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Wärtsilä eLogbook

Wärtsilä

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Wärtsilä eLogbook ist ein von 17 Flaggenstaaten und Lloyd's Register zugelassenes digitales Logbuchsystem für Handelsschiffe. Es bündelt bis zu 14 Logbuchtypen, darunter Öltagebuch (ORB), Ballastwasser- und Mülltagebuch, in einer audit-sicheren, rollenbasierten Anwendung, die IMO- und MARPOL-Vorgaben erfüllt. Der KI-Anteil liegt nicht im eLogbook selbst, sondern in der umgebenden Fleet-Optimisation-Plattform (Routen- und Verbrauchsoptimierung, Anomalie-Erkennung), mit der sich das eLogbook kombinieren lässt.

Kosten: Kein öffentliches Pricing. Angebot über Wärtsilä-Vertrieb, typischerweise als Modul innerhalb eines Flottensoftware-Abonnements (Fleet Optimisation Solution). Preis abhängig von Flottengröße, Logbuchtypen und Flaggenstaat-Zulassungen.

Kategorien

Stärken

  • Von 17 Flaggenstaaten und Lloyd's Register offiziell zugelassen, rechtssicherer Papier-Ersatz
  • Bis zu 14 Logbuchtypen in einer Anwendung, kein Parallelworkflow zwischen Deck-, Maschinen- und Umwelt-Logbüchern
  • Audit-sicherer Datenspeicher mit Rollenrechten, Freigabe-Workflow und Revisionshistorie
  • Strukturierte Eingabemasken mit Plausibilitätsprüfung reduzieren formale Fehler bei PSC-Kontrollen
  • Eingebettet in die Wärtsilä Fleet Optimisation Solution mit KI-gestützter Routen- und Verbrauchsanalyse

Einschränkungen

  • Kein öffentliches Pricing, Angebote nur über Wärtsilä-Vertrieb
  • Das eLogbook selbst ist regelbasierte Compliance-Software, echte KI sitzt in den Nachbarmodulen, nicht im Logbuch
  • Keine vollautomatische Sensordaten-Befüllung ohne zusätzliche Integration (SmartLog/ECDIS-Anbindung)
  • Implementierung erfordert Flaggenstaat-Zulassung und ISM-Dokumentation, kein Plug-and-play
  • Kein deutschsprachiger Support; Bedienoberfläche und Vertrieb englisch

Passt gut zu

Reedereien, die ein flaggenstaatlich zugelassenes digitales ORB benötigen Flotten mit mehreren Logbuchpflichten, die konsolidiert werden sollen Schiffe in einem Wärtsilä-nahen technischen Ökosystem (Navi-Sailor, Voyage)

Kurzfazit

Wärtsilä eLogbook ist ein rechtssicherer digitaler Ersatz für die Papierlogbücher an Bord, und das ist im streng regulierten Schiffsbetrieb der entscheidende Punkt. Die Zulassung durch 17 Flaggenstaaten und Lloyd’s Register hebt es von rein internen Logbuch-Apps ab: Ein Schiff darf das Papierlogbuch tatsächlich abschaffen, nicht nur parallel führen. Bis zu 14 Logbuchtypen, vom Öltagebuch über das Mülltagebuch bis zum Ballastwasser-Logbuch, laufen in einer Anwendung mit Rollenrechten, Freigabe-Workflow und audit-sicherer Speicherung. Ehrlich eingeordnet: Das eLogbook selbst ist solide Compliance-Software mit regelbasierter Plausibilitätsprüfung, kein KI-Produkt. Die künstliche Intelligenz sitzt in der umgebenden Wärtsilä Fleet Optimisation Solution (Routen- und Verbrauchsoptimierung, Anomalie-Erkennung), mit der sich das Logbuch kombinieren lässt. Wer ein zugelassenes elektronisches ORB sucht, bekommt hier eine der etabliertesten Lösungen am Markt.

Für wen ist Wärtsilä eLogbook?

