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agrirouter

DKE-Data GmbH & Co. KG

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Herstellerneutrale Datenaustauschplattform für Landwirtschaft. Verbindet Maschinen, Feld-Management-Software und Dienstleister unterschiedlicher Hersteller, CLAAS, John Deere, Fendt, Krone, Kuhn u. a., und ermöglicht einen einheitlichen Datenstrom für gemischte Maschinenflotten. Betrieben vom deutschen Industriekonsortium DKE-Data.

Kosten: Landwirt-Konto dauerhaft kostenlos; Lohnunternehmer-Konto ca. 500 EUR/Jahr; Anbindung von Apps/Telematikdiensten je nach Anbieter zusätzlich kostenpflichtig

Kategorien

Stärken

  • Herstellerneutral: über 100 angebundene Maschinen- und App-Anbieter, die einzige praxistaugliche Lösung für gemischte Flotten
  • Datenhaltung in der EU, DSGVO-konform, AVV für gewerbliche Nutzer verfügbar
  • Grundkonto für Landwirte dauerhaft kostenlos, kein finanzielles Risiko für erste Tests
  • Bidirektionaler Datentransfer: Applikationskarten, Auftragsdaten und Telemetrie fließen in beide Richtungen
  • Von einem deutschen Industriekonsortium getragen, keine Abhängigkeit von einem einzigen Hersteller-Cloud-Ökosystem
  • Daten gehören dem Betriebsinhaber, agrirouter nutzt sie nicht für eigene kommerzielle Zwecke

Einschränkungen

  • Kein Analyse- oder Dashboard-Tool, agrirouter ist reine Middleware ohne eigene Visualisierung
  • KI-Funktionen nicht in der Plattform selbst, sondern in den angebundenen Apps, agrirouter ist Transportschicht
  • Einrichtung erfordert Konfiguration auf jeder angebundenen Maschine und in jeder App, nicht trivial bei gemischter Flotte
  • Telematikdaten fließen nicht gleichmäßig: Auftrags- und Ertragsdaten gut, Echtzeit-Maschinenparameter eingeschränkt
  • Lohnunternehmer-Konto kostet rund 500 EUR/Jahr, Mehrwert hängt stark von den genutzten Apps ab
  • Hersteller können ihre Anbindung jederzeit anpassen, gelegentliche Reibungen bei Updates

Passt gut zu

Betriebe mit gemischten Maschinenflotten (mehrere Hersteller) Lohnunternehmer mit CLAAS- und John Deere-Maschinen parallel Betriebe, die Farm-Management-Software mit Maschinendaten verknüpfen wollen Landwirte, die ihre Daten nicht in einem einzelnen Hersteller-Ökosystem einsperren wollen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du betreibst eine gemischte Flotte mit Maschinen mehrerer Hersteller (z. B. John Deere und CLAAS)
  • Du willst deine Maschinendaten mit einer herstellerunabhängigen Farm-Management-Software verknüpfen
  • Du brauchst DSGVO-konforme EU-Datenhaltung und Datenhoheit beim Betriebsinhaber
  • Du arbeitest als Lohnunternehmer und orchestrierst Kundenflotten unterschiedlicher Marken

Wann nein

  • Du betreibst eine reine Single-Brand-Flotte, dann reicht das jeweilige Hersteller-Portal
  • Du erwartest ein All-in-One-Cockpit mit Dashboards und Auswertungen, agrirouter ist reine Middleware
  • Du brauchst hochfrequente Echtzeit-Telematik (Motorlast, Spritverbrauch pro Minute), die Plattform ist auf Auftrags- und Ertragsdaten optimiert
  • Du hast weder digitale Feld-Management-Software noch konkrete Apps im Einsatz, ohne nachgelagerte Anwendung entsteht kein Mehrwert

Kurzfazit

agrirouter ist die einzige seriöse Antwort auf das größte Problem moderner Landwirtschaft: Daten-Silos zwischen Maschinenherstellern. Wer CLAAS-Mähdrescher, John-Deere-Traktoren und eine herstellerunabhängige Feld-Management-Software gleichzeitig betreibt, kommt an dieser Middleware kaum vorbei. agrirouter selbst hat keine eigene KI, die Plattform ist Transportschicht, nicht Analysetool, aber sie ist die Voraussetzung dafür, dass nachgelagerte KI-Anwendungen wie Düngeoptimierung, Ertragsprognose oder Routenplanung überhaupt mit konsistenten Daten arbeiten können. Schwächen: Einrichtung mit Lernkurve, keine eigene Visualisierung, und das Lohnunternehmer-Konto für 500 EUR/Jahr will sich gerechnet werden.

