Zum Inhalt springen
Bezahlt Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig 🇺🇸 US-Server Zuletzt geprüft: 17. Oktober 2026

MietCheck

ACompany UG (haftungsbeschränkt) i.G.

3/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis von 7 öffentlichen Quellen. Kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

Mit KI-Agenten recherchiert und geschrieben, verantwortlich: Redaktion KI-Syndikat. So arbeiten wir Fehler melden

Tool öffnen

MietCheck im Team einführen? KI-Training anfragen

MietCheck fasst deinen Mietvertrag per KI für einmalig 4,99 Euro zusammen und listet Fristen, Kosten und Klauseln auf, die du klären solltest. Upload als PDF oder Handyfoto, Ergebnis als PDF mit Einzugscheckliste. Den Vertragsinhalt verarbeitet laut Datenschutzerklärung OpenAI in den USA, die Website läuft bei Vercel. Bei Speicherdauer und Konto widersprechen sich die Angaben des Anbieters.

Kosten: Mietvertrag-Check 4,99 € einmalig pro Vertrag, kein Abo: Zusammenfassung, Fristen- und Kostenübersicht, offene Fragen, Einzugs- und Übergabecheckliste, PDF-Export, 30 Tage Zugriff. Kündigungs-Check ebenfalls 4,99 € einmalig. Kündigungsfrist-Rechner und Kündigungsschreiben-Generator kostenlos. Zahlung über Stripe mit Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay oder SEPA-Lastschrift. Einen Mengen- oder Verwaltungstarif nennt die Website nicht (Stand 17. Oktober 2026).

Kategorien

Stärken

  • Klarer Fokus auf Wohnraummietverträge, laut Anbieter ausdrücklich nicht für Gewerbemiete gebaut
  • Einmalpreis von 4,99 € pro Check, kein Abo; Kündigungsfrist-Rechner und Kündigungsschreiben-Generator kostenlos
  • Praktisches Ergebnis für Einzug und Auszug: Vertragsdaten, Kostenübersicht, Fristen, offene Fragen an den Vermieter und Übergabe-Checkliste mit Zählerständen und Mängelfotos
  • Upload als PDF oder Bild (JPG, PNG, HEIC), laut Anbieter auch abfotografiert und mit handschriftlichen Ergänzungen
  • Im Musterbericht sind Beratungspunkten BGH-Aktenzeichen zugeordnet, etwa VIII ZR 361/03 zu starren Renovierungsfristen
  • Keine Werbung und kein Datenverkauf laut Anbieter

Einschränkungen

  • Der Vertragsinhalt geht laut Datenschutzerklärung an OpenAI in San Francisco; eine Drittlandgrundlage für diese Übermittlung und eine AVV nennt die Erklärung nicht
  • Ein deutscher Serverstandort ist nicht belegt: Die Datenschutzerklärung nennt weder Hoster noch Ort, der Server meldet sich als Vercel
  • Widersprüchliche Angaben: Startseite „Nach 30 Tagen gelöscht“ und „ohne Anmeldung“, Datenschutzerklärung „gespeichert, solange Ihr Konto aktiv ist“, Login und Dashboard auf der Website
  • Startseite und Preiskarte versprechen, ungültige Klauseln zu zeigen, und eine „Ampel-Bewertung jeder Klausel“; FAQ und Musterbericht liefern Beratungspunkte ohne verbindliche Einordnung
  • Datenschutzerklärung mit Stand Februar 2025 sagt „keine Analyse-Tools“, die Website bindet ein Skript des Analysedienstes datafa.st ein
  • Betreiber ist laut Impressum im Oktober 2026 weiterhin eine UG in Gründung, als Kontakt nennt es nur eine ProtonMail-Adresse
  • Kein Mietpreisbremse- oder Mietspiegel-Abgleich, Nebenkostenabrechnungen verweist MietCheck an das Schwester-Tool NebenkostenPro

Passt gut zu

Mieter, die einen neuen Mietvertrag vor der Unterschrift in Klartext übersetzt haben wollen Mieter vor dem Auszug, die Kündigungsfrist und Kündigungstermin aus ihrem Vertrag ziehen wollen Erstmieter, die eine Fragenliste für Vermieter oder Mieterverein vorbereiten