Technische Reedereileitungen: Wer eine Flotte aus Handelsschiffen betreibt und die formale MARPOL-Dokumentation verwaltet, bekommt mit dem eLogbook eine konsolidierte, prüfsichere Ablage. Statt jedes Logbuch einzeln zu pflegen und bei Audits zusammenzusuchen, liegt alles in einer zentralen Datenbank mit Revisionshistorie.

Leitende Ingenieure und Offiziere an Bord: Die strukturierten Eingabemasken führen durch die korrekten IMO-Codes für das Öltagebuch und markieren formale Fehler (fehlende Mengen, Zeitüberschneidungen) sofort. Das senkt das Risiko von Beanstandungen bei Hafenstaatkontrollen (Port State Control) erheblich.

Flotten mit mehreren Logbuchpflichten: Tanker, Massengutfrachter und Mehrzweckschiffe müssen oft ein halbes Dutzend Logbücher parallel führen (ORB Teil I und II, Müll-, Ballastwasser-, Cargo Record Book). Das eLogbook bündelt diese in einem Werkzeug, der größte praktische Hebel gegenüber Papier.

Wärtsilä-Bestandskunden: Reedereien, die ohnehin Navi-Sailor ECDIS, Navi-Planner oder die Fleet Optimisation Solution einsetzen, profitieren von der Integration. Hier kann das eLogbook Teil eines durchgängigen Daten-Workflows werden, inklusive der KI-gestützten Nachbarmodule.

Weniger geeignet für: Kleine Eigner mit ein bis zwei Schiffen, denen ein günstigeres, schlankeres eLogbook eines spezialisierten Anbieters reicht. Ebenso ungeeignet für Betreiber, die zwingend deutschsprachigen Support brauchen, und für alle, die ein echtes KI-Produkt erwarten, das eLogbook selbst ist Dokumentations-Compliance, keine Analytik.

Preise im Detail

ModellPreisWas du bekommst
eLogbook (Modul)Auf AnfrageDigitale Logbücher mit Flaggenstaat-Zulassung, Rollenrechten, audit-sicherer Speicherung
Fleet Optimisation SolutionAuf AnfrageeLogbook plus KI-Module (Voyage Optimiser, CII Dashboard, EU-Emissions-Compliance, SmartLog)
Wärtsilä Voyage FrontierAuf AnfrageSoftware plus 24/7-Experten-Beratung als Managed Service

Einordnung: Wärtsilä veröffentlicht keine Preise, wie bei maritimer Flottensoftware üblich. Der Preis hängt von Flottengröße, der Zahl der benötigten Logbuchtypen, den Flaggenstaat-Zulassungen und davon ab, ob das eLogbook einzeln oder als Teil der Fleet Optimisation Solution lizenziert wird. Für eine seriöse Budgetplanung musst du den Wärtsilä-Vertrieb kontaktieren und ein Fleet-Assessment durchlaufen. Realistisch ist das ein Investitionsentscheid auf Flottenebene, kein spontaner Software-Kauf, Einrichtung, Zulassung und Crew-Schulung gehören zum Gesamtbild. Wer nur das nackte eLogbook will, sollte explizit nach Einzelmodul-Konditionen fragen, statt automatisch die volle Plattform zu lizenzieren.

Stärken im Detail

Flaggenstaatliche Zulassung ist der eigentliche Mehrwert. Ein digitales Logbuch ist nur dann ein echter Papier-Ersatz, wenn der Flaggenstaat es als rechtsgültig anerkennt. Genau das leistet die Zulassung durch 17 Flaggenstaaten und Lloyd’s Register: Das Schiff darf das Papierlogbuch tatsächlich ersetzen, nicht nur eine zusätzliche digitale Kopie führen. Das unterscheidet das eLogbook von vielen internen Logbuch-Apps, die rechtlich nichts ersetzen.

14 Logbuchtypen in einer Anwendung. Statt für jedes vorgeschriebene Buch ein eigenes System (oder Papier) zu führen, deckt das eLogbook das gesamte Spektrum ab, Öltagebuch Teil I (Maschinenraum) und Teil II (Ladung/Ballast bei Tankern), Mülltagebuch, Ballastwasser-Logbuch, Cargo Record Book für schädliche flüssige Stoffe, Deck- und Maschinenlogbuch und weitere. Das eliminiert den Bruch zwischen Parallelsystemen und macht Audits planbar.

