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Freemium Low-Code 🇩🇪 Deutschsprachig 🇪🇺 EU-Server Zuletzt geprüft: 18. September 2026

Legartis

Legartis Technology AG

4/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis von 2 öffentlichen Quellen. Kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

Mit KI-Agenten recherchiert und geschrieben, verantwortlich: Redaktion KI-Syndikat. So arbeiten wir Fehler melden

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Legartis im Team einführen? KI-Training anfragen

Schweizer Legal-AI-Workspace für Vertragsanalyse und -prüfung, erweitert um Legal Agent, Contract Insights Dashboards und Playbook Creator. Zwei Stufen: ein dauerhaft kostenloser Free Plan mit 2 NDA-Prüfungen pro Monat und ein Paket „Team to Enterprise“ ausschließlich auf Anfrage. Erkennt Risikoklauseln und Abweichungen vom internen Standard bis zu 85 % schneller als manuelle Prüfung. Schweiz-/EU-Hosting, ISO 27001, Mehrsprachigkeit (Deutsch, Englisch, Französisch, weitere europäische Sprachen).

Kosten: Free Plan mit 1 Sitz und 2 NDA-Prüfungen pro Monat, dauerhaft kostenlos. Alles darüber läuft als ein Paket „Team to Enterprise“ und ist ausschließlich auf Anfrage, der Preis richtet sich laut Anbieter nach Teamgröße und Prüfvolumen. Legartis veröffentlicht seit 2026 keine Listenpreise mehr.

Kategorien

Stärken

  • Dauerhaft kostenloser Free Plan mit 2 NDA-Prüfungen pro Monat, echte Evaluation ohne Sales-Gespräch
  • Schweiz-/EU-Hosting und ISO 27001, DSGVO-konform für DACH-Unternehmen ohne Sonderverträge
  • Vorgefertigte Best-Practice-Playbooks für NDA, DPA, SaaS, Einkaufs- und Mietvertrag
  • DPA-Review von 45-60 Minuten auf unter 10 Minuten reduziert (Hersteller-Benchmark)
  • Auch für Nicht-Juristen nutzbar, Einkauf, Vertrieb, HR prüfen Verträge eigenständig
  • Legal Agent (seit 2024/25) beantwortet Rechtsfragen und entwirft Klauseln im Workspace
  • Contract Insights mit Portfolio-Dashboards: Risiken, Fristen, kritische Klauseln auf einen Blick
  • API- und MCP-Integration im kostenpflichtigen Paket, Anbindung an Vertrags- und ERP-Systeme möglich

Einschränkungen

  • Keine US-Rechtsprechungs-Tiefe, Fokus auf europäisches Recht (DACH/EU)
  • Custom Playbooks im Free Plan nicht verfügbar, nur NDA-Best-Practice nutzbar
  • Keine öffentlichen Preise mehr, das kostenpflichtige Paket gibt es nur nach Vertriebsgespräch
  • Für hochspezialisierte Verträge (M&A, Patentlizenzen, komplexe IP) immer noch Anwalt nötig
  • Kleines Unternehmen (KMU Schweiz), keine Microsoft-/IBM-Größe für globale Roll-outs
  • Verwendete LLM-Backbones nicht öffentlich dokumentiert, wenig Transparenz beim Modell-Stack
  • Vertragsanalyse stärker auf Eingangs-Verträge fokussiert als auf eigene Angebote

Passt gut zu

Rechtsabteilungen in KMU und Mittelstand mit regelmäßigem NDA-, DPA- und Lieferantenvertrag-Volumen Procurement-Teams, die Lieferantenverträge standardisiert prüfen wollen Sales-Teams, die eingehende Kundenverträge schnell auf Risiken prüfen müssen Unternehmen mit DSGVO-/FINMA-konformem Hosting-Anspruch Einstieg in Legal AI ohne Enterprise-Budget, Free Plan als realer Test

