflanzenschutz-Dokumentation, Pflichtfelder gemäß §11 PflSchG und Verordnung (EU) 2023/564, BVL-Mittelimport, PDF- und JSON-Export, Zugriff per Zertifikat
PS Info / Beratungsdienstje nach Bundesland kostenfrei oder regional bezahltBegleitend nutzbar, Prognosemodelle, Hinweisdienste, regionale Warnsysteme. Eigenes Angebot der ISIP-Landesinstitute

Einordnung: Echtes kostenloses Tool ohne Werbung, ohne Up-Sell, ohne Premium-Tier. Finanziert wird PSM-DOK über die Trägerschaft des DLR Rheinpfalz und das übergreifende Pflanzenschutz-Informationssystem. Der „Preis” ist die ehrliche Erwartung an die Form: Du tippst jede Anwendung manuell ein, du verwaltest dein Zertifikat selbst, und du bekommst keine Inspirationen oder Optimierungsvorschläge. Wer das akzeptiert, hat in PSM-DOK die kostengünstigste rechtssichere Lösung am deutschen Markt. Wer mehr Komfort will, zahlt bei kommerziellen Anbietern typischerweise 15–40 € pro Monat pro Nutzer für Schlagkartei mit GPS, Wartezeiten-Check und Auswertungen.

Stärken im Detail

Echt kostenlos und staatlich getragen. Das DLR Rheinpfalz betreibt PSM-DOK als Teil des Pflanzenschutz-Informationssystems mehrerer Bundesländer. Kein Investor will mittelfristig Umsatz pro Nutzer, keine Preiserhöhung steht an, kein Plattformwechsel droht. Für ein Pflichtthema, das Bestandsdaten über Jahre erfordert, ist diese Stabilität ein realer Vorteil gegenüber Start-up-getriebenen Angeboten.

Gesetzeskonformität ist die Kernkompetenz. Die Felder, Pflichtangaben und Exportformate sind exakt an §11 PflSchG, Verordnung (EG) 1107/2009 und die ab 1. Januar 2026 erweiterte Durchführungsverordnung (EU) 2023/564 angepasst. Ab 1. Januar 2027 gilt die elektronische und maschinenlesbare Form als Pflicht, PSM-DOK liefert dann den geforderten JSON-Export bereits aus.

Aktualisierter BVL-Datenimport. Auf der Startseite steht jeweils das letzte Datum des Datenimports vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Mittelnamen, Zulassungsnummern und Anwendungsdaten werden so synchron mit dem amtlichen Verzeichnis gehalten, ein Punkt, an dem viele günstige kommerzielle Tools sparen.

Hosting in Deutschland, betrieben durch eine Landeseinrichtung. Datenschutzrechtlich denkbar einfach: deutsche Behördenträgerschaft, keine Drittländerübermittlung, keine Cloud-Vermarktung. Für DSGVO-Folgenabschätzungen ist das ein einzeiliger Eintrag, sehr selten in der Agrarsoftware-Landschaft.

Browserbasiert, ohne Installation. Smartphone, Tablet, Laptop, alles funktioniert. Kein App-Store, keine Updates, keine Endgeräte-Verwaltung. Wer wechselnde Mitarbeitende ausstattet, profitiert spürbar von der Plattformunabhängigkeit.

Schwächen ehrlich betrachtet

PSM-DOK ist keine KI. Wer in unserem Verzeichnis nach KI-Tools sucht, sollte das wissen: Es gibt keinen LLM, keine Sprachsteuerung, keine Bilderkennung, keine intelligenten Vorschläge. Es ist ein klassisches Formular-Web mit Datenbank dahinter. Das ist nicht schlecht, aber wer auf KI-Mehrwert hofft, wird enttäuscht.

Keine Offline-Fähigkeit. Wer in Funklöchern dokumentieren muss (entfernte Flächen, ländliche Räume mit löchriger Netzabdeckung), kann PSM-DOK dort nicht direkt nutzen. Lösungswege sind „später nachtragen” oder „Notizen auf Papier”, beides erhöht die Fehlerwahrscheinlichkeit. Kommerzielle Schlagkartei-Apps mit Offline-Modus sind hier klar überlegen.

Kein Zulassungs- und Wartezeiten-Check in Echtzeit. Zwar werden BVL-Daten importiert, aber das System prüft nicht aktiv, ob ein gewähltes Mittel für die Kultur tatsächlich zugelassen ist, ob die Aufwandmenge im Rahmen liegt oder ob Wartezeiten verletzt werden. Das musst du als Anwender selbst gegenprüfen, bei BVL-Online oder im Kulturkompass. Bei vielen Anwendungen pro Saison ist das ein echter Mehraufwand und eine Fehlerquelle.

