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SOLIDWORKS Composer

Dassault Systèmes

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SOLIDWORKS Composer erzeugt technische Illustrationen, animierte Explosionsansichten und interaktive Montageanleitungen direkt aus CAD-Daten. Für Konstruktions- und Technische-Redaktions-Teams im Maschinen- und Anlagenbau, die CAD-Änderungen automatisch in die Dokumentation übernehmen wollen.

Kosten: Perpetual-Lizenz ca. 5.000–9.000 € einmalig plus ca. 20 % Service Pack/Jahr, alternativ ca. 1.800–2.400 € Subscription/Jahr pro Seat, Rolle im 3DEXPERIENCE ab ca. 300 € pro Monat

Stärken

  • Direkte CAD-Integration mit Update-Fähigkeit — ändert sich das 3D-Modell, folgt die Dokumentation
  • Automatische Stücklisten (BOM) und Positionsnummern synchron zur Konstruktion
  • Breites Import-Spektrum: SOLIDWORKS, STEP, IGES, JT, CATIA, Creo, Parasolid
  • Export in 3D-PDF, HTML5, MP4-Video, SVG und interaktive SMG-Files
  • Deutschsprachige Oberfläche, Support und geschulte Reseller im DACH-Raum

Einschränkungen

  • Volle Stärke nur mit sauberer CAD-Struktur — Drittanbieter-Modelle müssen oft nachbearbeitet werden
  • Keine generative KI — Animationen, Explosionen und Callouts werden manuell gesetzt
  • Hohe Einstiegskosten pro Arbeitsplatz, besonders für Einzelnutzer
  • Lernkurve für nicht-CAD-affine Technische Redakteure ist spürbar
  • Keine native Cloud-Zusammenarbeit außerhalb der 3DEXPERIENCE-Plattform

Passt gut zu

Hersteller von Maschinen, Anlagen und Investitionsgütern Technische Redaktionen mit hoher Dokumentationsfrequenz Service- und After-Sales-Teams mit 3D-Anleitungen Unternehmen, die VDI 4500 oder VDI 2770 umsetzen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du erstellst regelmäßig Montage-, Wartungs- oder Serviceanleitungen aus CAD-Daten
  • Deine Konstruktion ändert sich oft und die Doku soll automatisch nachziehen
  • Du nutzt bereits SOLIDWORKS und willst die Daten doppelt verwerten
  • Du brauchst interaktive 3D-Anleitungen (HTML5, 3D-PDF) für Kunden oder Servicetechniker

Wann nein

  • Du dokumentierst reine Software, Prozesse oder Texte ohne 3D-Bezug
  • Du arbeitest ausschließlich mit Creo, NX oder Inventor und willst nicht konvertieren
  • Du brauchst eine günstige Lösung für wenige Anleitungen im Jahr
  • Dein Fokus liegt auf fotorealistischem Rendering (dafür ist SOLIDWORKS Visualize besser)

Kurzfazit

SOLIDWORKS Composer ist der De-facto-Standard, wenn du aus CAD-Daten technische Dokumentation machen willst, ohne bei jeder Konstruktionsänderung alle Screenshots neu zu erstellen. Die Stärke liegt in der Verbindung zwischen 3D-Modell und Anleitung: Ändert sich ein Bauteil, aktualisieren sich Explosionsansichten, Stücklisten und Positionsnummern automatisch. Schwach ist Composer bei allem, was nicht aus CAD kommt — und bei Teams, die sich moderne KI-Unterstützung für Text oder Bildkomposition wünschen. Für den Maschinen- und Anlagenbau im DACH-Mittelstand ist es trotzdem meist die pragmatischste Wahl.

Für wen ist SOLIDWORKS Composer?

Maschinen- und Anlagenbauer: Wer täglich mit Baugruppen aus hunderten oder tausenden Teilen arbeitet, spart mit Composer bei jeder Service-Anleitung mehrere Stunden. Die automatische Callout-Nummerierung und die CAD-synchrone BOM sind exakt die Funktionen, die sonst in Illustrator oder InDesign manuell nachgebaut werden.

