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finAPI

finAPI GmbH (Teil der Fabrick Group)

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Deutschlands führender BaFin-lizenzierter Kontoinformationsdienst (AISP nach PSD2/ZAG). Mit KreditCheck, LoanValidator und Data Intelligence können Banken und Finanzinstitute KMU-Kontodaten per PSD2-Schnittstelle live abrufen, automatisch kategorisieren und für Kreditentscheidungen nutzen — ohne eigene IT-Integration. Seit 2008 im Markt, seit 2025 Teil der italienischen Fabrick Group.

Kosten: Kein öffentlicher Listenpreis. Transaktionsbasiertes SaaS-Modell: Preise nach Volumen und Funktionsumfang auf Anfrage. 30-tägiger kostenloser Testzugang für API-Entwickler. KreditCheck als Zero-Integration-URL-Lösung für Banken.

Stärken

  • BaFin-lizenziert als AISP (Account Information Service Provider) und ZAD — regulatorisch einwandfrei
  • KreditCheck: Zero-Integration via URL — Bank bettet Link in Antragsstrecke ein, kein Backend-Aufwand
  • Deckt ~95 Prozent der deutschen Finanzinstitute per XS2A-Schnittstelle ab
  • Automatische Transaktionskategorisierung: Einnahmen, Ausgaben, Daueraufträge, Lastschriften in Echtzeit
  • Server in Deutschland — DSGVO-konformes Datenhosting ohne Drittlandübertragung
  • Seit 2008 im Markt: über 20 Millionen tägliche API-Calls, monatlich 7 Mrd. Euro Zahlungsvolumen

Einschränkungen

  • Kein transparenter öffentlicher Preis — Vertriebsgespräch vor jeder Entscheidung notwendig
  • Deckt nur Kontotransaktionsdaten ab — kein Jahresabschluss-Parsing, keine Branchenvergleiche
  • PSD2-Consent-Pflicht: Antragsteller muss aktiv zustimmen — Conversion schwankt je nach Antragsstrecke
  • 2025 von Fabrick (Italien) übernommen — Langzeit-Roadmap unter neuem Eigentümer unklar
  • Kein Self-Service-Einstieg für Banken — Implementierung erfordert Vertragsabschluss und Onboarding

Passt gut zu

Regionalbanken, Sparkassen und Volksbanken, die PSD2-Kontodaten in Kreditantragsstrecken integrieren wollen KMU-Kreditentscheidungen bis ca. 500.000 Euro, die auf Cashflow statt historischer Bilanz basieren sollen Institute ohne eigene IT-Kapazität für API-Integration — Zero-Integration via URL als Einstieg Fintechs und Leasinggesellschaften, die Bonitätsprüfungen automatisieren wollen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du bist eine Bank oder Finanzinstitution und willst PSD2-Kontodaten in deine Kreditstrecke integrieren
  • Du willst die Zeit bis zur Kreditentscheidung für KMU-Darlehen deutlich reduzieren
  • Du brauchst einen BaFin-lizenzierten Dienstleister, damit du keine eigene AISP-Lizenz beantragen musst
  • Datensouveränität ist wichtig und du bestehst auf deutschem Datenhosting

Wann nein

  • Du bist kein reguliertes Finanzinstitut — finAPI richtet sich an Banken, nicht an KMU-Kreditnehmer direkt
  • Du brauchst Jahresabschluss-Analyse, Branchenvergleiche oder nicht-transaktionale Finanzdaten
  • Du willst ein sofort nutzbares Self-Service-Produkt ohne Vertragsabschluss
  • Du musst Kreditentscheidungen für sehr große Unternehmenskredite treffen, bei denen Bilanzdaten dominieren