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du prüfst regelmäßig NDAs, DPAs oder Standardverträge in deutscher, englischer oder französischer Sprache
  • Du brauchst DSGVO-konformes Hosting in Schweiz oder EU
  • Du willst Vertragsrisiken in Nicht-Juristen-Teams (Einkauf, Sales, HR) transparent machen
  • Du willst vor jeder Investition real testen, der Free Plan reicht dafür aus

Wann nein

  • Du brauchst US-Vertragsrecht in der Tiefe (Common Law, State Law)
  • Du arbeitest überwiegend mit M&A-, IP- oder hochspezialisierten Verträgen, Tool ist auf Standardverträge optimiert
  • Du willst eine vollständige Contract-Lifecycle-Management-Plattform mit eSignature, Repository, Workflow, Legartis ist Review-fokussiert
  • Du suchst eine global etablierte Marke mit weltweitem Support, Legartis ist KMU-Größe
  • Du brauchst einen kalkulierbaren Listenpreis vorab, Legartis nennt Preise nur nach Anfrage

Kurzfazit

Legartis ist die pragmatische Schweizer Antwort auf KI-gestützte Vertragsprüfung, mit einem echten Free Plan und einem Funktionsumfang, der an deutlich teurere Enterprise-Lösungen heranreicht. Kostenlos sind 2 NDA-Prüfungen pro Monat auf einem Sitz, alles darüber läuft als ein einziges Paket „Team to Enterprise“ und ist ausschließlich auf Anfrage, der Preis hängt von Teamgröße und Prüfvolumen ab. Legal Agent, Contract Insights Dashboards und Playbook Creator machen aus dem früheren Review-Tool einen Legal-AI-Workspace. Schweiz-/EU-Hosting, ISO 27001 und Deutsch/Englisch/Französisch als Standardsprachen machen das Tool zum naheliegenden Default für DACH-Mittelständler. Schwächen: kein US-Rechts-Tiefenfokus, kleine Firmengröße und seit 2026 keine öffentlichen Preise mehr.

Für wen ist Legartis?

Rechtsabteilungen in Mittelstand und KMU: Wer wöchentlich 5-20 NDAs, DPAs oder Standardverträge prüft, spart mit Legartis substanziell Zeit, der Hersteller dokumentiert DPA-Review-Zeiten von unter 10 Minuten (vorher 45-60). Der Free Plan erlaubt den realen Test, ohne Sales-Gespräch.

Procurement und Einkauf: Lieferantenverträge sind oft Standardware mit wiederkehrenden Risikoklauseln. Mit einem Custom Playbook (nur im kostenpflichtigen Paket) kann das Einkaufsteam selbst prüfen, was vorher zwingend Legal-Eskalation war. Das entlastet die Rechtsabteilung und beschleunigt den Beschaffungsprozess.

Vertrieb (Inbound-Verträge): Wer Kundenverträge entgegennimmt (z. B. SaaS-Anbieter, die Kunden-NDAs unterzeichnen müssen), kann mit Legartis die typischen Knackpunkte sofort identifizieren, Haftung, IP-Übertragung, Kündigungsfristen. Sales schließt schneller ab, Legal sieht nur die echten Eskalationen.

HR und Datenschutz: DPAs (Datenverarbeitungsvereinbarungen) sind das Brot-und-Butter-Geschäft jedes DSGVO-Compliance-Teams. Legartis hat hier ein dediziertes Playbook und Best Practices eingebaut, die Trefferquote bei der Standard-DPA-Prüfung ist nach Anwender-Berichten hoch.

Schweizer und österreichische Unternehmen: Wer in der Schweiz hostet (FINMA, Datenschutzgesetz nDSG) oder österreichisches Recht braucht, findet bei Legartis ein Tool mit klarem DACH-Fokus und entsprechenden Sprachpaketen.

Weniger geeignet für: US-fokussierte Anwälte (Common-Law-Tiefe fehlt), Großkanzleien mit hochkomplexen M&A-/IP-Mandaten (Tool ist auf Standardverträge optimiert), Unternehmen, die eine vollständige Contract-Lifecycle-Management-Plattform mit eSignature, Repository und Workflow suchen (Legartis ist Review-fokussiert, kein CLM), und Konzerne mit globalen Roll-out-Anforderungen, die ein Anbieter in IBM-/Microsoft-Größe brauchen.