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du hast einen Mietvertrag vorliegen und willst in Minuten wissen, welche Fristen, Kosten und Klauseln du vor der Unterschrift ansprechen solltest
  • Du ziehst ein und willst eine Übergabe-Checkliste mit Zählerständen, Schlüsseln und Mängelfotos
  • Du willst kündigen und brauchst Frist und Schreiben, der Rechner und der Generator sind kostenlos
  • Du kannst Namen, Anschrift und Bankdaten vor dem Upload schwärzen

Wann nein

  • Du willst eine verbindliche Aussage, ob eine Klausel unwirksam ist: das leistet MietCheck nach eigenen FAQ nicht
  • Du bist Vermieter oder Hausverwaltung und lädst Mieterdaten Dritter hoch: keine AVV, Verarbeitung bei OpenAI in den USA
  • Du prüfst einen Gewerbemietvertrag, den deckt der Anbieter nicht ab
  • Du steckst schon im Streit mit dem Vermieter, dann gehört der Fall zu Mieterverein oder Anwalt

Kurzfazit

MietCheck fasst Wohnraummietverträge per KI zusammen: Für einmalig 4,99 € bekommst du Fristen, Kostenübersicht, offene Fragen und eine Einzugscheckliste als PDF, 30 Tage lang abrufbar. Als schneller Überblick vor der Unterschrift ist das brauchbar und billig. Der Vertragsinhalt geht laut Datenschutzerklärung an OpenAI in den USA, ein deutscher Serverstandort ist nicht belegt. Bei Speicherdauer, Konto und Webanalyse widersprechen sich die Angaben des Anbieters. Den Mieterverein ersetzt der Check nicht.

Für wen ist MietCheck?

Mieter vor der Unterschrift: Wer einen Mietvertrag vorgelegt bekommt und nicht durch 14 Seiten Vertragsdeutsch will, bekommt für 4,99 € eine Kurzfassung mit Kaltmiete, Vorauszahlungen, Kaution, Fristen und Anlagen. Dazu eine Liste der Stellen, die du vor der Unterschrift ansprechen oder fachkundig klären lassen solltest. Nützlich, wenn die Besichtigung Donnerstag und die Unterschrift Freitag ist.

Mieter vor dem Auszug: Der Kündigungsfrist-Rechner (mit 3. Werktag, Feiertagen und Bundesland) und der Kündigungsschreiben-Generator kosten nichts und laufen ohne Konto. Der Kündigungs-Check für 4,99 € zieht Frist, Kündigungsverzicht, Mindestlaufzeit, Befristung und Formvorgaben aus deinem Vertrag und befüllt das Schreiben vor.

Erstmieter, die einen Beratungstermin vorbereiten: Die offenen Fragen und Beratungspunkte aus dem Bericht sind eine fertige Gesprächsliste für Vermieter oder Mieterverein. Das spart im Termin die Zeit, in der sonst erst der Vertrag gemeinsam gelesen wird.

Weniger geeignet für: Vermieter und Hausverwaltungen (das Angebot richtet sich an Mieter, eine AVV gibt es nicht, und die Daten Dritter gingen an OpenAI in den USA), Gewerbemietverträge (laut Anbieter nicht abgedeckt), alle, die eine verbindliche Aussage zur Wirksamkeit einer Klausel erwarten, die Prüfung der Miethöhe nach Mietpreisbremse oder Mietspiegel und die Nebenkostenabrechnung. Für die Abrechnung verweist MietCheck auf das eigene Schwester-Tool NebenkostenPro.

Nicht verwechseln: Mietchecker.app (mietchecker.app) klingt fast gleich, ist aber ein anderes Produkt eines anderen Anbieters aus Hamburg und prüft Nebenkostenabrechnungen, nicht Mietverträge.

