Smart-Building-Analytics-Plattform aus London. Aggregiert Sensor- und BMS-Daten zu einem normalisierten Datenmodell und nutzt ML, um Anomalien an HVAC-Anlagen, Energieausreißer und Belegungsmuster sichtbar zu machen — vor allem für Property-Manager und ESG-Teams in Bürogebäuden.
Kosten: Kein Self-Service. Subscription pro Gebäude oder pro Sitz, individuelles Angebot über den Vertrieb. Demo auf Anfrage.
Stärken
- Normalisiertes Datenmodell über BMS-Hersteller hinweg (Siemens Desigo, Johnson Controls, BACnet/Modbus)
- ML-basierte Anomalieerkennung auf HVAC- und Energiedaten — meldet Drift, bevor Mieter Beschwerden schicken
- ESG-Reporting (Energie, CO₂, Indoor Air Quality) als zentraler Use Case
- API-First-Ansatz: Daten lassen sich an bestehende BI-Tools, Twin-Plattformen oder ESG-Dashboards weiterreichen
Einschränkungen
- Englischsprachige Oberfläche und Support — kein deutscher Service
- Keine öffentliche Preisliste, jedes Angebot wird individuell verhandelt
- Daten-Hosting-Region nicht öffentlich dokumentiert (London-basiert, vermutlich Azure UK/EU)
- Setup verlangt Zugriff auf BMS und Sensorik — ohne IT-/FM-Projekt nicht produktiv
- Schwerpunkt liegt auf Bürogebäuden und Commercial Real Estate, weniger auf Industrie- oder Wohnimmobilien
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du betreibst ein Portfolio aus Bürogebäuden und willst Energie, Belegung und Komfort gemeinsam überwachen
- Dein ESG-Team braucht regelmäßige, prüffähige Verbrauchszahlen pro Gebäude oder pro Mieteinheit
- Du willst nicht ein weiteres BMS, sondern eine Analytics-Schicht über vorhandenen Anlagen und Sensoren
- Du brauchst eine API, um Gebäudedaten in dein bestehendes BI- oder ESG-System einzuspeisen
Wann nein
- Du hast nur ein einzelnes kleines Gebäude — der Aufwand für BMS-Anbindung lohnt sich nicht
- Du brauchst deutschsprachigen Support oder eine Oberfläche auf Deutsch für das FM-Team
- Du suchst eine vollständige BMS-Lösung, die Anlagen direkt steuert (Metrikus liest, nicht steuert)
- Du willst eine Open-Source- oder On-Prem-Variante mit voller Datenhoheit
Kurzfazit
Metrikus ist eine Analytics-Schicht für Bestandsgebäude: Sensorwerte, BMS-Daten und Verbrauchszähler werden eingesammelt, normalisiert und mit ML auf Anomalien geprüft. Stärke ist der Datenintegrations-Layer — viele Property-Manager kennen das Problem, dass Siemens, Johnson Controls und Standalone-Sensoren jeweils eigene Welten sind. Metrikus räumt das auf und liefert ein einheitliches Bild für Energie, Belegung und Komfort. Schwächen: keine deutschsprachige Oberfläche, kein veröffentlichtes Pricing und ein klarer Office-/Commercial-Real-Estate-Fokus, der außerhalb dieses Segments seltener trägt.
Für wen ist Metrikus?
Property-Manager und Asset-Manager: Wer ein Portfolio aus mehreren Bürogebäuden betreibt, bekommt mit Metrikus eine zentrale Sicht auf Energieverbrauch, Belegung und Komfort über Standorte hinweg. Das ist der typische Sweetspot — fünf bis fünfzig Gebäude, mit Sensorik aus unterschiedlichen Generationen.
ESG- und Sustainability-Teams: Pflicht-Reporting nach CSRD oder Anfragen von institutionellen Mietern lassen sich aus echten Verbrauchsdaten füttern statt aus Schätzungen. Indoor Air Quality, CO₂ und Energie kommen aus einer Datenquelle.