Preise im Detail

Stand 18. September 2026 listet die Paketseite nur noch zwei Stufen, und genau einen Preis.

PlanPreisAbrechnungseinheitWas du bekommst
Free0 EUR1 Sitz, dauerhaft2 NDA-Prüfungen pro Monat („Two NDA reviews a month are always included“), Legal Workspace, Review Agent und Legal Agent eingeschränkt mit Fair-Use-Grenzen, NDA-Best-Practice-Playbook, Deutsch/Englisch/Französisch
Team to EnterpriseAuf Anfragenach Teamgröße und PrüfvolumenAlle Vertragstypen und alle europäischen Sprachen, unbegrenzter Legal Agent mit eigenen Workflows, geplante und ereignisgesteuerte Reports, Tabular Review, eigene Playbooks über den Playbook Agent, Contract Negotiation, Kollaboration mit Aufgaben und Freigaben, Rollenverwaltung mit SSO und Audit-Logs, dedizierter Customer Success Manager

Einordnung: Der Free Plan ist ein echtes Geschenk, 2 NDA-Prüfungen pro Monat reichen für viele Solo-Anwälte, kleine Kanzleien oder Einzelpersonen in HR und Einkauf, die gelegentlich einen Vertrag prüfen müssen. Es ist kein bloßer Showroom: Du kannst produktiv arbeiten. Alles darüber ist nicht kalkulierbar, ohne mit dem Vertrieb zu sprechen. Legartis hat die früher veröffentlichte Preisliste, Professional und Team mit Euro-Beträgen pro Nutzer und Jahr, von der Seite genommen und nennt nur noch „On request“, abhängig von Teamgröße und Prüfvolumen. Wir hatten hier bis September 2026 die alten Beträge stehen, sie sind nicht mehr belegbar und deshalb entfernt. Für die Budgetplanung heißt das: Angebot einholen, und im Gespräch klären, ob nach Sitzen, nach geprüften Verträgen oder als Mischform abgerechnet wird, denn diese drei Modelle liegen bei wachsendem Team weit auseinander.

Stärken im Detail

Echter Free Plan, nicht Demo. 2 NDA-Prüfungen pro Monat sind genug, um die NDA-Prüfung real zu testen. Für viele Solo-Anwälte, Compliance-Beauftragte oder Procurement-Mitarbeiter ist das schon produktive Nutzung. Die Hürde, Legartis “auszuprobieren”, ist niedriger als bei den meisten Wettbewerbern.

Schweiz-/EU-Hosting und ISO 27001. Legartis ist eine Schweizer AG mit Hosting in der Schweiz und EU. ISO 27001 ist zertifiziert. Für DACH-Unternehmen heißt das: DSGVO-konform ohne Sonderverträge, FINMA-tauglich für Schweizer Finanzdienstleister, und kein Drittlandstransfer der Vertragsdaten in die USA.

Best-Practice-Playbooks für Standardverträge. NDA, DPA, SaaS, Einkaufsvertrag, Gewerbemietvertrag, die wichtigsten Vertragstypen haben vorgefertigte Risikoprofile, die out-of-the-box funktionieren. Das spart Einrichtungszeit gegenüber Tools, bei denen jeder Vertragstyp erst trainiert werden muss.

Custom Playbooks für eigene Standards. Im kostenpflichtigen Paket kannst du über den Playbook Agent eigene Klauselbibliotheken und Risiko-Definitionen pflegen. Wer interne Mustertexte und Verhandlungsspielräume hat (was bei den meisten Mittelständlern der Fall ist), kann diese Standards im Playbook hinterlegen, und damit konsistente Prüfung über das ganze Team sicherstellen.

