etaONE by etalytics
etalytics GmbH
etaONE ist eine KI-Plattform für industrielles Energiemanagement, entwickelt als Spin-off der TU Darmstadt. Das System optimiert HVAC, Kältemaschinen, Druckluft und Dampfsysteme autonom in Echtzeit, ohne Eingriffe in bestehende Infrastruktur. Kunden wie Merck, NTT, Audi und Stellantis berichten von 15–60 % Energieeinsparungen bei Kühl-, Lüftungs- und Heizsystemen.
Kosten: Preise auf Anfrage; SaaS-Modell, typisch projektbasiertes Onboarding + monatliche Lizenz. Keine öffentlichen Tarife, kostenloses Feasibility-Assessment als Einstieg.
Kategorien
Stärken
- Merck-Referenz: 21 % weniger Stromverbrauch für Kühlung am Darmstädter Standort binnen 3 Monaten autonomem Betrieb
- Stellantis-Referenz: 60 % weniger Lüftungsenergie in einem Lackierwerk durch KI-Steuerung
- TU-Darmstadt-Spin-off mit wissenschaftlicher Fundierung und starker Industrie-Anbindung
- Keine Hardware-Änderungen an bestehender Infrastruktur nötig, reine Softwarelösung
- EU-Hosting, DSGVO-konform, deutschsprachiger Support
- Kostenlose Feasibility-Studie für potenzielle Kunden vor Vertragsabschluss
Einschränkungen
- Preistransparenz fehlt, kein Listenpreis, nur nach Erstgespräch und Feasibility-Assessment
- Primär auf Kühl-, HVAC-, Lüftungs- und Dampfsysteme spezialisiert, kein Ersatz für vollständiges Prozessleitsystem
- Mindestgröße für wirtschaftlichen Einsatz: erfordert nennenswerte Kälteleistung oder Dampfkapazität
- Junges Unternehmen (gegr. 2020), Langzeit-Referenzen noch begrenzt gegenüber etablierten Anbietern
Passt gut zu
Kurzfazit
etaONE ist eine der ernsthaftesten europäischen KI-Plattformen für industrielle Energieoptimierung, wissenschaftlich fundiert (TU Darmstadt), industriell bewährt (Merck, Audi, NTT, Stellantis, Equinix) und ohne Hardware-Umbau einsetzbar. Die dokumentierten Einsparungen sind keine Marketingversprechen, sondern in der Branche zitierfähige Referenzen: 21 % Kühlenergie bei Merck, 60 % Lüftungsenergie bei einem Stellantis-Lackierwerk, 19 % bei NTT-Rechenzentren. Der Preis ist intransparent und das System lohnt sich erst ab einer relevanten Energiebasis, für mittlere bis große Industrie- und Rechenzentrumsbetreiber mit EU-Compliance-Anforderungen ist es aber eine der wenigen Optionen, die wirklich vorzeigbare Ergebnisse liefert.
Für wen ist etaONE?
Pharma- und Chemieunternehmen: Wer in der Produktion auf große Kälteanlagen, Klimakammern oder Dampfsysteme angewiesen ist, hat hier den größten Hebel. Die Merck-Referenz aus Darmstadt zeigt, was möglich ist, und etalytics versteht die regulatorische Realität von GxP-Umgebungen.
Rechenzentren: Kühlung ist nach IT-Last der zweitgrößte Stromverbraucher in einem Rechenzentrum. etaONE optimiert Kaltwasserkreisläufe, Lüftung und Free-Cooling-Phasen autonom. NTT und Equinix nutzen das System produktiv.
Automotive-Fertigung: Lackierereien, Trockner und Lüftungsanlagen sind extrem energieintensiv. Audi und Stellantis setzen etaONE in der Produktion ein, die Stellantis-Lackierwerks-Referenz mit 60 % Energieeinsparung in der Lüftung ist branchenweit eine der bemerkenswertesten Zahlen.
Energiemanager mit ISO-50001-Pflicht: Das System dokumentiert Verbräuche, Einsparungen und Maßnahmen kontinuierlich, was nicht nur die EnMS-Audits erleichtert, sondern auch die Berichtspflichten nach EnEfG (Energieeffizienzgesetz) bedient.
Industrielle Mittelständler mit EU-Hosting-Anforderung: Für alle, die KI-Optimierung wollen, aber weder US-Hosting noch komplexe On-Premise-Eigenentwicklung akzeptieren können, ist etalytics als deutscher Anbieter mit EU-Hosting eine seltene Kombination.