Preise im Detail

AngebotPreisWas du bekommst
Mietvertrag-Check4,99 € einmalig pro VertragKurzfassung, Vertragsdaten, Fristen- und Kostenübersicht, offene Fragen, Beratungspunkte, Einzugs- und Übergabecheckliste, PDF-Export, 30 Tage Zugriff
Kündigungs-Check4,99 € einmaligKündigungsfrist und Kündigungstermin laut Vertrag, Kündigungsverzicht, Mindestlaufzeit, Befristung, Formvorgaben, vorbefülltes Schreiben
Kündigungsfrist-Rechner0 €Zugangsdatum und Vertragsende mit 3. Werktag, Feiertagen und Bundesland
Kündigungsschreiben-Generator0 €Schreiben mit Pflichtangaben als PDF oder Word, ohne Konto
Abo oder Mengentarifnicht angebotenKein Abo laut Anbieter, einen Tarif für mehrere Verträge nennt die Website nicht

Einordnung: Das Preismodell ist einfach und ehrlich: ein Betrag, kein Abo, Zahlung über Stripe mit Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay oder SEPA-Lastschrift. 4,99 € sind ein Bruchteil eines Mieterverein-Jahresbeitrags oder einer anwaltlichen Vertragsprüfung, dafür bekommst du aber auch keine Beratung, sondern eine strukturierte Vorbereitung. Wer zehn Verträge prüft, zahlt zehnmal, einen Mengentarif gibt es nicht.

Stärken im Detail

Klarer Zuschnitt auf Wohnraummiete. MietCheck ist kein Allzweck-Vertragsleser. Der Anbieter schreibt selbst, dass Gewerbemietverträge andere Strukturen haben und separat geklärt werden sollten. Diese Beschränkung hilft: Die Themen im Bericht (Schönheitsreparaturen, Kaution, Kleinreparaturen, Tierhaltung, Untervermietung, Index- und Staffelmiete) sind genau die, an denen sich Mietverhältnisse typischerweise reiben.

Ergebnis, mit dem du etwas anfangen kannst. Der Musterbericht zeigt, was du für 4,99 € bekommst: die Gesamtmiete aufgeschlüsselt in Kaltmiete, Betriebs- und Heizkosten, die Kaution mit Ratenzahlung, den Kündigungsverzicht mit Enddatum, eine fehlende Anlage („Übergabeprotokoll fehlt”) und eine Checkliste für Schlüssel, Zählerstände, Mängelfotos und Ummeldung. Für Erstmieter ist die Übergabe-Checkliste oft wertvoller als jede Klauselbewertung.

Beratungspunkte mit Aktenzeichen. Wo der Bericht ein Thema zur Beratung vormerkt, hängt im Musterbericht ein BGH-Aktenzeichen daran, etwa VIII ZR 361/03 zu starren Renovierungsfristen oder VIII ZR 168/12 zum generellen Tierhaltungsverbot. Damit gehst du nicht mit einem Bauchgefühl in das Gespräch mit dem Vermieter, sondern mit einer Fundstelle, die Mieterverein oder Anwalt sofort einordnen können.

Handyfoto reicht. PDF, JPG, PNG und HEIC werden angenommen, laut Anbieter auch abfotografierte Verträge und handschriftliche Ergänzungen. Für die typische Lage (Vertrag liegt auf Papier vor, Entscheidung muss schnell fallen) ist das wichtiger, als es klingt.

Kostenlose Werkzeuge für den Auszug. Kündigungsfrist-Rechner und Kündigungsschreiben-Generator kosten nichts und brauchen kein Konto. Damit deckt MietCheck neben dem Einzug auch den zweiten Moment ab, in dem Mieter ihren Vertrag wieder hervorholen müssen.

Kein Geschäft mit Daten, laut Anbieter. „Wir verkaufen keine Daten. Wir zeigen keine Werbung.“ Das ist das Minimum für ein Werkzeug, das Namen, Adressen und Mietkonditionen sieht, und MietCheck sagt es klar.

Schwächen ehrlich betrachtet

Der Datenweg führt in die USA, und die Erklärung dazu ist dünn. Laut Datenschutzerklärung nutzt MietCheck „KI-Dienste von OpenAI (OpenAI, L.L.C., … San Francisco … USA)”, der Inhalt deiner Dokumente wird dorthin übermittelt. Eine Grundlage für diese Drittlandübermittlung nennt die Erklärung nicht, Standardvertragsklauseln erwähnt sie nur bei Stripe. Auch das Hosting ist nicht benannt: „Diese Website wird extern gehostet”, ohne Anbieter und Ort. Der Server meldet sich in den Antwortköpfen als Vercel, ein US-Anbieter. Einen deutschen Serverstandort behauptet MietCheck heute weder auf der Startseite noch in der Datenschutzerklärung, und belegt ist er nirgends.