Legal Agent (2024/25 neu). Über die reine Vertragsanalyse hinaus beantwortet der Legal Agent rechtliche Fragen, recherchiert Themen und entwirft Klauselvorschläge, in der Sprache des Unternehmens und mit Bezug auf die eigenen Playbooks. Das ist der qualitative Sprung von “Review-Tool” zu “Legal Workspace”.

Contract Insights Dashboards. Portfolio-weite Sicht auf alle geprüften Verträge: Fristen, Risikoprofile, kritische Klauseln. Für Rechtsabteilungen, die Reporting an die Geschäftsführung leisten oder Compliance-Risiken aggregiert sehen wollen, ein echter Mehrwert, der typischerweise nur in Enterprise-CLM-Plattformen vorhanden ist.

API- und MCP-Integration im kostenpflichtigen Paket. Legartis ist nicht nur Standalone-Tool, sondern lässt sich an Vertragsmanagement-Systeme, ERP oder Document-Management anbinden. MCP-Support (Model Context Protocol) öffnet Integrationen mit Claude-, GPT- und anderen Agentensystemen, ein modernes Detail.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein US-Rechtsfokus. Legartis ist europäisch geprägt, Common Law, US-Staat-spezifische Regelungen, M&A-Sondervorschriften der SEC sind nicht das Stärkefeld. Wer überwiegend US-Verträge prüft, ist mit US-zentrischen Tools wie Kira Systems, Lexion oder eBrevia oft besser bedient.

Verwendete LLM-Backbones nicht öffentlich. Legartis kommuniziert nicht, welche Foundation Models eingesetzt werden, vermutlich eine Kombination aus OpenAI- und/oder Claude-Modellen via Azure/Bedrock plus eigene Fine-Tunings. Für Unternehmen, die wissen wollen, “welche KI verarbeitet meine Verträge?”, ist das eine Lücke. Im Trust Center sollte das transparenter sein.

Free Plan ist auf NDA beschränkt. Wer DPAs, Einkaufsverträge oder SaaS-Verträge prüfen will, muss in das kostenpflichtige Paket wechseln, und dessen Preis erfährt er erst im Gespräch. Das begrenzt die Free-Plan-Anwendbarkeit deutlich.

Keine öffentlichen Preise mehr. Bis 2026 standen Professional und Team mit Euro-Beträgen pro Nutzer und Jahr auf der Paketseite. Heute steht dort „On request“. Für ein Tool, dessen größte Stärke gegenüber Enterprise-CLM-Plattformen die Kalkulierbarkeit war, ist das ein echter Rückschritt: Du kannst vorab nicht mehr abschätzen, ob Legartis in dein Budget passt, und musst in jedem Fall ein Vertriebsgespräch führen.

Custom Playbooks erfordern Erfahrung. Wer eigene Standards hinterlegen will, muss erst die Klauselbibliothek aufbauen, das ist initial Arbeit für einen Juristen. Ohne diese Investition bleibt es bei den Best-Practice-Playbooks, die generisch sind und nicht firmenspezifische Verhandlungsspielräume abbilden.

Kleines Unternehmen, kleiner Footprint. Legartis hat (Stand 2025) deutlich weniger Mitarbeitende und einen kleineren Marktanteil als globale Wettbewerber. Für globale Konzerne mit Roll-out-Anforderungen in 50 Ländern und 24/7-Support in 12 Sprachen ist das eine Risikoabwägung. Für DACH-Mittelständler ist der Risikofaktor überschaubar.

Kein vollständiges CLM. Legartis ist Review-Tool plus Insights-Layer, kein vollständiges Contract Lifecycle Management. Wenn du Vertrags-Repository, eSignature, Workflow-Approval und Drafting-Erstellung aus einer Hand willst, brauchst du eine Plattform wie DocuSign CLM oder Ironclad, Legartis ist dann das spezialisierte Review-Modul daneben.