Weniger geeignet für: Kleine Betriebe ohne nennenswerte Kälte-/Dampflast (die Lizenzkosten amortisieren sich nicht), Unternehmen, die ein komplettes Prozessleitsystem suchen (etaONE ist ein Optimierungslayer, kein SCADA-Ersatz), und Anwender, die unbedingt einen veröffentlichten Listenpreis brauchen.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Feasibility-Assessment | kostenlos | Vorab-Bewertung des Einsparpotenzials basierend auf Anlage-Eckdaten (Kälteleistung, Dampfverbrauch, Betriebsstunden) |
| etaONE Cloud | auf Anfrage | SaaS-Lizenz mit zweiwöchentlichen Updates, Dashboards, Reporting, etaEDGE-Gateway |
| etaONE Hybrid | auf Anfrage | Edge-Computing vor Ort + Cloud-Plattform für Analytics, Standardmodell für Industriekunden |
| etaONE On-Premise | auf Anfrage | Vollständige Installation in der eigenen IT, halbjährliche Release-Zyklen, für regulierte Umgebungen |
| etaEMPOWER | Projektbasis | Beratung und Custom-Engineering rund um etaONE, typisch in den ersten 6–12 Monaten als Begleitung |
Einordnung: Die fehlende Preistransparenz ist das größte Hindernis für eine schnelle Entscheidung, etalytics begründet das mit der Heterogenität der Anlagen, was technisch nachvollziehbar, aber für Erstkunden frustrierend ist. Faustregel aus dem Markt: Onboarding und Jahreslizenz für eine mittlere Industrieanlage liegen typischerweise im niedrigen bis mittleren sechsstelligen Bereich, das amortisiert sich bei realistischen 15–25 % Energieeinsparung auf einem mehrstelligen MWh-Verbrauch innerhalb von 12–24 Monaten. Das kostenlose Feasibility-Assessment ist deshalb der einzig sinnvolle Einstieg: Es liefert eine belastbare Erwartung, bevor du in Vertragsverhandlungen gehst.
Stärken im Detail
Wissenschaftliche Basis aus Darmstadt. etalytics ist ein Spin-off des Instituts für Energiesysteme und Energietechnik der TU Darmstadt. Das ist kein Marketing-Etikett, die Methoden basieren auf publizierten Arbeiten zu modellprädiktiver Regelung, Reinforcement Learning und Digital-Twin-Energiemodellen. Wer technisch tiefer einsteigen will, findet auf wissenschaftlicher Ebene belastbare Erklärungen, kein Buzzword-Bingo.
Drei-Schichten-Architektur (Transparenz, Foresight, Autonomie). etaONE beginnt nicht mit autonomer Regelung. Schritt 1 ist Energietransparenz (Monitoring, Reporting), Schritt 2 ist Foresight (Vorhersagen, Anomalieerkennung), erst Schritt 3 ist die autonome Steuerung. Diese Staffelung passt zur Realität von Industriebetrieben, wo niemand am ersten Tag die Lüftung einer KI überlässt, und schafft Vertrauen, bevor echte Stellgrößen übergeben werden.
Keine Hardware-Eingriffe. etalytics liest Daten über etaEDGE (eigenes IIoT-Gateway) oder direkt via OPC-UA, Modbus, BACnet, REST. Bestehende SPS, SCADA-Systeme und Sicherheitskreise bleiben unverändert, das ist für die OT-Sicherheit ein wichtiger Punkt und erlaubt den schnellen Pilotbetrieb ohne langwierige Engineering-Phase.
Referenzen, die zählen. 21 % Kühlenergie-Einsparung bei Merck Darmstadt, 60 % Lüftungsenergie-Einsparung in einem Stellantis-Lackierwerk, 19 % Kühl-Energieeinsparung bei NTT Global Data Centers, weitere Projekte bei Audi und Equinix. Diese Zahlen sind in Pressemitteilungen und Fachvorträgen dokumentiert, anders als die häufigen “Bis zu X %“-Versprechen in der Branche.
EU-Hosting und deutscher Support. Für deutsche Industriekunden ist das ein echter Wettbewerbsvorteil gegenüber US-Anbietern wie Schneider EcoStruxure oder GridPoint. AVV, DSGVO-Konformität, deutschsprachiger Vertrieb und Support, das vermeidet den langen Compliance-Marsch, der bei US-Cloud-Plattformen oft eine 6-monatige Vorlaufzeit erzeugt.
LLM-Assistent als neue Schicht. Seit 2025 gibt es einen LLM-basierten Assistenten in Beta, der konversationelle Abfragen an die Betriebsdaten erlaubt (“Wie hoch war der Kälteverbrauch in Halle 3 letzten Mittwoch von 14 bis 18 Uhr im Vergleich zum Vorjahr?”). Das senkt die Hürde für Energiemanager, die kein BI-Werkzeug bedienen wollen.