Die eigenen Angaben widersprechen sich. Die Startseite verspricht „Nach 30 Tagen gelöscht”, die Datenschutzerklärung sagt: „Ihre Dokumente und Analyseergebnisse werden gespeichert, solange Ihr Konto aktiv ist.” Die Startseite wirbt mit „ohne Anmeldung”, die Datenschutzerklärung knüpft die Speicherung aber an ein Konto und beschreibt eine Registrierung, auch per Google-Konto, und die Website hat Login und Dashboard. Die Datenschutzerklärung erklärt, MietCheck verwende „derzeit keine Analyse-Tools”, die Website lädt aber ein Skript des Analysedienstes datafa.st. Welche Aussage gilt, können wir nicht entscheiden. Die Erklärung trägt den Stand Februar 2025 und spricht nur von hochgeladenen PDF-Dokumenten, obwohl MietCheck heute auch Fotos annimmt.

Versprechen und Produkt passen nicht zusammen. Die Startseite sagt, MietCheck „zeigt Ihnen genau, welche Klauseln ungültig sind”, die Preiskarte verspricht eine „Ampel-Bewertung jeder Klausel”, der Aufmacher behauptet ohne Quellenangabe, 58 % aller Mietverträge enthielten ungültige Klauseln. Die FAQ derselben Seite sagt dagegen: „Wir entscheiden keine rechtlichen Folgen einzelner Vertragsstellen im konkreten Einzelfall.” Der Musterbericht folgt der FAQ: Er sortiert in Beratungspunkte, offene Fragen und Vertragsdaten, ein Urteil „unwirksam” fällt er nicht. Wer wegen der Werbung eine Wirksamkeitsprüfung erwartet, bekommt eine gut gemachte Vorbereitung.

Betreiber in Gründung. Laut Impressum steht hinter MietCheck die ACompany UG (haftungsbeschränkt) i.G. in Fürth, als Kontakt nennt das Impressum nur eine ProtonMail-Adresse. Das „i.G.” stand schon in unserer früheren Fassung und steht im Oktober 2026 noch da. Das Impressum beruft sich zudem auf § 5 TMG, der seit Mai 2024 durch das Digitale-Dienste-Gesetz ersetzt ist. Für ein 4,99-€-Produkt kein Ausschlussgrund, aber ein Zeichen, dass die Rechtstexte nicht gepflegt werden.

Keine Transparenz zur KI. Die Datenschutzerklärung nennt OpenAI, aber kein Modell, und sie sagt nichts dazu, ob deine Eingaben bei OpenAI gespeichert oder zum Training genutzt werden dürfen; sie verweist nur auf die Datenschutzrichtlinie von OpenAI.

Keine Prüfung der Miethöhe. Ob die vereinbarte Miete nach Mietpreisbremse oder Mietspiegel zulässig ist, beantwortet MietCheck nicht, die Startseite erwähnt beides nicht. In Großstädten ist das oft die teurere Frage als jede Klausel.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Auch Arbeitsverträge oder AGB prüfen willstVertragsKlar
Deine Nebenkostenabrechnung prüfen willst (laut MietCheck dessen Schwester-Tool)NebenkostenPro
Bereits PDF-Workflows mit Adobe nutztAdobe Acrobat AI Assistant
Selbst mit einer Universal-KI prüfen willst (mehr Aufwand, mehr Kontrolle)Claude
Eine breit verfügbare KI mit deutschem Verständnis möchtestChatGPT

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: der Deutsche Mieterbund mit seinen örtlichen Mietervereinen (Jahresbeitrag, keine KI, aber persönliche Beratung und Einordnung, ob eine Klausel hält), Haus & Grund als Pendant für Vermieter und die Mietspiegel der Städte für die Frage nach der zulässigen Miete. Für die Nebenkostenabrechnung gibt es neben NebenkostenPro mit Mietchecker.app einen Dienst ohne Verbindung zu MietCheck. MietCheck punktet beim Preis für den reinen Überblick, wer eine Einordnung will, geht eine Stufe höher.