Keine Integration mit Betriebssoftware. Schlagkartei, Maschinenring-Abrechnung, Warenwirtschaft, Buchhaltung, PSM-DOK steht für sich allein. Exporte sind möglich (PDF, JSON), aber eine native Verbindung zu anderen Systemen existiert nicht. Wer ohnehin eine Vollsoftware betreibt, dupliziert mit PSM-DOK Arbeit.

Veraltete Technologie hinter den Kulissen. Das System läuft auf WebObjects, einem Anwendungsserver, der zuletzt 2008 aktualisiert wurde. Die Oberfläche wirkt entsprechend funktional, aber altmodisch. Für die Pflichterfüllung egal, wer aber moderne UX erwartet, wird die Stirn runzeln.

Zertifikatsmechanismus statt Login. PSM-DOK nutzt zur Wiedererkennung ein heruntergeladenes Zertifikat statt eines klassischen Logins. Das ist datenschutzfreundlich (keine E-Mail nötig), aber unpraktisch: Bei Verlust der Zertifikatsdatei oder Wechsel des Geräts kann der Zugriff auf gespeicherte Daten verloren gehen. Sichere Aufbewahrung des Zertifikats ist Pflicht.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine vollwertige Schlagkartei mit GPS, Wartezeiten-Check und Auswertungen brauchst365FarmNet

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: NEXT Farming (Offline-fähige Schlagkartei mit langer Marktpräsenz), agrirouter (Datendrehscheibe für Maschinen- und Betriebsdaten, sinnvolle Ergänzung), Schlag-Info (regionale Schlagkartei aus Bayern), HELM Software (klassische Schlagkartei mit langer Mittelstandshistorie) und die proprietären Lösungen großer Genossenschaften (BayWa, Raiffeisen). PSM-DOK ist die richtige Wahl für reine Compliance ohne Anspruch, nicht für integriertes Betriebsmanagement. Es ist auch eine sinnvolle „Brückenlösung”, bis ein Betrieb auf eine kommerzielle Suite umsteigt, die JSON-Exporte sind transportabel, ein Lock-in entsteht nicht.

So steigst du ein

Schritt 1: Öffne psmdok.de oder psm-dok.de im Browser, beide URLs führen zum selben System. Beim ersten Aufruf legst du ein Zertifikat an: Eine kleine Datei wird heruntergeladen, die deinen Zugriff zu deinen gespeicherten Daten in der Zukunft ermöglicht. Speichere das Zertifikat sicher (Passwort-Manager, verschlüsseltes Backup), ein Verlust bedeutet Verlust der bisher gespeicherten Aufzeichnungen.

Schritt 2: Lege deinen Betrieb an und trage die ersten Anwendungen ein: Anwender, Datum, Produktname (Auswahl aus BVL-Import), Zulassungsnummer, Kultur, Schlagbezeichnung, Aufwandmenge, behandelte Fläche. Die Pflichtfelder sind klar markiert. Mit etwas Übung dauert eine Eintragung 3–5 Minuten, eine direkte mobile Eingabe nach jeder Anwendung ist realistisch.

Schritt 3: Plane regelmäßige Exporte: PDF für die Behördenvorlage (falls nachgefragt wird), JSON als maschinenlesbare Archivierung ab 2027 Pflicht. Lege beide Formate in einer eigenen Ordnerstruktur ab, mindestens drei Jahre aufbewahren (Verjährungsfristen, regionale Vorgaben können längere Aufbewahrung verlangen).

Schritt 4 (Pflicht): Den Zulassungs- und Wartezeiten-Check führst du parallel über BVL-Online oder den Kulturkompass durch. PSM-DOK übernimmt diesen Check nicht, das ist die größte fachliche Lücke und der Punkt, an dem viele Anwender nach 1–2 Saisons doch auf eine integrierte Schlagkartei umsteigen.