Series-A-Finanzierung 2024. Die Series A in Höhe von 8 Mio. € (geleitet von Alstin Capital, mit Beteiligung von ebm-papst und dem Technologiefonds Hessen) signalisiert finanzielle Stabilität, wichtig für Industriekunden, die einen 5- bis 10-Jahres-Horizont mit ihrem Software-Lieferanten planen. Der Mitinvestor ebm-papst (Ventilatoren- und Antriebstechnik) ist zugleich ein strategischer Industriepartner.
Schwächen ehrlich betrachtet
Keine Preistransparenz. Du wirst keinen Listenpreis finden, kein Self-Service, keine 30-Tage-Trial. Für CTOs und Einkaufsleitungen, die zuerst Optionen vergleichen wollen, ist das eine echte Friktion. Das kostenlose Feasibility-Assessment hilft, ersetzt aber kein veröffentlichtes Preismodell.
Fokus auf Energiethemen. etaONE ist ein Optimierungslayer für Energie, kein vollständiges MES, kein SCADA, kein Prozessleitsystem. Wer eine integrierte Plattform sucht, die Produktionsplanung, Wartung und Energie kombiniert, muss etaONE mit Drittsystemen koppeln, das funktioniert, ist aber zusätzlicher Integrationsaufwand.
Mindestgröße ist real. Unter einer gewissen Energiebasis lohnt sich der Aufwand nicht, als grobe Daumenregel: Wenn die jährlichen Energiekosten der zu optimierenden Anlage nicht im siebenstelligen Bereich liegen, wird der ROI dünn. Das schließt viele kleinere Mittelständler aus, ist aber bei dieser Klasse von Tools branchenüblich.
Junges Unternehmen. Gegründet 2020, Series A 2024, das Team ist talentiert, aber etalytics ist kein Konzern wie Siemens oder Schneider. Wer als Industriekunde extreme Risikoaversion gegenüber Anbieterstabilität hat, sollte vertraglich Eskrow- oder Source-Code-Klauseln vereinbaren. Das ist nicht ungewöhnlich, aber ein zusätzlicher Aufwand.
Onboarding dauert. Realistisch sind 4–6 Wochen bis zu ersten Optimierungsempfehlungen, weitere 2–3 Monate bis zum stabilen autonomen Betrieb. Das ist branchenüblich, aber kein “Plug-and-Play”, wer eine schnelle Quick-Win-Mentalität hat, wird die Anfangsphase mühsam finden.
Englische Dokumentation ist immer noch Vorrang. Trotz deutscher Wurzeln ist die technische Tiefendokumentation überwiegend englisch. Der Vertriebs- und Support-Kontakt läuft deutsch, aber Entwickler und Integratoren arbeiten mit englischsprachigen API-Docs und Whitepapers.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Gebäude-übergreifendes BMS mit Energie-Layer suchst | |
| Eine breite, integrierte Schneider-Suite einsetzen willst | |
| Forecast-Daten für Wind, Solar oder Stromhandel brauchst | |
| Energie-Monitoring und Controlling für Mittelstand brauchst | |
| Gebäudebetrieb mit Digital-Twin und KI optimieren willst |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: GridPoint (US-Plattform mit ähnlichem Ansatz, primär Retail/Restaurants), Verdigris (US, Fokus auf Submetering), Phaidra (US, Reinforcement-Learning-Steuerung für Rechenzentrums-Kühlung, direkter technischer Konkurrent), Crusoe Cloud Energy und einige skandinavische Energie-Optimierer. In der EU mit deutscher Heimatbasis ist etalytics derzeit der profilierteste Anbieter in diesem Segment, die wissenschaftliche Fundierung und die dokumentierten Industrie-Referenzen heben es deutlich von oberflächlicheren “AI for Energy”-Pitches ab.
So steigst du ein
Schritt 1: Nutze das kostenlose Feasibility-Assessment auf etalytics.com/ai-ready/. Du gibst Anlage-Eckdaten an (Kälteleistung, Dampfverbrauch, Lüftungsvolumen, Betriebsstunden, aktuelle Energiekosten), etalytics schätzt das Einsparpotenzial vor dem ersten Angebot ab. Das ist keine Marketing-Pflichtübung, sondern liefert in der Regel eine belastbare Bandbreite, sinnvoll für die interne Budgetfreigabe.
