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DATAflor BUSINESS

DATAflor AG

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Deutschlands meistgenutzte Branchensoftware für den Garten- und Landschaftsbau. Deckt die gesamte Wertschöpfungskette vom Angebot über GAEB-Ausschreibungen bis zur Nachkalkulation und Baustellen-App ab. Mit der Initiative 'DATAflor KI' werden seit 2024 KI-Funktionen für intelligente Belegerkennung (Digitaler Posteingang), automatische E-Rechnungs-Verarbeitung und perspektivisch unterstützte Kalkulation eingeführt, eingebettet in ein ausgereiftes ERP-System mit deutscher Datenhaltung.

Kosten: Individuelle Lizenzpreise auf Anfrage; BUSINESS easy als Einstiegsvariante für kleinere Betriebe, BUSINESS pro für etablierte Betriebe; kein öffentlicher Preisrechner, Angebot direkt beim DATAflor-Vertrieb (Sitz Göttingen). Typische Investitionen je nach Modulauswahl im mittleren vier- bis fünfstelligen Bereich plus laufende Wartung.

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Stärken

  • Marktstandard in der DACH-GaLaBau-Branche, Tausende Betriebe nutzen DATAflor produktiv
  • Integrierter Pflanzenkatalog (u. a. BRUNS-Pflanzen) mit aktuellen Großhandelspreisen direkt in der Kalkulation
  • GAEB-Schnittstelle für öffentliche Ausschreibungen (LV-Import und -Export, GAEB-XML 90/2000)
  • Nachkalkulation und Baustellencontrolling mit Soll-Ist-Vergleich je Position
  • Digitaler Posteingang mit KI-gestützter Belegerkennung und automatischer E-Rechnungs-Verarbeitung
  • Tiefe Integration über Module: Baustellen-Manager, Personal-Manager, DATEV-Schnittstelle, GREENXPERT-CAD
  • Deutsche Datenhaltung und deutschsprachiger Support aus Göttingen

Einschränkungen

  • Keine öffentlich einsehbaren Preise, jedes Angebot ist individuell, Vergleich erschwert
  • Älteres Interface-Design im Vergleich zu modernen Cloud-Lösungen wie plancraft oder ToolTime
  • Einführung erfordert mehr Konfigurationsaufwand als SaaS-Newcomer (Schulung, Stammdatenpflege)
  • Für sehr kleine Betriebe (<5 Mitarbeitende) oft überdimensioniert, BUSINESS easy mildert das, bleibt aber komplexer als reine Handwerker-Apps
  • KI-Funktionen aktuell auf Belegerkennung und E-Rechnung fokussiert, keine generative KI für Angebotstexte oder Pflanzbeschreibungen
  • Lock-in: Datenmigration zu Wettbewerbern aufwendig, weil GaLaBau-spezifische Stammdaten kein Standardformat haben

Passt gut zu

Etablierte GaLaBau-Betriebe mit 10–100 Mitarbeitenden, die eine vollständige Branchenlösung suchen Betriebe mit hohem Anteil öffentlicher Ausschreibungen (GAEB-Pflicht) Unternehmen, die regelmäßig Nachkalkulation und Baustellencontrolling machen wollen Betriebe, die DATEV-Anbindung und elektronische Rechnungsverarbeitung integriert wollen

Kurzfazit

DATAflor BUSINESS ist die Branchensoftware-Referenz im deutschen Garten- und Landschaftsbau, mit einer Marktdurchdringung, die seit Jahrzehnten den Standard setzt. Für mittelständische GaLaBau-Betriebe ist DATAflor weniger eine Wahl als die Default-Annahme: Pflanzenkataloge sind integriert, GAEB läuft, DATEV-Anbindung funktioniert, Baustellen-App und Nachkalkulation sind aus einem Guss. Die KI-Geschichte ist 2026 noch jung, der intelligente Posteingang erkennt Belege und E-Rechnungen sauber, weitere KI-Funktionen sind angekündigt. Wer eine moderne Cloud-UI sucht, ist bei plancraft oder ToolTime besser aufgehoben; wer GaLaBau-Tiefe mit deutscher Datenhaltung braucht, kommt um DATAflor kaum herum.

Für wen ist DATAflor BUSINESS?

