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Freemium Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig 🇺🇸 US-Server Zuletzt geprüft: 17. Oktober 2026

Mietchecker.app

Hilko Aikens (Einzelunternehmer, Hamburg)

4/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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Mietchecker.app im Team einführen? KI-Training anfragen

Mietchecker.app prüft deine Nebenkostenabrechnung per KI auf unzulässige Posten und Rechenfehler: Ergebnis kostenlos, Schreiben 14,99 Euro. Claude von Anthropic liest die Abrechnung aus, geprüft wird gegen BetrKV, HeizkostenV, CO2KostAufG und BGB. Die Verarbeitung läuft über US-Anbieter, der Betreiber speichert die Abrechnung nach eigener Angabe nicht. Nicht zu verwechseln mit MietCheck, das Mietverträge prüft.

Kosten: Prüfung und Ergebnis kostenlos und ohne Konto: welche Posten auffallen und wie hoch dein Anteil daran ist. Freischaltung einmalig 14,99 € für die geprüfte Abrechnung: alle Begründungen mit Paragraph plus fertiges Schreiben (Widerspruch unter Vorbehalt und Antrag auf Belegeinsicht) als PDF, per E-Mail oder zum Kopieren. Kein Abo, Zahlung über Stripe, freiwillige Geld-zurück-Zusage innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung. Kleinunternehmer nach § 19 UStG, keine Umsatzsteuer (Stand 17. Oktober 2026)

Kategorien

Stärken

  • Ergebnis kostenlos und ohne Konto: du siehst vor dem Bezahlen, welche Posten auffallen und wie hoch dein Anteil daran ist
  • Ein Preis, kein Stufenmodell: 14,99 € einmalig für alle Begründungen mit Paragraph und das Schreiben, kein Abo
  • Freiwillige Geld-zurück-Zusage über 14 Tage ohne Begründung, zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten
  • Datenschutzerklärung nennt den KI-Dienst (Anthropic), den Weg über Cloudflare, die Löschfrist, die Rechtsgrundlagen und die Drittlandgrundlage
  • Keine eigene Speicherung der Abrechnung und des Ergebnisses, Server-Logs ohne Abrechnungsinhalte nach spätestens 7 Tagen gelöscht
  • Das Schreiben ist vorsichtig angelegt: Widerspruch unter Vorbehalt plus Antrag auf Belegeinsicht statt einer Rückforderung ins Blaue
  • Upload als PDF, Scan oder Handyfoto bis 10 MB, alternativ als eingefügter Text, Ergebnis laut Anbieter in ein bis zwei Minuten
  • Benannter Betreiber mit Über-uns-Seite, die die Grenzen der Prüfung selbst aufzählt

Einschränkungen

  • Die gesamte Verarbeitung läuft über US-Anbieter (Vercel, Cloudflare, Anthropic), eine EU-Option gibt es nicht
  • Einzelunternehmer unter der Kleinunternehmerregelung, nur eine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer
  • Kein Angebot für Kanzleien, Mietervereine oder Hausverwaltungen: kein AVV, keine Mehrplatzlösung
  • Legt laut Anbieter deinen individuellen Mietvertrag nicht im Detail aus, obwohl die Umlagefähigkeit eines Postens oft genau daran hängt
  • Nicht öffentlich nachvollziehbar, wer die Prüfregeln juristisch gegengeprüft hat
  • Der Haftungshinweis spricht von „Rechtsberatung“, das Gesetz regelt „Rechtsdienstleistung“, und ein Schreiben zu deiner konkreten Abrechnung liegt näher am Einzelfall als ein Formulargenerator
  • Junges Produkt ohne öffentliche Erfolgsbilanz, Startseite und Über-uns-Seite nennen unterschiedliche Rechtsstände (Oktober und Juli 2026)

Passt gut zu

Mieterinnen und Mieter mit einer einzelnen Nebenkostenabrechnung und unklarer Nachzahlung Wer vor dem Gang zum Mieterverein wissen will, ob es überhaupt Auffälligkeiten gibt Mieter ohne Rechtsschutzversicherung, die kein Geld für eine Erstberatung ausgeben wollen, bevor klar ist, worum es geht Wer die Abrechnung nur auf Papier hat und mit dem Handyfoto arbeiten will