Für wen ist agrirouter?

Landwirtschaftliche Betriebe mit gemischter Flotte: Wer einen John-Deere-Schlepper, einen CLAAS-Mähdrescher und eine Fendt-Spritze parallel betreibt, hat ohne agrirouter drei separate Hersteller-Clouds mit drei separaten Logins. Hier liegt der größte Hebel, und der Hauptgrund, warum die Plattform existiert.

Lohnunternehmer: Wer für mehrere Kunden mit unterschiedlichen Maschinen arbeitet, braucht eine herstellerübergreifende Datenbasis. Lohnunternehmer sind die anspruchsvollste Zielgruppe, sie zahlen die Jahresgebühr, sparen aber bei richtiger Nutzung erheblich an Disposition und Abrechnung.

Forst- und Sonderkulturbetriebe mit eigener IT: Sobald Maschinendaten in eigene Auswertungen, Power-BI-Dashboards oder ein ERP-System einfließen sollen, ist agrirouter der saubere Weg. Daten verlassen das herstellerseitige Ökosystem, bleiben aber DSGVO-konform in der EU.

Maschinenringe und Erzeugergemeinschaften: Gemeinschaftlich organisierte Betriebe profitieren von einer neutralen Datenplattform, die nicht einem einzelnen Mitglied oder Hersteller gehört. agrirouter ist genau dafür konstruiert.

Agri-Tech-Startups und App-Anbieter: Wer eine Farm-Management-App, einen Düngeplaner oder eine Ertragsanalyse anbietet, kann sich über die agrirouter-Schnittstelle mit Maschinen von 100+ Herstellern verbinden, ohne mit jedem einzeln verhandeln zu müssen. Für die App-Ökonomie ist das ein echter Beschleuniger.

Weniger geeignet für: Reine Single-Brand-Betriebe (wenn ohnehin nur John Deere im Hof steht, reicht das Operations Center), Hobby-Landwirte ohne Telematik, Betriebe ohne digitale Feld-Management-Software, und alle, die ein All-in-One-Tool mit Dashboard erwarten, agrirouter ist Transportschicht, kein Cockpit.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Endnutzer-Konto (Landwirte)0 EURDauerhaft kostenlos. Anbindung beliebig vieler Maschinen und Apps, EU-Hosting, Standard-AVV
Lohnunternehmer-Konto (CU)ca. 500 EUR/JahrErweiterte Nutzungsrechte für gewerbliche Datenbewegung, Multi-Endpoint-Management, höhere Datenvolumen
Maschinen-/App-Anbindungabhängig vom HerstellerManche Hersteller (z. B. einzelne Telematikdienste) erheben separate Gebühren für die Freischaltung der agrirouter-Verbindung
API-/Industrie-AnbindungindividuellFür App-Anbieter und Maschinenhersteller, die sich strukturell anbinden, Vertragsverhandlung mit DKE-Data

Einordnung: Der Free-Plan für Landwirte ist ungewöhnlich grosszügig, keine Maschinenobergrenze, keine versteckten Mengenlimits. Für die meisten Höfe ist agrirouter faktisch kostenlos, weil der Wert in den angebundenen Apps und Maschinen liegt, nicht in der Plattform selbst. Die 500 EUR/Jahr für das Lohnunternehmer-Konto sind fair, wenn du als Dienstleister mehrere Kundenflotten orchestrierst, bei kleineren Betrieben sollte aber vor dem Upgrade geprüft werden, ob das Landwirt-Konto reicht. Achtung: Die wahren Kosten liegen oft nicht bei agrirouter selbst, sondern bei den angebundenen Apps und manchen Hersteller-Telematikabos.

