Zum Inhalt springen
Bezahlt Technisch 🇩🇪 Deutschsprachig 🇪🇺 EU-Server Geprüft: April 2026

Varonis Data Security Platform

Varonis Systems

3/5
Tool öffnen

Enterprise-Plattform für Datensicherheit und File-System-Analyse. Scannt On-Premise-Dateiserver, SharePoint und M365 automatisch nach exponierten, sensiblen und unstrukturierten Daten — inklusive komplexer Excel-Dateien und Nutzer-Zugriffsmustern. Für Unternehmen ab ca. 200 Mitarbeitenden.

Kosten: Quote-basiert; Richtgröße ca. 40.000–80.000 €/Jahr für mittlere Umgebungen (per Datenvolumen/TB lizenziert)

Stärken

  • Automatisches Erkennen von exponiertem und überprivilegierten Zugriff auf Dateien
  • Verhaltensanalyse: wer greift auf welche Dateien zu — Anomalieerkennung inklusive
  • Unterstützt On-Premise und M365/SharePoint gleichzeitig — wichtig für hybride Umgebungen
  • DSGVO-Compliance-Berichte out-of-the-box verfügbar

Einschränkungen

  • Hoher Preis: realistisch 40.000–80.000 €/Jahr — nur für größere Organisationen rentabel
  • Erheblicher Einführungsaufwand: typisch 4–8 Wochen Implementierung
  • Primär sicherheitsorientiert — kein Tool für aktive Prozessanalyse oder Migration
  • Wird von Mitarbeitenden als Überwachungstool wahrgenommen — Betriebsratsthema in DE

Passt gut zu

Unternehmen ab 200 Mitarbeitenden mit eigenem IT-Security-Team Hybrid-Umgebungen mit On-Premise-Dateiservern und M365 Compliance-getriebene Discovery (DSGVO-Audit, ISO 27001)

So steigst du ein

Schritt 1: Varonis-Demo und Sizing-Gespräch anfragen (varonis.com). Varonis berechnet Preise nach Datenvolumen in TB — vorher ungefähr einschätzen, wie viel strukturiertes und unstrukturiertes Dateivolumen im Unternehmen liegt.

Schritt 2: Proof of Concept (PoC) durchführen — Varonis bietet 30-Tage-PoCs an. Den Agenten auf einem Dateiserver oder SharePoint-Tenant deployen und schauen, was ans Licht kommt.

Schritt 3: Ergebnisse mit IT-Security und Betriebsrat besprechen. Varonis findet oft mehr als erwartet — DSGVO-relevante Dateien, überprivilegierte Zugriffsrechte, komplexe Excel-Dateien an unerwarteten Speicherorten. Die Befunde brauchen ein Eskalationskonzept, bevor die Software eingesetzt wird.

Ein konkretes Beispiel

Ein Maschinenbauer mit 450 Mitarbeitenden führt einen Varonis-PoC durch. Ergebnis nach zwei Wochen: 847 Excel-Dateien mit mehr als 10 Tabellenblättern und VBA-Makros, davon 63 mit Zugriffen durch mehr als 5 verschiedene Nutzer (Indikator für aktiven Schattenprozess). Außerdem: 14 GB Kundendaten in einem allgemein zugänglichen SharePoint-Ordner, ohne Zugriffslogging. Die Excel-Funde werden zur Prozess-Discovery weitergegeben — Varonis löst das Problem nicht, zeigt es aber zuverlässig auf.

Diesen Inhalt teilen:

Empfohlen in 1 Use Cases

Branchenübergreifend

Redaktionell bewertet · Preise und Funktionen können sich ändern.

Stimmt etwas nicht?

Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt? Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.

Feedback geben
Kostenloser Newsletter

Bleib auf dem neuesten
Stand der KI

Wähle deine Themen und erhalte relevante KI-News, Praxistipps und exklusive Inhalte direkt in dein Postfach – kein Spam, jederzeit abmeldbar.

Was interessiert dich? Wähle 1–3 Themen — du bekommst nur Inhalte dazu.

Mit der Anmeldung stimmst du unserer Datenschutzerklärung zu. Jederzeit abmeldbar.

Kostenlos
Kein Spam
Jederzeit abmeldbar