RüstPlan
Jonas Krüger (Einzelunternehmen)
Spezialisierte SMED-Software aus Konstanz für den deutschen Mittelstand: digitale Rüstchecklisten, automatische Zeiterfassung pro Checklistenschritt und KI-gestützte Optimierung der Rüstreihenfolge. Kein MES, keine IT-Abteilung nötig, Rüstvorgänge sind in 15 Minuten konfiguriert und sofort messbar.
Kosten: Starter 32 €/Monat (bis 5 Maschinen), Professional 66 €/Monat (bis 20 Maschinen), Enterprise 124 €/Monat (unbegrenzt); bei Jahreszahlung 2 Monate frei; 14 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte
Kategorien
Stärken
- Sofortiger Einstieg ohne IT-Projekt, Rüstvorgänge in 15 Minuten konfiguriert
- KI berechnet täglich die optimale Rüstreihenfolge nach Werkzeugfamilien und Maschinenähnlichkeit
- Automatische Zeiterfassung pro Checklistenschritt, keine Stoppuhr, kein manueller Eintrag
- SMED-konforme Trennung interner und externer Tätigkeiten auf Basis der Zeitstempel
- Deutsche Software mit klarem KMU-Fokus und Mietpreisen, die auch eine kleine Werkstatt tragen kann
- 14 Tage Testphase ohne Kreditkarte, Risiko für Erstkunden minimal
Einschränkungen
- Sehr junge Ein-Personen-Firma (Einzelunternehmen, Kleinunternehmer §19 UStG), Anbieterstabilität bleibt ein Risiko
- Schwerpunkt Metall- und Kunststoffverarbeitung, Verpackungs-, Lebensmittel- oder Chemieindustrie weniger erprobt
- Keine tiefe ERP- oder MES-Integration in Starter/Professional, API erst im Enterprise-Tarif
- Analytics-Layer für einfache SMED-Auswertungen ausgelegt, keine Bedienervarianzmodelle oder Überlebenszeitanalysen
- Nur für Rüstprozesse, kein OEE-Modul, keine Maschinenzustandsüberwachung, keine Auftragsverwaltung
- Webhosting läuft über Vercel (USA) mit Standardvertragsklauseln, nicht alle DSGVO-Hardliner werden das akzeptieren
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du betreibst einen Fertigungsbetrieb mit häufigen Werkzeugwechseln und willst Rüstzeiten messbar machen
- Du hast 3–20 Maschinen und keine eigene IT-Abteilung
- Du willst eine SMED-Einführung schlank und ohne Beraterprojekt starten
- Du suchst eine Mietsoftware unter 100 €/Monat statt einer MES-Investition im fünfstelligen Bereich
Wann nein
- Du brauchst eine vollwertige Manufacturing-Execution-System-Lösung mit Auftragsverwaltung und OEE
- Deine Branche ist nicht Metall/Kunststoff (z. B. Lebensmittelproduktion, Pharma, Verpackung), Best Practices passen nicht 1:1
- Du brauchst eine bidirektionale Echtzeit-Integration in dein bestehendes ERP/MES
- Anbieter-Stabilität (Bonität, Mitarbeiterzahl, Mehrjahresvertrag) ist für dich K.o.-Kriterium
Kurzfazit
RüstPlan ist eine erfreulich pragmatische SMED-Software für den deutschen KMU-Maschinenbau, digitale Checklisten statt Stoppuhr, automatische Zeitstempel pro Rüstschritt, eine KI, die täglich die Auftragsreihenfolge nach Werkzeugfamilien sortiert. Für 32–124 €/Monat ist das eine Größenordnung günstiger als ein klassisches MES-Projekt und in einer Viertelstunde eingerichtet. Was du wissen musst: Hinter dem Produkt steht ein einzelner Gründer in Konstanz (Einzelunternehmen, §19-Kleinunternehmer), nicht, wie es der Markenname suggerieren könnte, eine etablierte GmbH. Für die Software-Funktion selbst spielt das keine Rolle, für die mittelfristige Lieferantenrisiko-Bewertung schon.
Für wen ist RüstPlan?
