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Made2Flow

Made2Flow GmbH

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Made2Flow ist eine deutsche, KI-gestützte Impact-Plattform für Mode- und Textilmarken. Die Lösung sammelt, harmonisiert und validiert Lieferkettendaten über Tier-1 bis Tier-5 (Konfektionierung bis Rohstoff), berechnet daraus CO₂-Footprints pro Artikel und liefert verwertbare Reduktionspfade. Mehr als 14.000 Lieferanten und 67.000 Produktkombinationen sind im Datenbestand. 2020 gegründet, internationales Team mit Hauptsitz in Deutschland.

Kosten: Preise auf Anfrage; richtet sich an Modemarken mit komplexen Lieferketten. Kein öffentliches Pricing, Demo erforderlich. Typische Jahresverträge im fünf- bis sechsstelligen Euro-Bereich, abhängig von Lieferantenzahl und Produktportfolio.

Stärken

  • Branchenspezifisch für Textil/Fashion — versteht Tier-Strukturen von Spinnerei bis Konfektionierung
  • AI-getriebene Datenharmonisierung über mehr als 25 Datenquellen (PLM, ERP, Traceability)
  • 14.000+ Lieferanten und 7.300+ Industrieprozesse bereits im Netzwerk — reduziert Onboarding-Aufwand erheblich
  • Echte Lieferantendaten statt Branchenmittelwerte — reduziert Greenwashing-Risiko spürbar
  • EU-Datenhaltung auf AWS, ISO/IEC 27001-zertifiziert, DSGVO-konform
  • Bewährte Kundenliste in DACH und international: Otto Group, Hessnatur, Mango, Vivobarefoot, R.M. Williams
  • Just-Style-Excellence-Award 2025 für Supply-Chain-Dekarbonisierung

Einschränkungen

  • Kein öffentliches Pricing — Demo und Vertriebsgespräch sind Pflicht
  • Initiale Lieferanten-Datenerhebung dauert typisch 3–9 Monate je nach Kettentiefe
  • Setup-Aufwand verlangt cross-funktionale Projektteams (Einkauf, Nachhaltigkeit, IT)
  • ROI primär compliance- und reporting-getrieben — kein direkter Umsatzhebel
  • Für kleine Marken ohne LkSG-/CSRD-Pflicht oft überdimensioniert
  • Sehr fokussiert auf Mode/Textil — andere Branchen werden nicht primär adressiert

Passt gut zu

Modemarken Textilhersteller CSRD-pflichtige Unternehmen Nachhaltigkeitsteams Mittelständler mit globalen Lieferketten

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du bist eine Mode-/Textilmarke mit Produktion in Asien und musst Scope-3 sauber berichten
  • Du brauchst CO₂-Werte pro Artikel statt pauschaler Branchendurchschnitte
  • Du bereitest dich auf den Digital Product Passport (ESPR ab 2027) vor
  • Du willst CSRD-/ESRS-E1-Datenpunkte mit auditfähiger Datenkette

Wann nein

  • Du bist ein kleines Label ohne CSRD-Pflicht und ohne Druck zu Lieferketten-Transparenz
  • Du produzierst außerhalb von Textil/Mode — andere Branchen sind nicht primärer Fokus
  • Du brauchst CO₂-Buchhaltung für die gesamte Unternehmensbilanz, nicht produktbezogene LCA
  • Du erwartest in 4–6 Wochen einsatzfertige Daten — Lieferketten-Tiefenerhebung braucht Geduld

Kurzfazit

Made2Flow ist eine der ehrlichsten Antworten auf das wachsende Berg an Transparenzpflichten in der Modeindustrie: CSRD, LkSG, der ab 2027 verpflichtende Digital Product Passport. Wer Scope-3-Emissionen pro Artikel berichten muss, kommt nicht um echte Daten aus der Lieferkette herum — und genau hier setzt Made2Flow an. Die Plattform harmonisiert mit KI-Modellen die zerfaserten Datenflüsse aus PLM-, ERP- und Traceability-Systemen, integriert validierte Lieferantenangaben und liefert Reduktionspfade mit konkretem Payback. Branchenfokus Mode/Textil, deutsches Stammteam, EU-Hosting, ISO-27001-zertifiziert. Nicht günstig, nicht schnell — aber für CSRD-pflichtige Brands mit internationaler Lieferkette eine der seriösesten Lösungen am Markt.

Für wen ist Made2Flow?