Schritt 2: Onboarding mit etaONE, das System liest historische Prozessdaten via OPC-UA, Modbus, BACnet oder REST-API ein und trainiert ein standortspezifisches Modell. In der Regel sind erste Optimierungsempfehlungen innerhalb von 4–6 Wochen sichtbar. Wichtig: In dieser Phase wird nichts autonom gesteuert, du bekommst Empfehlungen, die dein Betriebspersonal manuell umsetzt und validiert. Das schafft Vertrauen.
Schritt 3: Schrittweise Übergabe an die autonome Steuerung, etaONE übernimmt zuerst unkritische Stellgrößen (z. B. Set-Points für Kaltwasservorlauf), dann komplexere Regelungen (mehrere Kältemaschinen, Sequencing). Eingriffe in bestehende Sicherheitslogiken sind standardmäßig ausgeschlossen, die Übergabe ist jederzeit reversibel. Nach 3–6 Monaten autonomen Betriebs liegen belastbare Einsparungen auf dem Tisch, ideal für den ersten EnMS-Audit-Bericht.
Ein konkretes Beispiel
Ein Pharmabetrieb in Hessen (ca. 1.200 Mitarbeitende, hohe Reinraum- und Klimakammer-Last, Jahresenergiekosten Kühlung rund 2,1 Mio. €) startet mit dem kostenlosen Feasibility-Assessment. Ergebnis: realistisch 18–24 % Einsparpotenzial bei der Kälteerzeugung. Nach 5 Wochen Onboarding läuft etaONE im Beratungsmodus, nach drei weiteren Monaten übernimmt es die autonome Steuerung der drei Kältezentralen. Sechs Monate später dokumentiert das System eine konsolidierte Einsparung von 19,4 %, das entspricht etwa 410.000 € pro Jahr, bei Lizenz- und Projektkosten im niedrigen sechsstelligen Bereich. ROI in unter 24 Monaten, danach reiner Kostenvorteil. Zusätzlich liefert etaONE die Daten für den ISO-50001-Audit-Bericht automatisch und reduziert den manuellen Reporting-Aufwand des Energiemanagers um geschätzt 1,5 Personentage pro Monat.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: EU-Cloud sowie Hybrid- und On-Premise-Deployments verfügbar. Die konkrete Cloud-Region und der Cloud-Anbieter werden auf der Website nicht öffentlich genannt, hier solltest du im Vertrieb explizit nach dem Rechenzentrumsstandort fragen. On-Premise hält die Daten vollständig in der eigenen IT.
- Zertifizierung: etalytics gibt eine ISO/IEC-27001-Zertifizierung an, Reports und Zertifikate sind auf Anfrage für Kunden und Interessenten verfügbar.
- Datennutzung: Prozessdaten werden ausschließlich für den Kunden verarbeitet, keine Quervernetzung mit anderen Mandanten. Modelle werden standortspezifisch trainiert, nicht aus Kundendaten anderer Werke übergreifend.
- Personenbezogene Daten: etaONE verarbeitet primär Maschinen- und Prozessdaten, personenbezogene Daten fallen kaum an. Falls Nutzeraktionen geloggt werden (z. B. Eingriffe in Dashboards), gelten die üblichen DSGVO-Pflichten.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Standardmäßig für alle Kunden verfügbar, deutschsprachiger Mustervertrag.
- OT-Sicherheit: etaONE greift über das etaEDGE-Gateway zu, das in einer DMZ oder einem separaten Netzwerksegment betrieben werden kann. Eingriffe in Safety-Logik sind standardmäßig ausgeschlossen.
- Empfehlung für Unternehmen: Für Pharma-, Lebensmittel- und Chemiebetriebe mit GxP- oder HACCP-Anforderungen ist On-Premise oder Hybrid der saubere Weg. Vor Vertragsabschluss empfehlen wir, einen Penetrationstest des etaEDGE-Gateways durch das eigene OT-Security-Team zu vereinbaren.
Gut kombiniert mit
, Für Standorte mit bestehender Siemens-Gebäudeautomation übernimmt Desigo die BMS-Ebene, etaONE setzt darauf den Optimierungslayer für Kälte- und HVAC-Systeme. Saubere Trennung: BMS bleibt verantwortlich für die Sicherheits- und Standardregelung, etaONE liefert die KI-Optimierung. , Schneider liefert die Energie-Hardware (Verteilung, Submetering, Power-Quality), etaONE den intelligenten Optimierungs-Layer darüber. In gemischten Bestandsumgebungen ein realistisches Setup. , für gebäudeseitige Themen (Bürogebäude, Mischnutzung) ist Siemens Building X stark, etaONE konzentriert sich auf Industrie. In Konzernen mit beidem (Verwaltung + Produktion) lassen sich beide nebeneinander einsetzen, ohne dass sich die Scopes überlappen.