Spritzgießer, Stanzereien und CNC-Fertiger mit hoher Variantenvielfalt: Klassisches Anwendungsfeld. Wer täglich mehrfach umrüstet und bisher Rüstzeiten nur grob schätzt, bekommt mit RüstPlan ohne Beraterprojekt eine messbare Datengrundlage, und einen KI-Vorschlag für die nächste Auftragsreihenfolge.
Produktionsleiter, die SMED einführen wollen, ohne ein Beraterprojekt zu starten: SMED nach Shigeo Shingo ist eine erprobte Methode, aber die klassische Einführung läuft als sechsmonatiges Beratungsprojekt. RüstPlan komprimiert die Methodik in ein Werkzeug, das ein einzelner Produktionsleiter selbst betreiben kann. Die Trennung interner vs. externer Tätigkeiten passiert automatisch über die Zeitstempel.
KMU mit 3–20 Maschinen ohne IT-Abteilung: Sweet Spot des Produkts. Die App läuft im Browser oder am Tablet an der Maschine, es gibt keine Hardware-Anschaffung, keine ERP-Integration. Auch eine Werkstatt mit fünf Maschinen kann den Starter-Tarif für 32 €/Monat budgetneutral betreiben.
Betriebe, die heute mit Papier-Rüstlisten oder gar nichts arbeiten: Der Sprung von „wir schätzen Rüstzeiten” zu „wir messen sie automatisch” ist mit RüstPlan klein. Wer dagegen schon eine ausgereifte Excel-Lösung oder ein MES-Modul betreibt, wird weniger zusätzlichen Nutzen ziehen.
Weniger geeignet für: Großserienfertigung mit wenigen Rüstwechseln (da lohnt sich der Aufwand kaum), Konzerne mit etablierter MES-Landschaft (Integration zu dünn), Branchen mit eigenen Rüstmethodiken wie Lebensmittel/Pharma (zu wenig Branchen-Templates), und Einkaufsabteilungen, die Bonität und Mitarbeiterzahl des Lieferanten als hartes Kriterium prüfen, dafür ist das Projekt aktuell zu jung.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Starter | 32 €/Monat (bis 5 Maschinen) | Digitale Rüstchecklisten, automatische Zeiterfassung, Basis-Reports, E-Mail-Support |
| Professional | 66 €/Monat (bis 20 Maschinen) | Alles aus Starter + KI-Reihenfolgeoptimierung, SMED-Analyse intern/extern, Bedienervergleich, Schichtübergabeprotokolle |
| Enterprise | 124 €/Monat (unbegrenzte Maschinen) | Alles aus Professional + API-Zugriff, ERP-Anbindung, individuelle Reports, dedizierter Ansprechpartner, SLA |
| Testphase | 14 Tage kostenlos | Voller Funktionsumfang, keine Kreditkarte nötig, monatliche Kündigung |
Einordnung: Die Preisstruktur ist ehrlich und KMU-tauglich. Bei Jahreszahlung sind 2 Monate frei, effektiv 17 % Rabatt. Für die meisten Werkstätten mit 5–15 Maschinen ist Professional für 66 €/Monat der richtige Tarif, weil die KI-Reihenfolgeoptimierung erst dort enthalten ist, und das ist genau das Feature, das den größten Hebel verspricht. Enterprise lohnt sich erst, wenn du wirklich API-Anbindung an dein ERP brauchst oder mehr als 20 Maschinen betreibst. Im direkten Vergleich zu klassischen MES-Einführungen (5- bis 6-stellige Projektkosten plus laufende Wartung) ist das eine andere Liga, aber auch der Funktionsumfang ist enger.
Stärken im Detail
15-Minuten-Setup ist keine Marketing-Übertreibung. Eine Maschine anlegen, drei häufige Rüstvorgänge als Checklisten erfassen, Tablet an der Maschine bereitlegen, fertig. Wer mit klassischen MES-Einführungen gearbeitet hat (sechs Monate Projekt, Beratungstage, Anforderungsspezifikation), erlebt RüstPlan als angenehme Erleichterung. Der Preis dafür ist die schlanke Funktionalität, aber für Werkstätten ohne Vorprojekt ist der pragmatische Weg meist der bessere.
