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Bezahlt Low-Code ⚠️ Hybrid Geprüft: Mai 2026

CAE Rise

CAE Inc.

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CAE Rise ist das hauseigene Trainings-Analytics-System von CAE, dem weltgrößten Flugsimulator-Hersteller. Es erfasst automatisch Simulator-Telemetriedaten während jeder Trainingseinheit, bewertet Piloten-Manöver gegen definierte Limits (FCOM, SOPs) und stellt Instructors und Trainingsmanagern Real-Time-Dashboards zur Verfügung. Vorteil: nahtlose Integration in CAE-Simulatoren. Nachteil: funktioniert nur auf CAE-Hardware.

Kosten: Keine öffentliche Preisliste. Lizenzierung erfolgt i. d. R. im Rahmen von Simulator-Leasingverträgen mit CAE. Separater Zugang nur für CAE-Gerätebetreiber — auf Anfrage.

Stärken

  • Direktintegration in CAE Full-Flight-Simulatoren ohne separate Datenextraktion
  • Automatische Event-Detection für über 200 Manöver-Typen und Parameterlimits
  • EBT-konforme Grading-Workflows (Evidence-Based Training nach EASA)
  • Fleet-Level-Dashboard: Vergleich von Trainee-Kohorten über Basen und Flotten hinweg
  • eGrading App: standardisierte elektronische Bewertung direkt durch den Instructor
  • Personalisierte Trainingsempfehlungen basierend auf individuellem Performance-Profil

Einschränkungen

  • Ausschließlich für CAE-Simulatoren — ATOs mit L3Harris-, Entrol- oder TRU-Geräten sind ausgeschlossen
  • Cloud-gehostet auf CAE-eigener Infrastruktur — Datenhosting-Region nicht öffentlich spezifiziert
  • Kein öffentlich zugängliches API für eigene ML-Modelle oder Datenexport
  • Lizenzierung nur im Kontext von CAE-Geräteverträgen — keine Standalone-Option
  • Kein deutschsprachiger Support

Passt gut zu

Airline-Trainingsabteilungen, die ausschließlich CAE-Simulatoren betreiben ATOs, die Evidence-Based-Training (EBT) nach EASA-Vorgaben implementieren wollen Trainingsmanager, die Fleet-Level-Trends ohne eigenes Data-Engineering-Team benötigen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Deine Airline oder dein ATO betreibt ausschließlich CAE-Simulatoren (Series 7000, 3000 oder Tropos)
  • Du willst EBT nach EASA-Vorgaben implementieren und brauchst standardisiertes Grading
  • Du suchst Fleet-Level-Insights über mehrere Bases oder Trainingskohorten hinweg
  • Du willst den Instructor-Arbeitsaufwand beim Grading reduzieren und auf Non-Technical Skills fokussieren

Wann nein

  • Du betreibst Simulatoren anderer Hersteller (L3Harris, Entrol, TRU Simulation) oder eine gemischte Flotte
  • Du brauchst eine herstellerunabhängige Lösung für Trainings-Analytics
  • Du willst eigene ML-Modelle auf den Simulations-Rohdaten trainieren (kein offenes API)
  • Du betreibst ein kleines ATO mit begrenztem Budget und wenigen Simulator-Slots

Kurzfazit

CAE Rise ist eine der ausgefeiltesten Lösungen für Trainings-Analytics im Pilotentraining — aber nur für eine sehr spezifische Zielgruppe: Airline-Trainingsabteilungen und Approved Training Organizations (ATOs), die ausschließlich CAE-Simulatoren betreiben. Die automatische Manöver-Erkennung, EBT-konforme Grading-Workflows und Fleet-Level-Dashboards sind technisch überzeugend und lösen ein reales Problem: systematische Muster in der Trainingsperformance zu erkennen, die kein einzelner Instructor sehen kann, weil er immer nur einen Bruchteil der Sessions beobachtet. Die harte Grenze ist die CAE-Hardware-Abhängigkeit — wer andere Simulatoren betreibt, hat keine Option.

Für wen ist CAE Rise?