Vertragsanalyse ist Eingangs-fokussiert. Das Tool ist stark im Prüfen eingehender Verträge (Kunden-NDAs, Lieferanten-Verträge, eingehende DPAs). Für die Erstellung ausgehender Mustertexte ist der Funktionsumfang knapper, andere Tools sind hier oft stärker.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Vollständiges CLM mit Repository und eSignature willstDocuSign CLM
US-Vertragstiefe brauchstKira Systems oder Lexion (kein Tool-Page)
Open-Source / Self-Hosted bevorzugstDocuSeal oder LexLogic (kein Tool-Page)
ChatGPT-basierten Allzweck-Workflow willstChatGPT mit Projekten (Custom GPTs laufen laut OpenAI-Ankündigung vom 11. September 2026 aus)
Microsoft-365-zentrische Welt mit Copilot hastMicrosoft 365 Copilot für Word-Verträge

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Spellbook (Word-AddIn für Vertragsentwurf, kanadisch, beliebt bei Anwälten), Robin AI (UK, Enterprise-CLM mit Review), Della (KMU-Fokus, britisch), Smart Contract Solutions (deutscher Anbieter mit Spezialisierung auf Bauverträge), Luminance (UK, M&A-fokussiert), Lexion (US, sehr stark im US-Recht). Im DACH-Mittelstand-Segment ist Legartis der Default-Kandidat, weil EU-Hosting, deutscher Sprachfokus und transparente Preise zusammenkommen, eine Kombination, die bei vielen Wettbewerbern nicht so klar ist.

So steigst du ein

Schritt 1: Free Plan testen. Lege ein Konto auf legartis.ai an und teste die NDA-Prüfung mit zwei echten eingehenden Verträgen. Beobachte: Welche Risikoklauseln werden erkannt? Welche übersehen? Wie verständlich sind die Hinweise für Nicht-Juristen? Diese Stunde Test ist der wichtigste Schritt vor jeder Investition.

Schritt 2: Best-Practice-Paket prüfen. Wenn Free funktioniert, evaluiere die Best-Practice-Playbooks für DPA, SaaS und Einkaufsvertrag (nur im kostenpflichtigen Paket). Lade typische Verträge hoch und prüfe die Trefferquote. Erwartung kalibrieren: 80-90 % der Standard-Risikoklauseln sollten erkannt werden, die letzten 10-20 % bleiben Aufgabe der Anwender.

Schritt 3: Custom Playbooks bauen. Sobald klar ist, dass Legartis passt, investiere 1-2 Tage in ein eigenes Playbook für deinen wichtigsten Vertragstyp (z. B. Standard-Lieferantenvertrag). Liste die 10-15 wichtigsten Klauseln mit erlaubten Formulierungen, kritischen Abweichungen und Verhandlungsspielräumen. Das schafft den wiederholbaren Review-Standard im Team.

Schritt 4: Integration und Workflow. Im kostenpflichtigen Paket steht die API/MCP-Integration zur Verfügung. Hol dir spätestens hier ein schriftliches Angebot und lass dir die Abrechnungseinheit bestätigen, Sitze, geprüfte Verträge oder beides. Binde Legartis an dein Vertragsmanagement-System oder Document-Management an, sodass eingehende Verträge automatisch geprüft werden. Contract Insights Dashboards aktivieren, um Vertragsrisiken portfolio-weit sichtbar zu machen und der Geschäftsführung reporten zu können.

Ein konkretes Beispiel

Eine Einkaufsabteilung in einem Maschinenbauunternehmen aus Baden-Württemberg (180 Mitarbeitende, hauptsächlich Lieferantenverträge) muss wöchentlich 8-12 Lieferantenverträge prüfen. Vorher: Hausjurist mit 90 Minuten pro Vertrag, Engpass und teure Ressource. Mit dem kostenpflichtigen Legartis-Paket für fünf Sitze baut der Hausjurist in zwei Wochen ein Custom Playbook mit den 18 wichtigsten Klauseln (Zahlungsziel, Haftung, Geheimhaltung, Eigentumsvorbehalt, Lieferzeiten, Gewährleistung, Strafklauseln). Die Einkäuferin scannt die Verträge selbst in 10-15 Minuten und sieht alle Abweichungen vom internen Standard markiert. Sie entscheidet entweder direkt (Standardabweichungen) oder eskaliert nur die echten Risikofälle an den Juristen. Ergebnis nach 6 Monaten: Hausjurist gewinnt 4-5 Stunden pro Woche, Einkaufsprozesse beschleunigen sich im Schnitt um 3 Werktage, einheitlicher Risikomaßstab im Team. Was das kostet, lässt sich nicht aus öffentlichen Angaben herleiten, Legartis nennt den Preis nur auf Anfrage. Die Gegenrechnung ist trotzdem einfach: Vier gewonnene Juristenstunden pro Woche sind der Betrag, an dem du das Angebot messen musst.