Audit-Sicherheit durch Rollenrechte und Revisionshistorie. Einträge werden mit Benutzerrolle, Zeitstempel und Freigabe-Workflow gespeichert; nachträgliche Änderungen bleiben nachvollziehbar. Für die Beweisführung bei Port-State-Control-Kontrollen oder im Schadensfall ist diese lückenlose Historie Gold wert, manipulationsresistente Dokumentation ist im Schiffsbetrieb regulatorische Pflicht, nicht Kür.

Strukturierte Masken mit Plausibilitätsprüfung. Die Eingabemasken führen die Crew durch die korrekten IMO-Codes und prüfen Einträge auf formale Vollständigkeit. Fehlende Mengenangaben oder logisch unmögliche Zeitabfolgen werden direkt markiert. Das senkt genau die formalen Fehler, die bei Papierlogbüchern regelmäßig zu Beanstandungen führen.

Einbettung in eine KI-gestützte Plattform. Das eLogbook selbst ist regelbasiert, aber es lebt in der Wärtsilä Fleet Optimisation Solution, die laut Hersteller cloud-basierte Analytik, KI und intelligente Automatisierung für Routen- und Verbrauchsoptimierung, Predictive Monitoring von Maschine und Rumpf sowie Anomalie-Erkennung einsetzt. Wer das volle Paket nutzt, kombiniert Compliance-Dokumentation mit echter Datenanalyse in einem Ökosystem.

Schwächen ehrlich betrachtet

Das eLogbook ist kein KI-Produkt, und das sollte man wissen. Die Funktionen des Logbuchs selbst sind regelbasierte Compliance: strukturierte Masken, Plausibilitätsregeln, audit-sichere Ablage. Die künstliche Intelligenz, mit der Wärtsilä wirbt, sitzt in den Nachbarmodulen (Voyage Optimiser, Predictive Monitoring), nicht im eLogbook. Wer das Tool wegen „KI im Logbuch” anschafft, kauft am Bedarf vorbei. Der ehrliche Nutzen liegt in der Rechtssicherheit und Konsolidierung, nicht in Analytik. Workaround: Wer KI-Mehrwert will, muss die volle Fleet Optimisation Solution lizenzieren.

Kein öffentliches Pricing. Ohne Angebot vom Vertrieb lässt sich der Preis nicht abschätzen. Das erschwert den Vergleich mit schlankeren eLogbook-Anbietern und macht eine schnelle Make-or-Buy-Entscheidung unmöglich. Workaround: gezielt nach Einzelmodul-Konditionen fragen und mehrere Anbieter parallel anfragen.

Keine vollautomatische Sensorbefüllung ohne Zusatzintegration. Viele Einträge bleiben manuell, solange keine Anbindung an ECDIS, Tankmessung oder die SmartLog-App eingerichtet ist. Die viel beworbene Automatisierung der Datenerfassung ist also ein Integrationsprojekt, kein Standard-Lieferumfang des eLogbook-Moduls.

Implementierung ist ein Projekt, kein Download. Flaggenstaat-Zulassung, Anpassung an die IMO-Codes des Schiffstyps, ISM-Dokumentation und Crew-Schulung gehören dazu. Bis zur formalen Abnahme läuft in der Regel ein Parallelbetrieb mit dem Papierlogbuch. Das ist sachgerecht, aber wer schnelle Ergebnisse erwartet, wird enttäuscht.

