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Freemium Ohne Setup 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Zuletzt geprüft: Juni 2026

Bidfix

Fix Solutions GmbH

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Deutsche KI-Plattform für öffentliche Ausschreibungen im DACH-Raum und Europa. Aggregiert Bekanntmachungen aus über 100 Vergabeplattformen (TED, eVergabe, Bund.de, regionale Plattformen), nutzt hybride KI (semantisch + Keyword) für die Suche und extrahiert Eignungs- und Vergabekriterien automatisch. Ergänzt um KI-gestützte Angebotsassistenz für Excel, Word und PDF. Server in Deutschland, ISO 27001, über 1.000 Unternehmenskunden.

Kosten: Free-Plan kostenlos (Suche mit Filter und semantischer KI). Suche Premium, Vollversion und Enterprise: Preise nicht öffentlich, Sales-led.

Kategorien

Stärken

  • DACH-Fokus mit Abdeckung von TED, eVergabe, Bund.de und über 100 regionalen Plattformen
  • Hybride KI-Suche: semantisch + Keyword + Filter nach NUTS/CPV
  • Bid/No-Bid-Analyse in Minuten, KI extrahiert Eignungskriterien und Risiken aus den Vergabeunterlagen
  • Deutschsprachige Oberfläche und Vergaberechtsverständnis
  • Server in Deutschland, ISO 27001 zertifiziert, DSGVO-konform, AES-256-Verschlüsselung
  • Free-Plan: vollständige Suche kostenlos zum Testen
  • KI-gestützte Angebotserstellung mit historischen Projektdaten und Wissensdatenbank

Einschränkungen

  • Preise für bezahlte Tarife nicht transparent, Sales-led ohne Listenpreise
  • Jüngeres Produkt, kleinere Nutzerbasis und Community als US-Tools wie Loopio oder Responsive
  • Stärker bei öffentlichen Ausschreibungen, schwächer bei privaten Großkunden-RFPs
  • KI-Bid-Assistenz braucht Trainingsdaten, bei Erstnutzung weniger nützlich als nach 6+ Monaten Eingabe
  • Enterprise-Funktionen wie Salesforce/SharePoint-Integration nur im höchsten Tarif

Passt gut zu

KMU im DACH-Raum, die regelmäßig öffentliche Ausschreibungen bearbeiten Mittelständische Bauunternehmen, IT-Dienstleister, Beratungen mit Public-Sector-Fokus Erstkontakt mit dem Ausschreibungsmarkt über den kostenlosen Free-Plan Unternehmen, die DSGVO-konformes Hosting und deutschen Anbieter brauchen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du bearbeitest regelmäßig öffentliche Ausschreibungen im DACH-Raum
  • Du willst die Vorabprüfung (Bid/No-Bid) automatisiert beschleunigen
  • DSGVO und Hosting in Deutschland sind verpflichtend für dich
  • Du brauchst deutschsprachige Bedienung und Vergaberechtsverständnis

Wann nein

  • Dein Geschäft sind private B2B-RFPs ohne öffentlichen Vergabebezug
  • Du brauchst transparente Listenpreise vor Vertragsabschluss
  • Du bist Solo-Selbstständiger und brauchst nur ein paar Ausschreibungen pro Jahr
  • Du suchst eine etablierte internationale Plattform mit großer Community

Kurzfazit

Bidfix ist eine deutsche KI-Plattform für öffentliche Ausschreibungen mit klarem Fokus auf den DACH-Raum und Europa. Die Stärken: ehrlich gute Abdeckung der relevanten Vergabeplattformen, semantische Suche statt nur Keyword-Match, automatische Extraktion von Eignungskriterien aus PDF-Vergabeunterlagen, deutschsprachige Bedienung und Hosting in Deutschland. Für KMU, die regelmäßig im öffentlichen Sektor bieten, ist das eine sinnvolle Werkzeugkasten-Erweiterung. Die Schwächen sind die fehlende Preistransparenz für bezahlte Tarife (Sales-led ohne öffentliche Listenpreise, ein klassisches Mittelstands-Reizthema) und die Tatsache, dass das Produkt noch jung ist und gegen US-Riesen wie Loopio oder Responsive antritt. Wer öffentlich ausschreibungserfahren ist und einen DSGVO-sauberen Anbieter sucht, sollte den kostenlosen Free-Plan ernsthaft testen.