Technische Redaktionen: Teams, die VDI 4500 oder die digitale Betriebsanleitung nach VDI 2770 umsetzen, bekommen mit Composer einen Workflow, der Konstruktion und Redaktion parallel laufen lässt. Das reduziert den Dokumentations-Engpass am Ende jedes Produktlaunches.

Service- und After-Sales-Teams: Interaktive 3D-PDFs und HTML5-Pakete lassen sich ohne CAD-Lizenz an Monteure, Servicetechniker oder Endkunden ausliefern. Das Empfängergerät braucht nur einen PDF-Reader oder einen Browser — praktisch für Wartungstechniker, die offline auf dem Tablet arbeiten.

Marketing und Schulung: Kurze Explosionsanimationen und Funktionsvideos für Messen, Produktwebseiten oder interne Trainings entstehen aus den gleichen Daten, mit denen die Konstrukteure arbeiten. Das vermeidet parallele Asset-Welten.

Weniger geeignet für: Software-Produkte ohne 3D-Komponente, kleine Unternehmen mit wenigen Anleitungen pro Jahr (Einstiegskosten zu hoch), Betriebe, die komplett auf Creo, NX oder Inventor setzen (Import funktioniert, ist aber weniger komfortabel als mit SOLIDWORKS-nativen Daten).

Preise im Detail

ModellPreis (typisch DACH)Was du bekommst
Composer Standard (Perpetual)ca. 5.000–7.000 € einmalig + 1.000–1.400 €/Jahr Service Pack2D/3D-Output, Animationen, BOM, Standard-Export (PDF, HTML, MP4)
Composer Professional (Perpetual)ca. 7.500–9.000 € einmalig + Service PackZusätzlich Composer Player Pro API, Sync-Vergleich, erweiterte Interaktivität
Subscription (Term-Lizenz)ca. 1.800–2.400 €/Jahr pro SeatGleicher Funktionsumfang wie Perpetual, inklusive Updates und Support
3DEXPERIENCE-Rolleab ca. 300 €/Monat pro NutzerComposer als Rolle auf der Cloud-Plattform, inkl. Datenmanagement
Composer PlayerkostenlosViewer für SMG-, 3D-PDF- und HTML5-Inhalte bei Empfängern

Einordnung: Die Preise werden nicht öffentlich ausgewiesen und variieren je nach Reseller (Solidline, Bechtle, DPS Software, Coffee GmbH, PROCAD-Partner). Die Spanne oben entspricht typischen Listenpreisen im DACH-Raum im Jahr 2025/2026. Ein einzelner Seat rechnet sich in der Regel ab ca. 20–30 erstellten Anleitungen pro Jahr. Für sporadische Nutzung ist die Subscription wirtschaftlicher, für dauerhaft laufende Redaktionen bleibt Perpetual plus Service Pack günstiger. Prüfe vor dem Kauf die 3DEXPERIENCE-Variante, wenn dein Unternehmen ohnehin in Richtung Cloud-PLM geht — die Rolle ist dann oft der einfachere Weg als der klassische Desktop-Kauf.

Stärken im Detail

Die CAD-Synchronisierung ist das Kernversprechen — und es hält. Ändert sich die Geometrie eines Bauteils in SOLIDWORKS, übernimmt Composer über die Update-Funktion die neue Form, behält aber Kameraflüge, Explosionspositionen und Callouts bei. Das ist der Unterschied zur klassischen Illustrator-Pipeline, in der jede Konstruktionsänderung einen halben Tag Nacharbeit bedeutet. Voraussetzung: Die CAD-Datei hat stabile Bauteil-IDs.

Breites Import-Spektrum für gemischte CAD-Landschaften. Auch wer heterogene Zulieferer hat, bekommt STEP-, IGES-, JT-, CATIA- und Creo-Daten verarbeitet. Der Komfort ist bei SOLIDWORKS-Nativdaten am höchsten (weil Baugruppenstruktur, Feature-Tree und Farben erhalten bleiben), aber selbst bei neutralen Formaten funktioniert die Basisarbeit zuverlässig.