Automatische Zeiterfassung pro Checklistenschritt. Das ist der eigentliche Hebel: Der Rüster hakt während des Umrüstens jeden Schritt einzeln ab, das System speichert die Zeitstempel automatisch. Nach 20–30 Vorgängen weißt du datenbasiert, welche Schritte systematisch länger dauern als geplant, wo zwischen Schichten oder Bedienern stark schwankt, und welche Tätigkeiten du intern (während die Maschine läuft) oder extern (während Stillstand) durchführst.
KI-Reihenfolgeoptimierung als Tagesvorschlag. Im Professional-Tarif analysiert das System alle erfassten Rüstdaten und schlägt täglich eine Auftragsreihenfolge vor, die Werkzeugwechsel und Formfamilienwechsel minimiert. Den Vorschlag übernimmst du manuell in deine Planung oder exportierst ihn ins ERP. Kein Magic, sondern saubere Heuristik, aber genau das ist der Punkt, an dem viele Werkstätten ohne Tool im Bauchgefühl stecken bleiben.
SMED-konforme Trennung interner und externer Tätigkeiten. Die Methodik nach Shigeo Shingo verlangt, dass interne Tätigkeiten (Maschine steht still) und externe Tätigkeiten (Maschine läuft noch / läuft schon wieder) sauber unterschieden werden, denn nur die internen Zeiten kosten Produktivität. RüstPlan macht das auf Basis der Zeitstempel automatisch, eine Analyse, für die klassische SMED-Workshops mehrere Tage einplanen.
Deutscher Anbieter, deutsche Sprache, deutsche Anwendungswelt. Support per E-Mail auf Deutsch, Templates am deutschen Mittelstand orientiert, Werkstattvokabular im UI. Klingt selbstverständlich, ist es im Software-Markt aber selten. Wer in einer Werkstatt mit Bedienern arbeitet, die kein Englisch lesen, schätzt das schnell.
14 Tage Testphase ohne Kreditkarte. Niedrige Einstiegsschwelle. Eine Werkstatt kann RüstPlan zwei Wochen real einsetzen, ehe sie sich entscheidet, und in zwei Wochen hat man bei normalem Rüstbetrieb genug Datenpunkte, um die Methode zu beurteilen.
Schwächen ehrlich betrachtet
Sehr junges Projekt eines einzelnen Gründers. Im Impressum steht: Einzelunternehmen, Kleinunternehmer-Regelung nach §19 UStG, Inhaber Jonas Krüger, Konstanz. Das heißt: kein Team, keine GmbH, kein Notfall-Fallback, wenn der Gründer ausfällt oder das Projekt pausiert. Für die Software-Funktion selbst kein Problem, für die Lieferantenrisiko-Bewertung in einem Einkaufsprozess sehr wohl. Größere Mittelständler mit einem etablierten Compliance-Prozess für Software-Anbieter sollten das offen ansprechen.
Branchenfokus eng. Templates und Best Practices sind auf Metall- und Kunststoffverarbeitung ausgelegt. Wer in Verpackung, Druck, Lebensmittel oder Pharma rüstet, kann das Tool zwar einsetzen, muss aber alle Checklisten selbst aufbauen, der Schwesternutzen aus „bewährte Vorlagen direkt einsetzbar” entfällt.
Keine ERP/MES-Integration in den Mittelständler-Tarifen. Starter und Professional bieten nur Export-/Import-Schnittstellen. Echte API-Anbindung gibt es erst im Enterprise-Tarif, und auch dort ist nicht garantiert, dass die Integration zu deinem spezifischen ERP (SAP B1, abas, infor, proAlpha, …) ohne Eigenleistung läuft.
Analytics-Tiefe begrenzt. RüstPlan liefert die SMED-Basisauswertungen sauber: Schrittdauern, intern/extern, Vergleich zwischen Bedienern oder Schichten. Wer aber wissenschaftliche Varianzanalysen, Überlebenszeitmodelle oder Six-Sigma-Auswertungen erwartet, ist falsch hier, das ist explizit ein Werkzeug, kein BI-System.
Nur Rüstprozesse, kein Drumherum. Kein OEE-Modul, keine Maschinenzustandsüberwachung, keine Auftragsverwaltung, keine Wartungsplanung. Das ist eine Stärke (Fokus) und eine Schwäche (du brauchst zusätzliche Tools für andere Fragestellungen). Wer eine integrierte Produktionssteuerung sucht, sollte direkt zu einem MES greifen.
