Plantix
PEAT GmbH (Berlin)
Berliner KI-App zur Diagnose von Pflanzenkrankheiten per Foto. Entwickelt von PEAT GmbH primär für Kleinbauern in Indien und Afrika, weltweit Millionenfach installiert. Kostenlose B2C-App plus B2B-Angebote für Agrar-Industrie.
Kosten: Kostenlose B2C-App für Landwirte; B2B-Angebote (API Toolkit, Crop Insights, Demand Creation) im Custom-Pricing
Kategorien
Stärken
- Kostenlose App mit Diagnose in Sekunden, keine Registrierung für erste Nutzung nötig
- Sehr große Trainingsdatenbank: 30+ Kulturpflanzen und rund 500 Schäden (Krankheiten, Schädlinge, Nährstoffmangel)
- Deutsches Unternehmen (PEAT GmbH, Berlin) mit EU-Datenhaltung, DSGVO-konform
- Starke Forschungspartner (ICRISAT, CIMMYT, CABI) und internationale Auszeichnungen (CeBIT, USAID, UN-WSA)
- Community-Feature: Austausch mit anderen Landwirten und Experten direkt in der App
Einschränkungen
- Zielgruppe sind Kleinbauern im Globalen Süden, Kulturauswahl und Empfehlungen passen oft nicht zu deutschen Bio-Betrieben oder Hobbygärtnern
- Geschäftsmodell basiert auf Vermittlung von Pflanzenschutzmitteln, Empfehlungen können Bias zu chemischen Lösungen haben
- Diagnose-Genauigkeit schwankt stark je nach Pflanze, Lichtverhältnis und Bildqualität
- Primär Android-fokussiert; iOS-Unterstützung historisch eingeschränkt
- Zier- und Stadtgrün-Pflanzen kaum abgedeckt, kein Ersatz für Baumpflege-Apps
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du baust klassische Nutzpflanzen (Weizen, Mais, Tomaten, Reis, Soja) an und willst schnelle Erstdiagnose bei Verdachtsfällen
- Du brauchst eine DSGVO-konforme Diagnose-App aus EU-Datenhaltung
- Du willst als Agrar-Unternehmen Bilderkennung per API in eigene Produkte einbauen
- Du leitest ein NGO- oder Entwicklungshilfe-Projekt und suchst ein etabliertes, kostenloses Tool für Feldberater
Wann nein
- Du bist Bio-Bauer und willst explizit ohne chemische Pflanzenschutzempfehlungen arbeiten
- Du pflegst Zier-, Stadt- oder Forstpflanzen, Plantix hat hier kaum Trainingsdaten
- Du bist Hobbygärtner mit Balkon oder Ziergarten (PictureThis oder Pl@ntNet passen besser)
- Du brauchst garantierte Diagnose-Genauigkeit für rechtlich relevante Gutachten, dann zur Fachberatung
Kurzfazit
Plantix ist die weltweit meistgenutzte Agrar-Diagnose-App, ein Berliner KI-Produkt mit beeindruckender Reichweite in Indien, Afrika und Südostasien. Für das eigentliche Zielsegment (Kleinbauern im Globalen Süden) leistet die kostenlose App hervorragende Arbeit: Foto rein, Diagnose raus, Handlungsempfehlung inklusive. Für deutsche Betriebe ist das Bild differenzierter. Die Kulturauswahl zielt auf tropische und subtropische Grundnahrungsmittel, die Behandlungsempfehlungen führen oft zu chemischem Pflanzenschutz, beides passt schlecht zu Bio-Höfen oder Hobbygärtnern. Wer klassische Feldkulturen anbaut, bekommt ein solides Tool mit EU-Datenhaltung. Alle anderen finden mit Pl@ntNet oder spezialisierten Baumpflege-Apps meist die bessere Lösung.
Für wen ist Plantix?
Konventionelle Landwirte mit Feldkulturen: Für Weizen, Mais, Soja, Tomaten, Kartoffeln und weitere Grundkulturen liefert Plantix schnelle Erstdiagnosen im Feld. Besonders praktisch, wenn der Außendienst nicht sofort verfügbar ist oder die Fachberatung Rückfragen hat, die ein Bild beantworten kann.
Agrar-Unternehmen und Saatgutfirmen: Über den B2B-Bereich (API Toolkit, Crop Insights, Demand Creation) lässt sich die Plantix-Bilderkennung in eigene Apps, Plattformen oder Beratungstools integrieren. Relevant für Hersteller, Händler und Beratungsgenossenschaften, die ihren Kunden Mehrwert bieten wollen.
NGOs und Entwicklungshilfe-Projekte: Plantix ist in vielen Sprachen (u.a. Hindi, Telugu, Marathi, Portugiesisch, Swahili) verfügbar und wurde explizit für Kleinbauern mit begrenztem technischen Vorwissen entwickelt. Ideal für Projekte, die Feldberater mit niederschwelligen Diagnose-Werkzeugen ausstatten wollen.
