TextileGenesis
TextileGenesis Pte. Ltd.
Traceability-Plattform für die Textil- und Modeindustrie mit Fibercoin-Technologie: Jedes Kilogramm zertifizierter Faser erhält einen digitalen Token, der die gesamte Wertschöpfungskette vom Faserproduzenten bis zum Einzelhandelsprodukt abbildet, lückenloser Chain-of-Custody, keine Doppelzählung. Vier Lösungsmodule: Fiber-to-Retail, Supply Chain Discovery, Supply Chain Mapping und Compliance & Risk Management. Kunden: BESTSELLER, H&M Group, Lululemon, Zegna, Marks & Spencer.
Kosten: Preise auf Anfrage; staffelbasiert nach Lieferantenanzahl und Fasermenge; für mittelständische Brands im mittleren vierstelligen Jahresbereich
Kategorien
Stärken
- Fibercoin-Technologie: jedes kg zertifizierter Faser erhält einen eindeutigen digitalen Token, Doppelzählung physisch ausgeschlossen
- Vier Module: Fiber-to-Retail, Supply Chain Discovery, Supply Chain Mapping, Compliance & Risk Management
- Breite Faserkompetenz: TENCEL, Baumwolle, Wolle, Kaschmir, recyceltes Polyester, Viskose und weitere
- Bewährte Großimplementierungen: BESTSELLER (25 Mio. Kleidungsstücke), Lenzing (100 % der Fasern)
- Unterstützt Digital Product Passport (DPP) Anforderungen der EU ab 2027
- Lieferanten-Self-Service-Portal: Daten werden vom Lieferanten direkt eingegeben, kein E-Mail-Chaos
- Compliance & Risk Management: Identifizierung von Materialintegritäts-, Entitäts- und Länderrisiken
Einschränkungen
- Englischsprachige Plattform, kein Deutsch-Support
- Funktioniert zuverlässig nur für von TextileGenesis unterstützte zertifizierte Fasern (keine Custom-Fasertypen)
- Datenintegrität hängt von ehrlicher Dateneingabe der Lieferanten ab, kein automatisiertes physisches Verifizierungsprotokoll
- Globales Hosting, für DSGVO-sensitive Inhalte muss AVV geprüft werden
- Kleinstmengen-Lieferanten mit geringer Digital-Affinität schwer ins System zu bringen
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du verwendest nachhaltig zertifizierte Fasern (TENCEL, GRS, GOTS, BCI) und musst Herkunftsnachweise belegen
- Du bereitest den EU Digital Product Passport (DPP) vor und brauchst maschinenlesbare Lieferkettendaten
- Du hast Käufer (Retailer, Wholesale) die nach lückenlosem Chain-of-Custody fragen
- CSRD-Reporting erfordert quantitative Angaben zu deinen Fasern und Lieferkettenstufen
Wann nein
- Du arbeitest ausschließlich mit konventionellen, nicht-zertifizierten Materialien ohne Nachhaltigkeitsanspruch
- Deine Lieferanten sind digital-fern und nicht bereit, ein Selbsteingabeportal zu nutzen
- Du suchst LkSG-Compliance-Dokumentation für Risikobewertung und Sorgfaltspflichten
- Du brauchst einen deutschsprachigen Support und eine DSGVO-konforme EU-Datenhaltung
Kurzfazit
TextileGenesis ist die spezialisierte Antwort auf die Rückverfolgbarkeitsfrage in der Modeindustrie. Wer nachhaltige Fasern (TENCEL, GOTS-Baumwolle, GRS-Polyester, Biobaumwolle) einsetzt und belegen muss, woher sie kommen, hat mit TextileGenesis ein Werkzeug, das genau dafür gebaut wurde. Die Fibercoin-Technologie macht Doppelzählung physisch unmöglich, jedes Kilogramm Faser wird einmalig tokenisiert, und dieser Token wandert mit dem Material durch die Wertschöpfungskette. Das Vertrauen von Kunden wie H&M Group, Lululemon, BESTSELLER und Zegna zeigt, dass das Konzept im Echtbetrieb funktioniert. Die Grenzen: Wer LkSG-Sorgfaltspflichten dokumentieren will, ist mit Retraced besser bedient. Und die fehlende Deutschsprachigkeit sowie das globale Hosting sind für manche deutschen Unternehmen eine echte Hürde.
