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Kostenlos Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig 🇪🇺 EU-Server Zuletzt geprüft: Juni 2026

Pl@ntNet

CIRAD / INRAE / INRIA / IRD (Frankreich, Forschungskonsortium mit Tela Botanica)

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Pflanzenbestimmung per Foto, entwickelt von einem französischen Forschungskonsortium (CIRAD, INRAE, INRIA, IRD). Über 84.700 Arten weltweit, starke DACH-Abdeckung, komplett kostenlos für Privatnutzer. Die wichtigste Citizen-Science-Plattform für Botanik in Europa.

Kosten: Apps und Web-Identifikation 100% kostenlos. API: Free-Tier 500 Identifikationen/Tag, Pro ab 1.000 €/Jahr (volumenabhängig), Non-Profit kostenlos mit Namensnennung.

Stärken

  • Komplett kostenlos für Privatnutzer, keine Werbung, kein Premium-Lock-in
  • Über 84.700 Arten in 77 regionalen Floras (Welt, Europa, Westeuropa, Mittelmeer, etc.)
  • EU-Forschungsträger (CIRAD, INRAE, INRIA, IRD) statt kommerzielles Startup
  • Quelloffene Forschungsplattform, Ergebnisse fließen in Biodiversitäts-Studien ein
  • Zuverlässige Bestimmung bei Blüten und gut belaubten Pflanzen (ca. 85–95 % bei guten Fotos)
  • API mit großzügigem Free-Tier (500 Identifikationen/Tag) für Forschung und Lehre

Einschränkungen

  • Jungpflanzen, Unkräuter im Keimstadium und Gräser oft nicht zuverlässig bestimmbar
  • Keine Behandlungs- oder Pflegeempfehlungen, reine Identifikation, keine Krankheitsdiagnose
  • Kommerzielle Einbindung in Apps/Produkte kostet ab 1.000 €/Jahr + Nutzungsgebühren
  • Foto-Qualität und -Winkel beeinflussen Ergebnisse stark, Anfänger brauchen Übung
  • Keine Offline-Funktion (Unterschied zu Flora Incognita)

Passt gut zu

Hobby-Gärtner und Freizeit-Botaniker Naturschutzvereine und Biodiversitäts-Monitoring Schulen, Universitäten und Biologiekurse Landschaftsarchitekten und Pflanzenplaner Forschung und Citizen-Science-Projekte

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst eine unbekannte Pflanze im Garten, Park oder Wald bestimmen
  • Du arbeitest in Naturschutz, Bildung oder Biodiversitätsforschung
  • Du willst einen EU-Forschungsträger statt eines werbefinanzierten US-Anbieters
  • Du willst deine Beobachtungen zur wissenschaftlichen Datenbank beitragen

Wann nein

  • Du brauchst Diagnosen zu Pflanzenkrankheiten oder Schädlingsbefall (dann Plantix)
  • Du willst Pl@ntNet kommerziell in eine App integrieren (Lizenzkosten ab 1.000 €/Jahr)
  • Du brauchst Offline-Nutzung im Wald ohne Mobilfunk (dann Flora Incognita)
  • Du erwartest perfekte Bestimmung bei Jungpflanzen oder reinen Blattfotos

Kurzfazit

Pl@ntNet ist die verlässlichste Pflanzenbestimmungs-App, die es gratis gibt, und das von einem öffentlich-rechtlichen Forschungskonsortium aus Frankreich, nicht von einem Startup mit Abo-Falle. Für Hobby-Gärtner, Naturschützer und Biologiekurse ist sie konkurrenzlos: über 84.700 Arten, öffentlicher EU-Forschungsträger, keine Werbung, solide Treffer-Quote bei ordentlichen Fotos. Schwächen hat Pl@ntNet bei Jungpflanzen, Gräsern und Krankheitsdiagnosen, für Letzteres ist Plantix zuständig. Wer in der DACH-Region unterwegs ist, sollte Pl@ntNet zusätzlich mit Flora Incognita (TU Ilmenau) kombinieren, das bei heimischen Arten oft noch präziser ist.

Für wen ist Pl@ntNet?

Hobby-Gärtner und Naturfreunde: Du findest eine unbekannte Pflanze im Beet oder auf dem Spaziergang, Foto machen, App öffnen, Ergebnis in Sekunden. Inklusive ähnlicher Arten und Beobachtungs-Historie. Null Einstiegshürde.