Modemarken mit internationaler Lieferkette: Wer in Bangladesch, Vietnam, der Türkei oder China produziert und nicht nur Tier-1 (Konfektion) sondern auch Tier-2 (Färberei, Strickerei) und Tier-3+ (Garn, Faser) abbilden muss, bekommt mit Made2Flow eine speziell für diese Strukturen gebaute Plattform — keine adaptierte Allzweck-Sustainability-Suite.

CSRD-pflichtige Mittelständler und Konzerne: Ab Berichtsjahr 2025/26 weiten sich CSRD-Pflichten auf den breiten Mittelstand aus. Wer Scope-3-Daten auf Produkt- und Lieferantenebene braucht, statt nur grobe Schätzungen, kommt um eine spezialisierte Plattform nicht herum. Made2Flow liefert ESRS-E1-taugliche Datenpunkte mit nachvollziehbarer Datenkette.

Brands mit Anspruch auf Produkt-Kommunikation: Wer auf Produktseiten echte CO₂-Werte mit Quellennachweis ausweisen will (statt nur „nachhaltige Materialien”), braucht Lieferketten-Daten und eine reproduzierbare Methodik. Greenwashing-Vorwürfe sind 2024/25 verschärft sanktioniert worden — verifizierte Daten sind aktive Risikoreduktion.

Vorbereiter des Digital Product Passport: Die EU-Verordnung ESPR macht den Digital Product Passport ab 2027 für Textilien verbindlich. Wer früh strukturierte Lieferantendaten und Produktinformationen aufbaut, hat zur Einführung einen technischen Vorsprung — und keine Last-Minute-Notlösungen.

Nachhaltigkeitsteams in Mode/Textil-Konzernen: Otto Group, Mango, Hessnatur — Made2Flow bedient genau die Kundenklasse, die sich Eigenentwicklungen leisten könnte, aber pragmatisch auf einen spezialisierten Anbieter setzt. Das ist ein Hinweis auf Reife und Skalierbarkeit der Plattform.

Weniger geeignet für: Kleine Indie-Labels ohne CSRD-Pflicht (Aufwand und Kosten lohnen sich nicht), Unternehmen außerhalb des Textil-Sektors (andere Branchen werden nicht primär adressiert), Teams, die in 6 Wochen eine fertige Lösung erwarten (Lieferketten-Tiefenarbeit braucht Monate), und alle, die nur Unternehmens-CO₂-Bilanzen ohne Produktebene brauchen — dafür sind allgemeinere Carbon-Accounting-Tools effizienter.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Pilot / StarterAuf AnfrageEine Produktlinie, ausgewählte Tier-1-/2-Lieferanten, erste LCA-Berechnungen, geführtes Onboarding
StandardAuf AnfrageVollständiges Produktportfolio, Tier-1 bis Tier-3 abgedeckt, regelmäßige Datenupdates, ESRS-E1-Exporte
EnterpriseAuf AnfrageMehrere Marken/Tochtergesellschaften, Tier-5-Tiefe, individuelle Integrationen, dedizierter Customer Success

Einordnung: Made2Flow veröffentlicht keine Listenpreise — in dieser Branche ist das Standard, weil Verträge stark vom Datenumfang (Anzahl Lieferanten, SKUs, Tiers) abhängen. Realistisch liegen Jahresverträge im fünf- bis sechsstelligen Euro-Bereich. Das ist ein erheblicher Posten und nur wirtschaftlich, wenn ein klarer Compliance- oder Reporting-Mehrwert dahintersteht. Für Brands mit CSRD-Berichtspflicht und mehr als 50 direkten Lieferanten rechtfertigt sich der Aufwand häufig: Die Alternative — Eigenaufbau einer Datenstruktur, manuelle Lieferanten-Befragungen, eigene LCA-Berechnungen — kostet in interner Arbeitszeit ein Mehrfaches und liefert oft schlechtere Datenqualität.

Stärken im Detail

Echte Branchenexpertise statt Allzweck-ESG-Plattform. Made2Flow versteht die Eigenheiten der Textilkette — von der Faser über Spinnerei, Weberei und Veredelung bis zur Konfektion. Pro Stufe gibt es eigene Emissionsprofile, Wassernutzungen und Chemikalieneinsätze. Diese Tiefe lässt sich nicht in vier Wochen aus einem generischen Carbon-Accounting-Tool zaubern. Wer einmal versucht hat, einen Lederlieferanten als „Tier-3” in eine SAP-Tabelle einzutragen, weiß den Unterschied zu schätzen.