Airlines mit CAE-Simulatoren und eigenem Trainingsbetrieb: Große und mittelgroße Fluggesellschaften, die ihre eigene Trainingsinfrastruktur auf CAE-Hardware betreiben, profitieren direkt von der Direktintegration. Die Simulator-Telemetrie wird automatisch erfasst — kein manuelles Datenexport, keine separate Datenbank, keine Schnittstellenprogrammierung. Das spart erheblichen Infrastrukturaufwand, der bei selbst gebautem Analytics-System anfallen würde.

Approved Training Organizations (ATOs) mit EBT-Mandat: Seit EASA die Einführung von Evidence-Based Training (EBT) vorantreibt, brauchen ATOs standardisierte, dokumentierte Bewertungsverfahren. CAE Rise liefert die technische Grundlage: automatische Erkennung definierter Manöver, Vergleich mit FCOM-Limits, normiertes Grading durch den Instructor via eGrading App — und eine vollständige Dokumentation für Audits.

Trainingsmanager mit Fleet-Level-Verantwortung: Wer als Chief Training Captain oder Training Manager die Qualität eines ganzen Flottenprogramms verantwortet, hat typischerweise ein Informationsproblem: Einzelne Instructors sehen je Staffel nur wenige Piloten, Muster über das Gesamtprogramm sind schwer zu erkennen. CAE Rise aggregiert alle Session-Daten und zeigt systematische Schwächen (z. B. “23 % der Piloten liegen bei Crosswind-ILS außerhalb der Solllimits”) — das ermöglicht gezielte Programmanpassungen.

Carriern mit mehreren Bases oder Trainingsstandorten: Fleet-Level-Dashboards ermöglichen den Vergleich von Trainingsergebnissen über verschiedene Standorte und Instruktorenteams hinweg. Das ist besonders relevant für interkontinentale Airlines mit Training-Hubs in mehreren Ländern, die sicherstellen wollen, dass Standards über alle Standorte konsistent eingehalten werden.

Weniger geeignet für: ATOs mit gemischten Simulator-Flotten (verschiedene Hersteller), kleinere Trainingsoperationen mit begrenzten Ressourcen für Analytics, Organisationen, die eigene Datenplattformen aufbauen wollen und offene APIs benötigen, und alle, die keine CAE-Geräte betreiben.

Preise im Detail

LizenzmodellPreisrahmenWas du bekommst
CAE Rise Add-onIm Rahmen des Simulator-Vertrags, auf AnfrageeGrading App, Metrics-Based Insights, Data Analytics Services
EBT Grading WorkflowBestandteil des CAE Rise-PaketsEASA-konforme Manöver-Bewertung, standardisierte Grading-Templates
Fleet AnalyticsBestandteil des CAE Rise-PaketsAggregierte Dashboards, Kohortenvergleiche, Trend-Analysen

Einordnung: CAE nennt keine öffentlichen Preise für Rise. Die Lösung wird typischerweise als Erweiterung zu bestehenden Simulator-Leasingverträgen angeboten — wer einen CAE Series 7000 FFS least, kann Rise als Zusatzmodul aktivieren. Das bedeutet: Der eigentliche Cost Driver ist der Simulator-Vertrag selbst, Rise ist ein Aufschlag darauf. Für Airlines mit mehreren CAE-Geräten ist der Aufschlag pro Gerät ein realistischer Planungsposten; genaue Zahlen erfordern Verhandlung mit dem CAE Account Manager. Es gibt keine Standalone-Option für Organisationen ohne CAE-Hardware.

Stärken im Detail

Automatische Manöver-Erkennung aus Simulator-Telemetrie. Der aufwendigste Teil herkömmlicher Trainings-Analytics ist die Datenerhebung: Manuelles Grading durch Instructors ist subjektiv, zeitaufwendig und nicht skalierbar. CAE Rise automatisiert diesen Prozess, indem es Simulator-Telemetriedaten in Echtzeit auswertet und über 200 vordefinierte Manöver-Typen automatisch erkennt und bewertet. Der Instructor wird vom Daten-Recorder zum eigentlichen Trainer — mit mehr Kapazität für Beobachtung nicht-technischer Skills.

