Dr. Schenk Glasinspektion
Dr. Schenk GmbH Industriemesstechnik
Dr. Schenk GmbH Industriemesstechnik aus Gräfelfing (bei München) entwickelt optische Inline-Inspektionssysteme für die Flachglasindustrie — seit über 35 Jahren spezialisiert auf Floatglas, Automobilglas und Displayglas. Die proprietäre MIDA-Technologie erzeugt mehrere Bilder pro Defekt für eine besonders präzise Klassifikation von Blasen, Einschlüssen, Zinn- und Schlierfehlern.
Kosten: Projektbasierte Hardware-Software-Pakete; Einstiegssysteme Floatglas ab ca. 100.000–250.000 €; vollständige Inline-Linien 300.000–700.000+ €. Laufende Wartungsverträge ca. 10–15% des Anschaffungswerts/Jahr.
Stärken
- 35+ Jahre Spezialisierung auf Glasinspektion — einer der erfahrensten Nischenanbieter in Europa
- MIDA-Technologie: mehrere Bilder pro Defekt aus verschiedenen Winkeln für robuste Klassifikation
- Vollständige Oberflächenüberwachung von Schichtdicke, Homogenität, Farbvariation und Haze
- Breite Zielgruppenerfahrung: Architekturglas, Automobilglas, Displayglas, Solarglas
- Unabhängig von einem Großkonzern — fokussierte Expertise ohne Konzerndiversifikation
- Glasstec-Präsenz 2024 — aktiver Technologieentwickler im Markt
Einschränkungen
- Deutlich kleinere Marktpräsenz als ISRA VISION — weniger internationale Referenzen
- Preistransparenz gering — ausschließlich individuelle Angebote auf Anfrage
- Lange Implementierungszeiten (6–15 Monate) vergleichbar mit anderen Spezialanbietern
- Kein Self-Service — Implementierung und Wartung ausschließlich über Dr. Schenk
- Geringere MES/ERP-Integrationserfahrung als ISRA VISION in Großprojekten
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So steigst du ein
Schritt 1: Besuche schenkvision.com und nimm direkten Kontakt auf. Halte für das Erstgespräch folgende Informationen bereit: Glastyp und Dickenbereich, aktuelle Bandgeschwindigkeit, gewünschter Fehlerkatalog (Fotos oder Proben), aktuelle Ausschussquote und Fehlerklassen.
Schritt 2: Dr. Schenk führt auf Basis der Anforderungen eine Systemspezifikation durch — inklusive Kameratyp, MIDA-Konfiguration und Beleuchtungsarchitektur. Kläre frühzeitig die Schnittstellen zu deinem MES oder ERP-System.
Schritt 3: Vereinbare eine Pilotinstallation an einer Produktionslinie. Das Modelltraining auf deine spezifischen Fehlermuster erfolgt mit Referenzproben aus deiner Produktion. Plane 4–8 Wochen Parallelvalidierung ein (KI-System läuft parallel zur manuellen Kontrolle).
Ein konkretes Beispiel
Ein mitteldeutscher Hersteller von Architekturglas produziert täglich rund 60.000 m² Floatglas für den europäischen Baumarkt. Bisherige Qualitätskontrolle findet Blasen und Einschlüsse erst nach dem Zuschnitt. Nach Installation eines Dr. Schenk GlassInspect-Systems mit MIDA-Technologie erkennt das System Blasen ab 0,3 mm und Einschlüsse ab 0,5 mm direkt am Band bei 14 m/min Bandgeschwindigkeit. Die Ausschussrate sinkt innerhalb des ersten Jahres von 3,8% auf 1,6%, was einer jährlichen Ersparnis von ca. 900.000 € entspricht. Die lückenlose Fehlergeolokalisierung ermöglicht erstmals eine systematische Rückverfolgung auf Schmelzparameter.
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