Etablierte GaLaBau-Betriebe (10–100 Mitarbeitende): Wer Privatgartengestaltung, öffentliche Aufträge und Pflegeverträge parallel führt und einen Jahresumsatz im siebenstelligen Bereich erwirtschaftet, findet bei DATAflor die fachlich tiefste Branchenlösung. Die Module greifen ineinander, Angebot, Auftragsbestätigung, Bauakte, Nachkalkulation, Rechnungsstellung, DATEV-Übergabe, und ersparen den Wechsel zwischen mehreren Insellösungen.

Betriebe mit hohem Ausschreibungsanteil: Wer regelmäßig auf öffentliche Vergaben (Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften, Land) bietet, braucht GAEB-XML-Import/Export im Standard. DATAflor unterstützt GAEB 90 und 2000 zuverlässig, übersetzt Leistungsverzeichnisse in eigene Kalkulationen und exportiert Angebote in den geforderten Formaten, ohne externe Konvertierungstools.

Betriebe mit aktivem Nachkalkulationsbedarf: Wer wissen will, ob das Gerüstbau-Pauschalangebot tatsächlich profitabel war, oder ob bei den Pflegeaufträgen die Stundensätze noch passen, bekommt mit DATAflor einen Soll-Ist-Vergleich je Position. Das ist der Hebel, mit dem viele Betriebe nach 1–2 Jahren ihre Trefferquote in der Kalkulation deutlich verbessern.

Betriebe mit hohem Belegaufkommen: Lieferantenrechnungen, Materialscheine und elektronische Rechnungen (XRechnung, ZUGFeRD) summieren sich in mittelgroßen GaLaBau-Betrieben auf mehrere hundert Belege pro Monat. Der KI-gestützte Digitale Posteingang nimmt einen Großteil der Vorerfassung ab und übergibt die geprüften Belege direkt an die Buchhaltung oder DATEV.

Betriebe, die GREENXPERT-CAD ergänzen wollen: Wer Gartenplanung intern macht, integriert das DATAflor-CAD-Modul GREENXPERT, Pläne, Massenermittlung und Kalkulation in einem Workflow. Für reine Ausführungsbetriebe nicht nötig, für Planer-Ausführungs-Mischbetriebe ein deutlicher Vorteil.

Weniger geeignet für: Solo-Selbständige und Mikrobetriebe (1–3 Mitarbeitende), reine Pflegeunternehmen ohne komplexe Angebote (dafür sind oder einfacher), Cloud-Only-Liebhaber (DATAflor läuft primär lokal mit Cloud-Optionen), und Teams, die eine moderne, intuitive Tablet-Bedienung als Hauptanspruch haben.

Preise im Detail

VariantePreisrahmenWas du bekommst
BUSINESS easyAuf Anfrage (typisch vier- bis niedriger fünfstelliger Bereich + Wartung)Einstiegsvariante für kleinere Betriebe, Kernfunktionen Angebot/Rechnung/Kalkulation
BUSINESS proAuf Anfrage (typisch mittlerer fünfstelliger Bereich für Mehrplatz + Wartung)Vollausstattung: alle Module, GAEB, Nachkalkulation, mehrere Arbeitsplätze, Baustellen-Manager
Digitaler PosteingangModul-AufpreisKI-gestützte Belegerkennung, E-Rechnungs-Verarbeitung (XRechnung, ZUGFeRD), DATEV-Übergabe
GREENXPERT (CAD)Modul-AufpreisCAD-Gartenplanung, Massenermittlung, direkte Kalkulationsübernahme
Personal-Manager / Baustellen-AppModul-AufpreisMobile Zeiterfassung, Materialbuchung, Live-Synchronisation mit dem ERP
Wartung & SupportJährliche Wartungspauschale (typisch 18–22 % der Lizenz)Updates, Hotline, Schulungszugriff über DATAflor Campus

Einordnung: DATAflor veröffentlicht keine Listenpreise, jedes Angebot ist nach Mitarbeiterzahl, Modulauswahl und Lizenzmodell (Kauf vs. Miete vs. Cloud-Option) individuell. Realistische Gesamtinvestitionen liegen bei Mittelständlern im fünfstelligen Bereich für die Erstausstattung plus laufende Wartung. Das ist deutlich teurer als reine Cloud-Wettbewerber wie plancraft (ab ca. 99 EUR/Monat/Nutzer), rechtfertigt sich aber durch Funktionstiefe, GaLaBau-Spezifik und die DATEV-/Bauakten-Integration. Wer nur Angebote schreiben und Stunden erfassen will, zahlt zu viel. Wer den vollen Lebenszyklus eines GaLaBau-Auftrags abbilden will, bekommt für das Geld eine Lösung, deren Wettbewerber im Mittelstandssegment dünn sind.