KI-Datenharmonisierung als echter Hebel. Daten kommen aus Dutzenden Quellen: PLM-Systeme von Brands, ERP-Daten von Lieferanten, Traceability-Plattformen, Zertifizierungs-Registries (GOTS, Bluesign, OEKO-TEX). Diese Formate sind nicht standardisiert. Made2Flow setzt Machine-Learning-Modelle ein, um Felder zu mappen, Einheiten zu normalisieren und Unstimmigkeiten zu markieren. Das ist die unspektakuläre, aber teuerste Schicht jeder Lieferketten-Analyse — und der Punkt, an dem sich eine spezialisierte Plattform gegenüber Excel-Lösungen sofort amortisiert.

14.000+ Lieferanten und 7.300+ Prozesse im Bestand. Wer einen neuen Spinnerei-Lieferanten in Bangladesch ergänzt, muss diesen oft nicht von null aufnehmen — der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits im Netzwerk und liefert Daten an mehrere Brands gleichzeitig. Das senkt den Onboarding-Aufwand massiv und ist ein klarer Netzwerk-Effekt, der jüngeren Wettbewerbern fehlt.

Validierte Daten reduzieren Greenwashing-Risiko. Made2Flow akzeptiert nicht jede Selbstauskunft als Wahrheit — Plausibilitätsprüfungen, Vergleich mit Benchmarks und systematisches Hinterfragen sind Teil des Prozesses. Für eine Brand, die mit konkreten Zahlen kommunizieren will, ist das doppelt wichtig: Die Aussage muss sowohl methodisch sauber als auch im Streitfall auditierbar sein.

McKinsey-Partnerschaft und Award-Validierung. Die Kooperation mit McKinsey bei der oft zitierten 9.000-Lieferanten-Studie zu Tier-2-Emissionen sowie der Just-Style-Excellence-Award 2025 sind externe Plausibilitätsmarker. In einer Branche, in der jeder zweite Anbieter mit Buzzwords arbeitet, hilft das bei Vertriebsgesprächen und internem Buy-in für Investitionen.

Echtes EU-Setup. Hauptsitz in Deutschland, Hosting auf AWS in der EU-Region, ISO/IEC 27001 zertifiziert, DSGVO-konform. Wer Lieferantendaten von europäischen Vertragspartnern verarbeitet und CSRD-prüffähig sein muss, hat hier deutlich weniger Hausaufgaben als bei US-Wettbewerbern.

Schwächen ehrlich betrachtet

Pricing-Opazität. Wer einfach mal vergleichen will, kann das nicht. Ohne Vertriebsgespräch keine Zahl. Das ist branchenüblich, kostet aber Zeit in der Vorauswahl und macht objektive Bewertungen schwer. Für Mittelständler ohne Procurement-Routine bedeutet das einen zusätzlichen Aufwand, bevor überhaupt eine Entscheidungsgrundlage da ist.

Onboarding ist ein Projekt, kein Klick. Auch wenn Made2Flow viele Lieferanten bereits kennt — das Mapping der eigenen Bestände, die initiale Datenanforderung und Validierung dauert typisch 3 bis 9 Monate. Wer einen schnellen Erfolg sucht, ist hier falsch. Erfahrungsgemäß ist der vierte bis sechste Monat der schwierigste, weil Lieferanten oft erst auf den dritten Nachfrage-Versuch reagieren.

ROI ist primär defensiv. Der wirtschaftliche Mehrwert ergibt sich aus vermiedenen Bußgeldern (LkSG-Verstöße), erfolgreichen CSRD-Berichten und mittelfristig aus Brand-Reputation — nicht aus direkt mehr Umsatz. Das macht das interne Business Case schwerer als bei umsatzgetriebenen Tools, weil der Effekt schwer messbar bleibt.

Stark auf Textil/Mode fokussiert. Wer in benachbarten Branchen (Schuhe, Lederwaren, Heimtextilien, Outdoor) tätig ist, profitiert noch von der Methodik — aber bei Kosmetik, Möbeln oder Elektronik gibt es Anbieter mit besserem Branchenfit. Made2Flow positioniert sich klar als Fashion-Spezialist, was Stärke und Begrenzung zugleich ist.

Hohe Anforderungen an interne Reife. Made2Flow ist kein „Plug-and-Play”-Tool. Es funktioniert nur, wenn Brand-seitig ein cross-funktionales Team aus Einkauf, Nachhaltigkeit und IT mitarbeitet. Brands ohne dedizierte Nachhaltigkeitsverantwortung scheitern oft am internen Prozess — nicht am Tool.

