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Bezahlt Low-Code 🇺🇸 US-Server Geprüft: Mai 2026

ShipIn FleetVision

ShipIn Systems Ltd.

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ShipIn FleetVision ist eine onboard-KI-Plattform, die Kamera-Feeds (Tageslicht, Lowlight, Thermal) in Echtzeit analysiert, um Annäherungen kleiner Boote, Drohnen und Taucher zu erkennen und sofort Alarm auf der Brücke auszulösen. Das System verarbeitet 4K-CCTV-Feeds mit unter 2 Sekunden Latenz und erreicht laut Hersteller 95 % mAP@0.5 auf maritimen Bedrohungsklassen.

Kosten: Preise auf Anfrage; Jahreslizenzen per Schiff. Richtgröße: ab ca. 3.000–5.000 USD/Schiff/Jahr für Basispaket inkl. KI-Analyse; Hardware (Kameras, Prozesseinheit) separat.

Stärken

  • Echtzeitanalyse mit unter 2 Sekunden Latenz — ausreichend für frühe Warnzeiten auf hoher See
  • Erkennt kleine Boote (Schlauchboote, RIBs, Skiffs) auch bei Nacht und im Dunkeln via Thermal
  • Brücken-Integration: Alert direkt auf Bridge-Monitor, kein zusätzliches Terminal nötig
  • Detektion bis 1,6 sm für Schlauchboote, bis 4 sm für größere Fahrzeuge
  • Laut Hersteller: 40 % Reduktion sicherheitsrelevanter Vorfälle an Bord

Einschränkungen

  • US-basiertes Hosting für Cloud-Komponenten — DSGVO-Prüfung erforderlich
  • Primär kamerabasiert — ergänzt, ersetzt aber nicht radarbasierte Systeme
  • Performanz bei extremem Seegang (Stärke 6+), starkem Regen oder dichtem Nebel eingeschränkt
  • Kein deutschsprachiger Support
  • Kamerareifigkeit Voraussetzung: Schiffe ohne CCTV benötigen vollständige Hardware-Erstinstallation

Passt gut zu

Handelsschiffe auf Hochrisikorouten (Golf von Guinea, Malakka-Straße) als onboard Early-Warning-System Reedereien, die bestehende CCTV-Infrastruktur für KI-Analyse aufrüsten wollen Flottenmanager, die Ship-to-Shore-Collaboration für Sicherheitsereignisse benötigen

So steigst du ein

Schritt 1: Hardware-Assessment — ShipIn evaluiert, welche Kamerapositionen (Bug, Heck, Seiten) und Kameratypen (Tageslicht, Thermal) für das jeweilige Schiff und Fahrtgebiet nötig sind. Bei bestehender CCTV kann oft direkt aufgebaut werden.

Schritt 2: Installation und Kalibrierung — KI-Prozesseinheit wird onboard montiert, Kameras werden auf FOV (Field of View) für das relevante Bedrohungsszenario ausgerichtet. Kalibrierung typisch 1–2 Tage vor Ort.

Schritt 3: Bridge-Integration und Crew-Briefing — Alert-Logik wird auf Bridge-Monitor sichtbar gemacht, Schwellwerte (Entfernung, Annäherungsgeschwindigkeit) werden mit dem Ship Security Officer abgestimmt.

Ein konkretes Beispiel

Ein Massengutfrachter auf der Route Lagos–Rotterdam aktiviert FleetVision beim Einlaufen in die Gulf-of-Guinea-Risikozone. Nachts, bei Beaufort 3, erkennt das Thermalsystem um 02:14 Uhr drei Schlauchboote, die mit ca. 18 Knoten aus einem unbeleuchteten Mutterschiff hervorkommen — 1,1 Seemeilen Distanz. Der Bridge-Alert weckt den Wachoffizier; die Brücke leitet sofort Kursänderung und SSAS-Aktivierung (Ship Security Alert System) ein. Die Boote brechen den Anflug nach 4 Minuten ab. Ohne das System wäre der Kontakt erst beim Übernahme-Radar bei 0,3 sm sichtbar gewesen.

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Empfohlen in 1 Use Cases

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