Kurzfazit

finAPI ist seit 2008 Deutschlands zentraler Infrastruktur-Layer für PSD2-Kontodaten — und mit BaFin-Lizenz als AISP einer der wenigen Anbieter, den Banken bedenkenlos in Kreditstrecken integrieren können, ohne selbst eine Lizenz zu beantragen. Das Kernprodukt KreditCheck macht genau das möglich: Eine URL, die in den Kreditantragsprozess eingebettet wird, ermöglicht dem KMU-Inhaber die Freigabe seiner Kontodaten per PSD2-Consent — ohne Papierstapel, ohne manuelle Kontoauszugsverarbeitung. Die Transaktiondaten werden automatisch kategorisiert und als strukturierter Cashflow-Bericht für die Kreditentscheidung aufbereitet. Das ist sinnvoll für KMU-Kredite bis ca. 500.000 Euro, bei denen aktuelle Cashflow-Daten aussagekräftiger sind als ein Jahresabschluss von vor 18 Monaten. Einschränkungen: Kein öffentlicher Preis, kein Zugang zu Bilanzdaten und eine offene Frage über die Langzeit-Strategie nach der Übernahme durch die Fabrick Group.

Für wen ist finAPI?

Regionalbanken, Sparkassen und Volksbanken: Das Paradebeispiel ist das, was die VR Bank HessenLand bereits seit 2023 produktiv macht: Kreditantragsteller teilen ihre Kontodaten digital statt papierhafter Kontoauszüge einzureichen. Das spart Bearbeitungszeit auf beiden Seiten und ermöglicht schnellere Kreditentscheidungen. Gerade Regionalinstitute mit Fokus auf KMU-Kunden profitieren, weil für diese Zielgruppe Cashflow-Daten besonders aussagekräftig sind.

Leasinggesellschaften und Konsumentenkreditanbieter: Neben klassischen Bankdarlehen sind PSD2-Kontodaten auch für Leasingprüfungen und Konsumentenkredite relevant — überall, wo die aktuelle Liquiditätssituation mehr aussagt als historische Bonitätsdaten.

Fintechs mit eigener Kreditstrecke: Wer eine digitale Kreditstrecke baut und keine eigene AISP-Lizenz bei der BaFin beantragen will, kann finAPI als lizenzierten Dienstleister einbinden. Die API-Integration ermöglicht den vollautomatischen Datenabruf ohne manuelle Schritte.

Technologiepartner und IT-Dienstleister für Banken: Wer Kreditstrecken für Bankklients baut, nutzt finAPI als Backend für die PSD2-Kontoanbindung. Die vorhandene Schnittstelle zu ~95 % der deutschen Finanzinstitute erspart den Aufbau eigener XS2A-Verbindungen.

Weniger geeignet für: KMU-Inhaber selbst — finAPI ist B2B-Infrastruktur für Finanzinstitute, keine direkte Anwendung für Kreditnehmer. Auch für Kredite, bei denen Bilanzdaten, Jahresabschlüsse oder Branchenvergleiche die Entscheidung dominieren, liefert finAPI nur einen Teil des Bildes.

Preise im Detail

ProduktModellWas du bekommst
KreditCheckTransaktionsbasiert, auf AnfrageURL-/iFrame-Integration, PSD2-Consent, automatische Kontodatenaggregation, kategorisierter Cashflow-Bericht
LoanValidatorTransaktionsbasiert, auf AnfrageErweiterte Risikoanalyse auf Basis der Kontodaten, strukturierter Kreditbericht
Open Banking APIVolumenbasiert, auf AnfrageVollzugriff auf Kontodaten, Depots, Transaktionshistorie für eigene Weiterverarbeitung
Payment ServicesTransaktionsbasiertSEPA-Überweisungen, Lastschriften, Instant Payments
API-TestzugangKostenlos (30 Tage)Vollzugriff auf API für Entwickler ohne Produktivbetrieb

Einordnung: finAPI hat keinen öffentlichen Listenpreis — das ist bei B2B-Infrastruktur für Finanzinstitute üblich und ergibt Sinn, weil Preise nach Transaktionsvolumen, Funktionsumfang und Vertragsstruktur stark variieren. Für erste Einschätzungen gilt: Der 30-tägige kostenlose Testzugang eignet sich für technische Evaluierung. Für kommerzielle Konditionen führt kein Weg am Vertriebsgespräch vorbei. Entwickler können die API vollständig testen, bevor Budgetgespräche beginnen.