Automatische Stücklisten und Positionsnummern. Composer kann Callouts an Bauteilen setzen, die Nummerierung automatisch vergeben und die passende BOM daneben platzieren. Wird ein Teil ausgetauscht, verschiebt sich die Nummerierung konsistent mit — dieses Detail ist in Illustrator reine Handarbeit und für viele Redakteure der Hauptgrund, überhaupt auf Composer zu wechseln.

Viele Output-Formate für unterschiedliche Zielgruppen. Aus derselben Quelldatei entstehen 3D-PDFs (für interaktive Kundendokumente), HTML5-Pakete (für Web-Integration), MP4-Animationen (für Schulungen oder LinkedIn), hochauflösende Vektor-SVGs (für gedruckte Handbücher) und technische Zeichnungen im 2D-Stil. Das macht Composer zu einem Single-Source-Tool für die meisten Dokumentationskanäle.

Deutschsprachige Oberfläche und DACH-Resellernetz. Anders als bei vielen US-Tools gibt es Schulungen, Hotline und Consulting auf Deutsch — meist über regionale Solution-Partner wie Solidline, Bechtle, DPS Software oder Coffee. Das ist für VDI-konforme Prozesse und für Mittelständler ohne englischsprachige CAD-Redaktion ein echter Wert.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine generative KI, Stand April 2026. Während Wettbewerber wie PTC Creo Illustrate und neuere Tools wie Lattice Technology langsam KI-Assistenten für Bildkompositionen oder automatische Explosions-Choreografien integrieren, arbeitet Composer nach wie vor überwiegend manuell. Jede Animation, jede Kamerabewegung, jedes Callout wird per Hand gesetzt. Das ist kein Beinbruch — aber in drei Jahren könnte der Abstand größer werden.

Lernkurve für klassische Technische Redakteure. Composer denkt wie ein CAD-Tool: Baugruppenbäume, Koordinatensysteme, Features. Wer aus der Word-, InDesign- oder FrameMaker-Welt kommt, braucht typisch 3–5 Tage Schulung, bevor die Produktivität höher ist als mit der bisherigen Methode. Unternehmen unterschätzen diesen Initialaufwand regelmäßig.

Kein natives Kollaborationsmodell außerhalb von 3DEXPERIENCE. Wenn zwei Redakteure gleichzeitig an einer Anleitung arbeiten wollen, behelfen sich die meisten Teams mit Dateisperren auf dem Netzlaufwerk. Echte gleichzeitige Bearbeitung wie in modernen Cloud-Tools gibt es erst über die 3DEXPERIENCE-Plattform — das ist dann aber ein deutlich größerer Einführungsschritt.

Hohe Einstiegskosten gemessen am Funktionsumfang. Für ein Tool, das keine Texterstellung, kein CMS und keine Übersetzungsverwaltung mitbringt, sind 7.000 € Listenpreis plus Service Pack selbstbewusst angesetzt. Kleine Ingenieurbüros mit wenigen Anleitungen pro Jahr fahren oft mit einer Kombination aus 3D-PDF-Export direkt aus SOLIDWORKS plus InDesign günstiger.

Schwächen bei sehr großen Baugruppen. Bei Modellen mit mehreren zehntausend Bauteilen werden Performance und Arbeitsdatei-Größe schnell zum Thema. Ohne saubere Voraufbereitung (Filter, Simplify, Decomposition) rutscht Composer in Ladezeiten, die den Komfortvorteil aufzehren.

Kein direktes CMS oder Redaktionssystem. Wer mehrere tausend Anleitungen in mehreren Sprachen verwaltet, braucht zusätzlich ein Redaktionssystem wie Schema ST4, Cosima oder TIM-RS. Composer ersetzt das nicht — es liefert nur die Illustrationen und interaktiven Komponenten.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
im PTC-Creo-Ökosystem arbeitestCreo Illustrate (direkt vergleichbar, aber nativ zu Creo)
moderne KI-gestützte Illustration und XVL-Datenkomprimierung willstLattice Technology XVL Studio
eine günstige, browserbasierte Alternative suchstQuadriSpace Pages
im Siemens-NX/Teamcenter-Umfeld bistSiemens Tech Illustrator (Teil von Teamcenter)
nur gelegentlich 3D-PDFs direkt aus SOLIDWORKS brauchsteDrawings plus SOLIDWORKS 3D-PDF-Export
fotorealistische Produktbilder brauchst (nicht technische Doku)SOLIDWORKS Visualize
XML-basierte S1000D-Dokumentation erstellen musstPTC Arbortext kombiniert mit Creo Illustrate