Stärken im Detail

Marktdurchdringung als Argument. DATAflor ist seit den 1980er-Jahren am Markt und hat sich als De-facto-Standard in der deutschen GaLaBau-Branche etabliert. Das bedeutet praktisch: Schulungen werden regelmäßig angeboten (DATAflor Campus, regionale Workshops), Personal aus anderen Betrieben kennt das System ohne Einarbeitung, und Wirtschaftsprüfer/Steuerberater wissen, wie sie auf die DATEV-Schnittstelle zugreifen. Diese Verbreitung ist ein operativer Wert, der über reine Funktionslisten hinausgeht.

Pflanzenkatalog-Integration als USP. Der integrierte Pflanzenkatalog (mit Anbietern wie BRUNS-Pflanzen) liefert aktuelle Großhandelspreise direkt in die Kalkulation. Das ist ein GaLaBau-spezifisches Feature, das Generalisten-ERPs nicht abbilden können, eine Pflanzenkalkulation mit veralteten Preisen kann ein Angebot in die Verlustzone treiben. DATAflor synchronisiert Kataloge regelmäßig und erlaubt es, Lieferantenpreise gegen Standardlisten zu vergleichen.

GAEB als selbstverständlicher Standard. Wer öffentliche Aufträge bearbeitet, kennt den Schmerz mit GAEB-XML-Konvertierungen. DATAflor liest und schreibt GAEB 90 und 2000 zuverlässig, übersetzt Leistungsverzeichnisse in eigene Positionsstrukturen und exportiert Angebote in dem Format, das die Ausschreibungsstelle fordert. Für Betriebe mit relevantem Ausschreibungsanteil ist das eine Pflichtfunktion, DATAflor liefert sie ohne Zusatzkosten oder Drittsoftware.

Nachkalkulation als echter Hebel. Die meisten GaLaBau-Betriebe rechnen Angebote sorgfältig, und prüfen nach Projektabschluss kaum, wo die tatsächlichen Kosten gelandet sind. DATAflors Nachkalkulationsmodul vergleicht Soll-Werte aus dem Angebot mit Ist-Werten aus Zeiterfassung, Materialbuchung und Subunternehmer-Rechnungen. Über mehrere Projekte hinweg entstehen Mustererkenntnisse: Welche Leistungsarten sind systematisch zu knapp kalkuliert? Wo liegen die Stundensätze unter Marktniveau? Diese Daten sind in der Praxis das wertvollste Steuerungsinstrument für mittelständische Betriebe.

Digitaler Posteingang mit KI-Belegerkennung. Seit 2024 integriert DATAflor KI-Funktionen für die Belegerfassung: Lieferantenrechnungen, Lieferscheine und elektronische Rechnungen werden automatisch klassifiziert, Kopfdaten extrahiert (Lieferant, Rechnungsnummer, Datum, Beträge, USt) und Positionen vorgeschlagen. Mit der gesetzlichen E-Rechnungs-Pflicht seit 2025 ist das ein realer Effizienzhebel, eine GaLaBau-Buchhaltung, die bisher 2–3 Tage pro Monat mit Belegerfassung beschäftigt war, kann diese Zeit deutlich reduzieren.

Modul-Architektur statt Monolith. DATAflor ist kein Alles-oder-Nichts-System, Betriebe wählen die Module nach Bedarf (Baustellen-Manager, Personal-Manager, GREENXPERT-CAD, DATEV-Schnittstelle). Das macht den Einstieg planbarer, weil die Erstinvestition begrenzbar ist, und erlaubt sukzessives Wachstum. Die Module sprechen über die gemeinsame Datenbank miteinander, kein API-Tinkering nötig.

Deutsche Datenhaltung und deutschsprachiger Support. Lokale Installation oder gehostete Variante in deutschen Rechenzentren, Support aus Göttingen, Schulungsunterlagen auf Deutsch. Für viele kommunale Auftraggeber und genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaften ist die deutsche Datenhaltung ein implizites Ausschreibungskriterium, DATAflor erfüllt es ohne Diskussion.