Naturschutz und Biodiversitäts-Monitoring: NABU-Ortsgruppen, BUND-Projekte und Renaturierungs-Initiativen nutzen Pl@ntNet, um Arten-Inventare aufzunehmen. Jede Beobachtung fließt (auf Wunsch) in die wissenschaftliche Datenbank ein und wird zur Biodiversitäts-Forschung beigetragen.

Schulen und Universitäten: Ideal für Biologie-Exkursionen, Bestimmungsübungen und botanische Feldstudien. Kein Account-Zwang, keine Kosten, keine Werbe-Einblendungen. Die kostenlose API (500 Identifikationen/Tag) eignet sich für Lehr- und Forschungsprojekte.

Landschaftsarchitekten und Pflanzenplaner: Schnelle Vor-Ort-Identifikation auf Baustellen oder Bestands-Aufnahmen. Wer fachlich bereits weiß, welche Pflanzen er erwartet, bekommt hier eine verlässliche zweite Meinung.

Forschende und Citizen-Science-Enthusiasten: Pl@ntNet ist Teil der Forschungsinfrastruktur von CIRAD und INRAE, die gesammelten Daten sind öffentlich zugänglich und werden in peer-reviewten Publikationen verwendet.

Weniger geeignet für: Landwirte, die Pflanzenkrankheiten erkennen wollen (dafür ist Plantix spezialisiert), Wald-Wanderer ohne Mobilfunkempfang (Flora Incognita hat einen besseren Offline-Modus), und Unternehmen, die die Erkennung in eigene Apps einbauen wollen, dann wird es kostenpflichtig.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
App & Web (B2C)0 €Unbegrenzte Identifikationen, alle Sprachen, alle 77 Floras, keine Werbung
API Free0 €500 Identifikationen/Tag, 50+ Sprachen, EU-Hosting, volle Artenabdeckung
API Non-Profit0 €Höheres Kontingent auf Anfrage, Pflicht-Attribution “powered by Pl@ntNet”
API Pro (Pay-as-you-go)ab 1.000 €/Jahr Grundgebühr0,005 € pro Identifikation bis 3 Mio./Jahr, danach degressiv bis 0,002 €
API EnterpriseAuf AnfrageIndividuelle SLAs, White-Label-Option, dedizierter Support

Einordnung: Für Privatnutzer ist Pl@ntNet zu 100 % kostenlos, keine Pro-Version, keine In-App-Käufe, keine Werbung. Das Geschäftsmodell finanziert sich über die API-Lizenzen (Partner wie TruGreen, Royal Horticultural Society, WWF) und öffentliche Forschungsmittel. Wer Pl@ntNet in eine eigene Anwendung integrieren will, zahlt die 1.000-€-Grundgebühr plus verbrauchsabhängige Kosten. Für Non-Profits und Bildungseinrichtungen gibt es kostenlose Sonderkonditionen auf Anfrage, einfach mit Projekt-Beschreibung an das Pl@ntNet-Team wenden.

Stärken im Detail

Forschungskonsortium statt Startup. Pl@ntNet wird seit 2009 von vier öffentlichen französischen Forschungseinrichtungen entwickelt: CIRAD (Agrarforschung), INRAE (Landwirtschaft und Umwelt), INRIA (Informatik) und IRD (Entwicklungsforschung). Dazu kommt das Citizen-Science-Netzwerk Tela Botanica. Das ist der fundamentale Unterschied zu Plantix (kommerzielles Startup) oder Google Lens (Werbe-Konzern): Pl@ntNet verdient sein Geld mit API-Lizenzen und öffentlichen Mitteln, nicht mit dem Verkauf deiner Daten, und hat ein echtes Interesse am wissenschaftlichen Beitrag deiner Beobachtungen (siehe aber die Anmerkung zu Google Analytics im Datenschutz-Abschnitt).

Riesige Artenabdeckung mit regionalen Floras. Über 84.700 Arten (Stand Juni 2026: 84.710 laut Pl@ntNet-Startseite) verteilt auf 77 regionale Flora-Datenbanken (z.B. “Westeuropa”, “Mittelmeer”, “Südamerika”, “Karibik”). Du wählst vor der Bestimmung die passende Region, das reduziert Fehltreffer drastisch. Für DACH-Nutzer ist “Westeuropa” die Standard-Wahl mit sehr guter Abdeckung heimischer Arten.