Für wen ist Bidfix?

Mittelständische IT-Dienstleister: Public-Sector-Aufträge (Behörden, Kommunen, Hochschulen) sind in Deutschland oft die einzige planbare Großkundensparte für IT-Unternehmen. Bidfix beschleunigt die Vorabprüfung enorm, statt drei Stunden Bekanntmachung lesen, in 10 Minuten zur Bid/No-Bid-Entscheidung kommen.

Bauunternehmen und Handwerker im öffentlichen Auftrag: Strom, Wasser, Straßenbau, Liegenschaftsverwaltung, viele Aufträge laufen ausschließlich über öffentliche Ausschreibungen. Wer in diesem Segment groß genug ist, dauerhaft mitzubieten, profitiert von der zentralen Übersicht und der Filterung nach NUTS-Region und CPV-Code.

Beratungen mit Public-Sector-Fokus: Strategie-, IT- und Organisationsberatungen, die Behörden bedienen, brauchen einen kontinuierlichen Überblick über Ausschreibungen in ihrem Themenfeld. Die Bid/No-Bid-Filterung erlaubt es, die wirklich passenden Ausschreibungen schnell zu identifizieren, statt jeden Tag manuell die DTAD- oder TED-Webseite zu prüfen.

Mittelständische Industrieanbieter (Maschinen, Anlagen, Material): Wer für Bundesbehörden, Stadtwerke oder kommunale Versorger liefert, hat hier eine zentrale Suchstelle für laufende Vergaben, auch im EU-Raum über TED.

Compliance- und Vertriebsabteilungen größerer Unternehmen: Wo Bid-Teams zentral arbeiten und mehrere Mitarbeitende parallel Vergaben prüfen, lohnt sich der bezahlte Plan mit Teamfunktionen, Wissensdatenbank und Q&A-Assistenz.

Weniger geeignet für: Solo-Selbstständige mit gelegentlicher Beteiligung an Ausschreibungen (Aufwand zu hoch), Unternehmen, die rein private B2B-RFPs bearbeiten (Bidfix-Fokus liegt auf öffentlich), Käufer, die transparente Listenpreise vor Vertragsabschluss erwarten, und alle, die in einer großen internationalen Plattform mit englischsprachiger Community arbeiten wollen.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Free0 €Suche auf 100+ DACH-Vergabeplattformen, Filter nach NUTS/CPV/Keywords/Organisationen, semantische KI-Suche
Suche PremiumAuf AnfrageUnbegrenzte Suchprofile und Nutzer, Executive Summaries, drei Signalquellen, historische Auftragsdaten, Wettbewerbsanalyse, Entscheiderdaten
VollversionAuf AnfrageAlles aus Premium plus detaillierte Analyse, automatische Bieterfragen-Beantwortung, Projektmanagement, KI-Agent, Wissensdatenbank
EnterpriseAuf AnfrageAlles aus Full plus Genehmigungsworkflows, mehrsprachiger Support, Custom-Rollen, Salesforce/SharePoint/Drive-Integration, dedizierter Account Manager

Einordnung: Der Free-Plan ist überraschend mächtig, wer nur Vergaben aufspüren will, ohne den vollen KI-Bid-Workflow zu nutzen, kommt damit weit. Für viele Mittelständler reicht das tatsächlich als Einstieg. Sobald du aber die Bid/No-Bid-Analyse, automatische Angebotsbearbeitung oder Teamfunktionen brauchst, wird es Sales-led. Das ist branchenüblich (auch Loopio und Responsive arbeiten ohne öffentliche Preise), aber für deutsche Mittelständler ein klassischer Reizpunkt, der Wunsch nach kalkulatorischer Klarheit vor einem Verkaufsgespräch ist berechtigt. Erfahrungswerte aus dem Markt deuten auf vierstellige Monatsbeträge im Premium-Bereich hin, fünfstellige im Enterprise-Bereich. Wer evaluiert, sollte parallel zwei bis drei Wettbewerber anfragen, um eine Verhandlungsbasis zu haben.