Nicht sicher, ob Legartis zu euch passt?

Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.

Erstgespräch anfragen

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Schweiz und EU. Genauer Standort hängt vom Vertrag ab, für Schweizer Kunden typisch in der Schweiz, für EU-Kunden in einer EU-Region.
  • Zertifizierung: ISO 27001 zertifiziert. Compliance-Reports auf Anfrage verfügbar.
  • Datennutzung: Kundenverträge werden nicht für das Training der Foundation Models verwendet. Custom Playbooks und individuelle Konfiguration bleiben mandantengetrennt.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Standardmäßig verfügbar, kein individuelles Verhandeln nötig. Für Schweizer Kunden mit nDSG-Anforderungen entsprechend angepasst.
  • Verwendete LLM-Backbones: Nicht öffentlich dokumentiert. Vermutlich Mischung aus OpenAI- und/oder Anthropic-Modellen mit eigenem Fine-Tuning. Wer hier vollständige Transparenz fordert, sollte das im Sales-Gespräch klären.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für DACH-Mittelständler in der Regel unkompliziert nutzbar, ISO 27001, EU-/Schweiz-Hosting und Standard-AVV decken die meisten Anforderungen ab. Für regulierte Branchen (Banken, Versicherer, Pharma) ggf. detaillierter Trust-Center-Bericht und Pen-Test-Ergebnisse anfragen. Datenschutz-Folgenabschätzung bei Mandanten- oder Patientendaten Pflicht.

Gut kombiniert mit

  • DocuSign CLM, wenn Legartis die Vertragsprüfung übernimmt und ein vollständiges Vertragsmanagement-System für Erstellung, eSignature, Repository und Workflow benötigt wird. Das ist die typische Kombination aus Review-Spezialist und CLM-Plattform.
  • Microsoft 365 Copilot, Word ist die Standard-Vertragsumgebung in vielen Mittelständlern. Copilot generiert erste Entwürfe und macht Sprach-Refactoring, Legartis prüft die finalen Versionen gegen interne Risikostandards. Die zwei Tools ergänzen sich gut.
  • ChatGPT, für freie Klauselentwürfe, Übersetzungen und juristische Recherche jenseits der eigenen Playbooks. Legartis liefert die strukturierte Vertragsprüfung, ChatGPT die kreativen Antworten, kombiniert ergibt das einen vollständigen Legal-AI-Werkzeugkasten.

Unser Fazit

Legartis verdient 4 von 5 Sternen. Für DACH-Mittelständler ist es das pragmatischste KI-Tool für Vertragsprüfung, das auf dem Markt verfügbar ist, Schweiz-/EU-Hosting, ISO 27001, deutsche Bedienoberfläche und ein echter Free Plan, der die Evaluation ohne Sales-Funnel ermöglicht. Mit Legal Agent, Contract Insights und Playbook Creator hat Legartis seinen Funktionsumfang 2024/25 deutlich erweitert und ist nicht mehr nur Review-Tool, sondern Legal-AI-Workspace. Den fünften Stern verliert es durch die kleine Firmengröße (verglichen mit globalen Wettbewerbern), die fehlende US-Rechtstiefe, die nicht öffentlich dokumentierten LLM-Backbones, den NDA-Only-Free-Plan und die seit 2026 zurückgezogenen Listenpreise. Für KMU und Mittelstand in DACH gibt es derzeit keinen besseren Default; für globale Konzerne oder US-fokussierte Anwender ist eine Alternative zu prüfen.