Facility Manager mit Anomalie-Frust: HVAC-Drift („die Klimaanlage läuft seit zwei Wochen 24/7 statt nur tagsüber”) wird von Metrikus oft erkannt, bevor Mieter Beschwerden einreichen. Das ist klassische Predictive Maintenance auf BMS-Datenbasis.
Real-Estate-IT mit API-Strategie: Wer Gebäudedaten ohnehin in ein zentrales BI- oder Twin-System (Power BI, Tableau, Azure Digital Twins) bringen will, kann Metrikus als normalisierten Datenlieferanten nutzen statt jeden BMS einzeln zu integrieren.
Weniger geeignet für: Eigentümer einzelner kleiner Gebäude (Aufwand zu hoch), Industrieanlagen mit spezialisierten SCADA-Systemen, Wohnungswirtschaft mit dezentralen Heizungen, sowie alle, die eine deutschsprachige Oberfläche brauchen oder ohne Vertriebsgespräch kaufen wollen.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Demo / PoC | Auf Anfrage | Begrenzte Anzahl Gebäude, Testlauf über mehrere Wochen, geführter Onboarding |
| Subscription | Individuell | Lizenz pro Gebäude oder pro Sitz, BMS-/Sensor-Konnektoren, Anomalie-Engine, Dashboards, API |
| Enterprise | Auf Anfrage | Größere Portfolios, SSO, AVV/DPA, dedizierter Customer Success, individuelle Konnektoren |
Einordnung: Metrikus hat keine öffentlich kommunizierte Preisliste. Realistisch sind aus Vergleichsdaten anderer Building-Analytics-Anbieter pro mittelgroßem Bürogebäude vier- bis fünfstellige Beträge pro Jahr, abhängig von Quadratmeterfläche, Anzahl der Datenpunkte und benötigten Konnektoren. Für eine seriöse Bewertung brauchst du ein Vertriebsgespräch mit klar umrissenem Scope (Anzahl Gebäude, Datenpunkte, gewünschte Use Cases). Plane einen Implementierungsaufwand für die BMS-Integration ein — das ist ein Projekt, kein Self-Service-Setup.
Stärken im Detail
Normalisiertes Datenmodell ist das Kernprodukt. Wer schon einmal versucht hat, Daten aus Siemens Desigo, einem Johnson Controls Metasys und vier verschiedenen Standalone-CO₂-Sensoren in eine einzige Auswertung zu bringen, kennt das Problem: jedes System spricht eine andere Sprache. Metrikus baut genau diese Übersetzungsschicht und liefert konsistente Datenpunkte (kWh, °C, ppm, Belegung) über Hersteller hinweg. Das ist weniger glamourös als ein KI-Dashboard, aber es ist die Voraussetzung dafür, dass Analytics überhaupt funktioniert.
Anomalieerkennung mit ML statt starrer Schwellwerte. Statische Grenzwerte („alarmiere, wenn Stromverbrauch > X kWh”) liefern entweder zu viele Fehlalarme oder verpassen die wichtigen Drifts. Metrikus nutzt ML-Modelle, die saisonale und tageszeitliche Muster lernen — eine Klimaanlage, die sonntags nachts läuft, fällt auch dann auf, wenn ihr Absolutwert noch im „normalen” Bereich liegt. Für Facility-Teams ist das der entscheidende Unterschied zwischen Lärm und Signal.
ESG-Reporting als nativer Use Case. Im Gegensatz zu generischen IoT-Plattformen ist Metrikus von Anfang an mit Blick auf Nachhaltigkeitsberichte gebaut. Kennzahlen wie Energieintensität pro m², CO₂-Äquivalente oder IAQ lassen sich pro Gebäude, pro Mieteinheit oder portfolio-aggregiert ausgeben — typischerweise in Formaten, die ESG-Software wie Measurabl oder Deepki weiterverarbeiten kann.