So steigst du ein

Schritt 1: Vertrag vollständig und geschwärzt vorbereiten. Fotografiere oder scanne alle Seiten samt Anlagen (Hausordnung, Anlage zu Schönheitsreparaturen, Übergabeprotokoll), denn viele Streitpunkte stehen in den Anlagen. Schwärze vorher Namen, Anschriften und Bankverbindung: Der Inhalt geht an OpenAI in den USA, und für den Überblick braucht die KI die Klauseln, nicht deine Personalien.

Schritt 2: Hochladen, zahlen, sofort sichern. Auf mietcheck.net hochladen und 4,99 € über Stripe zahlen. Lade den PDF-Export direkt herunter und lösch die Analyse danach selbst im Konto, das sieht der Anbieter ausdrücklich vor. Damit hängt nichts davon ab, ob die 30 Tage der Startseite oder das „solange Ihr Konto aktiv ist” der Datenschutzerklärung gilt.

Schritt 3: Beratungspunkte klären lassen. Jeder Beratungspunkt mit Aktenzeichen ist eine konkrete Frage an den Vermieter oder den Mieterverein („Laut BGH VIII ZR 361/03 sind starre Fristen problematisch, können wir die Klausel streichen?”). Bei mehreren Beratungspunkten oder einem unnachgiebigen Vermieter: vor der Unterschrift einen kurzen Termin beim Mieterverein machen, mit dem Bericht als Gesprächsgrundlage.

Ein konkretes Beispiel

Eine Berufseinsteigerin in Leipzig, 28 Jahre, erste eigene Wohnung, bekommt am Donnerstag einen 14-seitigen Mietvertrag mit drei Anlagen, unterschreiben soll sie am Freitag. Beim Mieterverein gäbe es frühestens in zehn Tagen einen Termin. Sie schwärzt Namen und Kontodaten, lädt die Fotos bei MietCheck hoch und hat wenige Minuten später den Bericht: zwei Beratungspunkte (Renovierung nach festem Fristenplan, generelles Tierhaltungsverbot), drei offene Fragen (Kleinreparaturen ohne Jahresobergrenze, zwei Jahre Kündigungsverzicht, fehlendes Übergabeprotokoll) und eine Einzugscheckliste. Sie ruft am Abend die Telefonberatung ihres künftigen Mietervereins an und arbeitet die fünf Punkte in zwanzig Minuten ab, statt den Vertrag dort erst vorzulesen. Am Freitag lässt sie die Fristenklausel streichen, vereinbart eine Höchstgrenze für Kleinreparaturen und erstellt das Übergabeprotokoll gemeinsam mit dem Vermieter. Das Urteil, welche Klausel hält, kam vom Mieterverein, MietCheck hat den Weg dahin für 4,99 € verkürzt.

Nicht sicher, ob MietCheck zu euch passt?

Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.

Erstgespräch anfragen

DSGVO & Datenschutz

  • Hosting: Die Datenschutzerklärung (Stand Februar 2025) sagt nur „Diese Website wird extern gehostet”, ohne Anbieter und Ort. Die Antwortköpfe des Servers weisen Vercel aus, ein US-Unternehmen. Einen Serverstandort in Deutschland nennt MietCheck nicht.
  • KI-Verarbeitung: Über OpenAI, L.L.C. in San Francisco, „Der Inhalt Ihrer Dokumente wird an OpenAI zur Verarbeitung übermittelt”, Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Eine Drittlandgrundlage (Standardvertragsklauseln oder Data Privacy Framework) nennt die Erklärung für OpenAI nicht.
  • Weitere Dienste: Stripe Payments Europe (Dublin) für die Zahlung, mit Übermittlung in die USA auf Basis von Standardvertragsklauseln; Google Ireland für die Anmeldung per Google-Konto. Die Website lädt außerdem ein Skript des Analysedienstes datafa.st, obwohl die Erklärung „derzeit keine Analyse-Tools” angibt.
  • Datennutzung: Keine Werbung, kein Datenverkauf laut Anbieter. Ob OpenAI deine Eingaben speichert oder für Training nutzen darf, sagt MietCheck nicht, die Erklärung verweist nur auf die Richtlinie von OpenAI.
  • Speicherdauer: Widersprüchlich. Startseite und FAQ: „automatisch nach 30 Tagen gelöscht”. Datenschutzerklärung: „gespeichert, solange Ihr Konto aktiv ist”, Löschung jederzeit im Konto möglich. Lade den Bericht herunter und lösch die Analyse selbst.
  • AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag): In der Datenschutzerklärung nicht erwähnt. Für Vermieter und Hausverwaltungen, die Mieterdaten Dritter hochladen, ist das eine echte Lücke.
  • Empfehlung: Für Mieter mit eigenem Vertrag vertretbar, wenn du Namen, Anschriften und Bankdaten vorher schwärzt. Für gewerbliche Vermieter und Hausverwaltungen nicht geeignet, solange es keine AVV und keine dokumentierte Drittlandgrundlage gibt.