Schwächen ehrlich betrachtet

Preistransparenz schwach. Keine Listenpreise, kein Konfigurator, kein Preisrechner. Jedes Angebot setzt einen Vertriebskontakt voraus, der die Modulauswahl, Mitarbeiterzahl und Lizenzmodell-Wahl mit dem Kunden erarbeitet. Für strategische Investitionsplanung ist das nachvollziehbar, für Betriebe, die mehrere Lösungen vergleichen wollen, ist es eine reale Hürde. Zwei Angebote von verschiedenen Anbietern (DATAflor vs. plancraft) auf gleicher Basis zu bekommen, kostet Wochen.

Modernes UI ist nicht die Stärke. DATAflor hat seine Oberfläche über Jahre evolutionär weiterentwickelt, die Bedienung folgt dem Muster eines klassischen Windows-ERP, nicht dem einer modernen Cloud-App. Wer plancraft, ToolTime oder andere Newcomer kennt, empfindet DATAflor als visuell und ergonomisch zurückhängend. Für routinierte Anwender ist das egal, für Neuanwender ist die Lernkurve steiler.

Einführungsaufwand ist substantiell. Stammdatenpflege (Pflanzen, Maschinensätze, Stundensätze, Kostenstellen), Schulung der Anwender, Anpassung der Standardpositionen an betriebliche Gepflogenheiten, eine vernünftige DATAflor-Einführung dauert in mittelgroßen Betrieben Wochen bis Monate. Wer “schnell loslegen” will, ist mit einer Cloud-Lösung schneller produktiv, bekommt dafür aber weniger Tiefe.

KI-Funktionen aktuell auf Belegerkennung fokussiert. Die DATAflor-KI-Geschichte ist 2026 noch jung. Der Digitale Posteingang ist solide, aber generative KI-Features (z. B. Pflanzbeschreibungen automatisch erzeugen, Angebotstexte vorformulieren, Pflegekonzepte generieren) gibt es 2026 noch nicht. Wer den Hebel “KI im GaLaBau” konkret nutzen will, kombiniert DATAflor heute mit externen KI-Tools (, ), die nativen Integrationen fehlen noch.

Übergröße für Mikrobetriebe. Für 1–3-Personen-Betriebe ist DATAflor selbst in der BUSINESS-easy-Variante meist zu komplex und zu teuer. Wer als Soloselbständiger Pflegeaufträge abrechnet, fährt mit einer einfachen Handwerker-App besser. Auch für reine Pflegebetriebe ohne Bauleistungen ist DATAflors Tiefe oft überdimensioniert, die Vorzüge spielen erst aus, wenn Bauakten, GAEB und Nachkalkulation regelmäßig genutzt werden.

Lock-in-Effekt. GaLaBau-Stammdaten (Pflanzkataloge mit individuellen Aufschlägen, hauseigene Leistungspositionen, gepflegte Maschinensätze) sind kein Standardformat, ein Wechsel zu einem Wettbewerber bedeutet praktisch eine Neu-Aufsetzung. Wer DATAflor 10 Jahre genutzt hat, wechselt selten, auch wenn die UI altert. Das ist nicht bösartig, aber eine realistische Konsequenz der Lösungstiefe.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine moderne, mobile Cloud-Handwerkersoftware für KMU willst
Eine ToolTime-typische Tablet-First-App für Pflegebetriebe brauchst
Eine Open-Source-Handwerkersoftware mit hoher Anpassbarkeit suchst
Branchensoftware-Tiefe für mehrere Handwerksgewerke außerhalb GaLaBau brauchst

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: NEVARIS Build (für größere Bau- und Tiefbaubetriebe, schwerpunktmäßig BIM/AVA), Bau für Alle (kleinerer GaLaBau-Wettbewerber mit modernerem UI), Hortinet (Pflege- und Servicefokus, deutlich kleiner verbreitet) sowie generische ERP-Systeme wie lexbizz oder Sage 100 Handwerk für Betriebe, die kein GaLaBau-spezifisches System brauchen. DATAflor bleibt in der GaLaBau-Mittelstandsklasse alternativlos, was Funktionstiefe und Marktdurchdringung angeht, die Cloud-Newcomer punkten dafür mit UX und Mobilität, decken aber GAEB und Nachkalkulation deutlich weniger umfassend ab.