Einordnung: Im DACH-Raum ist Composer der Marktführer, weil SOLIDWORKS selbst die dominante mittelständische CAD-Plattform ist. Creo Illustrate ist technisch ähnlich gut, aber nur dann sinnvoll, wenn die Konstruktion ohnehin in Creo läuft. Lattice XVL ist die bessere Wahl für extrem große Baugruppen (Automotive, Schiffbau). Für kleine Teams mit wenigen Anleitungen reicht oft der direkte 3D-PDF-Export aus dem CAD plus InDesign.

So steigst du ein

Schritt 1: Fordere bei einem DACH-Reseller (Solidline, DPS Software, Bechtle, Coffee GmbH oder dem direkten Dassault-Vertrieb) eine 30-Tage-Testlizenz und eine Online-Demo an. Lass dir dabei die Update-Funktion live vorführen — genau die entscheidet, ob sich das Tool für dein Änderungsvolumen lohnt.

Schritt 2: Starte mit einer einzigen, realen Baugruppe aus deinem Alltag. Importiere sie, erstelle eine Explosionsansicht, setze Callouts und exportiere das Ergebnis einmal als 3D-PDF und einmal als MP4. Dieser End-to-End-Durchlauf zeigt dir in wenigen Stunden, ob dein Ergebnis-Anspruch mit Composer erreichbar ist.

Schritt 3: Plane eine zweitägige Schulung ein (typischerweise 1.500–2.500 € beim Reseller) und lege intern einen Styleguide fest: Welche Kameraperspektiven, welche Callout-Nummerierung, welche Farbschemata. Ohne diesen Styleguide divergieren die Ergebnisse zwischen verschiedenen Redakteuren schnell, und der konsistente Auftritt der technischen Doku leidet.

Ein konkretes Beispiel

Ein Sondermaschinenbauer aus dem Schwäbischen mit rund 280 Mitarbeitern baut pro Jahr etwa 40 Anlagen, jede davon ein Unikat mit 2.500–4.000 Bauteilen. Die Technische Redaktion (drei Personen) erstellte früher für jede Anlage eine Wartungs- und Montageanleitung in InDesign, mit manuell gerenderten Screenshots aus SOLIDWORKS. Pro Anlage: etwa 50 Arbeitsstunden für Illustrationen, plus eine Woche Nachbesserung pro Konstruktionsänderung. Nach der Einführung von Composer (2 Seats, ca. 15.000 € Anschaffung plus Schulung) sank der Aufwand pro Anlage auf etwa 20 Stunden, und Konstruktionsänderungen lassen sich jetzt in 2–4 Stunden nachziehen statt in einer Woche. Die Amortisation war nach neun Monaten erreicht — und die Kunden bekamen zusätzlich interaktive 3D-PDFs, die in den Verkaufsverhandlungen ein sichtbarer Pluspunkt wurden.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Desktop-Variante arbeitet vollständig lokal — keine Cloud-Übertragung, CAD-Daten bleiben im Firmennetz. Die 3DEXPERIENCE-Variante nutzt Dassault-Cloud-Infrastruktur (Rechenzentren in der EU und USA je nach Tenant).
  • Datennutzung: Bei der Desktop-Variante keine Telemetrie, die Konstruktionsdaten enthält. Einige anonymisierte Nutzungsstatistiken können in den Einstellungen deaktiviert werden.
  • Auftragsverarbeitung: Für die 3DEXPERIENCE-Cloud stellt Dassault Systèmes einen AVV nach Art. 28 DSGVO bereit, inklusive EU-Rechenzentrumsoption. Für Desktop-Lizenzen ist kein AVV nötig, da keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für Unternehmen mit Exportkontroll-Relevanz (Dual-Use, ITAR) die Desktop-Variante wählen, da CAD-Daten sonst über Cloud-Infrastruktur laufen. Bei 3DEXPERIENCE vorab Rechenzentrums-Region schriftlich bestätigen lassen.
  • Berufsgeheimnisträger und sensible Branchen: Für Wehrtechnik, Medizintechnik oder klassifizierte Projekte ist die Desktop-Variante in einem abgeschotteten Netz die sichere Wahl — mit ihr bleibt die Kontrolle über alle Modelldaten zu 100 % im eigenen Haus.
  • Account-Löschung: Bei 3DEXPERIENCE über den Admin-Account; bei Desktop-Lizenzen entfällt dies mangels personenbezogener Konten.

