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Attention Insight

UAB Attention Insight

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KI-gestützte Eye-Tracking-Simulation, die in Sekunden Heatmaps für Designs, Verpackungen, Websites und Anzeigen erzeugt, ganz ohne echte Testpersonen. Trainiert auf realen Eye-Tracking-Studien, Genauigkeit laut Anbieter bis zu 96 % gegenüber echtem Eye-Tracking. EU-Hosting in den Niederlanden, DSGVO-konform.

Kosten: Basic 29 €/Monat (40 Credits, 1 Sitz); Pro 119 €/Monat (200 Credits, 2 Sitze); Hero 299 €/Monat (unbegrenzte Credits, 2 Sitze). Jahresabo mit 20 % Rabatt. 14-Tage-Test ohne Kreditkarte.

Kategorien

Stärken

  • Heatmaps in unter 10 Sekunden, keine Wartezeit auf Probanden oder Studien
  • Bis zu 96 % Übereinstimmung mit echtem Eye-Tracking nach Anbieterangaben
  • Clarity Score, Focus Score und AOI-Metriken machen Ergebnisse vergleichbar
  • EU-Hosting auf Google Cloud (Niederlande), DSGVO-konform mit AVV
  • Plugins für Figma, Adobe Creative Suite und Sketch, direkt im Designprozess
  • Batch-Vergleich mehrerer Designvarianten, auch für Video- und Anzeigentests

Einschränkungen

  • Misst nur visuelle Aufmerksamkeit, keine Kaufbereitschaft, Emotion oder Intention
  • Kein deutschsprachiges UI und kein deutscher Support
  • Credit-System: bei vielen Iterationen ist das Basic-Paket schnell aufgebraucht
  • Basic-Plan trägt Wasserzeichen, für Kundenpräsentationen nicht ideal
  • Ersetzt kein echtes Usability-Testing mit Personen, bleibt eine Vorhersage
  • Sprung von Pro (119 €) auf Hero (299 €) ist preislich eine echte Hürde

Passt gut zu

Verpackungsdesign-Tests vor Druckfreigabe A/B-Vergleich von Banner- und Anzeigenvarianten Landing-Page-Optimierung vor dem Live-Schalten Schnelle Priorisierung von Designelementen (Logo, USP, CTA)

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst Verpackungs- oder Anzeigendesigns vor Druckfreigabe gegen Varianten testen
  • Du brauchst schnelle Heatmap-Vorhersagen direkt im Figma- oder Adobe-Workflow
  • Du suchst eine DSGVO-konforme Alternative zu US-Eye-Tracking-Anbietern (EU-Hosting in NL)
  • Du willst Designentscheidungen vor Stakeholdern mit Clarity-/Focus-Scores objektivieren

Wann nein

  • Du brauchst echtes Nutzerverhalten statt KI-Vorhersagen (Heatmaps von realen Sessions)
  • Du willst Kaufabsicht, Emotion oder Conversion-Verhalten messen, nicht nur Blickrichtung
  • Du arbeitest mit interaktiven Designs (Animation, Scroll-Effekte), Heatmap bleibt statisch
  • Du brauchst deutschsprachiges UI und Support für nicht-englischsprachige Stakeholder

Kurzfazit

Attention Insight ist die schnellste Antwort auf eine Frage, die Designer und Marketingverantwortliche jeden Tag stellen: Wo schaut das Auge zuerst hin? Statt vier Wochen Eye-Tracking-Studie mit echten Probanden bekommst du in unter zehn Sekunden eine Heatmap, die laut Anbieter zu rund 96 % mit physischen Tests übereinstimmt. Das Tool ersetzt keine echte Nutzerforschung, Kaufbereitschaft, Emotionen oder Conversion-Verhalten kann es nicht vorhersagen, aber für visuelle Vorab-Validierung von Verpackungen, Anzeigen, Bannern und Landing Pages ist es eine pragmatische Abkürzung. EU-Hosting in den Niederlanden und ein verfügbarer AVV machen es zu einer der wenigen DSGVO-tauglichen Optionen in der Eye-Tracking-AI-Nische.

Für wen ist Attention Insight?

Verpackungsdesigner und CPG-Marken: Wer Konsumgüter verpackt, weiß: Im Regal entscheiden 1,5 Sekunden über Kauf oder Übersehen. Attention Insight simuliert diesen ersten Blick und zeigt, ob Markenname, USP, Altersangabe oder Produktfoto richtig priorisiert sind. Vor Druckfreigabe schneller, billiger und reproduzierbarer als jede Fokusgruppe.