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du hast eine Nachzahlung bekommen und willst kostenlos sehen, ob einzelne Posten auffallen
  • Du willst ein Schreiben, mit dem du unter Vorbehalt zahlst und Belege anforderst, statt einen eigenen Brief zu formulieren
  • Du kannst Name und Adresse vor dem Upload schwärzen und akzeptierst die Verarbeitung über US-Anbieter
  • Du willst ein Einmalprodukt ohne Konto und ohne Abo

Wann nein

  • Du arbeitest in einer Kanzlei, einem Mieterverein oder einer Hausverwaltung und verarbeitest Abrechnungen Dritter
  • Deine Abrechnung darf aus Datenschutzgründen den EU-Raum nicht verlassen
  • Dein Fall hängt an der Auslegung deines Mietvertrags oder ist bereits streitig
  • Du willst als Vermieter prüfen, ob deine eigene Abrechnung hält

Kurzfazit

Mietchecker.app beantwortet die erste Frage zur Nebenkostenabrechnung kostenlos: Lohnt sich ein Widerspruch? Nach ein bis zwei Minuten siehst du ohne Konto, welche Posten auffallen und wie hoch dein Anteil daran ist. Alle Begründungen mit Paragraph und ein Schreiben kosten einmalig 14,99 Euro, mit 14 Tagen Geld-zurück-Zusage. Die Auswertung übernimmt Claude von Anthropic, der Weg führt über US-Anbieter. Wer Verarbeitung in Deutschland will, greift laut Anbieterangabe eher zu NebenkostenPro.

Für wen ist Mietchecker.app?

Mieterinnen und Mieter mit einer überraschenden Nachzahlung: Das ist die Zielgruppe, für die das Werkzeug gebaut ist. Du lädst die Abrechnung hoch und bekommst eine Übersicht mit Zeitraum, Gesamtkosten, Nachzahlung oder Guthaben und den auffälligen Posten. Ob du danach 14,99 Euro ausgibst, entscheidest du erst, wenn du das Ergebnis gesehen hast.

Wer vor dem Mieterverein erst sortieren will: Mietchecker.app verweist selbst bei verbindlichen Fragen an Mieterverein oder Fachanwalt. Genau dafür taugt das kostenlose Ergebnis: Du gehst nicht mit einem Stapel Papier in die Beratung, sondern mit zwei, drei konkreten Posten und der Frage, ob die so stimmen.

Mieter, die nur ein Papierexemplar haben: Ein Handyfoto reicht, mehrere Seiten lädst du am besten als ein PDF hoch, die Obergrenze liegt bei 10 MB. Wer die Abrechnung digital als Text hat, kann sie auch einfügen.

Hausgemeinschaften mit derselben Verwaltung: Das Werkzeug schlägt nach der Prüfung selbst vor, Nachbarn Bescheid zu sagen, weil dieselbe Verwaltung oft dieselben Positionen abrechnet. Jede Partei prüft dabei ihre eigene Abrechnung.

Weniger geeignet für: Kanzleien, Mietervereine und Hausverwaltungen, die Abrechnungen Dritter verarbeiten. Auf den Rechtsseiten findet sich kein Wort zu einem Auftragsverarbeitungsvertrag, und die Daten gehen an US-Anbieter. Ebenso wenig passt es für Vermieter, die ihre eigene Abrechnung absichern wollen, denn das Werkzeug denkt aus Mietersicht. Und wer bereits mit dem Vermieter streitet oder dessen Fall an der Auslegung des Mietvertrags hängt, braucht eine Beratung, das sagt der Anbieter selbst.