Bestimmung auf Basis von 1,4 Milliarden Fotos. Das Pl@ntNet-Modell wird aus dem größten Pflanzen-Bilddatensatz der Welt trainiert, alle Fotos stammen von Nutzern und werden botanisch validiert. Mehrmals jährlich (ca. 6× pro Jahr) gibt es Modell-Updates mit verbesserter Genauigkeit. Realistische Trefferquote bei guten Fotos: 85–95 %.

Öffentlicher EU-Forschungsträger statt Werbe-Konzern. Betreiber sind vier französische Forschungseinrichtungen, die Marke gehört nachweislich CIRAD, INRAE, INRIA und IRD. Das Geschäftsmodell läuft über API-Lizenzen und öffentliche Mittel, nicht über den Verkauf deiner Daten. Ein wichtiges Detail zur Ehrlichkeit: Die englische Datenschutzerklärung weist Google Analytics aus, dessen Cookie-Daten auf US-Servern landen. Wer die App ohne diese Analyse nutzen will, lehnt das Tracking beim ersten Start ab. Für Schulen und Behörden bleibt der EU-Forschungsträger gegenüber US-Alternativen wie Google Lens oder Seek (iNaturalist) trotzdem der vertrauenswürdigere Anbieter, die Analytics-Frage sollte man im Einzelfall mit dem Datenschutzbeauftragten klären.

API macht sich für Forschung bezahlt. 500 Identifikationen pro Tag im Free-Tier reichen für viele Forschungs- und Lehrprojekte. Die API liefert strukturierte JSON-Antworten mit Ähnlichkeits-Scores, wissenschaftlichen und volkssprachlichen Namen, direkt in Skripte, Web-Apps oder GIS-Tools integrierbar.

Schwächen ehrlich betrachtet

Jungpflanzen und Gräser sind die Achillesferse. Wenn du ein Keimling aus dem Gemüsebeet fotografierst oder ein Grasbüschel am Wegrand, wird Pl@ntNet oft mehrere mögliche Arten mit niedriger Konfidenz auflisten. Grund: Die Trainingsdaten sind bei Blühpflanzen und belaubten Stadien am dichtesten, bei Keimlingen dünn. Workaround: Warte, bis die Pflanze Blätter oder Blüten hat, oder mach mehrere Fotos aus verschiedenen Winkeln (Blatt, Stängel, Blüte), Pl@ntNet akzeptiert Multi-Foto-Bestimmungen und wird damit deutlich präziser.

Keine Krankheitsdiagnose. Pl@ntNet sagt dir, welche Pflanze du vor dir hast, nicht, warum sie Flecken, Pilzbefall oder gelbe Blätter hat. Dafür ist Plantix spezialisiert. Wer als Hobby-Gärtner beides braucht, nutzt beide Apps parallel.

Kommerzielle Integration ist teuer. Die Mindestgebühr von 1.000 €/Jahr für die Pro-API schließt viele kleine Startups und Open-Source-Projekte aus. Wer einen Pflanzenshop, eine Garten-App oder ein Smart-Home-System bauen will, muss entweder das Budget haben oder den Non-Profit-Antrag stellen (sofern zutreffend).

Kein echter Offline-Modus. Pl@ntNet funktioniert nur mit Internetverbindung, das Bild wird an die Server geschickt, dort ausgewertet. Für Bergwanderer oder Feldforscher in funklosen Regionen ist Flora Incognita (TU Ilmenau) die bessere Wahl: Sie bietet einen Offline-Modus für die wichtigsten deutschen Arten.