Marketing- und Performance-Teams: Banner, Display-Anzeigen, Social-Posts und Landing Pages lassen sich vor dem Go-Live testen. Was die ersten Sekunden bestimmt, ob der CTA überhaupt gesehen wird, ob das Headline-Foto die Headline überstrahlt, ist mit einer Heatmap in Minuten geklärt. Für Agenturen, die in Pitches Designentscheidungen mit Daten unterfüttern wollen, ein nützliches Argument.

UX- und Webdesigner: Vor dem Usability-Test mit Probanden lassen sich offensichtliche Schwachstellen früh ausräumen. Wenn die Hauptnavigation in der Heatmap nicht erscheint oder der Hero-Bereich vom Stock-Foto dominiert wird, weißt du das, ohne fünf Testpersonen gebucht zu haben. Das spart Zeit und macht echte Usability-Tests gezielter.

Stakeholder-Kommunikation in Konzernen: “Das gefällt mir nicht” ist keine valide Designkritik, eine Heatmap schon. Attention Insight liefert Designern Munition, um Vorstandsdiskussionen zu objektivieren. Nicht perfekt, aber besser als reines Bauchgefühl.

Weniger geeignet für: Wer echte Usability-Probleme aufdecken will (dafür ist Hotjar oder Microsoft Clarity besser geeignet), wer Conversion- oder A/B-Tests mit echtem Nutzerverhalten messen will (AB Tasty oder Optimizely), und wer emotionale oder kognitive Reaktionen vorhersagen will (Neurons AI ist hier breiter aufgestellt).

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
14-Tage-Test0 €Alle Funktionen, keine Kreditkarte nötig
Basic29 €/Monat (23 € im Jahresabo)1 Sitz, 40 Credits, Wasserzeichen auf Reports
Pro119 €/Monat (95 € im Jahresabo)2 Sitze, 200 Credits, kein Wasserzeichen, Video-Tests, API-Zugang. Zusatzsitz 39 €/Monat
Hero299 €/Monat (250 € im Jahresabo)2 Sitze, unbegrenzte Credits, Expert Feedback, Onboarding, SSO. Zusatzsitz 99 €/Monat

Ein Credit = 1 Bild oder URL analysiert (bis zu 3 Viewports), 1 Sekunde Video oder 4 API-Transaktionen.

Einordnung: Der 14-Tage-Test ist ehrlich gemeint, voller Funktionsumfang, keine Kreditkarte. Wer nur eine einzelne Designentscheidung absichern will, kommt damit oft schon hin. Basic für 29 € ist der Einstieg für Einzeldesigner, aber 40 Credits pro Monat sind bei aktiver Iteration in zwei bis drei Tagen aufgebraucht. Pro für 119 € ist der realistische Plan für ein Inhouse-Designteam oder eine kleine Agentur, 200 Credits, zwei Sitze und entscheidend: kein Wasserzeichen mehr in den Reports. Hero für 299 € lohnt sich erst bei sehr hoher Iterationsfrequenz oder wenn SSO und Expert Feedback wirklich gebraucht werden. Das Jahresabo mit 20 % Rabatt ist die mit Abstand günstigste Form, sobald klar ist, dass das Tool dauerhaft genutzt wird.

Stärken im Detail

Geschwindigkeit, die den Workflow verändert. Eine Heatmap entsteht in unter zehn Sekunden. Das klingt banal, hat aber Konsequenzen: Designentscheidungen werden iterativ statt einmalig getroffen. Wer früher eine Designvariante als „fertig” deklariert hat, weil eine Testrunde zu aufwändig war, kann jetzt drei oder fünf Varianten gegeneinander stellen. Diese Iterationsgeschwindigkeit ist der eigentliche Hebel, nicht die Heatmap selbst.

EU-Hosting und DSGVO-Konformität. UAB Attention Insight ist in Litauen ansässig und hostet die Daten auf Google Cloud EMEA in den Niederlanden. Ein AVV (Data Processing Agreement) ist verfügbar, die Verarbeitung erfolgt in der EU. In einer Nische, in der die meisten Wettbewerber US-Cloud nutzen, ist das ein echter Differenzierungspunkt, gerade für Agenturen, die mit deutschen Konzernkunden arbeiten.

Integration in den Designprozess. Plugins für Figma, Adobe Creative Suite und Sketch bedeuten, dass die Heatmap nicht in einem separaten Tool geöffnet werden muss. Designer können direkt aus dem Arbeitsfile heraus testen und Varianten vergleichen. Das senkt die Eintrittsschwelle und macht den Test zur Selbstverständlichkeit statt zur Sonderaktion.

