Matmatch
Matmatch GmbH
Browserbasierte Werkstoffdatenbank aus München, die Metalle, Kunststoffe, Keramiken und Verbundwerkstoffe von hunderten Herstellern in einer einzigen Suchoberfläche vergleichbar macht. KI-gestützte Eigenschaftssuche und Lieferantenkontakt direkt aus der Datenbank, kostenlos für Konstrukteure, finanziert über bezahlte Herstellerlistings. Stärke: niedrige Einstiegshürde und breite Materialbasis. Schwäche: Daten stammen aus Herstellerangaben, nicht aus einheitlichen Prüfnormen, Vergleichbarkeit zwischen Lieferanten ist eingeschränkt.
Kosten: Kostenlos und ohne Pflichtregistrierung für Endnutzer (Ingenieure, Konstrukteure, Einkäufer). Hersteller zahlen für die Listung ihrer Materialien und Premium-Sichtbarkeit, Preise nicht öffentlich, individuell verhandelt.
Stärken
- Kostenlos und ohne Pflichtregistrierung durchsuchbar
- Branchenübergreifende Suche über Kunststoffe, Metalle, Keramiken und Composites in einer Oberfläche
- Lieferantenkontakt direkt aus der Datenbank, Musteranfragen ohne Umweg über Kaltakquise
- Eigenschaftssuche mit grafischen Slidern (Zugfestigkeit, Dichte, Schmelzpunkt, Preis)
- EU-Hosting und deutschsprachiges Interface, Sitz in München
- KI-gestützte Material-Empfehlungen auf Basis ähnlicher Eigenschaftsprofile
Einschränkungen
- Daten stammen aus Herstellerangaben und nicht aus einheitlichen Prüfnormen, Vergleich zwischen Anbietern eingeschränkt
- Seltene Spezialtypen und Hochleistungspolymere oft nicht vollständig abgedeckt
- Kein integriertes Normwerk wie CAMPUS, wer normgerechte Datenblätter braucht, kommt nicht um Spezialdatenbanken herum
- Keine UL-Brandschutzeinstufungen (Yellow Cards) integriert
- Herstellerlistung ist kostenpflichtig, Vollständigkeit ist nicht garantiert neutral
- Keine eigene CAE-Schnittstelle (z. B. für FEM-Simulation), Materialdaten müssen manuell exportiert werden
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du brauchst einen schnellen, kostenlosen Überblick über mögliche Materialkandidaten
- Du willst direkt mit mehreren Lieferanten in Kontakt kommen, ohne jeden einzeln anzuschreiben
- Du arbeitest branchenübergreifend und brauchst Metalle und Kunststoffe in einem Tool
- Du bist in einer frühen Designphase und priorisierst Marktübersicht vor Datentiefe
Wann nein
- Du brauchst normgerecht gemessene, vergleichbare Datenblätter für die Bauteilfreigabe
- Du arbeitest mit hochsicherheitsrelevanten Bauteilen (Luftfahrt, Medizintechnik) und brauchst zertifizierte Datenquellen
- Du willst Materialdaten direkt in FEM- oder CAE-Tools übertragen
- Du brauchst eine kuratierte, vom Materialhersteller unabhängige Datenbasis
Kurzfazit
Matmatch ist die schnellste kostenlose Anlaufstelle, wenn du in einer frühen Konstruktionsphase einen Marktüberblick über mögliche Materialkandidaten brauchst, branchenübergreifend für Metalle, Kunststoffe, Keramiken und Composites. Die KI-gestützte Eigenschaftssuche hilft dabei, in Minuten Kandidaten zu identifizieren, die manuelle Datenblattrecherche stundenlang gekostet hätte. Für die Bauteilfreigabe reichen die Daten allerdings nicht, sie stammen aus Herstellerangaben, nicht aus normgerechten Vergleichsmessungen, und die Vergleichbarkeit zwischen Anbietern bleibt eingeschränkt. Matmatch ist ein Screening-Werkzeug, kein Engineering-Werkzeug.