Datenqualität bleibt eine Co-Verantwortung. Made2Flow harmonisiert und validiert, aber die Eingangsdaten kommen aus Lieferantenbefragungen. Lieferanten in China, Bangladesch oder Vietnam haben unterschiedlich gute Datenpflege — und die Plattform kann nur das auswerten, was geliefert wird. Bei kritischen Tier-3/4-Stufen bleibt ein Modell-Anteil; das ist transparent kommuniziert, schmälert aber den „echte Daten”-Anspruch in der untersten Tiefe.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine allgemeine Carbon-Accounting-Plattform für die gesamte Unternehmensbilanz brauchstDATEV (Buchhaltungs-Anker) plus spezialisierte Tools

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Plan A (deutsche Carbon-Accounting-Plattform mit Fokus auf Unternehmensbilanz statt Produkt-LCA), Integrity Next (LkSG-Compliance und Supplier-Assessments mit deutschem Stammteam), The Climate Choice (verbraucherorientierte Klima-Plattform), Carbonfact (französische LCA-Plattform für Schuhe und Textilien mit ähnlichem Fokus), Higg Co/Worldly (Sustainable Apparel Coalition-Tooling, etabliert, aber als Vertikallösung schwerer zugänglich), Sphera (Enterprise-LCA-Klassiker für viele Branchen, schwergewichtig), Open Supply Hub (offene Lieferanten-Datenbank, kostenfrei, aber ohne Analyse) und Sourcemap (US-Anbieter mit guter Visualisierung). Made2Flow gehört in die Vorauswahl für jede CSRD-pflichtige Modemarke mit nennenswerter Lieferketten-Komplexität — wer es nicht direkt nimmt, sollte mindestens das Demo gesehen haben, um den Marktstandard zu kennen.

So steigst du ein

Schritt 1: Demo auf made2flow.com anfragen und gut vorbereiten. Hilfreiche Eckdaten: Anzahl direkter Lieferanten, Produktionsländer, Compliance-Treiber (LkSG, CSRD, DPP, eigener Branding-Anspruch), Ist-Zustand der Datenbasis. Je präziser dein Briefing, desto realistischer das Angebot. Pauschale Demos liefern pauschale Antworten.

Schritt 2: Pilot mit einer Produktlinie starten — z. B. „Damen-Outerwear Herbst/Winter”. Made2Flow bindet die zugehörigen Tier-1-Lieferanten an, eskaliert die Datenanforderung an Tier-2/3 und liefert nach 2–3 Monaten erste LCA-Werte. Wichtig: parallel intern den Prozess aufsetzen — Einkauf muss Daten beim Vertragsabschluss einfordern, nicht im Nachgang.

Schritt 3: Datenbasis ausweiten und für Reporting nutzen — CSRD-Scope-3-Daten, Produktseiten-Kommunikation, Vorbereitung Digital Product Passport. Plane realistisch 12 Monate, bis ein nennenswerter Anteil deines SKU-Bestands mit verifizierten Daten unterlegt ist. Bis dahin arbeitet Made2Flow mit validierten Modell-Werten, transparent gekennzeichnet.

Schritt 4: Reduktionspfade umsetzen. Made2Flow liefert nicht nur Messung, sondern auch konkrete Vorschläge mit Payback-Berechnung (durchschnittlich unter 20 Monaten). Hier entscheidet sich, ob das Tool zur Reporting-Pflichtaufgabe verkommt oder echten Nutzen liefert: Wer die Empfehlungen ins Einkaufs- und Produkt-Design einspeist, holt den Investitionsaufwand zurück.