Gartenbau-Betriebe und Gemüsegärtnereien: Bei klassischen Gemüsekulturen unter Glas oder im Freiland funktioniert die App brauchbar. Pilzkrankheiten (Mehltau, Fäule) und häufige Schädlinge werden zuverlässig erkannt.
Weniger geeignet für: Deutsche Bio-Bauern (die Behandlungsempfehlungen führen regelmäßig zu synthetischen Mitteln), Hobbygärtner mit Zierpflanzen und Balkongärten (da ist Pl@ntNet oder PictureThis passender), Baumpfleger und Arboristen (Plantix hat kaum Gehölzdaten), und Landschaftspflege auf kommunalen Flächen mit Stauden- und Wildflora.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Plantix App (B2C) | 0 € | Vollständige Diagnose-Funktion, Community-Zugang, mehrsprachig, Heilungsvorschläge, Händlerverzeichnis für Pflanzenschutzmittel |
| API Toolkit (B2B) | Auf Anfrage | Integration der Bilderkennungs-API in eigene Systeme, Volumen-basiertes Pricing, White-Label-Optionen |
| Crop Insights (B2B) | Auf Anfrage | Aggregierte Nutzungsdaten, regionale Schädlings- und Krankheits-Heatmaps für Hersteller und Händler |
| Demand Creation (B2B) | Auf Anfrage | Zielgerichtete Produktplatzierung innerhalb der App für Pflanzenschutz- und Düngemittelanbieter |
Einordnung: Die kostenlose App ist für Endnutzer wirklich kostenlos, kein Freemium-Upsell, keine Paywall für Diagnose-Features. Finanziert wird das Ganze über den B2B-Bereich und über Provisionen aus der Vermittlung von Pflanzenschutzprodukten. Wer als Agrar-Unternehmen die API lizenzieren will, landet schnell bei fünfstelligen Jahresverträgen, hier verhandelst du mit dem Vertrieb individuell. Für deutsche Landwirte als Einzelnutzer ist Plantix kostenlos und bleibt das auch; es gibt keinen Premium-Plan, der zusätzliche Features freischaltet.
Stärken im Detail
Die Trainingsdatenbank ist beeindruckend groß. Plantix deckt laut eigenen Angaben rund 30 Kulturpflanzen und etwa 500 Schaderreger ab, vom Kartoffelkäfer über Falschen Mehltau bis zu Kalium-Mangel. Die Modelle werden aus Millionen Nutzerfotos trainiert, weshalb die Erkennung bei den Top-10-Kulturen (Mais, Reis, Weizen, Tomate, Kartoffel) deutlich besser ist als bei Nischenkulturen.
EU-Datenhaltung durch deutsche Unternehmensstruktur. Die PEAT GmbH sitzt in Berlin und unterliegt deutscher Datenschutzaufsicht. Das ist im Agritech-Bereich selten, die meisten Konkurrenzprodukte kommen aus den USA, Israel oder China. Für Landwirte, die mit Betriebsdaten und Standortinformationen arbeiten, ist das ein echtes Pluspunkt.
Starke wissenschaftliche Partnerschaften. PEAT kooperiert mit ICRISAT (International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics), CIMMYT (Maize & Wheat Improvement Center) und CABI (Centre for Agriculture and Bioscience International). Das hebt Plantix von rein kommerziellen Diagnose-Apps ab und erklärt die Qualität der Trefferlisten bei Grundnahrungskulturen.
Community-Feature senkt die Einstiegshürde. Wer sich der Diagnose nicht sicher ist, postet das Foto in die Community und bekommt meist innerhalb weniger Stunden Einschätzungen von anderen Landwirten oder Plantix-Experten. Das ist besonders für Einsteiger und Nebenerwerbslandwirte wertvoll.
Internationale Auszeichnungen und Presse. CeBIT Innovation Award, USAID Digital Smart Farming Award, World Summit Award der UN, Berichte in BBC, Wired, MIT Tech Review und Nature, Plantix ist im Agritech-Bereich eines der am besten dokumentierten und validierten KI-Produkte aus Deutschland.
Schwächen ehrlich betrachtet
Die Zielgruppe sind Kleinbauern im Globalen Süden, nicht du. Plantix wurde primär für Farmer in Indien, Bangladesch, Pakistan, Teile Afrikas und Lateinamerika entwickelt. Das merkst du an den Sprachen (Hindi, Telugu, Marathi vor Deutsch), an den Standardkulturen (Reis und Hirse prominenter als Winterweizen) und am Empfehlungssystem, das Produkte bewirbt, die primär auf diesen Märkten verkauft werden. Deutsche Bio-Bauern und Hobbygärtner sind ein Randsegment, und das merkt man.