Stärken im Detail

Echte Herstellerneutralität. Anders als das John Deere Operations Center, die CLAAS-365FarmNet-Suite oder Fendt Connect ist agrirouter nicht an einen Maschinenhersteller gebunden. Über 100 Hersteller und App-Anbieter sind angebunden, das ist die einzige Lösung, die für gemischte Flotten in der Praxis funktioniert. Wer einmal versucht hat, John-Deere-Daten manuell in eine CLAAS-Auswertung zu überführen, weiss, was diese Brücke wert ist.

EU-Datenhaltung als Default. Die Plattform läuft in europäischen Rechenzentren, AVV ist Standard. Für Landwirte und Lohnunternehmer ist das ein echter Vorteil gegenüber US-zentrierten Cloud-Plattformen einzelner Hersteller. Daten bleiben physikalisch in der EU und unter DSGVO-Regime.

Daten bleiben Eigentum des Betriebs. DKE-Data hat sich verpflichtet, Feld- und Maschinendaten nicht für eigene kommerzielle Zwecke zu nutzen. Die Plattform agiert als Treuhänder, nicht als Datenverwerter, ein wichtiger Unterschied zu Hersteller-Clouds, deren AGBs ihnen oft pauschal Aggregations- und Auswertungsrechte einräumen.

Bidirektionalität für echte Workflows. Daten fliessen nicht nur von der Maschine in die App, sondern auch zurück, Applikationskarten aus dem Farm-Management gelangen ins Terminal, Auftragsdaten kommen retour mit Stempel “ausgeführt”. Damit werden Workflows möglich, die in geschlossenen Hersteller-Welten nur mit USB-Stick funktionieren.

Industriekonsortium statt Single-Vendor. DKE-Data wird von einem Konsortium grosser Hersteller getragen, keine Investor-Roadshow, kein Pivot-Risiko, kein Exit. Die Plattform wird strategisch gestützt von genau den Akteuren, deren Maschinen sie anbindet. Das macht sie politisch stabil, auch wenn das auf der anderen Seite eine bestimmte Schwerfälligkeit erklärt.

Foundation für KI-Anwendungen. agrirouter selbst macht keine KI, aber es liefert die saubere, einheitliche Datenbasis, ohne die downstream-KI-Anwendungen (Ertragsprognose, Sensor-Fusion, Düngeoptimierung) ins Stocken geraten. Wer eigene ML-Modelle auf Maschinendaten trainieren will, hat hier einen sehr viel saubereren Ausgangspunkt als beim USB-Export.

Schwächen ehrlich betrachtet

Einrichtung ist kein Plug-and-Play. Jede Maschine muss in ihrem jeweiligen Hersteller-Portal (Operations Center, 365FarmNet, Fendt Connect) mit dem agrirouter verbunden werden, und jede empfangende App ebenfalls. Bei einer Flotte mit fünf Marken und drei Apps sind das schnell 15 Einzelkonfigurationen. Das Onboarding dauert für mittlere Betriebe einen halben bis ganzen Tag.

Keine Echtzeit-Telematik bei vielen Herstellern. Auftrags- und Ertragsdaten kommen sauber durch. Hochfrequente Telematik (Motorlast, Spritverbrauch pro Minute, GPS-Spur in Echtzeit) ist je nach Hersteller eingeschränkt oder fehlt komplett. Wer Maschinen-Monitoring in Echtzeit braucht, muss zusätzlich auf Hersteller-Telematik setzen.

Keine eigene Visualisierung. agrirouter zeigt im Web-Interface vor allem Verbindungen und Datenflüsse, keine Karten, keine Auswertungen, keine Dashboards. Wer eine Übersicht über seinen Betrieb möchte, braucht zwingend eine angebundene Farm-Management-App (365FarmNet, NEXT Farming, AGRIVI, MyEasyFarm). Das vergessen Erstnutzer regelmässig.