Gut kombiniert mit

  • NebenkostenPro, MietCheck deckt den Mietvertrag ab, NebenkostenPro die jährliche Abrechnung, beide mit Einmalpreis pro Vorgang. Transparenzhinweis: MietCheck nennt NebenkostenPro „Unser Schwester-Tool” und führt es im Footer als „Partner”, die Links dorthin sind im Seitenquelltext als gesponsert markiert (rel=“sponsored”); NebenkostenPro listet MietCheck umgekehrt unter „Weitere Tools”. Die Impressen nennen verschiedene Betreiber (ACompany UG i.G., Flößaustr. 88c, und Julian Falk, Flößaustraße 88a, beide Fürth). Wer eine unabhängige zweite Meinung zur Abrechnung will, nimmt Mietchecker.app.
  • Mietspiegel der jeweiligen Stadt, MietCheck liest Klauseln und Kosten aus, prüft aber nicht die Miethöhe. Wer in eine Stadt mit Mietpreisbremse zieht, gleicht die Kaltmiete zusätzlich mit der ortsüblichen Vergleichsmiete ab.
  • Claude, wer einen Beratungspunkt aus dem Bericht vor dem Gespräch mit dem Vermieter durchdenken will („Welche Argumente habe ich gegen diese Klausel?”), bekommt mit Claude eine frei formulierte zweite Einschätzung, als Ergänzung, nicht als Ersatz für den Mieterverein.

Häufige Fragen zu MietCheck

Was kostet MietCheck?

Der Mietvertrag-Check kostet einmalig 4,99 € pro Vertrag, der Kündigungs-Check ebenfalls 4,99 €. Kündigungsfrist-Rechner und Kündigungsschreiben-Generator sind kostenlos. Es gibt kein Abo, bezahlt wird über Stripe mit Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay oder SEPA-Lastschrift.

Wo verarbeitet MietCheck meinen Mietvertrag?

Laut Datenschutzerklärung wird der Inhalt deiner Dokumente zur Analyse an OpenAI in San Francisco übermittelt. Die Website läuft laut Server-Antwort bei Vercel, einem US-Anbieter. Einen Serverstandort in Deutschland nennt MietCheck weder auf der Startseite noch in der Datenschutzerklärung.

Wie lange speichert MietCheck meine Daten?

Das ist widersprüchlich. Die Startseite sagt „Nach 30 Tagen gelöscht”, die Datenschutzerklärung (Stand Februar 2025) sagt, Dokumente und Ergebnisse bleiben gespeichert, „solange Ihr Konto aktiv ist”. Sicher bist du, wenn du den PDF-Export herunterlädst und die Analyse danach selbst löschst.

Sagt mir MietCheck, welche Klauseln unwirksam sind?

Die Werbung verspricht das, das Produkt nicht. Die FAQ stellt klar, dass MietCheck keine rechtlichen Folgen im Einzelfall entscheidet, und der Musterbericht markiert kritische Stellen als Beratungspunkte mit BGH-Aktenzeichen, nicht als unwirksam. Die Entscheidung trifft der Mieterverein oder ein Anwalt.

Gehören MietCheck und NebenkostenPro zusammen?

MietCheck nennt NebenkostenPro sein Schwester-Tool und verlinkt es als gesponserten Partner, NebenkostenPro verlinkt MietCheck zurück. Die Impressen nennen verschiedene Betreiber mit Adressen in derselben Straße in Fürth. Wie die beiden rechtlich verbunden sind, geht aus den Seiten nicht hervor.