Für wen ist Matmatch?
Konstrukteure in der Konzeptphase: Wenn du noch nicht weißt, ob ein PA66, ein PP-GF30 oder ein POM dein Problem besser löst, ist Matmatch der ideale Einstieg. Vergleich von Eigenschaftsprofilen auf einer Seite, direkter Lieferantenkontakt aus der gleichen Maske, ohne Datenblattsammelei.
Einkäufer und Beschaffungsteams: Matmatch zeigt mehrere Anbieter desselben Materialtyps und macht die Lieferantenlandschaft transparent. Für Beschaffungsteams, die nicht jede Branche im Kopf haben, ist das ein wertvoller Sucheinstieg.
Studierende und Auszubildende: Frei zugänglich, ohne Account-Pflicht, mit pädagogisch sinnvoll aufbereiteten Eigenschaftsdarstellungen. Für Lehre und Studienprojekte ein Standardwerkzeug.
Startups und Hardware-Gründer: Wer noch keine Engineering-Software-Lizenzen hat (Granta MI kostet fünf- bis sechsstellig), bekommt mit Matmatch einen brauchbaren Einstieg in die Materialwelt, ohne Investitionsentscheidung.
Materialhersteller (zahlende Seite): Wer Werkstoffe verkauft, kann seine Produktpalette listen lassen und über Anfragen aus dem Tool Leads generieren. Das ist das Geschäftsmodell, und der Grund, warum die Nutzung für Konstrukteure kostenlos bleibt.
Weniger geeignet für: Ingenieure, die normgerecht gemessene Datenblätter für die Bauteilfreigabe brauchen (CAMPUS Plastics ist dafür Pflicht), Materialdatenmanager in Großkonzernen mit internen Datenbeständen (Ansys Granta MI ist hier der Industriestandard), und Unternehmen, die eine vom Materialhersteller unabhängige, kuratierte Datenbasis erwarten.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Endnutzer (kostenlos) | 0 EUR | Volle Suche, Materialvergleich, Eigenschaftssuche, Lieferantenanfragen, Datenblatt-Downloads |
| Hersteller-Listung | Auf Anfrage | Profilseite, Produktlistung, Lead-Generierung, Premium-Sichtbarkeit, Analytics |
Einordnung: Für Konstrukteure und Ingenieure ist Matmatch ohne Ausnahme kostenlos, und das ist der entscheidende Hebel, der das Tool zur Default-Anlaufstelle für Erstrecherche macht. Die Refinanzierung läuft komplett über die Herstellerseite: Wer seine Materialien gelistet haben will, zahlt für Listung, Profilbearbeitung und Sichtbarkeitsoptionen. Konkrete Preise gibt Matmatch nicht öffentlich heraus, sie hängen vom Listing-Umfang ab und werden individuell verhandelt. Wichtig zu wissen: Da die Plattform von Herstellern finanziert wird, ist die Materialabdeckung nicht neutral, wer keine Listing-Gebühr zahlt, taucht in der Suche schwächer oder gar nicht auf. Das ist legitim, sollte bei der Bewertung der Vollständigkeit aber bewusst mitgedacht werden.
Stärken im Detail
Branchenübergreifende Suche in einer Oberfläche. Klassische Werkstoffdatenbanken sind branchenspezifisch, CAMPUS für Kunststoffe, Granta für alles, aber nur in der Vollversion. Matmatch ist eines der wenigen Tools, das Stahl, Aluminium, PA66, Zirkonoxidkeramik und Kohlefaserverbund in derselben Suchmaske vergleichen lässt. Für Generalisten und konzeptionelle Frühphasen ist das ein echter Workflow-Hebel.
Eigenschaftssuche mit grafischen Slidern. Statt durch Datenblätter zu blättern, definierst du Wertebereiche per Slider: Zugfestigkeit zwischen 50 und 80 MPa, Dichte unter 1,2 g/cm³, Temperaturbeständigkeit über 100 °C, Matmatch filtert die Trefferliste live. Das ist intuitiv und macht die Materialwahl zu einer datengetriebenen Übung statt zu einem Datenblatt-Marathon.