Stärken im Detail

BaFin-Lizenz als regulatorischer Schutzschild. finAPI ist selbst als AISP (Account Information Service Provider) nach ZAG bei der BaFin registriert und als Zahlungsauslösedienst (ZAD) lizenziert. Das bedeutet: Banken und Fintechs, die finAPI nutzen, müssen keine eigene Lizenz beantragen — sie nutzen die von finAPI. In einem regulierten Umfeld, in dem jede Abweichung vom Lizenzpfad Bußgelder und Betriebssperren bedeuten kann, ist das ein praktisch unschätzbarer Vorteil.

KreditCheck als Zero-Integration-Einstieg. Der wichtigste Weg zum Markt ist die URL-basierte Integration: Die Bank bettet einen finAPI-Link in ihren Kreditantragsprozess ein. Der KMU-Inhaber klickt, authentifiziert sich über sein Online-Banking und erteilt den PSD2-Consent. kein Backend-Aufwand auf Bankseite, kein eigenes API-Handling, kein IT-Projekt. Das senkt die Einstiegshürde für Regionalbanken, die keine große IT-Abteilung haben, auf ein Minimum.

Abdeckung von ~95 % aller deutschen Finanzinstitute. Die XS2A-Schnittstellen zu deutschen Banken, Sparkassen und Volksbanken wurden über 15 Jahre aufgebaut. Für einen Kreditnehmer bedeutet das: egal, bei welcher Bank er Kunde ist — finAPI kann die Daten abrufen. Für die Bank ist das die Sicherheit, dass kein Kundenantrag an fehlenden Kontoschnittstellen scheitert.

Automatische Transaktionskategorisierung durch ML. Die Rohtransaktionen werden durch Machine-Learning-Modelle in sinnvolle Kategorien eingeteilt: Personalkosten, Wareneinkauf, Steuervorauszahlungen, Miete, Daueraufträge, Überziehungen. Das erlaubt eine strukturierte Cashflow-Analyse ohne manuelle Nachbearbeitung — und liefert in Echtzeit ein aktuelleres Bild als jeder Jahresabschluss.

Deutsches Datenhosting und langjährige Compliance-Expertise. Server in Deutschland, TÜViT-Datenschutzzertifizierung, DSGVO-konformes Processing. Für den Finanzsektor, in dem Datenschutz keine Ermessensfrage ist, ist das ein wesentlicher Qualifikationsnachweis.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein Jahresabschluss-Parsing, keine Bilanzdaten. finAPI liefert Cashflow-Daten aus Kontotransaktionen — was für laufende Liquidität und regelmäßige Einnahmen/Ausgaben ideal ist, aber keine Bilanzanalyse ersetzt. Für Kredite ab einer bestimmten Größe (typisch ab 500.000 Euro) bleibt der Jahresabschluss unverzichtbar. finAPI ergänzt klassische Bonitätsprüfung; es ersetzt sie nicht.

PSD2-Consent-Abhängigkeit als Conversion-Variable. Der Antragsteller muss aktiv zustimmen, seine Kontodaten zu teilen — das ist regulatorisch korrekt, aber beeinflusst die Conversion in der Antragsstrecke. Wer skeptisch gegenüber Datenweitergabe ist oder kein Online-Banking hat, fällt aus dem Prozess. Die Consent-Rate variiert stark je nach Kundensegment und Kommunikation.

Übernahme durch Fabrick Group erzeugt Unsicherheit. 2025 hat Fabrick (Tochtergesellschaft der italienischen Sella Group) finAPI übernommen. Was das für Produktstrategie, Pricing und die Unabhängigkeit von finAPI als deutschem AISP bedeutet, ist noch nicht vollständig absehbar. Bestehende Kundenverträge dürften stabil bleiben, aber die mittelfristige Roadmap sollte bei Vertragsabschluss explizit thematisiert werden.

Kein öffentlicher Preis, kein Self-Service. Für technische Evaluierung gibt es einen 30-tägigen API-Testzugang — aber für kommerzielle Nutzung ist ein Vertriebsgespräch unumgänglich. Das verlängert den Sales-Zyklus und erschwert Budget-Planung ohne konkrete Angebotsanfrage.