Gut kombiniert mit

  • SOLIDWORKS — als CAD-Quelle läuft Composer optimal. Feature-Tree, Baugruppenstruktur und Farbgebung werden ohne Konvertierung übernommen, was den Aufbereitungsaufwand minimiert.
  • Schema ST4 — als Redaktionssystem für die Textseite deiner Anleitungen. Composer liefert Bilder und interaktive 3D-Inhalte, Schema ST4 organisiert Texte, Übersetzungen, Varianten und den modularen Aufbau nach DITA oder PI-Mod.
  • SOLIDWORKS Visualize — für fotorealistische Renderings in Marketing und Vertrieb. Während Composer die technische Doku macht, übernimmt Visualize die Hero-Shots für Website und Katalog — beide Tools teilen sich dieselbe CAD-Datenbasis.

Unser Testurteil

SOLIDWORKS Composer bekommt 4 von 5 Sternen. Für die Aufgabe, technische Dokumentation aus CAD-Daten zu erzeugen, ist es im DACH-Mittelstand schlicht die pragmatischste und ausgereifteste Wahl. Die CAD-Synchronisierung, die automatische BOM-Logik und die deutsche Unterstützung durch erfahrene Reseller sind Kernargumente, die Wettbewerber nur selten in dieser Breite bieten. Den fünften Stern kostet das Tool die weitgehend fehlende KI-Unterstützung (Stand 2026), die im Vergleich zu moderneren Cloud-Tools schwerfällige Kollaboration und der hohe Einstiegspreis für kleine Teams. Wer schon in der SOLIDWORKS-Welt arbeitet und mindestens 20 Anleitungen pro Jahr erstellt, wird Composer nicht ersetzen wollen — alle anderen sollten sich mindestens Creo Illustrate und Lattice XVL mit ansehen, bevor sie die Lizenz unterschreiben.

Was wir bemerkt haben

  • 2024 — Dassault hat Composer stärker in die 3DEXPERIENCE-Plattform integriert. Es gibt jetzt eine Composer-Rolle auf 3DEXPERIENCE, die sich monatlich statt als Perpetual-Lizenz buchen lässt — für Unternehmen, die ohnehin in Richtung Cloud-PLM gehen, ist das die interessantere Variante geworden.
  • 2024–2025 — Mehrere große DACH-Hersteller (u. a. aus dem Trumpf- und Bosch-Umfeld) haben ihre technischen Redaktionen offiziell auf Composer plus Schema ST4 standardisiert. Das hat den Druck auf kleinere Anbieter wie QuadriSpace oder Adobe-basierte Workflows im deutschen Markt weiter erhöht.
  • 2025 — Der Composer Player, der klassische Windows-Viewer für SMG-Dateien, gilt als zunehmend veraltet. Für neue Projekte empfehlen Reseller inzwischen fast durchgängig HTML5- oder 3D-PDF-Output statt des SMG-Formats — das war bis vor zwei Jahren noch anders.
  • April 2026 — Echte generative KI-Funktionen (automatische Explosions-Choreografie, Text-zu-Animation, automatische Callout-Vorschläge) sind in Composer nach unserem Kenntnisstand weiterhin nicht verfügbar. PTC und Lattice haben hier inzwischen einen sichtbaren Vorsprung — Dassault hat KI-Features bisher vor allem in CATIA und in der 3DEXPERIENCE-Plattform selbst angekündigt, nicht im Composer-Desktop-Produkt.

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