Kein deutschsprachiger Support. Oberfläche, Dokumentation und Vertrieb sind englisch. Im internationalen Schiffsbetrieb ist das üblich und meist unkritisch, für rein deutschsprachige Crews oder kleine Eigner aber ein Reibungspunkt.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Ein allgemeines KI-Dokumentenwerkzeug für Berichte und Auswertungen brauchst
Recherche zu Vorschriften mit nachprüfbaren Quellen brauchst
Vorschriftentexte und Akten dauerhaft befragbar machen willst

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite und im engeren maritimen Wettbewerb: NAPA Logbook (finnischer Anbieter, ebenfalls flaggenstaatlich zugelassen, starker Marktanteil bei elektronischen Logbüchern), DNV Navigator / Veracity (Klassifikationsgesellschaft mit eigener Compliance-Plattform), Kongsberg K-IMS und ABS Nautical Systems (Flotten- und Compliance-Management). Das eLogbook spielt seine Stärke aus, wenn das Schiff ohnehin im Wärtsilä-Ökosystem läuft, als Einzelprodukt ohne diesen Kontext lohnt der direkte Vergleich mit NAPA und DNV. Die in der Tabelle verlinkten KI-Tools sind keine maritimen Logbücher, sondern ergänzende Werkzeuge für die Dokumenten- und Recherchearbeit drumherum.

So steigst du ein

Schritt 1: Kontaktiere den Wärtsilä-Vertrieb für ein Fleet-Assessment. Flaggenstaat und Schiffstyp bestimmen, welche Logbuchmodule überhaupt zugelassen werden können und ob du das eLogbook einzeln oder als Teil der Fleet Optimisation Solution lizenzierst. Kläre hier auch die Pricing-Frage konkret.

Schritt 2: Wärtsilä richtet die Bordinstallation ein und passt die Logbuchmasken an die IMO-Codes des jeweiligen Schiffstyps an. Die Bürosoftware für die flottenweite Aufsicht (Fleet Oversight) wird parallel konfiguriert. Wenn du ECDIS- oder SmartLog-Anbindung willst, planst du diese Integration jetzt mit ein.

Schritt 3: Beantrage die Zulassung beim Flaggenstaat, Wärtsilä unterstützt die Dokumentation. Schule die Crew und fahre einen Parallelbetrieb mit dem Papierlogbuch bis zur formalen Abnahme. Erst danach darf das Papier abgeschafft werden.

Ein konkretes Beispiel

Eine Reederei mit zwölf Mehrzweckfrachtern wechselt vom Papier-ORB auf Wärtsilä eLogbook. Die leitenden Ingenieure tragen die Öltagebuch-Codes nun in standardisierte Masken ein; ungültige Einträge, fehlende Mengenangaben, sich überschneidende Zeitstempel, werden sofort rot markiert, bevor der Eintrag freigegeben wird. Bei Hafenstaatkontrollen in Rotterdam und New York kann der diensthabende Offizier das digitale ORB-Archiv innerhalb von zwei Minuten aufrufen, filtern und vorlegen, statt stundenlang im Papierarchiv zu blättern. Über die Bürosoftware sieht die Flottenleitung in Hamburg zentral, welche Logbücher auf welchem Schiff freigabepflichtig sind. Beanstandungen wegen formaler Logbuch-Fehler gehen spürbar zurück, und der monatliche Aufwand für die Logbuch-Konsolidierung über die ganze Flotte sinkt von Tagen auf Stunden. Die eigentliche Verbrauchs- und Routenanalyse läuft separat über die KI-Module der Fleet Optimisation Solution.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Cloud-basiert über die Wärtsilä-Voyage-Plattform. Wärtsilä ist ein finnisches Unternehmen (EU); die exakte Hosting-Region wird öffentlich nicht eindeutig spezifiziert, vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen lassen.
  • Datenart: Im Vordergrund stehen Betriebs- und Compliance-Daten des Schiffs (Logbucheinträge, Mengen, Zeiten). Personenbezug entsteht über die Zuordnung von Einträgen zu Crew-Rollen und Freigeber-Identitäten, relevant für die Beschäftigtendaten-Verarbeitung.
  • Zugriffskontrolle: Rollenbasierte Rechte und Freigabe-Workflow sind Kernfunktionen; nachträgliche Änderungen bleiben über die Revisionshistorie nachvollziehbar.
  • Aufbewahrung: Logbücher unterliegen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (MARPOL/Flaggenstaat), die Software muss diese Fristen erfüllen; konkrete Speicherdauer und Löschkonzept im Vertrag prüfen.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Bei Cloud-Betrieb mit personenbezogenen Crew-Daten ist ein AVV nach Art. 28 DSGVO erforderlich, explizit anfragen, da Wärtsilä primär als Industrie-/Marine-Anbieter auftritt.
  • Empfehlung für Unternehmen: Vor Einführung Hosting-Region, AVV und Löschkonzept verbindlich klären. Da es um regulatorisch vorgeschriebene und teils personenbezogene Daten geht, gehört die datenschutzrechtliche Prüfung zwingend zum Implementierungsprojekt.