Lieferantenkontakt im selben Fenster. Hast du einen Kandidaten gefunden, klickst du auf “Hersteller kontaktieren” und löst eine Anfrage aus, ohne die Plattform zu verlassen. Für KMU-Konstrukteure ohne aktive Lieferantenkontakte ist das eine spürbare Beschleunigung, Musteranfragen, die früher zwei Wochen Telefonarbeit gekostet hätten, lösen sich auf einen Vormittag herunter.
KI-gestützte Empfehlungen. Wenn du ein Material aufrufst, schlägt die Plattform ähnliche Werkstoffe vor, deren Eigenschaftsprofile statistisch nah am Ausgangsmaterial liegen. Das ersetzt keine Materialberatung, hilft aber, blinde Flecken in der eigenen Materialkenntnis zu identifizieren.
EU-Hosting und deutscher Sitz. Matmatch GmbH sitzt in München, das Hosting läuft in der EU. Für Konstrukteure und Einkäufer in deutschen Industrieunternehmen ist das ein DSGVO-Vorteil gegenüber US-basierten Wettbewerbern wie MatWeb, wobei Matmatch primär Materialdaten verarbeitet, nicht hochsensible Personendaten.
Niedrige Einstiegshürde. Keine Pflichtregistrierung, kein Account, kein Onboarding, du gehst auf die Seite und kannst sofort suchen. Für ein Tool, das sich an Ingenieure richtet, die ohnehin keine Lust auf weitere Logins haben, ist das ein wichtiger Punkt.
Schwächen ehrlich betrachtet
Daten kommen vom Hersteller, nicht aus normgerechter Messung. Das ist die fundamentale Schwäche. Die Werte für Zugfestigkeit, E-Modul oder Schmelzpunkt stammen aus Herstellerdatenblättern, die nach jeweils unternehmensspezifischen Prüfverfahren erhoben wurden. Ein PA66 von Hersteller A mit “Zugfestigkeit 85 MPa” und einer von Hersteller B mit “Zugfestigkeit 82 MPa” sind nicht direkt vergleichbar, weil die Werte unter unterschiedlichen Prüfbedingungen entstanden sein können. Für Konzeptphase tolerierbar, für Bauteilfreigabe nicht.
Vollständigkeit ist nicht neutral. Hersteller müssen für die Listung zahlen. Wer nicht zahlt, ist nicht (oder nicht gut) zu finden. Das heißt: Die “Vollständigkeit” der Datenbank ist eine Funktion des Marketingbudgets der Hersteller, nicht des Materialspektrums. Bei Spezialkunststoffen oder Hochleistungslegierungen kann es passieren, dass der eigentlich beste Anbieter fehlt, weil er nicht in das Matmatch-Marketingbudget investiert hat.
Kein normgerechtes Vergleichswerk. Wer normgerecht vergleichbare Kunststoffdaten braucht, kommt um CAMPUS Plastics nicht herum, dort werden Daten nach einheitlichen ISO-Prüfvorschriften erfasst. Matmatch und CAMPUS sind komplementär: Matmatch für die Breite, CAMPUS für die Tiefe und Vergleichbarkeit.
Keine UL-Brandschutzdaten. Für Bauteile mit Brandschutzanforderungen (Elektrogeräte, Bahn, Bauwesen) sind UL-Yellow-Card-Daten Standard. Matmatch integriert sie nicht, wer in diesen Branchen arbeitet, muss zusätzlich auf UL Prospector zurückgreifen.
Keine CAE-Schnittstelle. Materialdaten in Matmatch sind nicht direkt in FEM-Solver wie Ansys, Abaqus oder LS-Dyna übertragbar. Die Werte müssen manuell ins Materialmodell des Solvers eingepflegt werden, Quelle für Übertragungsfehler.