Stärken im Detail

Echte DACH-Abdeckung statt nur TED. Viele internationale Tools beschränken sich auf die EU-weite TED-Datenbank und liefern damit nur die Großaufträge (Schwellenwerte ab ~221.000 € für Liefer-/Dienstleistungsaufträge). Bidfix integriert zusätzlich nationale Plattformen, eVergabe, Bund.de, Vergabeplattformen der Bundesländer, kommunale Plattformen. Für KMU ist das entscheidend, weil ein Großteil der mittelständischen Ausschreibungen unterhalb der EU-Schwelle liegt und damit auf nationalen Plattformen veröffentlicht wird.

Semantische Suche, die wirklich besser ist als Keyword. Wer schon einmal mit reiner Keyword-Suche „Citrix-Migration” gesucht hat, kennt das Problem: Eine Ausschreibung für „Virtualisierung von Arbeitsplätzen mit VDI” taucht nicht auf. Bidfix versteht den semantischen Zusammenhang. Das reduziert die Trefferzahl scheinbar, aber die Trefferqualität steigt deutlich, weniger falsche Positiva, weniger verpasste Treffer durch alternative Begriffe.

Automatische Eignungskriterien-Extraktion. Die KI liest die Vergabeunterlagen (oft 30–80 Seiten PDF) und extrahiert daraus die Eignungskriterien strukturiert: geforderte Referenzen, Zertifikate, Mindestumsätze, technische Kompetenzen. Das gleicht sie mit dem hinterlegten Unternehmensprofil ab und gibt eine Bid/No-Bid-Empfehlung mit Begründung. Was früher zwei bis drei Stunden Lesezeit war, dauert jetzt 10–15 Minuten, und produziert nebenbei eine strukturierte Übersicht für die interne Diskussion.

Hosting in Deutschland, ISO 27001 zertifiziert. Im öffentlichen Auftrag ist DSGVO-Konformität nicht verhandelbar. Bidfix hostet in Deutschland, ist ISO 27001 zertifiziert und nutzt AES-256-Verschlüsselung. Das ist für die Compliance-Prüfung im Beschaffungsamt ein klares Plus gegenüber US-Anbietern, die oft nur über AVV und Standardvertragsklauseln einsetzbar sind.

KI-Agent und Wissensdatenbank in der Full Version. Wer regelmäßig Angebote schreibt, kennt das Problem: Dieselben Fragen tauchen in jeder Ausschreibung auf, Unternehmensbeschreibung, Referenzen, Qualifikationsprofile. Bidfix speichert das in einer Wissensdatenbank und beantwortet wiederkehrende Bieterfragen automatisch (mit menschlicher Endkontrolle). Das ist der Hebel, mit dem aus einer Tagessuch-Maschine ein vollwertiges Bid-Management-System wird.

Über 1.000 Unternehmenskunden im DACH-Raum. Für ein Startup eine relevante Größenordnung, kein Nischenprodukt mehr, aber auch noch nicht so groß, dass es starr wird. Die Kundenliste umfasst u.a. Service Health, RemoveTech und PPLWise (mittelständische bis größere Anbieter).

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine öffentlichen Preise für bezahlte Tarife. Wer im Mittelstand ein Budget freigeben will, braucht eine kalkulatorische Hausnummer, und die kriegt man bei Bidfix nur im Verkaufsgespräch. Das ist branchenüblich, aber gerade in Deutschland ein Reizthema. Wer evaluiert, sollte das Verkaufsgespräch mit klaren Anforderungen vorbereiten und parallel Wettbewerber anfragen.

KI-Bid-Assistenz braucht Trainingsdaten. Die Wissensdatenbank und die Q&A-Automatisierung sind nur so gut wie die Inhalte, die du eingibst. In den ersten Monaten ist der Mehrwert begrenzt, weil das System dich noch nicht kennt. Echte Produktivitätsgewinne stellen sich nach 6 bis 12 Monaten Datenpflege ein, das sollte bei der ROI-Erwartung mit eingeplant werden.

Schwächer bei privaten RFPs. Die KI ist auf öffentliche Vergabeunterlagen trainiert. Bei privaten Großkunden-RFPs (z. B. Anfragen von Konzernen, die kein öffentliches Ausschreibungsverfahren laufen lassen) fehlt die spezialisierte Logik. Hier sind Loopio oder Responsive funktional ausgereifter.