So steigst du ein

Schritt 1: Bedarfsanalyse und Demo-Termin. Kontaktiere DATAflor über die Website oder das Vertriebsteam (Sitz Göttingen) für eine Produktvorstellung. Bereite eine ehrliche Selbsteinschätzung vor: Wie viele Mitarbeitende? Welche Auftragsarten dominieren (Privatkunden, Kommunen, Pflege)? Welche Bestandssysteme (DATEV, Buchhaltung, ggf. CAD) müssen integriert werden? Diese Vorbereitung verkürzt die Angebotsphase erheblich. Die BUSINESS easy-Variante ist für kleinere Betriebe gedacht und hat eine schlankere Einführung, frage explizit nach.

Schritt 2: Stammdaten und Konfiguration. Plane 4–8 Wochen für die Implementierungsphase ein. Eigene Stundensätze, Maschinenkostensätze und häufige Leistungspositionen einpflegen, DATAflor liefert Standardpositionen als Ausgangspunkt, aber die Wirkung entsteht erst durch betriebsspezifische Anpassung. Pflanzenkatalog-Integration aktivieren, damit aktuelle Großhandelspreise direkt in neue Angebote einfließen. Schulungen für die Hauptanwender über DATAflor Campus buchen, investierte Schulungszeit zahlt sich in den ersten 6 Monaten klar aus.

Schritt 3: Workflows produktiv setzen und KI-Funktionen aktivieren. Erstes Angebot oder Leistungsverzeichnis erstellen, als GAEB exportieren oder als PDF ausgeben. Sobald das Projekt läuft, Baustellen-App-Nutzer einrichten, damit Zeiten und Materialien direkt gegen das Angebot gebucht werden. Den Digitalen Posteingang mit KI-Belegerkennung in der zweiten Phase einführen, sobald die Kernprozesse stabil sind, ist die Belegautomatisierung der nächste klare Effizienzhebel. Für die Anbindung externer KI-Tools (Angebotstexte, Pflegekonzepte) Workflows mit oder separat etablieren, diese sind aktuell nicht Teil der DATAflor-Plattform selbst.

Ein konkretes Beispiel

Ein GaLaBau-Betrieb aus Niederbayern mit 25 Mitarbeitenden (Privatgartengestaltung, kommunale Pflegeaufträge, gelegentliche Tiefbau-Leistungen) hat 2023 DATAflor BUSINESS pro inklusive Baustellen-Manager und DATEV-Schnittstelle eingeführt. Die Implementierungsphase dauerte rund 10 Wochen, davon 3 Wochen intensive Schulung. Heute laufen alle Angebote über DATAflor, vom Privatkunden-Angebot über kommunale GAEB-Ausschreibungen bis zur Pflegevertrags-Abrechnung. Der Kalkulator greift automatisch auf aktuelle BRUNS-Pflanzenpreise zu. Bei jedem Projektabschluss zeigt die Nachkalkulation, welche Positionen zu knapp kalkuliert waren. In zwei Jahren hat der Betrieb die Trefferquote in der Kalkulation um etwa 8 Prozentpunkte verbessert und weiß jetzt, bei welchen Gewerken (Pflasterarbeiten, Bewässerungsinstallation) er systematisch zu günstig war. Seit Anfang 2025 nutzt der Betrieb zusätzlich den Digitalen Posteingang mit KI-Belegerkennung: Die zwei Tage Belegerfassungsarbeit pro Monat sind auf rund einen halben Tag geschrumpft. Investition: rund 32.000 EUR Erstkosten plus 6.000 EUR jährliche Wartung, über drei Jahre amortisiert über Effizienzgewinne und bessere Kalkulationsgenauigkeit. Externe KI-Tools wie ChatGPT werden ergänzend für Angebotstexte und Pflanzbeschreibungen genutzt, sind aber nicht in DATAflor integriert.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Lokale On-Premises-Installation (Server im Betrieb) oder gehostete Variante in deutschen Rechenzentren, beides DSGVO-konform. Anbieter ist DATAflor AG, Göttingen.
  • Datennutzung: Kundendaten werden ausschließlich für den Vertragszweck verarbeitet. Kein Trainings-Datenfluss an externe KI-Modelle bei den KI-Funktionen, die Belegerkennung im Digitalen Posteingang läuft auf DATAflor-kontrollierten Modellen.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Standardmäßig verfügbar; je nach Hosting-Modell unterschiedliche Vertragsbedingungen.
  • E-Rechnung-Compliance: Konform zur deutschen E-Rechnungs-Pflicht (XRechnung, ZUGFeRD) seit Anfang 2025.
  • DATEV-Integration: Datenübergabe über zertifizierte Schnittstelle; Steuerberater-Zugriff ohne Doppelerfassung.
  • Empfehlung für Betriebe: Für kommunale Auftraggeber und Vergaben mit DSGVO-Anforderungen ist die deutsche Datenhaltung ein klarer Pluspunkt. Bei Aktivierung der KI-Funktionen die Verarbeitungsverzeichnisse und das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 DSGVO) entsprechend ergänzen, DATAflor liefert dafür Vorlagen.