Englischlastiger Markt. Auch wenn das Interface auf Deutsch verfügbar ist, sind viele Herstellerdatenblätter, Materialnamen und Spezifikationstexte auf Englisch. Für deutsche Konstrukteure meist kein Problem, für deutschsprachige Lehre aber eine kleine Einstiegshürde.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Normgerecht vergleichbare Kunststoffdaten brauchst (ISO-Prüfvorschriften) | CAMPUS Plastics |
| Enterprise-Materialdatenmanagement mit eigener Datenbank brauchst | Ansys Granta MI |
| Polymer-Rezepturen mit KI optimieren willst (R&D, nicht Auswahl) | Polymerize |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: MatWeb (US-basierte, ähnliche Materialdatenbank, größere Breite, weniger UX-Komfort), UL Prospector (Pflicht für Brandschutzdaten und Spritzgießparameter), Total Materia (Premium-Datenbank für Metalle mit normgerechter Tiefe, vor allem für Anwendungen in Maschinenbau und Schienenfahrzeug). Wer Matmatch für die Erstrecherche nutzt und für die Freigabe auf CAMPUS, MatWeb oder Granta wechselt, deckt 90 % der typischen Engineering-Workflows ab.
So steigst du ein
Schritt 1: Geh auf matmatch.com, keine Registrierung nötig. Suche entweder nach Materialname (z. B. “PA66 GF30”) oder über die Eigenschaftssuche: Zugfestigkeit, Dichte, Schmelzpunkt, Preis. Definiere Wertebereiche statt einzelner Zielwerte, die Trefferliste ist sonst zu eng.
Schritt 2: Vergleiche bis zu fünf Materialien in der Side-by-Side-Ansicht. Achte darauf, dass die angezeigten Werte aus Herstellerdatenblättern stammen und nach unterschiedlichen Prüfvorschriften erhoben sein können, Matmatch weist nicht immer explizit auf Messunterschiede hin. Für normgerechte Vergleiche zusätzlich CAMPUS oder Granta nutzen.
Schritt 3: Klicke auf “Hersteller kontaktieren” direkt aus der Datenbank, für Musterbestellungen oder technische Beratung. Das ist der eigentliche Hauptnutzen für Konstrukteure in frühen Entwicklungsphasen: ein paar Musterstücke in der Hand sind aussagekräftiger als zehn Datenblätter im Browser.
Ein konkretes Beispiel
Ein Produktentwickler in einem mittelständischen Spritzgießwerk in Baden-Württemberg sucht einen kostengünstigen Ersatz für ABS in einem nicht-sicherheitsrelevanten Gehäuseteil. In Matmatch filtert er nach Materialien mit ähnlicher Dichte (1,0–1,2 g/cm³), vergleichbarer Steifigkeit (E-Modul 1.500–2.500 MPa) und niedrigerem Rohstoffpreis als ABS. Drei PP-Compounds erscheinen als Kandidaten, er stellt direkt über Matmatch eine Musteranfrage bei zwei Lieferanten. Vier Tage später hat er Muster für die Verarbeitbarkeitstests, ohne einen einzigen Kaltakquise-Anruf. Für die finale Bauteilfreigabe zieht das Qualitätsteam dann auf CAMPUS Plastics zurück, um die normgerechten Werte für die Konstruktionsfreigabe zu dokumentieren. Zeitersparnis in der Konzeptphase: ca. 1,5 Wochen.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: EU (Matmatch GmbH, München). Damit DSGVO-konform aus Anbietersicht.
- Datennutzung: Suchanfragen und Lieferantenanfragen werden zur Vermittlung und für Statistiken genutzt. Hersteller sehen, welche Materialien aus welchen Branchen häufig gesucht werden, das ist Teil des Geschäftsmodells.
- Account-Funktionen: Ein optionales Konto ermöglicht das Speichern von Favoriten und Vergleichslisten. Wer ohne Account nutzt, hinterlässt nur anonyme Sucheinträge.