Preise im Detail

StufePreisWas du bekommst
Prüfung und Ergebnis0 €Upload ohne Konto, Ergebnis in ein bis zwei Minuten: auffällige Posten mit Kurzbewertung (im Beispiel „Teils nicht umlagefähig“ oder „Deutlich über dem Üblichen“), dein Anteil an diesen Posten, Zeitraum, Gesamtkosten, Nachzahlung oder Guthaben
Freischaltung14,99 € einmaligAlle Begründungen mit Paragraph, konkrete nächste Schritte, fertiges Schreiben („Widerspruch unter Vorbehalt und Antrag auf Belegeinsicht“) als PDF, per E-Mail oder zum Kopieren, Auswertung als PDF
Geld-zurück-Zusage14 TageVolle Erstattung auf eine kurze E-Mail hin, ohne Begründung, Rückzahlung innerhalb von 5 Werktagen über Stripe

Einordnung: Das Preismodell ist denkbar einfach. Es gibt eine Stufe, die nichts kostet, und eine, die 14,99 Euro kostet, ohne Abo und ohne Konto. Bezahlt wird per PayPal, Karte oder Apple Pay über Stripe, Umsatzsteuer fällt wegen der Kleinunternehmerregelung nicht an. Zum Vergleich: NebenkostenPro verlangt laut unserer Seite (Stand September 2026) für den Premium-Report mit Klärungsentwurf 14,90 Euro und für den Schnell-Check 7,90 Euro. Beachte das Kleingedruckte: Mit der sofortigen Freischaltung erlischt das gesetzliche Widerrufsrecht, an seine Stelle tritt die freiwillige 14-Tage-Zusage des Anbieters. Der Betrag, den das Ergebnis als „Ihr Anteil an den auffälligen Posten“ ausweist, ist ausdrücklich kein Erstattungsbetrag, sondern das, was sich nachzufragen lohnt.

Stärken im Detail

Du zahlst erst, wenn du weißt, wofür. Das kostenlose Ergebnis nennt nicht nur eine Zahl, sondern zeigt, welche Posten auffallen und wie viel davon auf dich entfällt. Findet die Prüfung nichts, hast du nichts ausgegeben. Findet sie etwas, entscheidest du mit dem Befund vor Augen, ob dir die Begründungen und das Schreiben 14,99 Euro wert sind.

Die Datenschutzerklärung beantwortet die Fragen, die hier zählen. Sie nennt den KI-Dienst beim Namen (Anthropic PBC), den Weg dorthin (eigener Server bei Cloudflare), die Löschfrist (30 Tage bei Anthropic, bis zu zwei Jahre nur bei festgestelltem Richtlinienverstoß), die Rechtsgrundlage für die Daten des Vermieters und die Grundlage der Übermittlung in die USA. Zum Vergleich: Für NebenkostenPro hält unsere Seite fest, dass Speicherdauer und Modellnutzung dort nicht im Detail dokumentiert sind (Stand September 2026).

Keine eigene Speicherung, nicht nur als Werbesatz. Der Betreiber legt laut Datenschutzerklärung weder Abrechnung noch Ergebnis in einer eigenen Datenbank ab. Bis zur Freischaltung liegt das Ergebnis verschlüsselt in deinem Browser, die Server-Logs enthalten keine Abrechnungsinhalte und werden nach spätestens sieben Tagen gelöscht.

Das Schreiben ist auf Vorsicht angelegt. Statt eines forschen Rückforderungsbriefs bekommst du einen Widerspruch unter Vorbehalt und einen Antrag auf Belegeinsicht. Das ist der vorsichtigere Weg: Du zahlst nicht blind, sicherst deine Einwände innerhalb der Zwölf-Monats-Frist und verlangst die Belege, bevor du über Beträge streitest.

Die Grenzen stehen beim Anbieter selbst. Die Über-uns-Seite zählt auf, was die Prüfung nicht kann: regionale Sonderfälle, die Auslegung deines Mietvertrags, Fehlerfreiheit. Das Ergebnis sei „eine Orientierung, keine Garantie“. Dazu kommt ein benannter Betreiber mit Anschrift in Hamburg, der im Ergebnis schreibt, dass er Fragen per E-Mail selbst beantwortet.

Geprüft wird gegen die einschlägigen Regeln. Abgeglichen wird mit BetrKV, HeizkostenV, CO₂-Kostenaufteilungsgesetz und BGB, nachgerechnet werden Summen, Salden und Verteilerschlüssel. Claude liest dafür jede Zeile aus und ordnet sie einer Kostenart zu, auch aus einem Handyfoto.