Jüngeres Produkt mit kleinerer Community. 1.000+ Kunden ist eine relevante Größe, aber gegen die etablierten US-Anbieter mit zehntausenden Kunden eine andere Liga. Das bedeutet: weniger Erfahrungsberichte im Netz, weniger Community-Foren, weniger Drittanbieter-Integrationen. Für Early Adopter okay, für sehr konservative Käufer ein Risikofaktor.

Enterprise-Funktionen erst im obersten Tarif. Wer Salesforce-, SharePoint- oder Drive-Integration braucht, Genehmigungsworkflows oder Custom-Rollen, muss in den Enterprise-Plan. Für Teams mit komplexen Bid-Prozessen kann das den ROI deutlich verschieben, die mittleren Tarife reichen funktional nicht aus.

Wettbewerber haben funktional teilweise gleichgezogen. Ähnliche KI-Funktionen bieten inzwischen auch DTAD, vergabe24 und international tendio oder Loopio. Bidfix unterscheidet sich primär durch die DACH-Tiefe, Deutsch-Spezialisierung und Server-in-Deutschland, wer letzteres nicht braucht, hat funktional vergleichbare Alternativen.

Keine Lohnbuchhaltungs- oder ERP-Integration. Das ist kein Tool für die gesamte Angebotskalkulation, Preisstrukturen, Lohnverrechnung und Materialwirtschaft laufen weiterhin in eigener Software. Bidfix ergänzt, ersetzt aber nicht.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Internationale Großkunden-RFPs mit Tiefen-Workflows bearbeiten willstLoopio oder Responsive (kein Tool-Eintrag, US-Anbieter)
KI-gestützte Recherche mit Quellenangaben suchstPerplexity
Eigene Q&A-Wissensdatenbank mit Claude oder ChatGPT baustClaude oder ChatGPT

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: DTAD (etablierter deutscher Vergabe-Aggregator, weniger KI-getrieben), vergabe24 (klassisches Vergabeportal mit eigener KI-Erweiterung), Subreport (öffentlicher Auftraggeber-fokussiert), bi medien / bi-online (Vergabe-Datenbank mit Recherche-Fokus). International: Loopio, Responsive (ehemals RFPIO), Vendorful, QorusDocs. Für reine Vergabe-Recherche ohne KI sind die klassischen Anbieter oft günstiger; für die KI-gestützte Bid/No-Bid-Analyse und Angebotsassistenz ist Bidfix im DACH-Raum aktuell die ernsthafteste Option mit Server-in-Deutschland.

So steigst du ein

Schritt 1: Auf bidfix.ai registrieren, Free-Plan ist kostenlos und sofort einsatzbereit. Lege Suchprofile an: deine Branche (z. B. IT-Beratung), die geografische Region nach NUTS-Code (z. B. DE21 = Oberbayern), CPV-Codes für deinen Leistungsschwerpunkt (z. B. 72000000 = IT-Dienstleistungen), Schlüsselwörter und Auftragswert-Schwellen. Schon mit dem Free-Plan bekommst du tägliche oder wöchentliche Treffer-Alerts.

Schritt 2: Bei einer interessanten Ausschreibung die KI-Analyse starten. Die Bid/No-Bid-Empfehlung gibt dir eine strukturierte Übersicht: passender Auftragswert? Geforderte Zertifikate erfüllt? Referenzen ausreichend? Risiken in der Leistungsbeschreibung? Statt zwei Stunden Lesezeit hast du in 10 Minuten eine Entscheidungsgrundlage, perfekt für die schnelle interne Abstimmung.

Schritt 3: Pflege dein Unternehmensprofil ehrlich und vollständig: Zertifikate (ISO 9001, ISO 27001, BAFA-Listung), Mindestumsätze der letzten drei Jahre, Referenzprojekte mit Volumen und Aufgaben, Mitarbeiterzahlen. Je präziser das Profil, desto belastbarer die Bid/No-Bid-Analyse. Diese Vorarbeit dauert einmalig 2–4 Stunden, zahlt sich aber bei jeder folgenden Vergabe aus.