Saubere Metriken, nicht nur Bilder. Neben der Heatmap liefert das Tool den Clarity Score (wie eindeutig ist die Hierarchie?), den Focus Score (wo wird konzentriert geschaut?) und AOI-Werte (Area of Interest, wie viel Prozent der Aufmerksamkeit bekommt ein definiertes Element). Diese Zahlen machen Designs vergleichbar und sind in Stakeholder-Präsentationen belastbarer als die reine Visualisierung.

Trainingsdatenbasis aus echten Studien. Das Modell wurde auf über 5,5 Millionen Fixierungspunkten aus realen Eye-Tracking-Sessions trainiert. Die vom Anbieter genannte Genauigkeit von bis zu 96 % ist nicht unabhängig validiert, sollte also kritisch gelesen werden, bewegt sich aber in einer Größenordnung, die mehrere unabhängige Anwender (Agenturen, Hochschulen) seit Jahren als „brauchbar genug” beschreiben.

Video- und Anzeigentests im Pro-Plan. Während Konkurrenten meist nur statische Bilder verarbeiten, kann Attention Insight ab Pro auch Videos analysieren (1 Credit pro Sekunde). Für Social-Ads, YouTube-Pre-Rolls oder TV-Spots ein deutlicher Mehrwert, zumindest für die ersten Sekunden, in denen die Aufmerksamkeit entschieden wird.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein Ersatz für echtes Usability-Testing. Eine KI-Heatmap sagt voraus, wo das Auge wahrscheinlich hinschaut, aber nicht, was die Person dann denkt, fühlt oder tut. Conversion-Verhalten, Frustration, Verwirrung im Checkout, Kaufabsicht: Nichts davon misst Attention Insight. Wer das Tool als Ersatz für echte Nutzerforschung einsetzt, missbraucht es und bekommt falsches Selbstvertrauen.

„96 % Genauigkeit” ist eine Anbieterangabe. Diese Zahl basiert auf den Vergleichsstudien des Herstellers selbst. Unabhängige akademische Replikation gibt es nicht in vergleichbarer Tiefe. In der Praxis funktioniert die Vorhersage bei klaren Designs gut, bei komplexen oder atypischen Layouts (z. B. ungewöhnliche Hero-Sektionen, sehr textlastige Verpackungen) weniger zuverlässig. Stichprobenprüfung mit echten Probanden bleibt für wichtige Entscheidungen Pflicht.

Kein deutschsprachiges UI oder Support. Das Tool ist komplett englisch. Für deutsche Inhouse-Designer kein Problem, aber für deutsche Marketingleitungen, die das Tool selbst bedienen oder Berichte für deutschsprachige Stakeholder erstellen sollen, ein Reibungspunkt. Support antwortet auf Englisch, in der Regel binnen weniger Stunden.

Credit-System frustriert in der Iterationsphase. 40 Credits klingen viel, sind aber schnell weg: Eine Verpackung in drei Viewports (Frontansicht, Rückansicht, Regalkontext) = 3 Credits. Fünf Varianten = 15 Credits. Zwei Designrunden = 30 Credits. Wer wirklich iterativ arbeitet, wird mit Basic nicht glücklich, der Sprung auf Pro für 119 € ist hoch.

Wasserzeichen auf Basic ist ärgerlich. Wer Reports an Kunden weitergibt, kann Basic faktisch nicht nutzen, das Wasserzeichen wirkt unprofessionell. De facto zwingt das Modell Agenturen direkt in Pro, was die effektive Einstiegshürde deutlich anhebt.

Sprung von Pro auf Hero ist eine echte Schwelle. 119 € auf 299 € ist mehr als eine Verdopplung. Wer ab und zu unlimitierte Credits braucht (saisonale Kampagnen, Pitches), muss entweder upgraden oder durchhalten. Eine Zwischenstufe (z. B. 500 Credits für 200 €) fehlt im Modell.

Statische Vorhersage in einer dynamischen Welt. Das Tool simuliert die ersten Sekunden der Wahrnehmung, aber moderne Designs sind interaktiv, scrollbar, animiert. Eine statische Heatmap eines Hero-Bereichs ignoriert, dass Nutzer scrollen, hovern, klicken. Für animierte oder interaktive Erfahrungen ist die Aussagekraft begrenzt.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Echtes Nutzerverhalten auf deiner Website messen willstHotjar oder Microsoft Clarity
Breitere Neuromarketing-Vorhersagen (Emotion, Memorability) brauchstNeurons AI
Eine zweite KI-Eye-Tracking-Meinung suchstEyeQuant
A/B-Tests mit echtem Conversion-Verhalten laufen lassen willstAB Tasty oder Optimizely