Ein konkretes Beispiel

Ein Landschaftsgartenbau-Betrieb in Schleswig-Holstein mit vier Mitarbeitenden führt etwa 30–40 Pflanzenschutzanwendungen pro Saison durch, überwiegend auf Kundenobjekten (Privatgärten, kleine Grünanlagen, Sportplätze). Bisher: Papier-Protokolle im Werkstattordner, Übertrag ins Büro alle 2 Wochen, mit der ab 2027 geltenden elektronischen Pflicht ohnehin nicht mehr ausreichend. Nach der Umstellung auf PSM-DOK trägt der Vorarbeiter jede Anwendung direkt nach Abschluss am Smartphone ein, exportiert wöchentlich ein PDF-Bündel und sendet es dem Betriebsleiter per E-Mail. Kosten: null Euro im Jahr. Zeitaufwand pro Eintrag: 4–5 Minuten, dazu der manuelle Zulassungs-Check über BVL-Online vor Saisonbeginn (1 Stunde pauschal für alle geplanten Mittel). Für einen Betrieb dieser Größe ist das ein angemessenes Setup, bei doppelt so vielen Anwendungen würde der Betrieb auf eine integrierte Schlagkartei wechseln, weil der Mehrgewinn an Effizienz dann die Lizenzkosten überholt.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland. Betrieben durch das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz, eine Landeseinrichtung.
  • Datennutzung: Daten werden nicht zu KI-Trainingszwecken oder zur Vermarktung verwendet. Verarbeitung ausschließlich für die Dokumentation und gesetzliche Aufbewahrung.
  • Zugriff: Über ein Zertifikat (X.509-ähnlich), keine zentrale Benutzerverwaltung. Wer das Zertifikat besitzt, hat Zugriff auf die zugehörigen Aufzeichnungen.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): In der Regel nicht erforderlich, da der Betrieb die Daten selbst eingibt und PSM-DOK als Verwaltungsangebot der öffentlichen Hand auftritt. Im Einzelfall prüfen, ob die Konstellation einen AVV mit dem DLR Rheinpfalz erfordert.
  • Datenlöschung: Über die Anwendung möglich; Verlust des Zertifikats verhindert allerdings den Zugriff auf eigene Daten.
  • Empfehlung: Eine herstellerunabhängige, staatlich getragene Lösung mit einfacher datenschutzrechtlicher Bewertung. Für Betriebe, die kommerzielle Cloud-Software mit US-Bezug vermeiden wollen, ist PSM-DOK datenschutzrechtlich die saubereste Variante am Markt.

Gut kombiniert mit

  • BVL-Online, die Pflicht-Ergänzung für den Zulassungs- und Wartezeiten-Check. PSM-DOK dokumentiert, BVL-Online prüft die fachliche Korrektheit der Mittelwahl.
  • 365FarmNet, wenn der Betrieb wächst und Schlagkartei, GPS-Aufzeichnung und Auswertungen Pflicht werden, ist 365FarmNet ein etablierter Migrationspfad. Die in PSM-DOK gespeicherten Daten lassen sich via JSON-Export auslesen und reduzieren den Wechselaufwand.
  • Cloud-Speicher (z. B. eigene Nextcloud oder OneDrive), für die zusätzliche Archivierung der exportierten PDFs und JSON-Dateien außerhalb von PSM-DOK selbst. Das schützt vor Datenverlust bei Zertifikats-Verlust.

Unser Testurteil

PSM-DOK verdient 3 von 5 Sternen. Es macht genau, was es verspricht: gesetzeskonforme Pflanzenschutz-Dokumentation, kostenfrei, in Deutschland gehostet, mit funktionierendem BVL-Import. Das ist mehr wert, als es klingt, viele Betriebe stehen 2026/27 vor der elektronischen Dokumentationspflicht und brauchen eine pragmatische Lösung. Der dritte Stern bleibt liegen, weil PSM-DOK nichts darüber hinaus kann: kein Wartezeiten-Check, keine Offline-Funktion, keine Integration mit anderer Software, keine KI-gestützte Mittelwahl. Wer das in Kauf nimmt, hat eine echte Empfehlung; wer mehr will, sollte gleich auf eine kommerzielle Schlagkartei umsteigen, statt PSM-DOK als Übergangslösung zu nutzen. Im KI-Tool-Kontext steht PSM-DOK bewusst als Gegenpol: nicht jede sinnvolle Software muss KI sein.

Was wir bemerkt haben

  • PSM-DOK ist keine KI-Software. Es ist eine regelbasierte Web-Anwendung mit Datenbank, wir führen es im Verzeichnis, weil es im Pflanzenschutz-Kontext oft alternativ zu KI-gestützten Schlagkarteien diskutiert wird. Wer hier KI erwartet, sucht woanders.
  • 1. Januar 2026, Verordnung (EU) 2023/564 erweitert den Pflichtumfang der PSM-Dokumentation. PSM-DOK ist auf die neuen Felder vorbereitet und gilt als Referenzimplementierung.
  • 1. Januar 2027, Die elektronische und maschinenlesbare Form wird Pflicht. Reine Papierdokumentation reicht ab diesem Datum für viele Betriebe nicht mehr aus. PSM-DOK erzeugt den geforderten JSON-Export bereits heute.
  • 2026, Die Plattform läuft weiterhin auf einer WebObjects-Codebasis. Eine technologische Modernisierung wurde nach unserer Recherche nicht öffentlich angekündigt, der Betrieb scheint stabil, aber die UX bleibt im Stil der späten 2010er Jahre.
  • Mai 2026, Letzter BVL-Datenimport am 05.05.2026, die Mittellisten werden regelmäßig synchronisiert, was die Verlässlichkeit der Mittelauswahl in der Praxis spürbar erhöht.

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Arthur Atlas

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