Schritt 4 (für ernsthafte Nutzer): Sales-Gespräch für Search Premium oder Full Version einfordern. Geh mit klaren Anforderungen rein: Wie viele Vergaben pro Monat sollen analysiert werden? Wie viele Bid-Manager? Welche Integrationen sind zwingend? Lass dir ein Angebot geben und vergleiche es mit DTAD-KI, vergabe24 und mindestens einem internationalen Anbieter (Loopio, Responsive). Das schafft Verhandlungsraum und eine echte Bewertungsbasis.

Ein konkretes Beispiel

Ein mittelständischer IT-Dienstleister aus Bayern (35 Mitarbeitende, Fokus auf Citrix-Virtualisierung und Microsoft 365) bearbeitet pro Jahr ca. 25 öffentliche Ausschreibungen. Bisheriger Workflow: Eine Vertriebsassistentin durchsucht montags und donnerstags TED, eVergabe und drei Landesplattformen manuell, Aufwand ca. 6 Stunden pro Woche. Pro relevanter Ausschreibung dann 2–3 Stunden Lesezeit, anschließend Bid/No-Bid-Diskussion im Team. Nach Einführung des Bidfix Suche-Premium-Plans (Preis im Sales-Gespräch verhandelt): Suchprofile mit semantischer Erkennung laufen automatisch, tägliche Alerts kommen per E-Mail. Bei interessanten Treffern liefert die Bid/No-Bid-Analyse in 10 Minuten eine strukturierte Übersicht. Konkretes Beispiel: Eine Ausschreibung der Stadt Augsburg für eine VDI-Migration über 800 Arbeitsplätze. Die KI-Analyse zeigt: Auftragswert passt, alle Zertifikate erfüllt, einzig Referenzen für „Migrationen über 500 Arbeitsplätze” liegen aktuell nicht im geforderten Format vor. Empfehlung: Eingeschränkter Bid mit Hinweis auf vergleichbares 450-Platz-Projekt aus 2024. Zeitersparnis: Suchaufwand sank von 6 auf 1 Stunde/Woche, Bid/No-Bid-Diskussion von 3 auf 0,5 Stunden pro Ausschreibung. Bei 25 Ausschreibungen/Jahr: ~50 Personenstunden gespart, plus erhöhte Bid-Trefferquote durch bessere Vorauswahl.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Deutschland, Server in deutschen Rechenzentren.
  • Anbieter: Bidfix (deutsches Unternehmen), Vertrag in deutschem Recht.
  • Zertifizierung: ISO 27001 (Informationssicherheits-Managementsystem) und nach Eigenangabe DSGVO-konform.
  • Verschlüsselung: AES-256 für Daten im Ruhezustand und bei der Übertragung.
  • Datennutzung: Eingaben aus Vergabeunterlagen und Wissensdatenbank werden zur Erbringung der KI-Dienstleistung verarbeitet, eine Nutzung zur KI-Modell-Training Dritter ist nicht vorgesehen. Vor Vertragsabschluss sollten genaue Datenverwendungsklauseln im AVV abgeklärt werden.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Standard im Verkaufsgespräch verfügbar.
  • Empfehlung für Unternehmen: Bidfix ist einer der wenigen KI-Bid-Anbieter mit echter deutscher Datenhaltung. Trotzdem sollten vertrauliche Inhalte aus laufenden Vergabe-Vorbereitungen (z. B. interne Kalkulationen) nur dann ins System geladen werden, wenn das im AVV explizit als Auftragsverarbeitung abgedeckt ist. Im Zweifel mit dem Compliance-Verantwortlichen abstimmen.

Gut kombiniert mit

  • Perplexity, für die Recherche zu spezifischen Vergabethemen, Marktkontext und Wettbewerber. Bidfix sagt dir, dass es eine Ausschreibung gibt; Perplexity hilft dir, das Themenumfeld besser zu verstehen, bevor du in den Bid einsteigst.
  • Claude, für die Ausformulierung von Angebotstexten. Bidfix extrahiert die Anforderungen und liefert Bausteine, Claude verfeinert Sprache, Argumentation und Tonalität, gerade bei längeren Konzepttexten ist Claude im Schreiben deutlich stärker als integrierte Tool-KIs.
  • DocuWare oder andere DMS, Vergabeunterlagen werden nach Auftragsabschluss revisionssicher archiviert. Bidfix ist nicht das Archivierungssystem, sondern das Bid-Management-Tool.