Fotoqualität entscheidet alles. Verwackelte Bilder, schlechtes Licht, ungünstige Winkel, und die Trefferquote bricht ein. Das ist keine Schwäche der KI, sondern Physik, gilt aber für Anfänger als Frust-Faktor. Wer die drei Regeln beachtet (scharf, gut ausgeleuchtet, isolierter Hintergrund), bekommt in 9 von 10 Fällen ein korrektes Ergebnis.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Heimische DACH-Arten offline bestimmen willstFlora Incognita
Pflanzenkrankheiten und Schädlinge diagnostizieren willstPlantix
Tiere, Pilze und Pflanzen in einer App bestimmen willstiNaturalist
Schnell irgendein Foto erkennen willst, ohne spezialisierte AppGoogle Lens
Offline-Bestimmung für Kinder und Einsteiger suchstSeek by iNaturalist

Pl@ntNet ist der botanische Goldstandard, wissenschaftlich fundiert, EU-gehostet, werbefrei. Für allgemeine Naturbeobachtung (inkl. Tieren) ist iNaturalist breiter aufgestellt. Für Schadbild-Diagnose ist Plantix unschlagbar. Für DACH-spezifische Bestimmung mit Offline-Modus ist Flora Incognita die ernsteste Alternative, viele Naturschützer kombinieren beide Apps.

So steigst du ein

Schritt 1: Lade die Pl@ntNet-App aus dem App Store (iOS) oder Play Store (Android) oder öffne identify.plantnet.org im Browser. Keine Registrierung nötig. Wähle beim ersten Start die passende Flora, für Deutschland, Österreich und Schweiz meistens “Westeuropa” oder “Weltweite Flora”.

Schritt 2: Mach ein scharfes Foto der Pflanze und wähle den Bildtyp: Blatt, Blüte, Frucht, Rinde oder Gewohnheit (Gesamtansicht). Die Auswahl ist entscheidend, Pl@ntNet wendet je nach Typ unterschiedliche Modelle an. Für die beste Trefferquote: Fotografiere 2–3 verschiedene Pflanzenteile und kombiniere sie in einer Bestimmung.

Schritt 3: Prüfe die Top-Treffer mit den Miniaturbildern ähnlicher Arten. Wenn du unsicher bist, öffne die Wikipedia- oder GBIF-Links direkt aus der App. Beitrag leisten: Markiere die Bestimmung als “validiert” und teile sie mit der Community, so trainierst du das Modell weiter.

Ein konkretes Beispiel

Ein NABU-Ortsverband in Freiburg kartiert jedes Frühjahr die Wildblumenwiese am Ortsrand, um die Artenvielfalt über die Jahre zu dokumentieren. Früher ging dafür ein Biologe mit Bestimmungsbuch drei Tage durchs Gelände, heute laufen vier Ehrenamtliche mit Pl@ntNet durchs Feld und schicken ihre Funde über die App an die Vereins-Datenbank. Was früher 24 Arbeitsstunden Fachpersonal kostete, erledigt das Team in einem Samstagnachmittag. Die Daten fließen zusätzlich in die Pl@ntNet-Forschungsdatenbank ein und stehen damit bundesweiten Biodiversitäts-Studien zur Verfügung. Kosten für den Verein: null Euro.

DSGVO & Datenschutz

  • Rechtsträger: Die Marke Pl@ntNet gehört laut Datenschutzerklärung den vier französischen Forschungseinrichtungen CIRAD, INRAE, INRIA und IRD, die dem EU- und französischen Datenschutzrecht unterliegen
  • Datenhosting: Plattform und Beobachtungsdaten werden in Frankreich/EU betrieben. Achtung: Die englische Datenschutzerklärung nennt für Cookie-/Analyse-Daten Google Analytics mit Speicherung auf US-Servern, das ist kein reines EU-Setup
  • Datennutzung: Geteilte Beobachtungen fließen in die wissenschaftliche Datenbank ein (mit Geolokalisierung). Nutzer können Beiträge privat halten oder löschen
  • Account-Löschung: Über die App-Einstellungen oder das Web-Profil möglich
  • Tracking: Die englische Policy weist Google Analytics aus. Eine ausdrückliche DSGVO-Klausel (Betroffenenrechte, Speicherfristen) fanden wir in der englischen Fassung nicht, die französische Originalfassung kann hier ausführlicher sein
  • Auftragsverarbeitung: Für kommerzielle API-Nutzung ist ein AVV auf Anfrage zu klären
  • Empfehlung für Unternehmen und Behörden: Als öffentlicher EU-Forschungsträger deutlich vertrauenswürdiger als US-Werbe-Konzerne. Für Schulen, Unis und Naturschutzbehörden gut geeignet, die Analytics-Frage sollte vorab mit dem Datenschutzbeauftragten geklärt werden