Webhosting bei Vercel (USA) trotz EU-Anspruch. Die Datenschutzerklärung weist aus: Die Website läuft über Vercel Inc. (USA) mit Standardvertragsklauseln. Die Anwendung selbst kann separat gehostet sein, aber wer hier den vollen EU-Stack erwartet (kein US-Cloudanbieter im Daten- oder Marketing-Pfad), sollte vor Vertragsabschluss explizit nachfragen, wo die Rüstdaten selbst gespeichert werden.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Eine ganzheitliche Produktionssteuerung mit OEE und Auftragsverwaltung brauchst | Klassische MES-Lösungen (forcam, MPDV, GFOS), keine eigene Tool-Seite |
| Predictive Maintenance und Maschinendaten kombinieren willst | |
| Eine einfache, kostenlose Lösung für Excel-Liebhaber suchst | Excel mit eigenen Pivot-Tabellen, kein Tool, aber ehrliche Alternative für Mikrobetriebe |
Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: SMED-Module in den großen MES-Suiten (forcam, MPDV Hydra, GFOS, Industrial Application Software), die deutlich mehr Funktionsumfang haben, aber als komplette MES-Einführung kalkuliert werden müssen. Auch generische Workflow-Tools wie Notion oder Tulip lassen sich für Rüstchecklisten zweckentfremden, verlieren aber die SMED-Auswertung und die KI-Reihenfolge. RüstPlan ist bewusst klein und fokussiert, und in genau dieser Nische, KMU-Maschinenbau mit pragmatischer SMED-Einführung, hat es derzeit keinen direkten deutschsprachigen Wettbewerber dieser Schlankheit.
So steigst du ein
Schritt 1: Testphase mit echten Daten starten. Öffne ruestzeitoptimierung.de, buche die 14-tägige Testphase (keine Kreditkarte). Lege eine Maschine an und erfasse die drei bis fünf häufigsten Rüstvorgänge als digitale Checklisten, pro Vorgang ca. 10–20 Minuten. Wichtig: Wähle Rüstvorgänge, die mehrfach pro Woche vorkommen, damit du in der Testphase echte Datenpunkte sammelst.
Schritt 2: Eine Woche real erfassen, nicht nur ausprobieren. Lass alle ausgewählten Rüstvorgänge konsequent über die App laufen, am Tablet an der Maschine oder am Werkstattrechner. Nach 20–30 Vorgängen hat das System genug Daten für die ersten ehrlichen Auswertungen: welche Schritte systematisch zu lang dauern, wo Bediener stark variieren, wo Wartezeiten entstehen, die sich vermeiden ließen. Diese Auswertung ist der wichtigste Wertbeitrag, bevor irgendeine KI-Optimierung greift.
Schritt 3: KI-Reihenfolgeoptimierung in der Praxis prüfen (ab Professional). Sobald die Datenbasis steht, aktiviere die KI-Vorschläge. Vergleiche eine Woche lang den Vorschlag mit deiner gewohnten Auftragsplanung, übernimm den Vorschlag oder eine Hybridvariante. Realistisch sind Einsparungen von 15–30 % der Rüstzeit, abhängig davon, wie chaotisch die Vorher-Planung war. Wenn der Hebel hier nicht spürbar ist, hat sich der Professional-Tarif vermutlich nicht gelohnt, der Starter reicht dann für die reine Datenerfassung.
Ein konkretes Beispiel
Ein Spritzgussbetrieb in Westfalen mit sieben Maschinen und durchschnittlich vier Rüstvorgängen pro Tag führt RüstPlan im Professional-Tarif ein. Nach sechs Wochen Datenerfassung zeigt die Auswertung: 30 % der gesamten Rüstzeit geht auf eine bestimmte Formfamilie zurück, die bisher quer durch den Tag verteilt eingeplant wurde. Die KI-Reihenfolgeoptimierung schlägt vor, diese Rüstungen in einem Block am Vormittag zu bündeln, das spart pro Maschine im Schnitt 45 Minuten Stillstand täglich, ohne dass ein einzelner Rüstschritt schneller wird. Über sieben Maschinen ergibt das knapp 5 Stunden zusätzliche Maschinenlaufzeit pro Tag. Amortisation der Softwarekosten (66 €/Monat): innerhalb von zwei Monaten. Parallel fällt im SMED-Auswertungstool auf, dass das Vorbereiten der nächsten Form (externe Tätigkeit) bei drei Bedienern komplett während des Stillstands erfolgt, eine klare SMED-Verschwendung, die im nächsten Schichtgespräch adressiert wird.