Das Geschäftsmodell schafft Interessenkonflikte. PEAT verdient Geld unter anderem über Provisionen, wenn App-Nutzer Pflanzenschutzmittel über die verlinkten Händler kaufen. Kritiker, darunter wissenschaftliche Beobachter, weisen darauf hin, dass die Reduktion von Pestizid-Einsatz, die Plantix als eigenen Vorzug anführt, nicht robust belegt ist. Für Bio-Betriebe ist das systematisch problematisch: Die Empfehlungs-Engine optimiert nicht in erster Linie auf biologische oder mechanische Lösungen.
Diagnose-Genauigkeit schwankt stark. Bei gut ausgeleuchteten Fotos eines klassischen Symptoms (z.B. Kraut- und Knollenfäule an Kartoffeln) ist die Trefferrate hoch. Bei Mischinfektionen, frühen Stadien, ungünstigem Licht oder untypischen Kulturen wird geraten, und die App zeigt die Unsicherheit nicht immer deutlich. Als alleinige Diagnose-Grundlage für teure Behandlungsentscheidungen ist sie nicht geeignet.
Zier-, Stadt- und Gehölzpflanzen fehlen weitgehend. Wer Stadtbäume, Staudenbeete oder Zimmerpflanzen diagnostizieren will, stößt schnell an Grenzen. Die Trainingsdaten kommen aus landwirtschaftlichen Feldern, nicht aus Parkanlagen oder Gewächshäusern mit Orchideen. Für diese Zielgruppen sind PictureThis (kommerziell) oder Pl@ntNet (Open Source, EU) die bessere Wahl.
iOS-Nutzung historisch eingeschränkt. Plantix wurde konsequent Android-first entwickelt, weil das im Zielmarkt das dominierende Betriebssystem ist. Wer primär iPhone nutzt, bekommt mitunter eine Version mit Featurelag oder schlechterer Stabilität, vor der Festlegung kurz im App Store prüfen.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Zier-, Balkon- oder Wildpflanzen bestimmen willst | Pl@ntNet |
| Hochpräzise 3D-Phänotypisierung für Züchtung oder Forschung brauchst | PlantEye |
| Ein generisches Bilderkennungs-Modell selbst trainieren willst | AWS Rekognition |
| KI-gestützte Bilderkennung im Cloud-Stack ohne Agrar-Fokus brauchst | Azure AI Search |
| Pflanzen allgemein identifizieren und in der Natur bestimmen willst | Pl@ntNet |
Plantix ist stark, wo es herkommt: bei klassischen Nutzpflanzen für Kleinbauern mit begrenztem Budget. Für den deutschen Markt ist es oft die zweitbeste Wahl, Pl@ntNet bei Bestimmungsfragen, Fachberatung bei Diagnose-kritischen Entscheidungen, spezialisierte Software bei großen Betrieben.
So steigst du ein
Schritt 1: Lade die Plantix-App aus dem Google Play Store oder App Store. Eine Registrierung ist optional, du kannst direkt ein Foto machen und eine Diagnose bekommen, ohne Account. Wähle bei der ersten Nutzung die Sprache „Deutsch” und deine Region, das beeinflusst die angezeigten Kulturen und Händlerempfehlungen.
Schritt 2: Fotografiere betroffene Pflanzenteile bei Tageslicht und mit möglichst scharfem Fokus. Plantix liefert die besten Ergebnisse, wenn mehrere Blätter oder Pflanzenteile im Bild sind und Symptom klar erkennbar ist (z.B. gelbe Flecken, Löcher, Welke). Mache bei unklaren Fällen mehrere Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln.
Schritt 3: Prüfe die Diagnose kritisch. Plantix zeigt meist 2–3 Verdachtsfälle mit Wahrscheinlichkeiten. Vergleiche die Vorschläge mit der Symptombeschreibung in der App. Bei wichtigen Entscheidungen, teure Behandlung, größere Fläche, Bio-Zertifizierung, immer ein zweites Foto in der Community posten oder die offizielle Pflanzenschutzberatung der Landwirtschaftskammer hinzuziehen.
Ein konkretes Beispiel
Ein konventioneller Ackerbaubetrieb aus Mecklenburg mit 80 Hektar Kartoffeln bemerkt im Juli erste Flecken auf den Blättern. Der Betriebsleiter fotografiert mit Plantix: Die App erkennt Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) mit 92 % Wahrscheinlichkeit und schlägt eine Fungizid-Behandlung vor. Statt die Empfehlung direkt zu kaufen, postet er das Foto in die Plantix-Community und ruft zusätzlich beim Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer an. Beide bestätigen die Diagnose. Die Behandlung startet 24 Stunden früher als ohne App, bei Phytophthora kann das einen ganzen Prozent des Ertrags retten. Für einen deutschen Bio-Betrieb hätte das gleiche Szenario anders geendet: Die chemische Empfehlung ist nicht nutzbar, ein Kupferpräparat als biologische Alternative wird von Plantix nicht als primäre Option angezeigt. Dort bleibt die Fachberatung erste Anlaufstelle.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: EU, betrieben durch die PEAT GmbH in Berlin, deutsches Unternehmen unter deutscher Datenschutzaufsicht.
