Roomle
Roomle GmbH
Österreichische Plattform für 3D/AR-Produktkonfiguration in der Möbelbranche. Kernprodukt ist der Rubens Konfigurator — ein WebAR-System, das Möbel maßstabsgetreu im Smartphone-Kamerabild platziert. Einstieg für KMU über den 3D & AR Viewer ab €100/Monat möglich.
Kosten: 3D & AR Viewer ab €100/Monat (€1.000/Jahr); Material-Konfigurator ab €280/Monat; Raumplaner ab €650/Monat; Basic-Konfigurator ab €850/Monat; Enterprise auf Anfrage
Stärken
- Spezialisiert auf Möbel- und Einrichtungsbranche — kein Allgemein-Tool
- WebAR ohne App-Download: läuft direkt im Smartphone-Browser über ARKit/ARCore
- Raumplaner-Funktion ermöglicht vollständige 2D/3D-Grundrissplanung mit Möbeln
- Österreichischer Anbieter, EU-Hosting, DSGVO-konform
- Abgestufte Preisstruktur: Viewer, Material-Konfigurator, Raumplaner, CPQ-Konfigurator
Einschränkungen
- 3D-Modelle müssen extern erstellt werden — Roomle liefert keine 3D-Assets
- Einstieg erfordert aufbereiteten Produktkatalog mit Maßen, Materialien und Texturbildern
- Komplexe Produktkonfiguration (CPQ) ab €850/Monat — für einfache Viewer reicht das günstigere Level 1
- Integration in bestehende Shop-Systeme erfordert Entwicklerunterstützung
Passt gut zu
So steigst du ein
Schritt 1: Starte mit dem 14-tägigen kostenlosen Test des 3D & AR Viewers (Level 1) auf roomle.com. Erstelle einen Account und lade zwei bis drei deiner meistverkauften Produkte als 3D-Modell hoch — dafür brauchst du GLTF- oder GLB-Dateien. Falls noch keine 3D-Modelle vorhanden sind, beauftragt Roomle selbst externe 3D-Agenturen oder du findest über deren Partnernetzwerk Dienstleister.
Schritt 2: Richte das Widget für deine Produktseite ein. Roomle liefert einen JavaScript-Snippet, den du in dein Shop-System (Shopify, WooCommerce, Shopware) einfügst. Der Button „In deinem Raum ansehen” erscheint dann auf der Produktseite — Kunden öffnen die Kamera, richten sie auf den Boden, und das Möbelstück erscheint in Originalgröße.
Schritt 3: Prüfe nach zwei bis vier Wochen die Analytics: Wie viele Nutzer aktivieren AR? Welche Produkte werden am häufigsten visualisiert? Welche Conversion-Unterschiede zeigen sich zwischen AR-Nutzern und anderen Besuchern? Diese Zahlen entscheiden, ob du in den Ausbau des 3D-Katalogs investierst.
Ein konkretes Beispiel
Ein mittelständisches Möbelhaus aus Süddeutschland (Umsatz ca. 3 Mio. €, 8 Mitarbeitende) hat den Roomle 3D & AR Viewer für seine 60 meistverkauften Sofas und Sessel eingeführt. Die 3D-Modelle wurden von einer externen Agentur erstellt (ca. 350 € pro Modell, insgesamt ca. 21.000 €). Die Plattform kostet €100/Monat. Ergebnis nach drei Monaten: Besucher, die den AR-View nutzten, kauften zu 38 % häufiger als Besucher ohne AR-Interaktion. Die Retourenquote bei AR-visualisierten Produkten sank von 12 % auf 7 %. Die Einmalkosten für 3D-Modelle sind nach ca. 14 Monaten durch die geringeren Retourenkosten amortisiert.
DSGVO & Datenschutz
Roomle GmbH sitzt in Österreich (Wien) und ist damit innerhalb der EU. Kundendaten und Produktdaten werden auf EU-Servern verarbeitet. Für Geschäftskunden steht ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO bereit — vor dem Go-live anfordern. Da der AR-Viewer ausschließlich im Browser läuft, werden keine Kameradaten der Endkunden dauerhaft gespeichert — die Verarbeitung erfolgt lokal auf dem Gerät.
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Empfohlen in 1 Use Cases
Möbel & Holzverarbeitung
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