Unser Fazit

MietCheck verdient 3 von 5 Sternen. Der Nutzen ist echt: Für 4,99 € bekommt ein Mieter vor der Unterschrift eine saubere Kurzfassung, eine Kostenübersicht, eine Fragenliste mit Aktenzeichen und eine Übergabe-Checkliste, ohne Abo, auch per Handyfoto. Was die Bewertung deckelt, sind die Angaben des Anbieters selbst: Speicherdauer, Konto und Webanalyse stehen auf der Startseite anders als in der Datenschutzerklärung, die Werbung verspricht ein Klauselurteil, das die FAQ ausschließt, der Datenweg zu OpenAI in den USA ist ohne Drittlandgrundlage beschrieben, und der Betreiber nennt sich im Oktober 2026 weiterhin UG in Gründung. Für mehr als drei Sterne müsste MietCheck seine Rechtstexte auf den Stand des Produkts bringen. Als günstiger Vorbereitungshelfer für Mieter mit geschwärztem Vertrag ist es brauchbar, als Datenschutz-Empfehlung für Vermieter nicht.

Was wir bemerkt haben

  • Oktober 2026, Korrektur: Unsere frühere Fassung schrieb, MietCheck werbe mit „Server in DE” und hoste die Website laut Datenschutzerklärung in Deutschland. Am 17.10.2026 steht das weder auf der Startseite (Suche im Seitenquelltext nach „Server in” und „Deutschland”: 0 Treffer) noch in der Datenschutzerklärung, die nur „extern gehostet” ohne Anbieter und Ort sagt. Der Server meldet sich als Vercel, die KI-Analyse läuft über OpenAI in den USA.
  • Oktober 2026, Speicherdauer und Konto widersprechen sich: Startseite „Nach 30 Tagen gelöscht” und „ohne Anmeldung”, Datenschutzerklärung „gespeichert, solange Ihr Konto aktiv ist”, dazu Login, Dashboard und Google-Anmeldung. Auch unsere frühere Fassung hatte nur die 30 Tage genannt.
  • Oktober 2026, Neu ausgerichtet: Startseite, FAQ und Musterbericht beschreiben MietCheck als „Informations- und Vorbereitungstool” mit Kurzfassung, Fristen, offenen Fragen und Checkliste. Der Musterbericht vergibt Beratungspunkte statt Urteilen, die Preiskarte verspricht weiter eine „Ampel-Bewertung jeder Klausel”. Neu sind der Kündigungs-Check für 4,99 € sowie der kostenlose Kündigungsfrist-Rechner und Kündigungsschreiben-Generator.
  • Oktober 2026, Verbindung zu NebenkostenPro: MietCheck führt NebenkostenPro als „Partner” und „Schwester-Tool”, mit gesponserten Links, NebenkostenPro verlinkt zurück. Die Impressen nennen die ACompany UG i.G. (Flößaustr. 88c) und Julian Falk (Flößaustraße 88a), beide in Fürth.
  • Oktober 2026, Rechtstexte veraltet: Datenschutzerklärung mit Stand Februar 2025, „derzeit keine Analyse-Tools”, während die Website ein Skript von datafa.st lädt. Das Impressum nennt weiter „UG (haftungsbeschränkt) i.G.” und § 5 TMG.
  • Oktober 2026, Preis unverändert: 4,99 € pro Check wie bei unserer früheren Prüfung, weiterhin ohne Abo.