Gut kombiniert mit

  • Flora Incognita, parallel installieren und Ergebnisse quervergleichen. Bei heimischen Arten liegt Flora Incognita (TU Ilmenau, MPI Biogeochemie) oft noch präziser, Pl@ntNet hat die breitere internationale Abdeckung
  • Plantix, ergänzt die reine Identifikation um Krankheits- und Schädlingsdiagnose. Wer einen Gemüsegarten pflegt, braucht beide Tools: Pl@ntNet sagt was es ist, Plantix sagt was ihm fehlt
  • iNaturalist, für alles, was nicht Pflanze ist (Insekten, Vögel, Pilze). Viele Citizen-Scientists dokumentieren Pflanzen in Pl@ntNet und Tiere/Pilze in iNaturalist

Unser Testurteil

Pl@ntNet verdient 4 von 5 Sternen. Die Kombination aus kostenloser B2C-Nutzung, EU-Hosting, wissenschaftlicher Fundierung und breiter Artenabdeckung ist einzigartig, kein anderes Tool in dieser Kategorie bietet alle vier Eigenschaften gleichzeitig. Den fünften Stern verliert Pl@ntNet an den fehlenden Offline-Modus, die Schwächen bei Jungpflanzen und Gräsern und die hohen Einstiegskosten für kommerzielle API-Integration. Für Privatnutzer, Schulen und Naturschutzvereine ist Pl@ntNet trotzdem die erste Wahl, und eine der wenigen KI-Anwendungen, bei denen man mit ruhigem Gewissen zur Nutzung raten kann.

Was wir bemerkt haben

  • Juni 2026, Die Pl@ntNet-Startseite weist aktuell 84.710 Arten in 77 Floras und über 1,4 Mrd. Trainingsbilder aus (früher war oft “40.000+” zu lesen). Das Modell wird mehrmals pro Jahr aktualisiert und wächst durch Crowd-Beiträge kontinuierlich.
  • Juni 2026, Bei der Quellenprüfung fiel auf: Die englische Datenschutzerklärung nennt Google Analytics mit Speicherung der Cookie-Daten auf US-Servern und enthält keinen ausdrücklichen DSGVO-Abschnitt. Frühere Versionen dieser Seite beschrieben Pl@ntNet pauschal als “kein Tracking, DSGVO-konform”. Wir haben das auf den belegbaren Stand korrigiert: EU-Forschungsträger ja, aber Analytics-Tracking ist vorhanden.
  • 2020, Das französische Forschungsinstitut INRA fusionierte mit IRSTEA zur INRAE (Institut national de recherche pour l’agriculture, l’alimentation et l’environnement). Ältere Quellen nennen noch “INRA” als Partner, korrekt ist seitdem INRAE.
  • 2024, Die Pl@ntNet-API überschritt 100 Millionen durchgeführte Identifikationen. Das zeigt die industrielle Nutzung durch Partner wie TruGreen, Royal Horticultural Society und WWF, und die Stabilität des Dienstes.
  • Keine Anzeichen für Enshittification, anders als viele Freemium-Dienste hat Pl@ntNet sein B2C-Angebot seit Jahren unverändert kostenlos gehalten. Der öffentlich-rechtliche Forschungsträger schützt vor typischen VC-getriebenen Monetarisierungs-Druck.

Quellen

  1. Pl@ntNet – Startseite (englisch). https://plantnet.org/en/ (abgerufen am 2026-06-14). 84.710 Arten in 77 Floras, über 1,4 Mrd. Bilder, entwickelt vom Konsortium CIRAD, INRAE, INRIA, IRD; kostenlos via Apps und Web.
  2. Pl@ntNet API – Preise. https://my.plantnet.org/pricing (abgerufen am 2026-06-14). Free-Tier 500 Identifikationen/Tag; Pro 1.000 €/Jahr Grundgebühr + 0,005 € bis 0,002 € pro Identifikation; Non-Profit kostenlos mit Pflicht-Attribution.
  3. Pl@ntNet – Datenschutzerklärung. https://plantnet.org/en/privacy-policy/ (abgerufen am 2026-06-14). Marke im Besitz von CIRAD, INRAE, INRIA, IRD; Cookie-Daten via Google Analytics auf US-Servern; kein expliziter DSGVO-Abschnitt in der englischen Policy.

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