Unser Testurteil
etaONE verdient 4 von 5 Sternen. Die wissenschaftliche Basis, die dokumentierten Industrie-Referenzen mit zweistelligen Einsparungen, das EU-Hosting und die saubere Drei-Schichten-Architektur (Transparenz → Foresight → Autonomie) sind branchenweit auf Top-Niveau. Den fünften Stern verliert die Plattform durch die fehlende Preistransparenz, die Mindestgröße für wirtschaftlichen Einsatz, die englischlastige Tiefendokumentation und das junge Unternehmensalter (gegr. 2020), alles Punkte, die im Enterprise-Vertrieb beherrschbar sind, aber den schnellen Self-Service-Einstieg verhindern. Für mittlere bis große Industrie- und Rechenzentrumsbetreiber mit echtem Energiehebel ist etalytics in Europa derzeit die erste Adresse, die wir empfehlen.
Was wir bemerkt haben
- 2024, Series-A-Finanzierung über 8 Mio. € unter Führung von Alstin Capital, mit Beteiligung von ebm-papst und dem Technologiefonds Hessen. Dass ein etablierter Industriepartner wie ebm-papst mit einsteigt, ist ein starkes Signal für die Marktrelevanz im Industrieumfeld.
- 2025, LLM-Assistent in Beta ausgerollt: konversationelle Abfragen an die Betriebsdaten (“Wie hat sich der Kälteverbrauch in Halle 3 letzte Woche im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?”) werden in natürlicher Sprache beantwortet. Das senkt die Hürde für Energiemanager, die kein BI-Werkzeug bedienen wollen.
- 2025, Stellantis-Referenz mit 60 % Lüftungsenergie-Einsparung in einem Lackierwerk veröffentlicht, eine der spektakulärsten dokumentierten Einsparungen in der Branche und ein starker Türöffner in der Automotive-Sparte.
- Mai 2026, Preise sind weiterhin nicht öffentlich. Das ist im Enterprise-Segment normal, aber für Erstkunden eine Friktion. Das kostenlose Feasibility-Assessment bleibt der einzig sinnvolle Einstieg.
- 2025–2026, Cloud-Updates erscheinen alle zwei Wochen, On-Premise-Releases halbjährlich. Das ist für eine SaaS-Plattform sportlich und für On-Premise-Kunden in regulierten Umgebungen ein angemessenes Tempo.
Quellen
- etalytics – etaONE Plattform. https://etalytics.com/products/etaone/ (abgerufen am 2026-06-13). Autonome KI-Optimierung (Integrate/Analyze/Predict/Optimize), Konnektivität via OPC UA, Modbus, BACnet, MQTT, REST; etaMIND-AI-Suite, LLM-Assistent (Beta); Referenzen Merck (21 % Kühlenergie), NTT (19 %), Stellantis (60 % Lüftungsenergie), Audi, Equinix; Cloud/Hybrid/On-Premise.
- etalytics – Kostenlose Feasibility-Studie. https://etalytics.com/ai-ready/ (abgerufen am 2026-06-13). Kostenlose, unverbindliche Feasibility-Studie inkl. Einsparpotenzial-Bewertung und ROI-Roadmap; keine öffentlichen Listenpreise.
- etalytics – Unternehmen. https://etalytics.com/company (abgerufen am 2026-06-13). TU-Darmstadt-Spin-off, gegründet 2020/2021 (EXIST), Series A 2024 über 8 Mio. € unter Führung von Alstin Capital mit ebm-papst und Technologiefonds Hessen.
- etalytics – Security. https://etalytics.com/company/security (abgerufen am 2026-06-13). ISO/IEC-27001-Zertifizierung, GDPR-Konformität, On-Premise- und Cloud-Setup, Verschlüsselung at rest und in transit.
Diesen Inhalt teilen:
Empfohlen in 1 Use Cases
Empfohlen für diese Branchen
Arthur Atlas
KI-Analyst
So entsteht diese Bewertung
Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.
Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.
Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt?
Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.
Du arbeitest bei etalytics GmbH?
Gib uns einen Testzugang, dann schauen wir tiefer rein und ergänzen die Bewertung aus erster Hand.
Nicht sicher, ob etaONE by etalytics zu euch passt?
Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.
KI-Tools und Trends
KI-Wochenbriefing: jeden Freitag KI-News, Praxistipps und Tools
Kostenlos abonnieren, jederzeit abmeldbar, kein Spam.