Lohnunternehmer-Kosten amortisieren sich nicht automatisch. 500 EUR/Jahr sind nicht viel, aber sie sind auch nicht null. Wenn das nachgelagerte Tool keine echte Effizienzbringt (Doppeleingaben weiterhin nötig, Auswertungen nicht genutzt), bezahlt der Lohnunternehmer für Infrastruktur, die niemand nutzt. Vor dem Upgrade ehrlich rechnen.

Mobile App schwach. Eine vollwertige mobile App existiert nicht. Bedienung und Konfiguration laufen primär über die Web-Oberfläche, wer auf dem Feld kurz die Verbindung prüfen will, braucht den Umweg über Laptop oder Tablet im Browser.

Schwerfälligkeit eines Konsortiums. Die Industriekonsortium-Trägerschaft ist gleichzeitig Stärke und Schwäche: Stabilität und Neutralität auf der einen Seite, eher behäbige Roadmap und konservative Feature-Entwicklung auf der anderen. Wer cutting-edge KI-Funktionen erwartet, sucht im falschen Ökosystem.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Nur John-Deere-Maschinen betreibstJohn Deere Operations Center (proprietär, integriert, aber Lock-in)
Eine echte Farm-Management-Software brauchst oder 365FarmNet
Eine Visualisierung und Auswertung deiner Maschinendaten suchst oder Power-BI-Lösung
Eine KI-gestützte Ertragsprognose direkt willst mit zugekauften ML-Modellen

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: 365FarmNet (deutsches CLAAS-Tochterprodukt, eng mit agrirouter verzahnt), MyEasyFarm (französische Farm-Management-Plattform), AGRIVI (kroatisch, europaweit aktiv), Climate FieldView von Bayer (proprietär, US-zentriert) und FarmFacts. agrirouter ist nie das Ziel, es ist der Verteiler. Erst mit einer angebundenen App entsteht der eigentliche Nutzen.

So steigst du ein

Schritt 1: Konto und Bestandsaufnahme. Lege ein kostenloses Endnutzer-Konto auf agrirouter.com an. Erstelle vor der Anbindung eine Liste deiner Maschinen mit Hersteller, Modell und Telematik-Modul, und eine Liste der Apps, die du nutzen willst (oder schon nutzt). Ohne diese Liste verheddert sich das Onboarding.

Schritt 2: Maschinen anbinden, Hersteller für Hersteller. Bei John Deere: Operations Center → Connections → agrirouter aktivieren. Bei CLAAS: 365FarmNet-Konto verknüpfen. Bei Fendt: Fendt Connect → Datenfreigabe. Jeder Hersteller hat seine eigene Maske; die agrirouter-Hilfe hat für die meisten Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Plane etwa 15–30 Minuten pro Maschinenmarke.

Schritt 3: App anbinden und Datenfluss testen. Wähle eine Farm-Management-App aus dem agrirouter-Marktplatz (365FarmNet, NEXT Farming, MyEasyFarm, AGRIVI u. a.) und autorisiere sie in deinem agrirouter-Konto. Sende eine Testbewegung, z. B. einen Auftrag aus der App an das Maschinenterminal, und prüfe, ob er ankommt. Solange das nicht funktioniert, ist die Konfiguration nicht fertig.