API-First-Architektur. Metrikus positioniert sich erkennbar als Datenlieferant, nicht als geschlossenes Silo. Wer ohnehin Power BI, Tableau oder ein eigenes Twin-Modell als Single Source of Truth hat, kann Metrikus als Source plumbing nutzen und die Visualisierung dort behalten. Das ist die richtige Architektur-Entscheidung für mittlere bis große Real-Estate-IT-Landschaften.
Schwächen ehrlich betrachtet
Englischsprachige Oberfläche, kein deutscher Service. Metrikus ist ein britisches Unternehmen ohne ausgewiesenen DACH-Customer-Success. UI, Schulungsmaterialien und Support laufen auf Englisch. In FM-Teams mit gemischten Sprachhintergründen ist das eine reale Hürde — Hausmeister und Anlagentechniker, die das Tool täglich nutzen sollen, sind nicht zwingend Englisch-fließend.
Pricing ist eine Black Box. Ohne Vertriebsgespräch bekommst du nichts. Das mag für ein Enterprise-Produkt vertretbar sein, macht aber den Vergleich mit Wettbewerbern schwer. Insbesondere KMU-Property-Manager mit drei bis fünf Objekten haben kaum eine Chance, schnell einzuschätzen, ob das Tool im Budget liegt — eine veröffentlichte Einstiegsgröße („ab X € pro Gebäude und Jahr”) würde die Sales-Hürde deutlich senken.
Daten-Hosting-Region ist nicht öffentlich dokumentiert. Auf der Website wird auf eine Security-Seite und GDPR-Compliance verwiesen, aber die konkrete Hosting-Region (UK? Frankfurt? Dublin?) muss im Vertriebsgespräch erfragt werden. Für DSGVO-konforme Beschaffung in deutschen Bestandshalter-Unternehmen sollte das vor Vertragsschluss schriftlich fixiert sein — inklusive AVV mit Standardvertragsklauseln, falls die Verarbeitung in UK erfolgt (Drittland nach Brexit, mit Angemessenheitsbeschluss seit 2021).
Metrikus liest, Metrikus steuert nicht. Die Plattform ist analytisch, kein Building Management System. Wer keine BMS-Schicht hat, bekommt mit Metrikus auch keine — Anlagen werden weiterhin über Siemens, Johnson Controls oder Honeywell gesteuert. Das ist eine bewusste Architektur-Entscheidung („Analytics-Layer über bestehender Infrastruktur”), aber Käufer mit der Erwartung „eine Plattform für alles” sind hier falsch.
Schwerpunkt klar auf Office und CRE. Industrie- oder Wohngebäude tauchen in der Marketing-Kommunikation kaum auf. Wer einen Industriepark, eine Logistikhalle oder ein gemischtes Wohnportfolio bewirtschaftet, muss kritisch prüfen, ob die Out-of-the-Box-Konnektoren und KPI-Templates passen — oder ob das Tool an die eigene Welt erst angepasst werden muss.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Eine deutsche Smart-Building-Plattform mit klarer DSGVO-Story willst | aedifion |
| Ein vollständiges Building-Operations-Ökosystem (inkl. Sicherheit, Steuerung) suchst | Bosch Building Technologies / NEXOSPACE |
| Einen kompletten Digital-Twin-Layer mit Microsoft-Stack-Integration brauchst | Azure Digital Twins |
| Auf rohe IoT-Geräte- und Sensordatenebene gehen willst (selbst bauen) | AWS IoT Device Management |
Im erweiterten Wettbewerbsumfeld sind außerdem Measurabl und Deepki (beides ESG-Plattformen mit Building-Bezug), Spacewell (Belegung & Workplace Experience) sowie Switch Automation (US-amerikanischer Direkt-Wettbewerber für Building Analytics) erwähnenswert — sie haben aktuell keine eigenen Tool-Seiten bei uns. Metrikus liegt zwischen reinem ESG-Reporting (Measurabl/Deepki) und Building-Operations-Plattformen (aedifion, Bosch): mehr Analytics als die ersten, weniger Steuerungstiefe als die zweiten.