Schwächen ehrlich betrachtet

Alles läuft über US-Anbieter. Website bei Vercel, eigener Server bei Cloudflare, Auswertung bei Anthropic: Alle drei haben ihren Sitz in den USA, und laut Datenschutzerklärung können die Daten auf Servern außerhalb der EU verarbeitet werden. Eine Zusage zur Verarbeitung in der EU gibt es nicht. Der Anbieter sagt das offen und empfiehlt, Name und Adresse vorher zu schwärzen. Das hilft, löst aber nicht alles: Name und Anschrift des Vermieters, deine Wohnfläche und deine Verbrauchswerte stehen trotzdem im Dokument. Ob Eingaben zum Training verwendet werden, sagt die Datenschutzerklärung nicht ausdrücklich, sie nennt nur die Löschfrist bei Anthropic.

Ein Einzelbetreiber ohne Erfolgsbilanz. Hinter Mietchecker.app steht eine Person, Kleinunternehmer, erreichbar nur per E-Mail. Das ist ehrlich ausgewiesen, heißt aber auch: Es gibt keine Telefonnummer und keine öffentliche Zahl dazu, wie oft die Hinweise beim Vermieter tatsächlich zu einer Korrektur geführt haben. Wer die Prüfregeln juristisch gegengeprüft hat, steht nirgends.

Der Mietvertrag bleibt außen vor. Ob ein Posten umlagefähig ist, hängt oft an deinem Vertrag, etwa bei sonstigen Betriebskosten oder beim vereinbarten Verteilerschlüssel. Genau diese Auslegung schließt der Anbieter aus. Ein Posten, den das Werkzeug als „In Ordnung“ markiert, kann deshalb trotzdem angreifbar sein, und umgekehrt. Auf Startseite und Über-uns-Seite steht außerdem nicht, woran „Deutlich über dem Üblichen“ gemessen wird.

„Keine Rechtsberatung“ ist eine Selbstauskunft, keine Einordnung. Mietchecker.app schreibt, es erbringe „keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes“. Das Gesetz kennt den Begriff Rechtsdienstleistung: nach § 2 Abs. 1 RDG „jede Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, sobald sie eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert“. Der BGH hat den Dokumentengenerator Smartlaw 2021 für zulässig erklärt (I ZR 113/20), weil er wie ein Formularbuch funktioniert und keine konkrete Angelegenheit prüft. Ein Schreiben zu genau deiner Abrechnung liegt näher am Einzelfall. Wie das rechtlich einzuordnen ist, entscheidet die Tätigkeit, nicht der Hinweistext, und das beurteilen wir nicht. Für dich praktisch wichtig: Die Analyse ist laut AGB „ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit“, und das Schreiben trägt selbst den Hinweis, es vor dem Versand prüfen zu lassen.

Zwei Rechtsstände auf einer Website. Die Startseite nennt „Prüfregeln nach BetrKV, HeizkostenV, CO2KostAufG und BGB, Stand Oktober 2026“, die Über-uns-Seite im Footer „Rechtsstand: Juli 2026“. Das ist eine Kleinigkeit, aber bei einem Werkzeug, dessen Wert in aktuellen Regeln liegt, solltest du sie kennen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Verarbeitung in Deutschland (laut Anbieter) und einen PDF-Prüfbericht mit Klärungsentwurf willstNebenkostenPro
Selbst mit eigenem Prüfkatalog arbeiten und jede Begründung nachfragen willstClaude
Mit dem kostenlosen Plan einer Universal-KI Schritt für Schritt bis zum Brief gehen willstChatGPT
Nicht die Abrechnung, sondern deinen Mietvertrag auf unwirksame Klauseln prüfen willstMietCheck

Den Weg mit der Universal-KI beschreibt unsere Anleitung Nebenkostenabrechnung mit ChatGPT prüfen, sie kommt ohne Kosten bis zum Brief für die Belegeinsicht. Ohne eigene Toolseite, aber erwähnenswert: Mineko prüft Abrechnungen als bezahlter Dienstleister, und der Mieterverein vor Ort berät persönlich, wenn es streitig wird. Mietchecker.app zeigt schon im kostenlosen Teil die auffälligen Posten samt deinem Anteil. Wer Wert auf Verarbeitung in Deutschland legt, ist laut Anbieterangabe bei NebenkostenPro besser aufgehoben.