EBT-konforme Grading-Workflows. Die EASA-Vorschriften für Evidence-Based Training (EBT) verlangen nicht nur Training, sondern dokumentierte Bewertungen nach standardisierten Kriterien. CAE Rise liefert die technische Grundlage: vorkonfigurierte EASA-Competency-Frameworks, Grading-Templates, die direkt aus den Simulator-Daten befüllt werden, und eine lückenlose Dokumentation für Aufsichtsbehörden-Audits. Das reduziert den administrativen Aufwand für EBT-Compliance erheblich.

Fleet-Level-Insights als echter Mehrwert. Kein einzelner Instructor und kein manuelles Reporting-System kann systematisch erfassen, wie eine komplette Pilotenpopulation auf bestimmte Manöver reagiert. CAE Rise aggregiert alle Sessions und liefert Trends: Welche Manöver zeigen systematische Abweichungen? Gibt es Unterschiede zwischen Flottensegmenten, Bases oder Instruktorenteams? Diese Insights sind für die Programmgestaltung wertvoller als jede Einzelbewertung.

Personalisierte Trainingsempfehlungen. Basierend auf dem individuellen Performance-Profil über mehrere Sessions kann CAE Rise Empfehlungen für den nächsten Trainingsschritt ableiten — welche Manöver sollten im nächsten Recurrency-Simulator priorisiert werden? Welche Piloten zeigen Risikokonstellationen, die eine zusätzliche Trainingseinheit rechtfertigen? Das ist ein Schritt von reiner Dokumentation zu aktiver Trainingsplanung.

Instructor Standardisierung. Ein typisches Problem in großen Trainingsorganisationen ist Varianz zwischen Instructors: Gleiche Manöver werden unterschiedlich bewertet, je nachdem, wer den Simulator überwacht. CAE Rise reduziert diese Varianz durch automatische Objektiv-Bewertung der technischen Parameter — Instructors graden auf einem normierten Fundament, nicht auf reiner Beobachtung.

Schwächen ehrlich betrachtet

Harte CAE-Hardware-Abhängigkeit ohne Ausnahme. Wer heute einen Simulator von L3Harris, Entrol, TRU Simulation oder einem anderen Hersteller betreibt, kommt an CAE Rise nicht heran — nicht einmal für einzelne Flottensegmente. Für Airlines mit gemischter Simulator-Infrastruktur ist das ein fundamentales Problem: entweder alle Geräte auf CAE umstellen (teuer und langfristig) oder eine herstellerunabhängige Alternative wählen, die keinen vergleichbaren Integrationsgrad bietet.

Keine offene Datenschnittstelle. CAE Rise ist ein geschlossenes System — Rohdaten aus dem Simulator sind nicht einfach exportierbar, und ein öffentlich zugängliches API für eigene ML-Modelle oder BI-Systeme existiert nicht. Trainingsabteilungen, die eigene Analysen oder Custom Dashboards aufbauen wollen, stoßen an Grenzen. Das ist eine bewusste strategische Entscheidung von CAE (Kundenbindung), aber für datengetriebene Organisationen ein Frustrationspunkt.

Datenhosting-Region unklar. CAE hostet Rise auf eigener Cloud-Infrastruktur, ohne die Rechenzentrumsregionen öffentlich zu spezifizieren. Für europäische Airlines und ATOs unter DSGVO-Regime und regulatorischer Aufsicht (LBA, EASA) ist die fehlende Transparenz über Datenhosting-Standorte ein Problem. Auf Anfrage ist der CAE Account Manager zu kontaktieren — eine öffentliche Zusage für EU-Hosting gibt es nicht.

Lizenzierung ausschließlich über Gerätevertrag. Eine Standalone-Lizenz ohne Simulator-Vertrag ist nicht verfügbar. Kleine ATOs oder Forschungseinrichtungen, die Trainings-Analytics ohne eigene CAE-Hardware benötigen, sind ausgeschlossen. Selbst CAE-Kunden mit älteren Simulator-Modellen müssen prüfen, ob ihr Gerät Rise-kompatibel ist.