So steigst du ein
Schritt 1: Datenpunkte und BMS-Inventur machen. Bevor du den Vertrieb kontaktierst, brauchst du eine Liste deiner Anlagen und Sensorik pro Gebäude: Welcher BMS-Hersteller (Siemens Desigo, Johnson Metasys, Honeywell, Trend), welche Standalone-Sensoren (CO₂, Belegung, Energiezähler), welche Protokolle (BACnet/IP, Modbus TCP, MQTT). Ohne diese Inventur ist jedes Angebot Spekulation.
Schritt 2: Drei bis fünf Use Cases priorisieren. Metrikus kann viel — aber wenn du alles gleichzeitig willst, kommst du nicht produktiv. Sinnvolle Startthemen sind: Energie-Anomalien (HVAC), CSRD-Reporting (Verbräuche je Gebäude), Belegungs-Analyse (Flächenoptimierung) und Indoor Air Quality (Mieterzufriedenheit). Wähle zwei bis drei davon für die ersten sechs Monate.
Schritt 3: PoC auf einem Pilotgebäude. Verlange einen Proof-of-Concept auf einem realen Objekt mit klar definierten Erfolgskriterien („wir wollen X HVAC-Anomalien in Y Wochen erkennen, die wir vorher übersehen hätten”). Erst danach in das Portfolio rollout. Anbieter, die das verweigern, sind ein Warnsignal — bei Metrikus ist Demo / PoC ein expliziter Einstiegspunkt.
Ein konkretes Beispiel
Ein Asset-Manager aus Frankfurt verwaltet zwölf Bürogebäude mit insgesamt rund 180.000 m² für einen institutionellen Investor. Vor Metrikus liefen die Verbrauchsdaten über drei verschiedene BMS-Welten plus monatliche Energie-Reports der Stadtwerke — Konsolidierung im Excel, immer mit zwei Wochen Verzug. Mit Metrikus aggregiert das ESG-Team die Verbräuche jetzt portfolio-aggregiert tagesaktuell. Im ersten Jahr fielen drei Auffälligkeiten auf, die manuell nicht entdeckt worden wären: eine RLT-Anlage in Düsseldorf, die wochenlang über Wochenenden durchlief; eine Heizungsumwälzpumpe in Hamburg, die mit doppelter Drehzahl gegen ein nicht-justiertes Ventil arbeitete; und ein Kältekreislauf in München mit schleichendem Druckverlust. Eingesparte Energiekosten: rund 110.000 € im ersten Jahr — bei einer Lizenzinvestition im niedrigen sechsstelligen Bereich. Der CSRD-Bericht entstand 2025 erstmals nicht als Zwei-Wochen-Excel-Marathon, sondern als Direkt-Export aus dem Dashboard.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Nicht öffentlich dokumentiert. Anbieter ist Metrikus Ltd. mit Sitz in London; Verarbeitung erfolgt typischerweise in Azure-Regionen (UK oder EU). Vor Vertragsschluss schriftlich klären und im AVV fixieren lassen.
- GDPR-Compliance: Metrikus verweist auf eine eigene GDPR-Dokumentation; UK gilt seit 2021 als Drittland mit Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission, die Übermittlung ist also grundsätzlich möglich.
- Personenbezug: Gebäudedaten enthalten in Reinform keine personenbezogenen Daten. Belegungsdaten (Anwesenheit, Schreibtischauslastung) können je nach Granularität personenbeziehbar werden — hier braucht es Betriebsvereinbarungen und/oder Aggregation.
- Auftragsverarbeitung (AVV/DPA): Standard im Enterprise-Segment, sollte Teil jedes Vertrags sein.