Für wen ist TextileGenesis?
Fashion-Brands mit Nachhaltigkeitsprogramm: Wer TENCEL, GOTS-Baumwolle oder recyceltes Polyester einsetzt und die Herkunft der Fasern belegen muss, für Endkunden, für Retailer-Anforderungen oder für CSRD-Berichte, ist der Kernzielmarkt. TextileGenesis arbeitet mit Faserproduzenten (Lenzing, Birla Cellulose) direkt zusammen, sodass Fibercoins bereits ab dem Faserproduzenten ausgegeben werden und der Start für Brands, die diese Fasern einkaufen, besonders einfach ist.
Retailer-Lieferanten und Hersteller: Wer für Großkunden wie H&M, Marks & Spencer oder Lululemon produziert und deren Transparenzanforderungen erfüllen muss, kann TextileGenesis nutzen, um die Fasernachweise strukturiert bereitzustellen. Das Lieferanten-Self-Service-Portal reduziert den Koordinationsaufwand erheblich, keine E-Mail-Abfragen mehr für Nachweise.
EU-DPP-Vorbereiter: Der EU Digital Product Passport wird ab 2027 für Textilartikel verpflichtend. TextileGenesis liefert maschinenlesbare Traceability-Daten, die als DPP-Grundlage dienen können, wer früh beginnt, hat weniger Stress beim DPP-Rollout.
Luxury- und Premiumsegment: Luxusmarken wie Zegna, die mit seltenen Fasern (Kaschmir, Wolle) arbeiten und Herkunftsnachweise als Qualitätsversprechen kommunizieren, profitieren von der lückenlosen Kette. “Unsere Kaschmir-Fasern kommen aus der Mongolei, nachweisbar Kilogramm-genau” ist ein anderes Markenversprechen als eine allgemeine Nachhaltigkeitsaussage.
Weniger geeignet für: Brands, die primär mit nicht-zertifizierten Massenware-Materialien arbeiten. Auch Unternehmen, die LkSG-Sorgfaltspflichten und Risikobewertung von Lieferanten im Vordergrund haben, sollten Retraced als spezialisiertere Lösung evaluieren.
Preise im Detail
| Komponente | Modell | Hinweis |
|---|---|---|
| Plattformzugang | Jährliche SaaS-Lizenz | Staffelbasiert nach Lieferantenanzahl und Fasermenge |
| Fiber-to-Retail (FTR) | Im Paket | Für bekannte, tokenisierte Fasern (TENCEL etc.) |
| Supply Chain Discovery (SCD) | Modulzuschlag | Für konventionelle Materialien rückwärts |
| Supply Chain Mapping (SCM) | Modulzuschlag | Schnelle Tier-1-Visibilität |
| Compliance & Risk Management | Modulzuschlag | Risikobewertung auf Länder- und Lieferantenebene |
| Lieferanten-Portal | Inkl. | Self-Service-Eingabe für alle Supply-Chain-Stufen |
Einordnung: Keine öffentliche Preisliste, Demo und Beratungsgespräch sind der Einstieg. Für mittelständische Brands mit einer überschaubaren Lieferantenstruktur liegen die Jahreskosten nach Branchenberichten im mittleren vierstelligen Bereich. Größere Brands mit hunderten Lieferanten und mehreren Kollektionen zahlen entsprechend mehr. Der Preis ist relativ zu den Alternativen (manuelles Auditieren, E-Mail-Nachweise, externe Berater) zu sehen: Wer jährlich externe Nachhaltigkeitsberater für Supply-Chain-Audits einsetzt, amortisiert TextileGenesis schnell. Wer CSRD-Reporting vorbereiten muss und quantitative Lieferkettendaten braucht, hat wenig günstigere Optionen.
Stärken im Detail
Fibercoin-Technologie verhindert Doppelzählung. Jedes Kilogramm zertifizierte Faser wird exakt einmal tokenisiert, beim Faserproduzenten. Wenn Lenzing eine Tonne TENCEL™ produziert, gibt es genau eine Tonne Fibercoins. Wenn ein Strickbetrieb den Stoff weiterverarbeitet, transferiert er die Fibercoins an den nächsten Schritt. Das physische Kilogramm Faser und der digitale Token sind untrennbar, Greenwashing durch Doppelzählung ist damit ausgeschlossen, nicht nur durch Vertragsklauseln.