Was wir bemerkt haben

  • 2024-2025, Einführung des echten Free Plans (2 NDA-Prüfungen pro Monat) und, damals, die vollständige Veröffentlichung von vier Plänen mit konkreten Euro-Preisen.
  • 2024-2025, Legal Agent, Contract Insights Dashboards und Playbook Creator ergänzen die ursprüngliche Vertragsprüfung. Damit hat sich Legartis von einem Review-Spezialisten zu einem Legal-AI-Workspace entwickelt, ein notwendiger Schritt, um gegen ChatGPT-basierte Generalisten und Enterprise-CLM-Plattformen bestehen zu können.
  • 2024, Eintrag in der OpenAI-Apps- bzw. MCP-Welt: Legartis bietet API- und MCP-Integration im kostenpflichtigen Paket. Das ist ein modernes Detail, das Anbindung an Agentensysteme und Workspace-Plattformen erlaubt.
  • 2023-2024, Erweiterung der Mehrsprachigkeit auf alle europäischen Sprachen (im kostenpflichtigen Paket). Das öffnet den Markt jenseits DACH und Frankreich deutlich.
  • September 2026, Die Preisliste ist weg. Wir hatten hier Professional mit 2.500 EUR und Team mit 3.000 EUR pro Nutzer und Jahr stehen, im Juni 2026 waren das die Angaben der Paketseite. Am 18. September 2026 zeigt legartis.ai/ai-packages nur noch zwei Stufen: Free mit einem Sitz und zwei NDA-Prüfungen pro Monat, darüber ein einziges Paket „Team to Enterprise“ mit dem Preis „On request“, bemessen nach Teamgröße und Prüfvolumen. Ein Preis, der einmal real war und heute nicht mehr existiert, ist ein falscher Preis, deshalb steht hier jetzt keiner mehr. SSO, Audit-Logs und der dedizierte Customer Success Manager sind in diesem Paket enthalten.
  • Juni 2026, Die verwendeten LLM-Backbones sind weiterhin nicht öffentlich dokumentiert. Im Vergleich zu Wettbewerbern, die explizit “powered by GPT-5” oder “Claude Sonnet” kommunizieren, ist das eine Transparenzlücke, die regulierungssensitive Unternehmen im Trust-Center-Dialog klären sollten.

Quellen

  1. Legartis – Plans and Features (Pricing). https://www.legartis.ai/ai-packages (abgerufen am 2026-09-18). Nur noch zwei Stufen. Free: 1 Sitz, „Two NDA reviews a month are always included“, Zugang zum Legal Workspace, Legal Agent und AI Contract Review eingeschränkt (Fair-Use-Grenzen für Legal Agent, Review Agent und Speicher), NDA-Best-Practice-Playbook, Deutsch/Englisch/Französisch, „Hosting in Switzerland and Europe“. „Team to Enterprise“: Preis „On request“, abhängig von Teamgröße und Prüfvolumen; enthält alle Vertragstypen und alle europäischen Sprachen, unbegrenzten Legal Agent mit eigenen Workflows, geplante und ereignisgesteuerte Reports, Tabular Review, eigene Playbooks über den Playbook Agent, Contract Negotiation, Kollaboration mit Aufgaben und Freigaben, Rollenverwaltung mit SSO und Audit-Logs, dedizierten Customer Success Manager. Keine Euro-Beträge mehr auf der Seite..
  2. Legartis – Legal AI Workspace (Startseite). https://www.legartis.ai/ (abgerufen am 2026-06-13). Module Legal Agent, AI Contract Review (bis zu 85 % schneller), Contract Playbook Creator, Contract Insights. Hosting in Schweiz und Europa, GDPR-konform, ISO 27001 zertifiziert, kein Daten-Sharing mit Dritten, alle europäischen Sprachen. Referenz Arvato: DPA-Erstprüfung von 45-60 Min. auf unter 10 Min. reduziert..

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