So steigst du ein

Schritt 1: Abrechnung vorbereiten und schwärzen. Lege alle Seiten der Abrechnung zusammen, idealerweise als ein PDF, oder fotografiere sie gerade und bei gutem Licht. Schwärze deinen Namen und deine Adresse, die Prüfung braucht Kostenarten, Beträge, Flächen und Verteilerschlüssel, nicht deine Identität. Notiere dir das Datum, an dem die Abrechnung bei dir eingegangen ist, ab dann laufen zwölf Monate für Einwendungen.

Schritt 2: Kostenlos prüfen und das Ergebnis lesen. Auf mietchecker.app hochladen, ein bis zwei Minuten warten. Lies vor allem, welche Posten auffallen und warum, und vergleiche sie mit deinem Mietvertrag: Ist der beanstandete Posten dort überhaupt vereinbart? Der ausgewiesene Anteil ist kein Erstattungsbetrag, sondern die Summe, über die zu reden sich lohnt.

Schritt 3: Nur bei Befund freischalten, dann gegenlesen. Zeigt das Ergebnis nichts oder nur Kleinbeträge, sparst du dir die 14,99 Euro. Bei einem echten Befund schaltest du Begründungen und Schreiben frei, trägst deinen Absender ein und liest jeden Punkt gegen. Verschick das Schreiben mit Zugangsnachweis und zahl eine fällige Nachzahlung nur unter Vorbehalt. Wenn der Vermieter widerspricht, geht es mit Mieterverein oder Anwalt weiter, nicht mit dem nächsten Upload.

Ein konkretes Beispiel

Ein Paar in Hannover bekommt Ende September die Abrechnung für 2025: 410 Euro Nachzahlung, fällig in vier Wochen. Die Abrechnung liegt als Brief vor, also fotografieren sie die vier Seiten, schwärzen ihre Namen und laden ein PDF hoch. Nach zwei Minuten zeigt Mietchecker.app zwei Auffälligkeiten: Unter „Hausmeister“ steckt vermutlich ein Anteil für Reparaturen, und die Müllabfuhr wirkt hoch. Ihr Anteil an den beiden Posten liegt bei rund 230 Euro. Sie schalten für 14,99 Euro frei, prüfen im Mietvertrag, dass der Hauswart als Betriebskostenart vereinbart ist, und schicken das Schreiben per Einwurf-Einschreiben: Zahlung unter Vorbehalt, Bitte um Belegeinsicht. Statt eines Abends mit Betriebskostenverordnung und Taschenrechner haben sie eine halbe Stunde gebraucht. Ob am Ende Geld zurückkommt, entscheiden erst die Belege.

Nicht sicher, ob Mietchecker.app zu euch passt?

Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.

Erstgespräch anfragen

DSGVO & Datenschutz

  • Verantwortlicher: Hilko Aikens, Am Strandkai 5, 20457 Hamburg; Beschwerden laut Datenschutzerklärung zum Beispiel beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit
  • KI-Auswertung: Die Abrechnung geht an einen Server des Betreibers bei Cloudflare, Inc. (USA) und von dort an Anthropic PBC (USA), das Modell ist laut Über-uns-Seite Claude
  • Speicherung beim Betreiber: Keine eigene Datenbank für Abrechnung und Ergebnis, Server-Logs nur mit Pfad, Status, Dauer, Eingabeart und aufrufender Website, Löschung nach spätestens 7 Tagen
  • Speicherung bei Anthropic: Löschung laut Datenschutzerklärung innerhalb von 30 Tagen, bis zu 2 Jahre nur bei festgestelltem Verstoß gegen Nutzungsrichtlinien; zum Training äußert sich die Erklärung nicht ausdrücklich
  • Weitere Empfänger: Vercel (USA) für die Website, Resend (USA) für den E-Mail-Versand, Stripe Payments Europe (Irland) für die Zahlung
  • Drittlandübermittlung: EU-US Data Privacy Framework, soweit der Anbieter zertifiziert ist, sonst Standardvertragsklauseln
  • Daten Dritter: Für Name und Anschrift des Vermieters stützt sich der Anbieter auf berechtigtes Interesse und empfiehlt, sie vor dem Upload zu schwärzen
  • Statistik: PostHog (EU) cookielos ohne Einwilligung, Google Analytics und Session-Replays nur mit Einwilligung, Eingaben werden dabei laut Anbieter maskiert
  • AVV: Wird nicht angeboten und nicht erwähnt, das Werkzeug ist für Privatpersonen mit der eigenen Abrechnung gedacht
  • Empfehlung: Für die eigene Abrechnung mit geschwärztem Namen vertretbar. Kanzleien und Beratungsstellen sollten keine Mandanten- oder Mitgliederabrechnungen hochladen