Vier Lösungsmodule für unterschiedliche Reifestufen. Fiber-to-Retail (FTR) funktioniert perfekt für nachhaltige Fasern, für die TextileGenesis bereits Partnerschaften mit den Produzenten hat. Supply Chain Discovery (SCD) ermöglicht produktrückwärts-Verfolgung auch für konventionelle Materialien. Supply Chain Mapping (SCM) ist der schnelle Einstieg für Brands, die erst Tier-1-Visibilität brauchen. Compliance & Risk Management identifiziert Risiken auf Länder-, Entitäts- und Materialebene. Diese Modularität erlaubt einen schrittweisen Aufbau.
Direkte Partnerschaften mit Faserproduzenten. TextileGenesis hat Integrationen mit Lenzing (TENCEL™, ECOVERO™), Birla Cellulose und anderen führenden nachhaltigen Faserproduzenten. Das bedeutet: Fibercoins werden automatisch ausgegeben, sobald Fasern bestellt werden, kein manueller Eintrag durch Lenzing oder die Brand nötig. Der Einstieg für Brands, die diese Fasern verwenden, ist damit außergewöhnlich niedrigschwellig.
Bewährte Großimplementierungen. BESTSELLER hat über 25 Millionen Kleidungsstücke über TextileGenesis verfolgt. Lenzing tokensiert 100 % seiner Faserproduktion über die Plattform. Diese Referenzen sind keine Pilotprojekte mehr, sie beweisen, dass die Technologie im Industriemaßstab funktioniert.
DPP-Kompatibilität ab Design. Der EU Digital Product Passport wird für Textilprodukte verpflichtend. TextileGenesis liefert maschinenlesbare Traceability-Daten in einer Struktur, die als DPP-Datengrundlage genutzt werden kann, Brands, die früh beginnen, bauen damit gleichzeitig ihre DPP-Infrastruktur auf.
Schwächen ehrlich betrachtet
Nur zertifizierte Fasern werden zuverlässig abgedeckt. Der stärkste Use Case, Fibercoin-basierte Rückverfolgung, funktioniert nur für Fasern, mit deren Produzenten TextileGenesis kooperiert. Wer mit nicht-tokenisierbaren Fasern oder exotischen Spezialfasern arbeitet, stößt an Grenzen. Das Supply-Chain-Discovery-Modul adressiert konventionelle Materialien, aber die Verifizierungstiefe ist dort geringer.
Keine physische Verifikation. Fibercoins sind digital, die Plattform prüft nicht, ob die physischen Fasern, die ein Lieferant deklariert, tatsächlich mit den angegebenen Zertifikaten übereinstimmen. Fraud durch falsche Dateneingabe ist möglich, auch wenn die Blockchain-Architektur Nachträgliches Fälschen erschwert. Das ist kein TextileGenesis-spezifisches Problem, sondern ein Grundproblem digitaler Lieferkettentransparenz.
Kein Deutsch, kein EU-Hosting. Die Plattform ist englischsprachig, der Support arbeitet auf Englisch. Für deutsche mittelständische Brands, deren Einkaufsteam nicht vollständig auf Englisch arbeitet, kann das Reibungsverluste erzeugen. Das globale Hosting erfordert außerdem sorgfältige DSGVO-Prüfung, bevor personenbezogene Daten (z. B. Lieferantenvertreter-Informationen) in die Plattform eingepflegt werden.
Kleinstlieferanten sind schwer zu onboarden. In vielen Textil-Lieferketten gibt es Tier-3-Näherinnen in Bangladesh oder Kambodscha, die kaum digitale Infrastruktur haben. TextileGenesis verlangt Selbsteingabe über ein Portal, was für technisch versiertere Lieferanten einfach ist, für kleine Betriebe mit einem Smartphone erhebliche Hürden aufwirft.