- Lieferantenanfragen: Wer eine Anfrage absendet, übermittelt Kontaktdaten direkt an den Hersteller. Damit wechselt der Datenfluss in den Verantwortungsbereich des kontaktierten Herstellers, wer das nicht will, sollte Hersteller separat über deren eigene Kanäle kontaktieren.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Nur für Hersteller (kostenpflichtige Listing-Kunden) relevant. Für die freie Nutzung durch Konstrukteure wird typischerweise kein AVV abgeschlossen, weil keine personenbezogenen Auftragsdaten verarbeitet werden.
- Empfehlung für Unternehmen: Für die normale Recherche durch Ingenieure ist Matmatch DSGVO-unkritisch. Wer interne Materialdaten oder vertrauliche Spezifikationen verwaltet, gehört nicht in eine öffentliche Datenbank, dafür sind interne Lösungen wie Granta MI vorgesehen.
Gut kombiniert mit
- CAMPUS Plastics, Matmatch für die schnelle Breitenrecherche, CAMPUS für die normgerecht vergleichbaren Werte zur Bauteilfreigabe. Klassische Tandem-Nutzung in Kunststoffkonstruktion: Matmatch zeigt Kandidaten, CAMPUS bestätigt die Vergleichbarkeit.
- Ansys Granta MI, wenn ein Unternehmen Materialdaten dauerhaft systematisch verwalten will, ist Granta die professionelle Lösung. Matmatch bleibt davor als Markt-Scout, was extern verfügbar ist, und Granta sammelt die intern freigegebenen, verifizierten Datensätze.
- Polymerize, wenn die Suche nach existierendem Material nicht ausreicht und Rezepturen mit KI optimiert werden sollen, schließt Polymerize die Lücke. Matmatch sagt “es existiert kein Material mit diesen Eigenschaften”, Polymerize hilft dabei, eines zu entwickeln.
Unser Testurteil
Matmatch verdient 3 von 5 Sternen. Das Tool macht das, was es macht, gut, kostenlose, branchenübergreifende Materialsuche mit niedriger Einstiegshürde und EU-Hosting. Für die Konzeptphase, für Erstrecherche und für Lieferantenkontakt im frühen Entwicklungsstadium gehört Matmatch in jeden Konstruktions-Werkzeugkasten. Die zwei Sterne Abzug kommen aus zwei systematischen Schwächen, die Matmatch nicht selbst überwinden kann: Die Daten sind nicht normgerecht vergleichbar (Hersteller-Datenblätter, unterschiedliche Prüfverfahren), und die Vollständigkeit ist durch das Listing-Geschäftsmodell verzerrt. Matmatch ist ein Screening-Werkzeug, kein Engineering-Werkzeug. Wer das akzeptiert und Matmatch entsprechend einsetzt, Erstüberblick statt Freigabegrundlage, bekommt einen exzellenten kostenlosen Begleiter. Wer Matmatch für die Freigabe nutzt, wird über kurz oder lang Reklamationen ernten.
Was wir bemerkt haben
- Mai 2026, Matmatch positioniert sich verstärkt mit KI-gestützten Material-Empfehlungen (“Sustainability Insights”, “Material Recommendation Engine”), der Schritt vom passiven Suchportal zur aktiven Empfehlungsplattform. Die Empfehlungen sind hilfreich, ersetzen aber keine fachliche Materialberatung.
- 2024, Matmatch hat das Geschäftsmodell weiter Richtung “Premium für Hersteller” geschärft. Für Endnutzer bleibt alles kostenlos, aber die Sichtbarkeit nicht-zahlender Hersteller in der Suche ist deutlich reduziert worden. Das macht die Plattform wirtschaftlich tragfähiger, schwächt aber die Aussage “vollständiger Marktüberblick”.
- Bekannte Lücken, UL-Yellow-Card-Daten und CAE-Solver-Schnittstellen fehlen weiterhin. Für Anwendungen mit Brandschutzanforderungen oder direkter FEM-Übernahme bleibt Matmatch ein Zwischenstopp, kein Endziel.
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