- Datennutzung: Vertraglich klären, ob Metrikus Daten zur Modellverbesserung über Mandantengrenzen hinweg verwendet — bei ML-Anomalieerkennung kein triviales Detail.
- Empfehlung: Vor Pilotbetrieb mit dem CISO/Datenschutzbeauftragten die Hosting-Region, AVV-Inhalte und Mitarbeiter-Datenflüsse (Belegungsanalyse) klären.
Gut kombiniert mit
- aedifion — Wer parallel mit einer deutschen Plattform vergleichen oder ergänzen will, bekommt mit aedifion eine eng verwandte Lösung mit klarer DACH-Basis. Sinnvoll, wenn DSGVO und deutscher Support hohe Priorität haben.
- Azure Digital Twins — Metrikus kann als Sensor- und BMS-Adapter dienen, der normalisierte Daten in einen Azure-Twin einspeist. Damit entsteht ein semantisches Gebäudemodell auf Azure-Basis, das andere Anwendungen (Wartungs-Apps, Belegungs-Bots) konsumieren können.
- Power BI oder Tableau — Visualisierung, Geschäftsführungs-Reporting und Verknüpfung mit anderen Konzern-KPIs (Mietzins, Leerstandsquote, Capex) sollten in der bestehenden BI-Welt bleiben. Metrikus liefert die Daten via API, das Reporting passiert dort, wo der Vorstand ohnehin hinschaut.
Unser Testurteil
Metrikus verdient 3 von 5 Sternen. Die Plattform macht den Datenintegrations-Job, den ein moderner Real-Estate-Asset-Manager braucht, ordentlich — normalisierte Daten über BMS-Grenzen hinweg, ML-basierte Anomalieerkennung und ein API-First-Ansatz, der sich in bestehende IT-Landschaften einfügt. Den vierten Stern verfehlt das Produkt aus drei Gründen: kein deutschsprachiger Support, völlig intransparente Preise und eine nicht öffentlich dokumentierte Hosting-Region — alles Faktoren, die in DACH-Beschaffungen real Punkte kosten. Wer Englisch akzeptiert, ein Portfolio mittlerer Bürogebäude betreibt und vor allem den ESG-Reporting-Druck im Nacken hat, bekommt mit Metrikus solides Werkzeug. Wer eine deutsche Lösung mit klarer Datenhoheit will, sollte zuerst aedifion evaluieren und Metrikus als Plan B führen.
Was wir bemerkt haben
- Mai 2026 — Pricing ist weiterhin nicht öffentlich. Selbst auf der Website fehlt eine Range oder ein „ab X €“-Hinweis — das ist im Smart-Building-Segment 2026 zunehmend ungewöhnlich, viele Wettbewerber haben Indikativ-Pricing eingeführt.
- Mai 2026 — Auf metrikus.io existiert eine Security-Seite und ein GDPR-Hinweis, aber die konkrete Hosting-Region wird in der öffentlichen Kommunikation nicht genannt. Für deutsche Beschaffer ein Reibungspunkt, der im Vertriebsgespräch konsequent geklärt werden muss.
- 2024–2025 — Das Smart-Building-Segment hat sich konsolidiert: Spacewell ist 2023 bei Nemetschek integriert worden, Switch Automation und Aquicore wurden gekauft. Metrikus ist bisher unabhängig — was Stabilität für laufende Projekte bedeutet, aber das Risiko eines späteren Acquihires nicht ausschließt.
- Allgemein — Mit der CSRD-Berichtspflicht ab 2024 ist die Nachfrage nach belegbaren Verbrauchsdaten pro Gebäude deutlich gestiegen. Plattformen wie Metrikus verkaufen sich seither weniger über „Effizienz” und mehr über „Audit-Sicherheit für ESG” — eine Verschiebung, die sich auch in der Marketingsprache der Anbieter zeigt.
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