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: 3M Visual Attention Software (etabliert in der CPG-Industrie, aber teuer und Lizenzmodell), Predict by Neurons (mittlerweile in Neurons AI integriert) und Wevo (kombiniert Heatmap-AI mit echten Nutzerumfragen). Attention Insight ist im Vergleich der pragmatischste Einstieg: günster als 3M, schneller als echte Eye-Tracking-Studios, und mit EU-Hosting ein DSGVO-Vorteil gegenüber den meisten US-Anbietern. Wer reine Eye-Tracking-Simulation in einem etablierten Designprozess sucht, ist hier richtig, für Conversion oder echtes Nutzerverhalten ist es das falsche Werkzeug.

So steigst du ein

Schritt 1: 14-Tage-Test ohne Kreditkarte starten. Registriere dich auf attentioninsight.com, der volle Funktionsumfang ist 14 Tage frei. Nutze diese Zeit, um drei oder vier reale Designs aus deinem Arbeitsalltag zu testen, nicht nur Demo-Bilder. Nur so siehst du, ob die Heatmaps für deine Art von Designs (Verpackungen? Banner? Landing Pages?) belastbar genug sind.

Schritt 2: Mit echten Vergleichen arbeiten, nicht mit Einzelanalysen. Eine Heatmap allein ist interessant, zwei Heatmaps nebeneinander sind eine Entscheidung. Lade immer mindestens zwei Varianten hoch (z. B. CTA-Position links vs. rechts, großes Foto vs. großes Headline) und vergleiche die Clarity Scores. Der eigentliche Wert liegt im Delta, nicht in der Einzelmessung.

Schritt 3: Plugins installieren und in den Designprozess einbauen. Wer Figma, Adobe XD oder Sketch nutzt, sollte das passende Plugin installieren. Damit wird die Heatmap zum Design-Reflex statt zur Sonderaktion, und das ist der Punkt, an dem das Tool wirklich Wirkung entfaltet. Eine Heatmap pro Design-Iteration kostet 10 Sekunden und verbessert die Hierarchie spürbar.

Schritt 4 (optional): Für Agenturen, Reports white-labeln und an Kunden weitergeben. Ab Pro gibt es keine Wasserzeichen mehr; Reports können direkt an Kunden geschickt werden. Wer regelmäßig Designentscheidungen vor Stakeholdern verteidigen muss, baut sich damit ein wiederholbares Argumentationsmuster auf, “Hier ist die Heatmap, hier der Clarity Score, hier die empfohlene Variante”.

Ein konkretes Beispiel

Eine inhabergeführte Lebensmittelmarke in Hamburg (12 Mitarbeitende, vegane Snacks im Naturkostfachhandel) hat im Frühjahr 2026 ein Verpackungs-Redesign durchgeführt. Ausgangsproblem: Im Regal des Reformhauses ging das neue Bio-Siegel optisch unter, der Vertriebsleiter berichtete von Beschwerden aus drei Filialen. Statt eine Fokusgruppe zu beauftragen (Angebot: 4.800 €, 6 Wochen), hat die Designagentur drei Verpackungsvarianten in Attention Insight Pro getestet, jeweils Frontansicht, plus Regalkontext mit drei Wettbewerbsprodukten daneben. Ergebnis: Variante B, mit verkleinertem Markenlogo und prominent platziertem Bio-Siegel in einem farbigen Kreis oben rechts, erhielt 38 % Aufmerksamkeit auf das Bio-Siegel vs. 9 % in der ursprünglichen Version. Die Agentur hat den Report (ohne Wasserzeichen, da Pro) direkt an die Marke geschickt, Druckfreigabe nach zwei Stakeholder-Calls. Zeitersparnis: ~5 Wochen. Kostenersparnis: ca. 4.700 €, abzüglich des Monatsbeitrags von 119 €. Drei Monate nach dem Relaunch berichtet die Marke von einem messbaren Umsatzanstieg in den drei betroffenen Filialen, kausal nicht eindeutig zuordbar, aber konsistent mit dem prognostizierten Aufmerksamkeitseffekt.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Google Cloud EMEA in den Niederlanden, Verarbeitung innerhalb der EU. Anbieter ist UAB Attention Insight mit Sitz in Litauen, einem EU-Mitgliedstaat.
  • DSGVO: Attention Insight erklärt ausdrücklich vollständige DSGVO-Konformität. Die sieben Betroffenenrechte (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Datenübertragbarkeit etc.) werden in der Datenschutzerklärung benannt, mit einer Bearbeitungsfrist von einem Monat.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Ein Data Processing Agreement (DPA) ist verfügbar und über die Rechtsdokumente-Sektion zugänglich. Auf Anfrage wird der AVV individuell unterzeichnet.
  • Sub-Auftragsverarbeiter: Liste der eingesetzten Sub-Prozessoren ist öffentlich einsehbar; alle Sub-Prozessoren müssen DSGVO-konform sein.
  • Datennutzung für Modelltraining: Hochgeladene Designs werden laut Anbieter nicht zur Verbesserung des Modells verwendet. Bestätigung sollte für sensitive Projekte schriftlich eingeholt werden.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für Verpackungsdesigns, Marketing-Assets und öffentliche Webseiten unkritisch. Für noch nicht veröffentlichte Markenidentitäten oder vertrauliche Produkteinführungen empfiehlt sich der AVV-Abschluss und eine kurze NDA-Klausel. Insgesamt eines der DSGVO-freundlichsten Tools in dieser Kategorie.