Unser Testurteil

Bidfix verdient 3 von 5 Sternen. Das Tool macht eine klar definierte Aufgabe gut: KI-gestützte Suche und Vorabprüfung öffentlicher Ausschreibungen im DACH-Raum, mit DSGVO-sauberer Datenhaltung. Für KMU, die regelmäßig im öffentlichen Sektor bieten, ist es eine sinnvolle Werkzeugkasten-Erweiterung, der Free-Plan allein ist schon nützlich, die KI-Erweiterungen sparen messbar Zeit in der Vorabprüfung. Den vierten Stern verfehlt es durch die intransparente Preisstruktur (Sales-led ohne öffentliche Tarife), die jüngere Marktpräsenz im Vergleich zu DTAD oder den US-Anbietern und die Tatsache, dass die KI-Bid-Assistenz erst nach mehreren Monaten Datenpflege ihr Potenzial zeigt. Wer kalkulatorische Klarheit braucht, sollte vor dem Verkaufsgespräch eine harte Vergleichsanfrage an drei Anbieter stellen, dann ist Bidfix oft preislich und funktional die solide Mittel-Wahl mit dem entscheidenden Compliance-Vorteil „Made in Germany”.

Was wir bemerkt haben

  • 2024–2025, Bidfix hat den Funktionsumfang erheblich erweitert: semantische Suche, automatische Eignungskriterien-Extraktion, KI-Agent und Wissensdatenbank kamen schrittweise dazu. Wer das Tool 2023 evaluiert und als „zu dünn” verworfen hat, sollte einen neuen Blick wagen.
  • 2025, Über 1.000 Unternehmenskunden im DACH-Raum erreicht. Das ist für ein KI-Vergabe-Tool eine relevante Größenordnung und signalisiert, dass das Geschäftsmodell trägt, ohne dass es schon ein etablierter Marktstandard wäre.
  • 2025–2026, ISO 27001-Zertifizierung wurde prominent in die Außendarstellung integriert. Für den öffentlichen Auftrag ist das eine spürbare Aufwertung, weil ISO 27001 in vielen Vergabeverfahren als Eignungskriterium gefordert wird.
  • Mai 2026, Preise für bezahlte Tarife bleiben Sales-led. Es gibt keine öffentliche Listenpreis-Seite, wer evaluiert, muss durch das Verkaufsgespräch. Marktbeobachtung deutet auf vierstellige Monatsbeträge im Premium-Segment hin.
  • Mai 2026, Der DACH-Markt für KI-Vergabe-Tools ist in Bewegung: DTAD, vergabe24 und internationale Anbieter haben ähnliche KI-Funktionen nachgezogen. Bidfix unterscheidet sich primär durch deutsches Hosting, ISO 27001 und Deutsch-Fokus, funktional ist der Vorsprung kleiner geworden, der Compliance-Vorsprung bleibt.

Quellen

  1. Bidfix – Startseite. https://bidfix.ai (abgerufen am 2026-06-13). Betreiber Fix Solutions GmbH, 1.000+ Unternehmenskunden, ISO 27001, Hosting in Deutschland, Kernfunktionen.
  2. Bidfix – Impressum. https://bidfix.ai/impressum (abgerufen am 2026-06-13). Rechtliche Betreibergesellschaft Fix Solutions GmbH, München (Rosenheimer Str. 116, 81669 München, HRB 305722).
  3. Bidfix – Preisübersicht. https://bidfix.ai/pricing (abgerufen am 2026-06-13). Plantiers: Free (0 €), Suche Premium, Vollversion, Enterprise; bezahlte Pläne nur auf Anfrage.
  4. OMR Reviews – Bidfix. https://omr.com/en/reviews/product/bidfix (abgerufen am 2026-06-13). Unabhängige Produktbewertung: Kategorie Bid Management/RFP, 5,0 Sterne aus 6 Bewertungen.

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Arthur Atlas

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