- Datennutzung: Hochgeladene Fotos werden zur Diagnose verarbeitet und können zur Verbesserung der Modelle verwendet werden. Standortdaten werden für regionale Händlerempfehlungen genutzt.
- Account-Löschung: Möglich über die App-Einstellungen; bei reiner Gast-Nutzung werden keine personenbezogenen Daten gespeichert.
- Auftragsverarbeitung (AVV/DPA): Für B2B-Kunden über den API-Toolkit-Vertrag verhandelbar. Für Endnutzer der B2C-App nicht relevant.
- Empfehlung für Unternehmen: Agrar-Firmen, die Plantix als API in eigene Produkte einbauen, sollten vor Integration einen AVV abschließen und die Datenweitergabe an Plantix in der eigenen Datenschutzerklärung transparent machen. Die EU-Datenhaltung ist ein echtes Pluspunkt gegenüber US-basierten Alternativen.
- Besondere Hinweise: Standortdaten und Betriebsinformationen fließen in den B2B-Teil „Crop Insights” ein. Wer das nicht möchte, kann Geolokalisierung deaktivieren, Diagnose funktioniert auch ohne.
Gut kombiniert mit
- Pl@ntNet, ergänzt Plantix dort, wo es schwächelt: bei Zier-, Wild- und Gehölzpflanzen sowie bei reiner Pflanzenbestimmung ohne Behandlungsempfehlung. Für Landschafts- und Gartenbaubetriebe eine ideale Ergänzung.
- AWS Rekognition, wenn du eine eigene Bilderkennung für spezifische Kulturen oder Schädlinge trainieren willst, bei denen Plantix schwach ist. Gut kombinierbar, weil Plantix für das Breite, eigene Modelle für das Spezielle stehen.
- Landwirtschaftskammer-Beratung (offline), Plantix ersetzt keine Fachberatung. Die Kombination „App für Erstverdacht + Fachberater für Entscheidung” ist in der Praxis die solide Arbeitsweise, besonders bei teuren oder reglementierten Behandlungen.
Unser Testurteil
Plantix verdient 4 von 5 Sternen. Die App ist ein beeindruckendes Stück deutsche Agritech-Entwicklung mit globaler Reichweite, EU-Datenhaltung und seriösen Forschungspartnern, das ist im KI-Bereich selten und wertvoll. Den fünften Stern verliert sie durch drei Punkte: das Geschäftsmodell mit Pflanzenschutzmittel-Provisionen schafft strukturelle Interessenkonflikte, der deutsche Markt (und besonders die Bio- und Zierpflanzen-Segmente) ist nicht die Zielgruppe, und die Diagnose-Genauigkeit ist bei Nischenkulturen und Mischinfektionen deutlich geringer, als es der Außenauftritt suggeriert. Wer zur Zielgruppe gehört, bekommt kostenlos ein exzellentes Werkzeug. Wer nicht, sollte die Grenzen kennen.
Was wir bemerkt haben
- April 2020, PEAT hat das Schweizer-indische Startup Salesbee übernommen, um die Händler- und Vertriebsseite in Indien auszubauen. Seitdem ist Plantix deutlich stärker als Vermittlungsplattform für Agrarprodukte positioniert, nicht mehr nur als reine Diagnose-App.
- 2023, Diskussion in Fachkreisen und in der Wissenschaftspresse (u.a. rund um Nature-Berichterstattung) über die Wirksamkeit der von Plantix beworbenen „Pestizid-Reduktion”: Die Werbebotschaft lässt sich mit dem Geschäftsmodell (Provisionen aus Pflanzenschutzverkäufen) nur eingeschränkt vereinbaren. Das Unternehmen hat darauf mit stärkerer Betonung von integriertem Pflanzenschutz reagiert, ohne das Geschäftsmodell grundlegend zu ändern.
- 2024–2025, Plantix positioniert sich zunehmend als B2B-Plattform (API Toolkit, Crop Insights, Demand Creation). Die kostenlose Endnutzer-App bleibt kostenfrei, die Monetarisierung verlagert sich sichtbar in Richtung Agrar-Industrie und Pflanzenschutz-Hersteller. Für Endnutzer ändert das nichts, für die strategische Einschätzung schon: Plantix ist heute genauso ein Daten- und Vertriebskanal für die Branche wie ein Werkzeug für Landwirte.
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