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envelio Intelligent Grid Platform

envelio GmbH

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Intelligent Grid Platform (IGP) von envelio ist die meistgenutzte Plattform zur Digitalisierung und Automatisierung von Netzanschlussprozessen bei deutschen Verteilnetzbetreibern. Entwickelt als RWTH-Spin-off, heute mehrheitlich im E.ON-Konzern. Automatisiert Netzverträglichkeitsprüfung, Antragsbearbeitung und Kapazitätsplanung — mehrheitlich Deutschland-Hosting über Open Telekom Cloud.

Kosten: Projektbasierte Lizenz auf Anfrage; Einstieg typisch ab 30.000–80.000 € für Implementierung + Jahresgebühr; genaue Preise abhängig von Antragsvolumen und Modulauswahl

Stärken

  • Vollautomatische Netzverträglichkeitsprüfung: 50–60 % aller Standardanträge in unter 5 Minuten abgeschlossen
  • Erprobte Referenzen bei deutschen DSOs: Westnetz, E.DIS, Überlandwerk Mittelbaden u. a.
  • Netzanschlussnavigator (seit Dezember 2025): Self-Service-Kapazitätscheck für Projektentwickler
  • On-Premise-Option und Telekom-Cloud-Hosting in Deutschland verfügbar
  • CIM-kompatibles Datenmodell, Integration in GIS- und NIS-Systeme etablierter Anbieter

Einschränkungen

  • Keine öffentlichen Preise — Angebot nur nach Bedarfsanalyse; für kleine Stadtwerke oft zu kostspielig
  • Implementierung erfordert sauberes, digitales Netzmodell (NIS/GIS) als Voraussetzung
  • Einführungsprojekt dauert typisch 6–12 Monate bis Vollbetrieb; kein schneller Einstieg
  • Fokus ausschließlich auf Energieversorger / DSOs — kein allgemeines Automatisierungstool

Passt gut zu

Verteilnetzbetreiber mit >1.000 Netzanschlussanträgen pro Jahr (PV, Wärmepumpen, Speicher) Stadtwerke und regionale Netzbetreiber, die den gesetzlichen Digitalisierungspflichten (EEG §8a) nachkommen müssen DSOs, die Netzplanung und Antragsbearbeitung in einem Digitalen Zwilling zusammenführen wollen

So steigst du ein

Schritt 1: Kontaktiere envelio über das Webformular und schildere euer Antragsvolumen (Anträge/Jahr) und den aktuellen Stand eures Netzmodells (NIS/GIS-System, Digitalisierungsgrad). envelio bietet eine Erstanalyse, in der die Eignung der Plattform für eure Infrastruktur geprüft wird.

Schritt 2: Im Discovery-Workshop analysiert envelio euren bestehenden Antragsprozess (Eingang → Vollständigkeitsprüfung → Netzberechnung → Entscheidung → Rückmeldung) und schlägt einen Implementierungsplan vor. Typische Dauer bis zum ersten Piloten: 3–4 Monate.

Schritt 3: Die Integration verbindet die IGP mit eurem NIS/GIS (z. B. Smallworld, ESRI, Lovion), eurem Kundenportal (z. B. epilot) und eurem ERP. Im Pilotbetrieb werden zunächst Niederspannungsanträge unter 30 kW automatisiert — der Komplexitätsgrad steigt dann schrittweise.

Ein konkretes Beispiel

Das Überlandwerk Mittelbaden hat die IGP in zwei Monaten in Betrieb genommen und danach 4.000 Netzanschlussanträge in acht Monaten verarbeitet — davon 3.500 für PV-Anlagen. Die Bearbeitungszeit sank von bis zu drei Stunden auf 15 Minuten je Standardantrag. Netzplaner wurden von Routineprüfungen entlastet und können sich seither auf komplexe Mittelspannungsanträge konzentrieren, bei denen ihr Fachwissen tatsächlich gefragt ist.

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