LkSG-Compliance liegt außerhalb des Fokus. TextileGenesis deckt Fasernachweise und Rückverfolgbarkeit ab. Die Risikobewertung und Sorgfaltspflichten-Dokumentation, die das LkSG erfordert (Menschenrechte, Umweltschutz, Beschwerdeverfahren), sind ein eigenes Feld, dafür ist Retraced besser geeignet. Wer beides braucht, arbeitet mit zwei Systemen.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| LkSG-Sorgfaltspflichten und Risikobewertung für Lieferanten dokumentieren willst | Retraced |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Sourcemap (Supply-Chain-Mapping, breiter als Textil), Tillak (Fashion-Traceability, QR-Code-fokussiert), Fairly Made (france-basiert, starker CSRD-Fokus), Sourcetrace (Agrar- und Lieferkette, breiter). Im direkten Vergleich innerhalb Textil-Traceability ist TextileGenesis vor allem für Fasernachweise (Fibercoin) führend, Plattformen wie Fairly Made oder Tillak sind oft breiter aufgestellt, aber weniger tief bei Faserzertifizierungen.
So steigst du ein
Schritt 1: Demo auf textilegenesis.com anfragen. Dabei die wichtigsten zertifizierten Fasern (z. B. TENCEL™, GOTS-Baumwolle, GRS-Polyester) und die Anzahl der Tier-1- und Tier-2-Lieferanten angeben, das bestimmt den Implementierungsaufwand und das passende Modul (FTR vs. SCD vs. SCM).
Schritt 2: Mit den wichtigsten Faserproduzenten beginnen. TextileGenesis hat Integrationen mit Lenzing, Birla Cellulose und anderen, bei diesen Fasern ist der Einstieg besonders schnell, weil Fibercoins direkt vom Faserproduzenten ausgegeben werden. Für andere Fasern muss das Supply Chain Discovery Modul genutzt werden.
Schritt 3: Lieferanten onboarden. Jeder Tier-1- bis Tier-3-Lieferant erhält Zugang zur Plattform und transferiert Fibercoins beim Weitergeben von Material an den nächsten Schritt in der Kette. Realistischer Zeitrahmen bis zur vollständigen Supply-Chain-Abdeckung: 3–6 Monate, abhängig von Lieferantenanzahl und deren digitaler Reife.
Ein konkretes Beispiel
Eine deutsche Modemarke mit 80 Mitarbeitenden nutzt TextileGenesis, um ihre TENCEL™-Kollektion rückverfolgbar zu machen. Lenzing als Faserproduzent stellt Fibercoins aus, für jedes Kilogramm TENCEL™, das die Marke einkauft, liegt ein Token vor. Wenn der türkische Strickbetrieb den Stoff produziert, überträgt er die Fibercoins. Wenn der portugiesische Konfektion die Kollektion näht, wieder. Am Ende hat die Marke für jede SKU einen lückenlosen digitalen Nachweis vom Feld bis zur Verpackung, auditierbar für CSRD-Berichte und den zukünftigen Digital Product Passport. Der Einkaufsleiter schätzt besonders, dass die Lieferanten die Daten selbst einpflegen und die E-Mail-Abfragen für Zertifikatnachweise nahezu weggefallen sind.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting: Globales Hosting, TextileGenesis ist ein Singapur-basiertes Unternehmen. Konkrete Server-Standorte und Datenresidenz-Optionen sollten im Rahmen der Vertragsverhandlung geklärt werden.
- Personenbezogene Daten: In der Plattform werden Namen und Kontaktdaten von Lieferantenvertretern gespeichert. Für DSGVO-Zwecke ist zu prüfen, ob diese Personen über die Datenspeicherung informiert werden und ob eine rechtliche Grundlage (Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Lieferanten) vorliegt.
- Auftragsverarbeitung (AVV): TextileGenesis bietet auf Anfrage einen DPA an. Für Marken, die DSGVO-konform operieren wollen, ist der Abschluss eines AVV verpflichtend, bevor personenbezogene Daten in die Plattform eingepflegt werden.
- Faserdaten: Tonnagen und Zertifikatsdaten sind in der Regel keine personenbezogenen Daten und unterliegen nicht der DSGVO, die DSGVO-relevante Frage betrifft die Kontaktdaten der Lieferantenvertreter.
- Empfehlung für DSGVO-sensible Betriebe: AVV mit TextileGenesis abschließen, Lieferanten-Onboarding-Prozess auf datenschutzkonforme Grundlagen prüfen, und Datenresidenz-Optionen im Rahmenvertrag explizit regeln.