DSGVO & Datenschutz
- Datenhosting Anwendungsdaten: EU/Deutschland laut Anbieter-Aussage, vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen lassen, idealerweise mit Hosting-Provider-Namen.
- Webhosting/Marketing: Die öffentliche Website läuft über Vercel Inc. (USA) mit Standardvertragsklauseln (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Web Analytics ist anonymisiert (Session-Hash 24h gültig, keine Cookies, kein Cross-Device-Tracking).
- Verantwortlicher: Jonas Krüger, Einzelunternehmen, Meisenweg 13, 78465 Konstanz.
- Auftragsverarbeitung (AVV): Auf Anfrage. Für die Vercel-Analytics-Verarbeitung ist ein DPA mit dem Subdienstleister vorhanden.
- Datenaufbewahrung: Rüstdaten werden für die Auswertung dauerhaft gespeichert. Konkrete Lösch- und Archivierungsregeln solltest du im AVV verbindlich festlegen lassen.
- Empfehlung für Unternehmen: Für sicherheitskritische oder hochsensible Fertigung (z. B. Rüstung, Pharma-Wirkstoffe) vor Einsatz die Hosting-Topologie und die Bonität des Einzelunternehmers prüfen. Für Standard-KMU im Maschinenbau ist die Kombination aus DSGVO-Erklärung, deutschem Sitz und EU-Anwendungshosting angemessen.
Gut kombiniert mit
, wenn du neben Rüstoptimierung auch Predictive Maintenance und Maschinenzustände auswerten willst. RüstPlan optimiert die Wechsel, Mara die Laufzeiten dazwischen. , für die mittelfristige Bedarfs- und Auftragsprognose, die in die Rüstreihenfolgeoptimierung einfließt. Wer weiß, was kommt, kann besser bündeln. , für die Auswertung der CSV-Exporte: Rohdaten herausziehen, in ChatGPT analysieren, Reports und Schichtbriefings formulieren lassen. Spart Excel-Zeit.
Unser Testurteil
RüstPlan verdient 3 von 5 Sternen. Das Produkt selbst macht eine sehr gute Figur, pragmatisch, fokussiert, KMU-tauglich, fair bepreist. In seiner Nische (SMED-Einführung im deutschen Maschinenbau-KMU ohne Beraterprojekt) hat es kaum direkten Wettbewerb dieser Schlankheit. Den vierten und fünften Stern verliert es aus zwei Gründen: Erstens die Anbieter-Stabilität, ein Einzelunternehmen mit Kleinunternehmer-Status ist ein anderes Risiko als eine etablierte GmbH oder ein Tochterunternehmen eines MES-Anbieters. Zweitens die strukturelle Begrenzung des Funktionsumfangs: Wer mehr als reine Rüstoptimierung will, stößt schnell an Grenzen und braucht parallel andere Tools. Für ein KMU, das pragmatisch SMED einführen will und die Anbieterstabilität bewusst akzeptiert, ist es eine ehrliche Empfehlung. Für Konzern-Einkauf mit strengen Compliance-Anforderungen ist es zu jung.
Was wir bemerkt haben
- Mai 2026, Im Impressum bestätigt sich: RüstPlan ist ein Einzelunternehmen (Jonas Krüger, Konstanz), kein GmbH-Konstrukt. Wer eine RüstPlan GmbH erwartet, sollte das vor Vertragsabschluss intern abklären.
- Mai 2026, Webhosting über Vercel (USA) mit Standardvertragsklauseln. Die Datenhaltung der Anwendung selbst ist nach Anbieter-Aussage EU-konform, sollte aber im AVV explizit bestätigt werden, die DSGVO-Erklärung dokumentiert nur den Web-Stack.
- 2026, Die Preisstruktur (32 / 66 / 124 €/Monat) ist seit dem Markteintritt stabil und mit Abstand der günstigste Einstieg in eine spezialisierte SMED-Software im deutschsprachigen Raum.
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