Gut kombiniert mit

  • MietCheck, Mietchecker.app legt deinen Mietvertrag ausdrücklich nicht aus, MietCheck prüft genau den. Wer einen beanstandeten Posten angreifen will, sollte wissen, ob der Vertrag ihn überhaupt vorsieht.
  • Claude, wenn der Vermieter auf dein Schreiben mit Gegenargumenten antwortet. Mietchecker.app liefert den ersten Brief, für die Folgekorrespondenz hilft ein Assistent beim Sortieren der Argumente, mit derselben Vorsicht bei Paragraphen und Urteilen.
  • NebenkostenPro, als zweite Meinung bei einem größeren Betrag. Zwei Werkzeuge mit unterschiedlichem Prüfansatz, die beide denselben Posten markieren, sind ein besseres Argument für den Gang zum Mieterverein als eines allein.

Wie Kanzleien und Mieter die Prüfung mit eigenem Prompt aufsetzen, zeigt unser Use Case Nebenkostenabrechnung auf Fehler prüfen mit KI.

Häufige Fragen zu Mietchecker.app

Was kostet Mietchecker.app?

Die Prüfung und das Ergebnis sind kostenlos und ohne Konto. Alle Begründungen mit Paragraph und das Schreiben kosten einmalig 14,99 Euro, ohne Abo. Innerhalb von 14 Tagen bekommst du den Betrag auf eine kurze E-Mail hin zurück, ohne Begründung.

Welche KI steckt hinter Mietchecker.app?

Laut Über-uns-Seite liest Claude von Anthropic die Abrechnung aus und ordnet jede Zeile einer Kostenart zu. Danach gleicht das Werkzeug mit BetrKV, HeizkostenV, CO₂-Kostenaufteilungsgesetz und BGB ab und rechnet Summen und Verteilerschlüssel nach.

Ist Mietchecker.app dasselbe wie MietCheck?

Nein. Mietchecker.app (mietchecker.app) prüft Nebenkostenabrechnungen und wird von Hilko Aikens in Hamburg betrieben. MietCheck (mietcheck.net) prüft Mietverträge auf unwirksame Klauseln, stammt von der ACompany UG in Fürth und nutzt OpenAI.

Wo werden meine Daten verarbeitet?

Bei US-Anbietern: über einen Server bei Cloudflare, Inc. und den KI-Dienst von Anthropic PBC, beide mit Sitz in den USA, dabei können Daten auf Servern außerhalb der EU verarbeitet werden. Der Betreiber speichert die Abrechnung nach eigener Angabe nicht, Anthropic löscht sie laut Datenschutzerklärung innerhalb von 30 Tagen. Schwärze Name und Adresse vor dem Upload.

Ersetzt Mietchecker.app den Mieterverein?

Nein, und das sagt der Anbieter selbst. Das Ergebnis ist eine Orientierung, die Analyse erfolgt ohne Gewähr, und das Schreiben soll vor dem Versand geprüft werden. Wenn der Vermieter widerspricht oder dein Fall am Mietvertrag hängt, ist der Mieterverein der richtige nächste Schritt.

Unser Fazit

Mietchecker.app bekommt 4 von 5 Sternen. Für die Frage, mit der fast jeder Mieter anfängt, ob in der Abrechnung überhaupt etwas nicht stimmt, ist das unter den fertigen Werkzeugen, die wir kennen, das risikoärmste: Das Ergebnis kostet nichts, das Schreiben 14,99 Euro mit Geld-zurück-Zusage, und die Datenschutzerklärung beantwortet offen, wohin die Abrechnung geht und wann sie gelöscht wird. Dazu kommt ein Schreiben, das auf Vorbehalt und Belegeinsicht setzt statt auf vorschnelle Forderungen.