Gut kombiniert mit

  • oder , Für Angebotstexte, Pflegekonzepte, Kundenanschreiben, Pflanzbeschreibungen und Vertragsformulierungen. DATAflor liefert die Stamm- und Kalkulationsdaten, das LLM macht den Text. Klassische Aufteilung zwischen Branchen-ERP und generativer KI.
  • , Über die DATEV-Schnittstelle werden Buchhaltungsdaten direkt übergeben, kein Doppelbuchen, kein Excel-Export-Workflow. Standardanbindung der DATAflor-Plattform.
  • , Für Office-getriebene Aufgaben rund um DATAflor (Outlook-Anschreiben, PowerPoint-Präsentationen für Kunden, Excel-Auswertungen über exportierte Daten). Copilot ergänzt DATAflor in der Office-Schicht, nicht im ERP-Kern.

Unser Testurteil

DATAflor BUSINESS verdient 4 von 5 Sternen. Es ist die fachlich tiefste und marktdurchdringendste Branchensoftware für den deutschen Garten- und Landschaftsbau, mit Funktionstiefe (Pflanzenkatalog, GAEB, Nachkalkulation), die kein Wettbewerber im Mittelstandssegment in dieser Breite anbietet. Die DSGVO-Konformität durch deutsche Datenhaltung und der deutschsprachige Support sind in einer Branche, die viel mit kommunalen Auftraggebern arbeitet, ein konkreter Wert. Den fünften Stern verliert es durch das gealterte UI, die geringe Preistransparenz, den substanziellen Einführungsaufwand und die Tatsache, dass die KI-Funktionen 2026 noch jung und auf Belegerkennung fokussiert sind, generative KI ist nicht Kern der Plattform. Für etablierte Mittelständler ist DATAflor trotzdem die richtige Wahl; für Mikrobetriebe und reine Cloud-Liebhaber sind moderne Wettbewerber wie plancraft oder ToolTime praxisnäher.

Was wir bemerkt haben

  • 2024, DATAflor hat die Initiative “DATAflor KI” gestartet und den Digitalen Posteingang mit KI-Belegerkennung produktiv geschaltet. Damit positioniert sich DATAflor erstmals explizit als KI-fähige Branchensoftware, die Funktion ist solide, aber bewusst auf Buchhaltungs-Workflows fokussiert, nicht auf generative Inhaltserstellung.
  • Anfang 2025, Die E-Rechnungs-Pflicht für Unternehmen in Deutschland ist in Kraft getreten. DATAflor unterstützt XRechnung und ZUGFeRD aus dem Standard heraus, ein Use Case, der die Marktbindung an die etablierte Branchensoftware in dieser Phase deutlich gestärkt hat.
  • 2025, Verstärkte Cloud- und Hosting-Optionen über deutsche Rechenzentren angekündigt. Damit reagiert DATAflor auf den Cloud-Druck durch Newcomer wie plancraft, behält aber die On-Premises-Option für Betriebe, die ihre Daten im eigenen Haus halten wollen.
  • 2025/2026, Weitere KI-Funktionen sind in der Roadmap kommuniziert worden (z. B. unterstützte Kalkulation, Vorschläge bei Angebotserstellung), konkrete Release-Termine wurden bis Mai 2026 nicht öffentlich. Wer die KI-Story als zentrales Entscheidungskriterium hat, sollte den aktuellen Stand beim Vertrieb direkt erfragen.
  • Mai 2026, Die Preisstrategie bleibt individuell, keine veröffentlichten Tarife. Im Wettbewerb zu Cloud-SaaS-Anbietern wirkt das wie ein Anachronismus, ist aber in der Branchensoftware-Tradition Standard und reflektiert die Komplexität der Modulkombinationen.

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Arthur Atlas

KI-Analyst

So entsteht diese Bewertung

Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.

Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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