Ein konkretes Beispiel

Eine deutsche Outdoor-Modemarke mit 800 Mitarbeitenden und etwa 35 direkten Lieferanten in Vietnam, Bangladesch und Portugal nutzt Made2Flow für die CSRD-Vorbereitung ab Berichtsjahr 2026. Bisheriger Zustand: Generische Branchenmittelwerte auf der Website, Scope-3-Berichterstattung auf Basis von Spend-Daten, keine Möglichkeit, einzelne Artikel oder Lieferanten differenziert auszuweisen. Nach sechs Monaten Made2Flow-Einsatz sind 60 % der SKUs mit verifizierten Hersteller-Daten unterlegt, der Rest mit validierten Modellwerten. Auf drei Vorzeige-Produktseiten weist die Marke jetzt erstmals einen Herstellungs-CO₂-Wert mit Quellnachweis aus — verifiziert und auditierbar. Im CSRD-Bericht für 2026 ist der ESRS-E1-Datenpunkt nicht mehr ein Modell-Schätzwert, sondern eine validierte Größe mit dokumentierter Methodik. Investition: Mid-fünfstelliger Euro-Betrag pro Jahr plus 1,2 FTE-Pjektaufwand intern. Wert: auditfähige Daten für CSRD, vorbereitete Datenstruktur für DPP ab 2027, drei differenzierende Produktkommunikationen und ein realistischer Reduktionsplan mit unter 24 Monaten Payback.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: EU (AWS-Region in Europa). Anbieter ist die Made2Flow GmbH, Deutschland.
  • Datennutzung: Kunden- und Lieferantendaten werden nicht für generische KI-Trainingszwecke verwendet. Die KI-Modelle für Datenharmonisierung arbeiten auf den jeweiligen Kundendaten im Mandantenkontext.
  • Zertifizierung: ISO/IEC 27001 — Audit-fähig dokumentierte Informationssicherheits-Managementprozesse.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Standardmäßig verfügbar, deutschsprachig.
  • Lieferantendaten: Hier liegt die heikelste Schicht — Daten aus Drittländern (China, Bangladesch, Vietnam etc.) werden über Made2Flow in die EU transportiert. Standardvertragsklauseln und dokumentierte Übermittlungsgrundlagen sind Teil der Vertragsbasis.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für CSRD-prüffähige Datenverarbeitung mit Lieferanten in Drittländern ist Made2Flow eine der überschaubareren Optionen. Frühzeitige Einbindung des internen Datenschutzbeauftragten und der Compliance-Abteilung ist sinnvoll — die Lieferanten-Datenflüsse sind ein eigener Beratungsgegenstand.

Gut kombiniert mit

  • remberg — für Produktionsbetriebe, die nicht nur ihre Lieferkette analysieren, sondern auch eigene Wartung und Instandhaltung digitalisieren. Made2Flow liefert die LCA-Tiefe, remberg den operativen Wartungskontext.
  • Microsoft 365 Copilot — die strukturierten Exporte aus Made2Flow werden in Berichte, Präsentationen und Reporting-Texte umgesetzt; Copilot beschleunigt die Aufbereitung für Vorstand, Aufsichtsrat und Stakeholder.
  • DATEV — der Buchhaltungs-Anker bleibt im Mittelstand DATEV; Made2Flow liefert die Lieferketten-Tiefe für Reporting, DATEV die Finanz-/Spend-Basis für die Unternehmens-CO₂-Bilanz.

Unser Testurteil

Made2Flow verdient 4 von 5 Sternen. Die Plattform ist eine der seriösesten Antworten auf die wachsende Berichts- und Transparenzlast in der Modeindustrie — branchenspezifisch, KI-gestützt im richtigen Sinn (Datenharmonisierung statt Buzzword), mit echtem deutschen Standbein und EU-Setup. Der fünfte Stern bleibt liegen, weil das Pricing intransparent ist, weil Onboarding ein mehrmonatiges Projekt bleibt und weil der ROI primär defensiv (Compliance, Reputation) statt offensiv (Umsatz) ist. Für CSRD-pflichtige Modemarken mit nennenswerter Lieferketten-Komplexität ist Made2Flow eine der ersten Adressen, die in die Vorauswahl gehört. Für kleine Indie-Labels oder branchenfremde Unternehmen sind andere Tools besser geeignet.

Was wir bemerkt haben

  • 2020 — Made2Flow gegründet, von Anfang an mit Fokus auf KI-getriebene Lieferketten-Datenharmonisierung im Textil/Mode-Bereich. Das ist eine relativ junge Firma — der Reifegrad ist trotzdem hoch, was an der Konzentration auf eine Branche liegt.
  • 2024 — McKinsey-Kooperation und gemeinsame Analyse zu Tier-2-Emissionen auf Basis von 9.000 Lieferanten. Diese Veröffentlichung hat Made2Flow im Markt sichtbar positioniert und ist bis heute eine der meistzitierten Referenzen für Tier-2-Decarbonization-Strategien.
  • 2025 — Just-Style-Excellence-Award für Supply-Chain-Decarbonization. Eine spezialisierte Branchen-Auszeichnung, die in Vertriebsgesprächen Gewicht hat.
  • Mai 2026 — Lieferantenbestand auf 14.000+ in 50+ Ländern ausgebaut. Der Netzwerk-Effekt ist mittlerweile so groß, dass viele neue Brand-Kunden große Teile ihrer Lieferantenbasis bereits im Bestand wiederfinden — ein klarer struktureller Vorteil gegenüber jüngeren Wettbewerbern.
  • 2026/27 — Der EU-Digital-Product-Passport (ESPR) wird stufenweise verpflichtend. Made2Flow ist eines der wenigen Tools, das auf diese Anforderung produktseitig schon heute strukturierte Daten vorhält — ein klarer „Early-Mover”-Vorteil für Brand-Kunden.

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