Den fünften Stern kosten die durchgehende Verarbeitung über US-Anbieter ohne EU-Option, ein Einzelbetreiber ohne öffentliche Erfolgsbilanz und ohne benannte juristische Gegenprüfung, und eine Prüfung, die deinen Mietvertrag ausdrücklich nicht auslegt. Gegenüber NebenkostenPro mit drei Sternen liegt Mietchecker.app vorn, weil das kostenlose Ergebnis bereits die auffälligen Posten samt Betrag nennt, die Datenschutzerklärung Weg und Löschfrist offenlegt und die Erstattungszusage das Risiko eines Fehlkaufs nimmt. NebenkostenPro bleibt die bessere Wahl, wenn dir die Verarbeitung in Deutschland wichtiger ist als alles andere. Für Kanzleien und Beratungsstellen ist keines von beiden das richtige Werkzeug.

Was wir bemerkt haben

  • Oktober 2026, Der Betreiber hat uns das Werkzeug selbst vorgeschlagen. In der Einsendung stand ein Preis von 9,99 Euro, die Website nennt am 17. Oktober 2026 auf Startseite, im Bezahlschritt und in den AGB durchgehend 14,99 Euro. Ob der Preis gestiegen ist oder die Einsendung sich vertan hat, lässt sich öffentlich nicht nachvollziehen, im Internet Archive gibt es keinen Schnappschuss der Seite. Wir führen den Preis der Website.
  • Oktober 2026, Verwechslungsgefahr: Mietchecker.app und MietCheck klingen fast gleich, sind aber zwei Produkte zweier Anbieter. Mietchecker.app prüft Nebenkostenabrechnungen mit Claude, MietCheck prüft Mietverträge mit OpenAI.
  • Oktober 2026, Impressum, Datenschutzerklärung und AGB stehen als Abschnitte auf der Startseite, die Footer-Links springen per Anker dorthin (/#impressum, /#datenschutz, /#agb). Wer die Datenschutzerklärung sucht, scrollt also auf der Startseite nach unten.
  • Oktober 2026, Startseite („Stand Oktober 2026“) und Über-uns-Seite („Rechtsstand: Juli 2026“) nennen unterschiedliche Stände der Prüfregeln. Welcher für die Prüfung gilt, sagt keine der beiden Seiten.