Nur Kontodaten, kein ganzheitliches Kredit-Dossier. finAPI liefert den Cashflow-Teil — Schufa-Score, Jahresabschluss, Branchenvergleiche und qualitative Risikoeinschätzungen müssen weiterhin separat beschafft werden. Eine vollständige Kreditentscheidung erfordert also immer noch mehrere Datenquellen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Cashflow-Forecasting für KMU ohne Banklizenz-Kontext brauchstAgicap
Rechnungsmanagement und DATEV-Integration suchst (kein Open Banking)Candis
Steuerberater-Workflow und DATEV-native Buchhaltung suchstDATEV

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Tink (Visa-Tochter, EU-weites Open Banking), Nordigen (jetzt GoCardless, kostenlose EU-PSD2-API), FinTecSystems (SCHUFA-eigenes Open-Banking-Produkt, direkter Wettbewerber von finAPI) und Salt Edge. Für Banken, die explizit eine Alternative zur BaFin-unabhängigen Lösung suchen, ist FinTecSystems die direkteste Vergleichsalternative. Für internationale Reichweite über Deutschland hinaus ist Tink die stärkere Wahl.

So steigst du ein

Schritt 1: Kontaktiere finAPI über finapi.io und beschreibe euren Use Case — KMU-Kreditprüfung, Volumen, Zielkreditgröße. Da es kein Self-Service-Onboarding gibt, plant 2–3 Wochen für Erstgespräch und Vertragsabschluss ein. finAPI ist selbst BaFin-lizenziert — ihr braucht als Kreditinstitut keine eigene AISP-Lizenz dafür. Für erste technische Tests: den 30-tägigen API-Testzugang direkt über die Website aktivieren.

Schritt 2: Integriert den KreditCheck über eine URL oder einen iFrame in euren Kreditantragsprozess. Der KMU-Inhaber klickt den Link, authentifiziert sich per Online-Banking-Zugangsdaten und erteilt den PSD2-Consent. finAPI ruft dann automatisch die Kontotransaktionen der letzten 90–365 Tage ab.

Schritt 3: Das System liefert euch kategorisierte Cashflow-Daten: regelmäßige Einnahmen, Ausgaben nach Kategorie, Debitorenlaufzeiten, Kontoüberziehungen, saisonale Muster. Diese Daten fließen als zusätzliche Datenpunkte in eure Kreditentscheidung — neben Schufa-Score und Jahresabschluss, nicht als Ersatz.

Ein konkretes Beispiel

VR Bank HessenLand eG integrierte finAPIs KreditCheck ab Juni 2023 in ihre Kreditantragsstrecke. Kreditantragsteller können digital ihre Kontodaten teilen statt papierbasierende Kontoauszüge einzureichen. Marc Schilhabl, VR Bank HessenLand: “Wir müssen uns nicht mehr durch Kontoauszüge arbeiten — wir können innerhalb sehr kurzer Zeit entscheiden, ob wir einen Kredit gewähren können.” Das manuelle Prüfen entfällt, Entscheidungen werden schneller, der Prozess bleibt vollständig in der eigenen Antragsstrecke. Die Integration war für die Bank ohne eigenen Backend-Aufwand möglich — die URL-basierte Lösung wurde innerhalb weniger Wochen produktiv gesetzt.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland. Alle Server sind in Deutschland — keine Drittlandübertragung.
  • BaFin-Regulierung: Als AISP und ZAD ist finAPI direkt von der BaFin reguliert und muss hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards erfüllen — das ist ein regulatorisch erzwungener Qualitätslevel.
  • TÜViT-Zertifizierung: “Trusted Site Privacy” — externe Datenschutz-Zertifizierung, nicht nur Selbstauskunft.
  • PSD2-Consent: Kontodaten werden nur nach expliziter Zustimmung des Kontoinhabers abgerufen — der Datenabruf ist regulatorisch einwandfrei.
  • AVV: Als Auftragsverarbeiter für Bankkundendaten ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag Standard — vor Vertragsabschluss anfordern.
  • Datenspeicherung: Transaktionsdaten werden für die Kreditprüfung verarbeitet; Speicherfristen sollten im Vertrag explizit geregelt werden.
  • Empfehlung: Da Banken als regulierte Unternehmen selbst hohen Datenschutzanforderungen unterliegen, ist die Kombination aus deutschem Hosting, BaFin-Lizenz und TÜViT-Zertifizierung eine solide Grundlage — ergänzt durch individuelle DSGVO-Prüfung des Vertragstexts.