Gut kombiniert mit

  • , für die Aufbereitung und Auswertung der Compliance-Daten außerhalb des Logbuchs: Reports zusammenfassen, Audit-Vorbereitungen strukturieren oder Vorschriftentexte in verständliche Checklisten übersetzen. Das eLogbook liefert die geprüften Rohdaten, Claude formuliert daraus die Management-Sicht.
  • , wenn MARPOL-Annexe, Flaggenstaat-Richtlinien und interne ISM-Handbücher dauerhaft befragbar bleiben sollen. NotebookLM macht den Regelwerk-Bestand durchsuchbar, das eLogbook setzt die Vorgaben in der täglichen Eintragspraxis um.
  • , für aktuelle Recherche zu sich ändernden IMO-Vorgaben, neuen Emissionsregeln (EU ETS, FuelEU Maritime) oder Flaggenstaat-Updates, jeweils mit nachprüfbaren Quellen. Die regulatorische Lage ändert sich laufend, Perplexity hält den Wissensstand aktuell.

Unser Testurteil

Wärtsilä eLogbook verdient 4 von 5 Sternen. Für seinen eigentlichen Zweck, ein flaggenstaatlich zugelassenes, audit-sicheres digitales Logbuch als echter Papier-Ersatz, ist es eine der etabliertesten und glaubwürdigsten Lösungen am Markt. Die Zulassung durch 17 Flaggenstaaten und Lloyd’s Register, die Konsolidierung von bis zu 14 Logbuchtypen und die saubere Rollen- und Revisionslogik sind genau das, was eine Reederei für die MARPOL-Dokumentation braucht. Den fünften Stern kosten drei Punkte: das fehlende öffentliche Pricing, der Implementierungsaufwand mit Flaggenstaat-Zulassung, und die ehrliche Einordnung, dass das eLogbook selbst regelbasierte Compliance-Software ist, kein KI-Produkt. Die künstliche Intelligenz, die Wärtsilä bewirbt, lebt in den Nachbarmodulen der Fleet Optimisation Solution. Wer das weiß und ein rechtssicheres elektronisches ORB sucht, ist hier richtig. Wer KI im Logbuch erwartet, kauft am Ziel vorbei.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Das eLogbook wird vom Hersteller konsequent im Verbund der Fleet Optimisation Solution vermarktet, in der KI und intelligente Automatisierung (Routen-/Verbrauchsoptimierung, Predictive Monitoring, Anomalie-Erkennung) eine zentrale Rolle spielen. Das eLogbook-Modul selbst ist davon klar abzugrenzen: Es ist regelbasierte Compliance-Dokumentation. Diese Unterscheidung geht in Marketingmaterial leicht unter, wir halten sie für entscheidend.
  • 2024–2026, Mit EU ETS und FuelEU Maritime sind neue Emissions-Compliance-Pflichten in Kraft getreten. Wärtsilä hat darauf mit eigenen Modulen (EU-Emissions-Compliance-App, CII Dashboard) reagiert, die das eLogbook im Plattform-Kontext ergänzen, ein Hinweis darauf, dass der regulatorische Druck im Schiffsbetrieb das eigentliche Verkaufsargument der gesamten Suite ist.
  • Hosting-Region, Die exakte geografische Datenhaltung wird öffentlich nicht eindeutig spezifiziert. Trotz des finnischen (EU-)Firmensitzes von Wärtsilä sollte die Region vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigt werden; wir konnten sie nicht abschließend verifizieren.

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