Quellen

  1. Mietchecker.app – Startseite mit Ablauf, Preis und FAQ. https://mietchecker.app/ (abgerufen am 2026-10-17). „Prüfung kostenlos. 14,99 € nur, wenn Sie das fertige Schreiben möchten. Kein Konto, kein Abo.“ FAQ: „Die Prüfung und das Ergebnis sind kostenlos. Alle Begründungen und das fertige Widerspruchsschreiben kosten einmalig 14,99 €.“ Ergebnis in 1 bis 2 Minuten, Upload als PDF, Scan oder Handyfoto bis 10 MB oder als eingefügter Text. Freigeschaltet: „Fertiges Schreiben: Widerspruch unter Vorbehalt und Antrag auf Belegeinsicht“, als PDF, per E-Mail oder zum Kopieren. Zahlung mit PayPal, Karte oder Apple Pay über Stripe, kein Konto nötig. „Prüfregeln nach BetrKV, HeizkostenV, CO2KostAufG und BGB, Stand Oktober 2026“. Hinweis im Schreiben: vor dem Versand durch einen Fachmann prüfen lassen, zum Beispiel beim Mieterverein. Vier kostenlose Rechner im Footer..
  2. Mietchecker.app – Allgemeine Geschäftsbedingungen. https://mietchecker.app/#agb (abgerufen am 2026-10-17). Punkt 2: „Die vollständige Analyse inkl. Schreiben kostet einmalig 14,99 €, kein Abo. Die Zahlung erfolgt über Stripe.“ Punkt 3: Widerrufsrecht erlischt mit der sofortigen Freischaltung. Punkt 4: Erstattung des vollen Kaufpreises bei E-Mail innerhalb von 14 Tagen, „Eine Begründung ist nicht nötig“, Rückzahlung innerhalb von 5 Werktagen. Punkt 5: Analyse automatisiert und ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit..
  3. Mietchecker.app – Datenschutzerklärung (Stand Oktober 2026). https://mietchecker.app/#datenschutz (abgerufen am 2026-10-17). Abrechnung geht „an unseren Server bei Cloudflare, Inc. (USA) und von dort zur Auswertung an den KI-Dienst von Anthropic PBC (USA)“. Keine eigene Datenbank für Abrechnung und Ergebnis, Anthropic löscht nach eigenen Angaben innerhalb von 30 Tagen, bei festgestelltem Richtlinienverstoß bis zu 2 Jahre. Website bei Vercel Inc. (USA), E-Mail über Resend (USA), Zahlung über Stripe Payments Europe (Irland). Server-Logs ohne Abrechnungsinhalte, Löschung nach spätestens 7 Tagen. PostHog EU cookielos ohne Einwilligung, Google Analytics und Session-Replays nur mit Einwilligung. Drittlandübermittlung über EU-US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln. Ergebnis verschlüsselt im Browser-Speicher bis zur Freischaltung. Volltextsuche nach AVV, Auftragsverarbeitung, Kanzlei, Training: 0 Treffer..
  4. Mietchecker.app – Impressum. https://mietchecker.app/#impressum (abgerufen am 2026-10-17). Angaben gemäß § 5 DDG: Hilko Aikens, Am Strandkai 5, 20457 Hamburg, E-Mail hallo@mietchecker.app, keine Telefonnummer. Kleinunternehmer nach § 19 Abs. 1 UStG. „Mietchecker.app erbringt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG).“.
  5. Mietchecker.app – Über uns und Prüfablauf. https://mietchecker.app/ueber-uns (abgerufen am 2026-10-17). „Eine KI (Claude von Anthropic) erkennt Text und Zahlen und ordnet jede Zeile einer Kostenart zu.“ Fünf Schritte: Hochladen, Posten auslesen, Abgleich mit BetrKV, HeizkostenV, CO2-Kostenaufteilungsgesetz und BGB, Nachrechnen von Summen, Salden und Verteilerschlüsseln, Ergebnis mit Begründung und Paragraph. Grenzen laut Anbieter: kein Ersatz für Rechtsberatung, nicht fehlerfrei, „Regionale Sonderfälle oder Ihren individuellen Mietvertrag im Detail auslegen“ kann die Prüfung nicht. Footer: „Rechtsstand: Juli 2026“..
  6. Rechtsdienstleistungsgesetz – § 2 Begriff der Rechtsdienstleistung. https://www.gesetze-im-internet.de/rdg/__2.html (abgerufen am 2026-10-17). § 2 Abs. 1 RDG: „Rechtsdienstleistung ist jede Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten, sobald sie eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erfordert.“.
  7. beck-aktuell – BGH: Smartlaw ist zulässig (I ZR 113/20). https://www.beck-aktuell.de/heute-im-recht/rechtsprechung/bgh-keine-konkrete-taetigkeit-smartlaw-ist-zulaessig-2021-10-01 (abgerufen am 2026-10-17). BGH, Urteil vom 09.09.2021, I ZR 113/20: Der Dokumentengenerator Smartlaw ist keine Rechtsdienstleistung, weil keine Tätigkeit in einer konkreten fremden Angelegenheit vorliegt. „Entscheidend sei der Bezug zu einer individuellen rechtlichen Frage eines bestimmten Rechtsuchenden.“ Der BGH verglich Smartlaw mit einem Formularbuch..
  8. MietCheck (mietcheck.net) – Datenschutzerklärung (Stand Februar 2025). https://www.mietcheck.net/datenschutz (abgerufen am 2026-10-17). Zur Abgrenzung: MietCheck ist ein anderes Produkt der ACompany UG (haftungsbeschränkt) i.G. in Fürth, prüft Mietverträge und nutzt zur Analyse KI-Dienste von OpenAI (USA)..

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