Gut kombiniert mit
- Retraced, TextileGenesis deckt die Fasernachweise und Fibercoin-basierte Rückverfolgbarkeit ab, Retraced deckt die LkSG-Sorgfaltspflichten und Lieferanten-Risikobewertung ab. Brands, die beides brauchen, nutzen beide Systeme parallel, Lieferkettentransparenz aus verschiedenen Winkeln.
- ERP-Systeme (SAP, Dynamics, Navision), Traceability-Daten aus TextileGenesis sollten idealerweise in bestehende Systeme fließen: Pro-Artikel-Fasernachweise in das PDM-System, aggregierte Mengen in das ERP für CSRD-Reporting. Schnittstellen sind vorhanden, aber der Integrations-Aufwand hängt vom ERP-System ab.
- Digital-Product-Passport-Infrastruktur (DPP), Ab 2027 verpflichtend für Textil in der EU. TextileGenesis liefert die Rohdaten (Faserherkunft, Lieferkettenstufen, Zertifikate), die in eine DPP-Datendatenstruktur überführt werden müssen. TextileGenesis ist ein natürlicher Datenlieferant für DPP-Implementierungen.
Unser Testurteil
TextileGenesis verdient 4 von 5 Sternen. Die Fibercoin-Technologie ist die technisch überzeugendste Lösung für Fasernachweise in der Textilbranche, Doppelzählung ist systemseitig ausgeschlossen, nicht nur durch Vertragsklauseln. Die bewährten Großimplementierungen (BESTSELLER, Lenzing, H&M Group) zeigen, dass das Konzept im Echtbetrieb funktioniert. Den fünften Stern kosten die fehlende Deutschsprachigkeit, das globale Hosting ohne klare EU-Option, die Abhängigkeit von Lieferanten-Selbsteingabe ohne physische Verifikation und die Tatsache, dass LkSG-Sorgfaltspflichten außerhalb des Werkzeugs bleiben. Für Brands, die mit TENCEL oder anderen von Partnerherstellern tokenisierten Fasern arbeiten und EU-DPP-Readiness aufbauen wollen, ist TextileGenesis die erste Adresse.
Was wir bemerkt haben
- 2025, TextileGenesis hat die Lösung um Compliance & Risk Management erweitert: Neben Fasernachweisen können jetzt auch Materialintegritäts-, Entitäts- und Länderrisiken identifiziert werden. Das ist eine signifikante Erweiterung über reine Rückverfolgbarkeit hinaus, die Plattform positioniert sich stärker in Richtung umfassendes Lieferkettenmanagement.
- 2024–2025, Mehrere Global-Fashion-Brands haben TextileGenesis als CSRD-Datenbasis eingeführt. Die EU-Taxonomie und CSRD-Berichtspflichten haben die Nachfrage nach strukturierten, maschinenlesbaren Lieferkettendaten deutlich erhöht, TextileGenesis profitiert von dieser regulatorischen Nachfrage.
- Laufend, Die Kooperation mit Lenzing, Birla Cellulose und weiteren Faserproduzenten wird ausgebaut. Je mehr Faserproduzenten Fibercoins direkt ausgeben, desto niedriger wird die Einstiegshürde für neue Brands. Das Netzwerkeffekt-Modell funktioniert ähnlich wie bei B2B-Netzwerkplattformen: mehr Produzenten = mehr Value für Brands.
- Mai 2026, Der EU Digital Product Passport hat den Textilfokus bestätigt: Bis 2027 müssen Textilprodukte in der EU einen DPP haben. TextileGenesis ist als Datenlieferant gut positioniert, aber die konkrete DPP-Datenstruktur-Anforderung (GS1, CIRPASS, ISO) ist noch nicht finalisiert, Brands sollten die Entwicklung beobachten.
Diesen Inhalt teilen:
Empfohlen in 1 Use Cases
Mode & Textil
Empfohlen für diese Branchen
Redaktionell bewertet · Preise und Funktionen können sich ändern.
Stimmt etwas nicht?
Preise geändert, Feature veraltet oder etwas fehlt? Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen.
Nicht sicher, ob TextileGenesis zu euch passt?
Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.