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NarratiQ

NarratiQ (Patrick Meier & Johannes Köppern)

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KI-gestütztes Manuskript-Analysewerkzeug für Verlage, entwickelt in Deutschland. NarratiQ bewertet Belletristik-Manuskripte in 3–15 Minuten nach Inhalt, Sprache, Logik, Struktur und Marktpotenzial — mit konfigurierbaren Profilen pro Imprint oder Genre. Vorgestellt auf der Frankfurter Buchmesse 2025.

Kosten: Einzelanalyse: 79 € je Manuskript; Verlagslizenz credit-basiert — Kontingente auf Anfrage

Stärken

  • Anpassbare Analyseprofile je Imprint oder Genre — Ergebnisse bleiben verlagsspezifisch
  • Ergebnisbericht sofort abrufbar (3–15 Minuten je Manuskript) — kein Warten auf Lektors-Ersturteil
  • In Deutschland entwickelt, strikte Datenschutzrichtlinien, Verarbeitung nicht für KI-Training
  • Analysiert Inhalt, Sprache, Logik, Struktur und Marktpotenzial in einer integrierten Übersicht

Einschränkungen

  • Vorrangig auf Belletristik ausgerichtet — Sach- und Fachbücher werden nicht abgedeckt
  • Noch wenige Praxis-Referenzen: ca. 10 Pilotprojekte (Stand Frühjahr 2026)
  • Kein transparentes Preismodell für Volumenlizenz — Kontingente nur auf Anfrage
  • Marktpotenzial-Einschätzung basiert auf historischen Mustern — innovationsfeindlicher Bias möglich

Passt gut zu

Verlage mit 200–2.000 jährlichen Manuskripteinsendungen, die Erstprüfung skalieren wollen Imprint-übergreifende Häuser, die Genre-spezifische Analyseprofile konfigurieren müssen Acquisitions-Teams, die eine datenbasierte Shortlist vor dem Lektor-Durchgang erstellen wollen

So steigst du ein

Schritt 1: Auf narratiq.de einen Demo-Zugang anfragen. NarratiQ ermöglicht erste Testanalysen mit eigenen Manuskripten — idealerweise wählst du ein Einsendung, bei der du das Urteil des Lektorats bereits kennst, um die KI-Einschätzung direkt gegenzuprüfen.

Schritt 2: Ein Analyseprofil für euer Verlagsprogramm konfigurieren. NarratiQ erlaubt separate Profile je Imprint oder Genre — ein Profil für Cozy-Krimis, ein anderes für literarischen Roman. Je präziser dieses Profil, desto trennschärfer die Vorauswahl.

Schritt 3: Pilotlauf mit 20–30 bereits entschiedenen Einsendungen: Lass NarratiQ rückwirkend Manuskripte bewerten, die dein Lektorat bereits angenommen oder abgelehnt hat. Stimmt das KI-Ranking mit den Lektorats-Entscheidungen überein? Diese Validierung zeigt, wo das Tool verlässlich ist — und wo das redaktionelle Urteil dominieren sollte.

Ein konkretes Beispiel

Ein mittelgroßer Belletristikverlag erhält monatlich 150 Kaltakquise-Einsendungen im Genre Cozy Romance. Bisher sichtete das zweiköpfige Lektorat alle Einsendungen selbst — ein Erstscreening von 3–4 Tagen pro Monat. Mit NarratiQ werden alle Einsendungen nach dem Eingang automatisch analysiert: Die 15 % mit dem stärksten Profil für das Verlagsprogramm landen sofort im Lektor-Durchgang, der Rest erhält nach Ablauf einer definierten Wartefrist eine standardisierte Absage. Das Lektorat spart ca. 25–30 Stunden Vorprüfungsaufwand pro Monat — und berichtet, dass die KI-Kurzliste die bisher manuelle Erstauswahl gut abbildet.

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Empfohlen in 1 Use Cases

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