Gut kombiniert mit

  • Agicap — Agicap nutzt PSD2-Bankanbindung für Cashflow-Planung auf Unternehmensseite; finAPI liefert die gleiche Datenbasis auf der Kreditgeberseite. Beide Tools arbeiten mit Kontodaten, aber aus unterschiedlicher Perspektive: Agicap für KMU-Liquidität, finAPI für Banken-Kreditentscheidung.
  • DATEV — Steuerberater, die KMU-Mandanten bei Kreditanträgen begleiten, können finAPI-Cashflow-Daten als ergänzende Datenpunkte neben DATEV-Buchhaltungsdaten einsetzen. Kein direkter technischer Connector, aber sinnvolle Datenkombination in der Kreditdiskussion.
  • Schufa-API — finAPI-Daten sind cashflow-basiert, Schufa-Scores historisch und verhaltensbezogen. Die Kombination beider Datenquellen ergibt das vollständigste Bild für KMU-Kreditentscheidungen. finAPI ist kein Schufa-Ersatz.

Unser Testurteil

finAPI verdient 4 von 5 Sternen. Als BaFin-lizenzierter AISP mit 15 Jahren Marktpräsenz, deutschem Datenhosting und einer Abdeckung von ~95 % der deutschen Finanzinstitute ist finAPI technisch und regulatorisch die stärkste Wahl für Banken, die PSD2-Kontodaten in Kreditstrecken integrieren wollen. Der KreditCheck via URL ist ein pragmatisch durchdachtes Produkt, das Regionalbanken ohne große IT-Abteilung einen schnellen Einstieg ermöglicht. Den fünften Stern kostet die fehlende Preistransparenz, die Einschränkung auf Kontotransaktionsdaten (ohne Bilanzdaten), die ungeklärte Langzeit-Strategie nach der Fabrick-Übernahme und die Tatsache, dass ein PSD2-Consent nie eine 100 %-Conversion garantiert. Für den definierten Use Case — cashflowbasierte KMU-Kreditprüfung in deutschen Regionalbanken — ist finAPI aber schwer zu ersetzen.

Was wir bemerkt haben

  • 2025 — finAPI wurde von der Fabrick Group (Italien, Tochter der Sella Group) übernommen. Fabrick ist eine europäische Open-Finance-Plattform mit Ambitionen im europäischen Markt. Was das konkret für die Produktstrategie und Unabhängigkeit von finAPI bedeutet, ist noch nicht vollständig absehbar — bestehende Kunden sollten das bei Vertragsverlängerungen thematisieren.
  • 2023 — Die BaFin hat die regulatorischen Anforderungen an PSD2-Dienstleister durch die EBA-Richtlinien weiter verschärft. finAPI hält als BaFin-lizenzierter Betreiber alle Anforderungen — ein Wettbewerbsvorteil gegenüber nicht-lizenzierten Alternativen, die als “Schatten-AISP” operieren und Banken regulatorischen Risiken aussetzen.
  • Seit 2008 im Markt — finAPI ist eines der ältesten Open-Banking-Unternehmen in Deutschland, was eine einzigartige Tiefe an XS2A-Schnittstellen zu deutschen Instituten erklärt. Neuere Anbieter (Nordigen, Salt Edge) haben breitere EU-Abdeckung, aber weniger Tiefe im deutschen Markt.
  • FSMA-204-Analogie: Die EU-weite Finanzmarktregulierung treibt Bankdigitalisierung — finAPIprotokolliert Kontodaten PSD2-konform und ist damit für den Regulierungstrend gut positioniert. Je mehr Banken verpflichtet werden, digitale Kreditstrecken anzubieten, desto relevanter wird ein fertiger AISP-Layer wie finAPI.

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