Gut kombiniert mit

  • Figma, Designs werden in Figma erstellt, das Attention-Insight-Plugin liefert die Heatmap direkt im Arbeitsfile. Iterationen werden so zum Reflex, nicht zur Sonderaktion. Diese Kombination ist für UI/UX-Teams der Standardweg.
  • Hotjar, Attention Insight liefert die Vorhersage vor dem Launch, Hotjar misst das tatsächliche Verhalten danach. Vergleich von prognostizierter und realer Aufmerksamkeit ist ein nützliches Lern-Feedback, das beide Tools über die Zeit präziser einsetzbar macht.
  • Microsoft Clarity, kostenlose Alternative für die Post-Launch-Messung. Wer das Budget für Hotjar nicht hat, kann Attention Insight für die Vorhersage und Clarity für die echte Nutzungsmessung kombinieren, beides DSGVO-tauglich, beides ohne große Setup-Hürde.

Unser Testurteil

Attention Insight verdient 4 von 5 Sternen. In seiner engen Nische, schnelle, KI-basierte Aufmerksamkeitsvorhersage für statische Designs, gehört es zu den besten verfügbaren Tools. EU-Hosting, AVV, Plugins für die gängigen Designprogramme und ein ehrlicher 14-Tage-Test ohne Kreditkarte machen den Einstieg unkompliziert. Der fünfte Stern fehlt aus drei Gründen: Die „96 % Genauigkeit” ist eine Anbieterangabe ohne breite unabhängige Validierung, das Credit-System frustriert in der Iterationsphase, und der Sprung von Pro (119 €) auf Hero (299 €) ist ohne Zwischenstufe sportlich. Wichtigste Einschränkung im Praxiseinsatz: Es bleibt eine Vorhersage, kein Messwerkzeug. Wer das versteht und das Tool als Beschleuniger für Designentscheidungen einsetzt, statt als Ersatz für echte Nutzerforschung, bekommt für 119 € im Monat einen erheblichen Produktivitätsgewinn. Wer es als Allheilmittel kauft, wird enttäuscht sein.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Hero-Plan-Aktion mit Code AT40 (40 % Rabatt bei 12-Monats-Bindung, läuft bis September 2026). Wer den Hero-Plan ohnehin in Erwägung zieht, kommt damit auf rund 180 € statt 299 € im Monatsäquivalent, eine seltene und aggressive Rabattaktion in dieser Tool-Kategorie.
  • 2025, Attention Insight hat das Pricing umgebaut und das frühere Starter-Modell zugunsten der Basic/Pro/Hero-Struktur abgelöst. Das Wasserzeichen auf Basic-Reports wurde dabei eingeführt und ist ein neuer Reibungspunkt für Agenturen, die Reports an Kunden weitergeben wollen.
  • 2024–2025, Plugins für Figma und Adobe Creative Suite haben den Reifegrad spürbar erhöht. Die Integration ist nicht mehr nur ein Export-Knopf, sondern erlaubt Tests direkt im Arbeitsfile, ein klarer Hebel für Designteams, die das Tool täglich nutzen.
  • Laufend, Die Angabe „bis zu 96 % Genauigkeit” wird seit Jahren prominent vermarktet, aber es gibt keine groß angelegte unabhängige Validierungsstudie. Anwender berichten, dass die Genauigkeit bei typischen Designs sehr gut ist, bei untypischen Layouts (z. B. extremer Minimalismus oder ungewöhnliche Bildaufteilungen) deutlich schwächer. Stichprobenprüfung mit echten Probanden bleibt für wichtige Entscheidungen Pflicht.

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