Kein deutschsprachiger Support. Für deutschsprachige Airlines und ATOs im DACH-Raum bedeutet das: alle Schulungen, Konfigurationsgespräche und Support-Tickets laufen auf Englisch. Im Luftfahrtkontext ist Englisch zwar Standard, aber bei komplexen EBT-Konfigurationsfragen kann Sprachbarriere die Implementierung verlangsamen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Herstellerunabhängige Trainings-Analytics für Aviation brauchst
Dokumentenmanagement und compliance-konforme Piloten-Records suchst
Technisches Wartungsmanagement für Airlines benötigst

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: TRU Simulation + Training bietet mit eigenen Analytics-Tools eine Alternative für TRU-Gerätebetreiber; L3Harris entwickelt ähnliche Telemetrie-Auswertungslösungen für die eigene Simulator-Flotte. Herstellerunabhängige Analytics-Plattformen wie Avnir (früher Flying Lab) oder Pilatus Aircraft eigene Trainingsplattformen bieten im Helicopter- und Kleinflugzeug-Segment Alternative Ansätze. Der Markt für herstellerunabhängige Pilot Training Analytics ist 2025/26 im Entstehen — CAE Rise ist hier First Mover, aber nicht das letzte Wort.

So steigst du ein

Schritt 1: Prüfen, ob die betriebenen Simulatoren CAE-Geräte sind (Typ: Series 7000, 3000 oder Tropos). CAE Rise ist ausschließlich für CAE-Hardware verfügbar — bei gemischten Flotten ist eine separate Lösung notwendig. Kläre gleichzeitig, ob die Geräte bereits mit der für Rise erforderlichen Datenerfassungs-Hardware ausgestattet sind — ältere Simulator-Generationen können zusätzliche Nachrüstung erfordern.

Schritt 2: Über den CAE Account Manager CAE Rise als Zusatzmodul zum bestehenden Simulator-Vertrag anfragen. Für den Demo-Zugang steht ein CAE Care-Supportportal zur Verfügung. Kläre im Vorgespräch: Welche Flottengröße wird analysiert? Wie viele Simulator-Stunden pro Jahr? Soll EBT vollständig über Rise abgewickelt werden oder hybrid mit manuellen Grading-Schritten?

Schritt 3: EASA EBT Competency Framework mit dem CAE-Implementierungsteam konfigurieren — welche Manöver werden gemessen, gegen welche FCOM-Limits, mit welchen Grading-Schwellen? Dieser Konfigurationsschritt erfordert aktive Beteiligung des Chief Training Captain und der Qualitätssicherung, da die Grading-Logik direkt auf die regulatorische Compliance-Dokumentation wirkt.

Ein konkretes Beispiel

Eine europäische Airline mit drei A320-Simulatoren bei CAE analysiert nach Einführung von CAE Rise die Daten aus 180 Linienpilotenrecurrencies pro Jahr. Nach zwei Quartalen zeigt das Fleet-Dashboard einen systematischen Trend: Bei 23 % der Piloten liegt die Decrab-Rate bei ILS-Anflügen unter Crosswind außerhalb der Solllimits — ein Muster, das keinem Instructor zuvor aufgefallen war, weil jeder Instructor nur einen Bruchteil der Sessions gesehen hatte. Das Trainingsprogramm wird um eine zusätzliche Crosswind-Einheit ergänzt. In der Folgesaison sank der Anteil auffälliger Piloten auf unter 8 %. Ohne Fleet-Level-Daten wäre dieses systematische Problem nie sichtbar geworden — die Einzelbeobachtungen hätten als zufällige Varianz gegolten.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: CAE Rise ist cloud-gehostet auf CAE-eigener Infrastruktur. Konkrete Rechenzentrumsregionen werden öffentlich nicht spezifiziert — auf Anfrage beim CAE Account Manager klären, ob EU-Rechenzentren verfügbar sind.
  • Personenbezogene Daten: Piloten-Performance-Daten sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO — Trainingsleistungen, Manöver-Scores und EBT-Bewertungen sind dem einzelnen Piloten zuordenbar. Eine Datenschutz-Folgenabschätzung ist für europäische ATOs und Airlines zwingend.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): CAE Rise verarbeitet sensible Mitarbeiterdaten im Auftrag des Carriers/ATOs. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit CAE Inc. ist erforderlich — im Sales-Prozess aktiv anfragen und auf EU-Standardvertragsklauseln bestehen.
  • Piloten-Mitbestimmung: In Deutschland besteht bei der Einführung systematischer Leistungsmessung mit digitalen Tools Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG). Frühzeitig Betriebsrat einbinden und Betriebsvereinbarung für die Nutzung von CAE Rise schließen.
  • Empfehlung: Nicht mit der technischen Implementierung starten, bevor datenschutzrechtliche und arbeitsrechtliche Grundlagen geklärt sind. Gerade der Fleet-Level-Einsatz mit individuell zurückverfolgbaren Daten erfordert sorgfältige rechtliche Absicherung.