Ein konkretes Beispiel

Ein Lohnunternehmer aus Niederbayern betreibt zwei CLAAS-Mähdrescher und drei John-Deere-Traktoren. Bisher: Maschinendaten in zwei separaten Hersteller-Portalen, manuelle Übertragung in eine Excel-Disposition, am Monatsende mühsame Aufschlüsselung der Kunden-Stunden. Seit der agrirouter-Anbindung fliessen Auftrags- und Stundendaten aller fünf Maschinen in eine einzige 365FarmNet-Oberfläche. Die Auswertung zeigt nach zwei Wochen: Ein Traktor läuft 40 % mehr Leerlaufstunden als die anderen, Hinweis auf suboptimales Routing. Die Einrichtung hat etwa vier Stunden gedauert; den Jahresbetrag von 500 EUR hat die Routenoptimierung in den ersten zwei Wochen wieder eingespielt. Zusätzlicher Nebeneffekt: Die monatliche Abrechnung gegenüber den Kunden basiert jetzt auf Maschinendaten statt auf Schätzungen, Diskussionen am Telefon haben sich halbiert.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: EU-Rechenzentren (Deutschland/EU). Betreiber ist die DKE-Data GmbH & Co. KG, ein deutsches Industriekonsortium mit Sitz in Bielefeld.
  • Datennutzung: DKE-Data ist vertraglich verpflichtet, Feld- und Maschinendaten ausschliesslich als Transportlast zu behandeln. Keine kommerzielle Nutzung von Aggregat- oder Einzeldaten durch den Plattformbetreiber.
  • Datenrechte: Die Eigentumsverhältnisse der Maschinen- und Felddaten bleiben beim Betriebsinhaber, agrirouter ist Treuhänder, nicht Eigentümer.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Standard-AVV für alle gewerblichen Nutzer und Endnutzer-Konten verfügbar. Für Lohnunternehmer empfohlen, vor produktiver Nutzung gegenzuzeichnen.
  • Datenfluss zu Drittanbietern: Apps und Maschinenhersteller, die du verknüpfst, sind eigenständige Verantwortliche im DSGVO-Sinn. Prüfe deren Datenschutzbestimmungen separat, agrirouter ist nur der Übergabepunkt.
  • Datenlöschung: Auf Antrag möglich. Hinweis: Daten, die bereits an eine Drittanwendung weitergegeben wurden, müssen dort separat gelöscht werden.

Gut kombiniert mit

  • 365FarmNet, wahrscheinlich die mit agrirouter am besten integrierte Farm-Management-Software. Visualisierung, Düngeplanung, Felddokumentation, Auftragsmanagement, alles in einem Cockpit.
  • , deutsche Alternative mit starkem Fokus auf KI-gestützte Düngeoptimierung und Ertragsprognose. Ergänzt agrirouter um die analytische Schicht, die der Middleware fehlt.
  • QGIS, wer eigene Karten und Geo-Analysen aus Maschinendaten erstellen will, kann GeoPackages aus agrirouter-Apps exportieren und in QGIS weiterverarbeiten. Für IT-affine Betriebe ein starker Hebel.

Unser Testurteil

agrirouter verdient 3 von 5 Sternen. Die Plattform löst ein reales Problem, Daten-Silos zwischen Maschinenherstellern, auf eine Weise, wie es keine andere Lösung tut. Herstellerneutralität, EU-Hosting und Datenhoheit beim Betriebsinhaber sind echte Pluspunkte. Den vierten und fünften Stern verliert agrirouter durch Eigenheiten, die schwer zu beheben sind: keine eigene Visualisierung, hohe Konfigurationsschwelle bei gemischten Flotten, eingeschränkte Echtzeit-Telematik und eine schwerfällige Roadmap. Für KI-Affine ist es nicht das Werkzeug selbst, sondern die unverzichtbare Datenleitung, ohne die nachgelagerte KI-Anwendungen nicht sauber funktionieren. Bewertung passt für „Industrie-Infrastruktur”: unsexy, aber das Fundament, ohne das nichts anderes geht.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Die Domain hat sich von my-agrirouter.com auf agrirouter.com konsolidiert. Alte Lesezeichen funktionieren via 301-Weiterleitung, aber die offizielle Marken-Domain ist jetzt agrirouter.com.
  • 2024–2025, Die Anzahl angebundener Apps und Hersteller hat die Marke 100 überschritten, agrirouter ist damit faktisch zum Industrie-Standard für herstellerneutralen Datenaustausch in Europa geworden.
  • 2024, Vermehrte API-Industrieanbindungen für Agri-Tech-Startups: agrirouter positioniert sich strategisch als „Daten-Backbone” für KI-Anwendungen, statt selbst Analysetool zu werden. Das schärft das Profil, wer Dashboards will, ist hier falsch.
  • Mai 2026, Eine native mobile App ist weiterhin nicht in Sicht. Die Bedienung bleibt browserzentriert, eine Schwäche, die in einer Branche, in der vieles auf dem Feld passiert, schwerer wiegt als bei Office-Software.

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Arthur Atlas

KI-Analyst

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Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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