Quellen

  1. MietCheck – Startseite mit Preisen und FAQ. https://www.mietcheck.net/ (abgerufen am 2026-10-17). Mietvertrag-Check „Einmalige Zahlung pro Vertrag 4,99 €“ mit „Ampel-Bewertung jeder Klausel“, „PDF-Report zum Download“, „BGH-Referenzen für jede Einschätzung“, „30 Tage Zugriff auf Ihre Analyse“; „Auto-Löschung: Nach 30 Tagen gelöscht“; Hero „ohne Anmeldung“ und „zeigt Ihnen genau, welche Klauseln ungültig sind“; FAQ: „Wir entscheiden keine rechtlichen Folgen einzelner Vertragsstellen im konkreten Einzelfall“, Formate PDF, JPG, PNG, HEIC, Zahlung über Stripe mit Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay oder SEPA-Lastschrift, auf Wohnraummietverträge spezialisiert; Kündigungs-Check 4,99 €, Kündigungsfrist-Rechner und Kündigungsschreiben-Generator kostenlos; Footer „Partner: NebenkostenPro“ mit rel="sponsored"; Volltextsuche im Seitenquelltext nach „Server in“, „Deutschland“, „OpenAI“, „Mietpreisbremse“: je 0 Treffer; Seite lädt https://datafa.st/js/script.js; HTTP-Antwortkopf „server: Vercel“..
  2. MietCheck – Datenschutzerklärung (Stand Februar 2025). https://www.mietcheck.net/datenschutz (abgerufen am 2026-10-17). „Zur Analyse Ihrer Dokumente nutzen wir KI-Dienste von OpenAI (OpenAI, L.L.C., 3180 18th St, San Francisco, California 94110, USA). Der Inhalt Ihrer Dokumente wird an OpenAI zur Verarbeitung übermittelt.“ „Ihre Dokumente und Analyseergebnisse werden gespeichert, solange Ihr Konto aktiv ist.“ Hosting: „Diese Website wird extern gehostet“, ohne Anbieter und Ort. Stripe Payments Europe (Dublin), USA-Übermittlung über Standardvertragsklauseln; Google Ireland für Registrierung per Google-Konto; „Wir verwenden derzeit keine Analyse-Tools oder Werbedienste von Drittanbietern.“ Volltextsuche nach „Auftragsverarbeit“, „Training“, „Vercel“: 0 Treffer; Standardvertragsklauseln nur im Stripe-Abschnitt..
  3. MietCheck – Beispielbericht zu einem Muster-Mietvertrag. https://www.mietcheck.net/beispiel (abgerufen am 2026-10-17). Bericht mit Kurzfassung, Fristen- und Kostenübersicht, offenen Fragen, Einzugs- und Übergabecheckliste und PDF-Export, „Orientierend, keine Rechtsberatung“; Kategorien „Beratungspunkt“, „Offene Frage“, „Vertragsdaten“ (starre Schönheitsreparaturfristen und generelles Tierhaltungsverbot als Beratungspunkt, mit Verweis BGH VIII ZR 361/03 bzw. VIII ZR 168/12); „30 Tage Zugriff“, „im Dashboard verfügbar“..
  4. MietCheck – Upload-Seite. https://www.mietcheck.net/upload (abgerufen am 2026-10-17). Kopfzeile mit Link „Anmelden“ auf /login?redirect=%2Fdashboard..
  5. MietCheck – Impressum. https://www.mietcheck.net/impressum (abgerufen am 2026-10-17). „Angaben gemäß § 5 TMG: ACompany UG (haftungsbeschränkt) i.G., Flößaustr. 88c, 90763 Fürth“, E-Mail support.acompany@pm.me..
  6. MietCheck – Nebenkostenabrechnung verstehen. https://www.mietcheck.net/nebenkosten-abrechnung-pruefen (abgerufen am 2026-10-17). „Mit NebenkostenPro prüfen. Unser Schwester-Tool für Nebenkostenabrechnungen gleicht die Positionen mit der BetrKV ab“; Links zu nebenkostenpro.de mit rel="sponsored"..
  7. NebenkostenPro – Impressum. https://nebenkostenpro.de/impressum (abgerufen am 2026-10-17). „Angaben gemäß § 5 DDG: Julian Falk, Flößaustraße 88a, 90763 Fürth“; Footer „Weitere Tools“ mit Link auf mietcheck.net..

Diesen Inhalt teilen:

Empfohlen in 2 Use Cases

Empfohlen für diese Branchen

KI-Tools und Trends

KI-Wochenbriefing: jeden Freitag KI-News, Praxistipps und Tools

Kostenlos abonnieren, jederzeit abmeldbar, kein Spam.

Kostenloser Newsletter

Bleib auf dem neuesten
Stand der KI

Wähle deine Themen und erhalte relevante KI-News, Praxistipps und exklusive Inhalte direkt in dein Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Was interessiert dich? Wähle 1 bis 4 Themen, du bekommst nur Inhalte dazu.

Mit der Anmeldung stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Jederzeit abmeldbar.

Kostenlos
Kein Spam
Jederzeit abmeldbar