Tidely
Tidely GmbH
In München entwickelte Liquiditätsplanungssoftware mit Fokus auf KMU und wachsende Unternehmen. KI-basierte Cashflow-Prognosen, mehr als 5.000 Bankanbindungen über PSD2 und ein guter Mix aus Selbstbedienung und persönlichem Onboarding. Keine direkte DATEV-Live-Schnittstelle, dafür Anbindung an gängige Buchhaltungstools.
Kosten: Starter ab 45 €/Monat (jährlich), Professional ab 85 €/Monat, Business ab 215 €/Monat, Enterprise auf Anfrage; 7 Tage kostenlos testen
Stärken
- Transparente Tarifstruktur ab 45 €/Monat — Einsteigertarif für Solo-Selbstständige und kleine Firmen geeignet
- KI-Kategorisierung: Transaktionen werden automatisch Buchungskreisen zugeordnet
- Persönliches Onboarding bereits ab Business-Tarif
- Datenhaltung in Deutschland, deutschsprachiger Support
- Mehr als 5.000 unterstützte Bankanbindungen über PSD2
Einschränkungen
- Keine direkte DATEV-Schnittstelle (nur Upload bzw. Drittanbieter-Brücke nötig)
- Im Vergleich zu Agicap weniger umfangreich bei sehr großen Konzernstrukturen
- Forecasting-KI funktioniert besser bei stabilen Geschäftsmustern als bei stark saisonalen oder Projekt-getriebenen Geschäftsmodellen
Passt gut zu
So steigst du ein
Schritt 1: Auf tidely.com die kostenlose 7-Tage-Testphase starten. Bankkonto via PSD2 anbinden — TAN-Verfahren der jeweiligen Bank wird durchlaufen.
Schritt 2: Tidely kategorisiert die letzten 12 Monate Transaktionen automatisch. Diese Kategorisierung kurz prüfen — Korrekturen lernt das System.
Schritt 3: Forecast-Horizont festlegen (4–13 Wochen sind Standard für KMU), Szenarien anlegen und das Dashboard mit den drei wichtigsten KPIs einrichten.
Ein konkretes Beispiel
Ein E-Commerce-Unternehmen aus Hamburg (12 Mitarbeitende, 4 Mio. € Umsatz, drei Verkaufskanäle) nutzt Tidely Professional, um die Liquiditätsentwicklung über die nächsten acht Wochen abzubilden. Die KI erkennt, dass Lieferantenrechnungen aus Asien immer 14 Tage nach dem Wareneingang gezahlt werden — und projiziert das automatisch in den Forecast. Im November warnt Tidely vor einer Lücke um den Black-Friday-Lagerausbau: Das Unternehmen verhandelt mit dem Hauptlieferanten ein 30-Tage-Zahlungsziel statt der bisherigen 14 Tage und vermeidet die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie um 80.000 €.
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