Gut kombiniert mit

  • — Ramco Aviation ist eine umfassende MRO/HR-Plattform für Airlines. Während CAE Rise Trainings-Performance-Daten erfasst, verwaltet Ramco die Qualifikationsnachweise, Lizenzen und Trainingspläne. Beide Systeme ergänzen sich im Gesamtbild der Piloten-Compliance.
  • — Bluetail digitalisiert die technischen Logbücher und Wartungsaufzeichnungen für Luftfahrzeuge. Im Trainingskontext kann Bluetail die Trainingsunterlagen und Simulator-Protokolle digital verwalten, die CAE Rise generiert — als Archiv- und Compliance-Schicht.
  • — AMOS ist das führende europäische MRO-System für Airlines. Die Kombination mit CAE Rise ergibt sich für Airlines, die sowohl Wartungsoperationen als auch Trainingsoperationen digital steuern wollen — zwei getrennte Systeme für zwei komplementäre Compliance-Anforderungen.

Unser Testurteil

CAE Rise verdient 3 von 5 Sternen. Das Produkt löst ein echtes Problem — die Skalierung von Trainings-Analytics über eine ganze Piloten-Population hinweg — und tut das technisch überzeugend. Die automatische Manöver-Erkennung, die EBT-Grading-Workflows und die Fleet-Level-Dashboards sind in dieser Integration in der Branche ohne Vergleich. Den vierten Stern verliert Rise durch die absolute CAE-Hardware-Bindung, die fehlende Preistransparenz, das unklare EU-Datenhosting und die geschlossene API-Architektur. Wer CAE-Simulatoren betreibt und EBT ernst nimmt, sollte Rise evaluieren — alle anderen schauen sich besser herstellerunabhängige Alternativen an.

Was wir bemerkt haben

  • August 2024 — CAE veröffentlichte Revision 4 des Rise-Datenblatts. Neu betont: die Data Analytics Services mit personalisierten Trainingsempfehlungen basierend auf individuellem Performance-Profil — ein Schritt von reiner Dokumentation zu aktiver Trainingsplanung.
  • 2023 — AirAsia India wurde als erstes indisches Carrier mit CAE Rise produktiv eingeführt. Das deutet auf eine Expansion der Kundenbasis in Schwellenmärkte hin, wo Trainingsstandards unter regulatorischem Druck steigen und Datenwerkzeuge für EBT-Compliance gefragt sind.
  • 2025–2026 — Der EASA-Regulierungsrahmen für Evidence-Based Training wird kontinuierlich geschärft. Für Airlines, die EBT-Compliance sicherstellen müssen, erhöht das den Druck, strukturierte Analytics-Systeme wie CAE Rise einzuführen — was die Marktposition von CAE als Simulator-Hersteller mit integrierter Analytics-Lösung stärkt.
  • Keine wesentliche Änderung der Lizenzstruktur bekannt — Die exklusive Bindung an CAE-Hardware ist seit der Einführung unverändert. Eine Öffnung des Systems für andere Simulator-Hersteller ist öffentlich nicht angekündigt.

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