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Bezahlt Low-Code 🇺🇸 US-Server Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026

Riskonnect

Riskonnect Inc.

3/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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Riskonnect ist eine integrierte Enterprise-Plattform aus den USA für Risikomanagement, GRC sowie Versicherungs- und Business-Continuity-Management. Mit über 2.000 Kundenorganisationen weltweit ist es vor allem bei US-amerikanischen Großkonzernen und international aufgestellten Unternehmen verbreitet.

Kosten: Enterprise-SaaS, Preise ausschließlich auf Anfrage, kein Self-Service-Einstieg. Belastbare öffentliche Preisangaben liegen nicht vor, Budgetplanung ist nur über den Vertrieb möglich.

Kategorien

Stärken

  • Integrierte Plattform für ERM, GRC, Versicherungsmanagement und Business Continuity ohne Systembrüche
  • Starke Konfigurierbarkeit, anpassbar an branchenspezifische Risikorahmenwerke (ISO 31000, COSO)
  • Bei Großkonzernen in Versicherung, Healthcare, Energie und Finanzdienstleistungen etabliert
  • Umfangreiches Reporting und Dashboard-Funktionen für C-Level und Aufsichtsgremien
  • KI-Integration Agentforce for Riskonnect (Anfang 2026 vorgestellt), Funktionsumfang zum Prüfzeitpunkt noch begrenzt dokumentiert

Einschränkungen

  • Kein Hinweis auf deutschsprachigen Support gefunden, Plattform, Dokumentation und Betreuung sind englischsprachig
  • Datenhaltung primär in den USA, für EU-ansässige Unternehmen ist DSGVO-Prüfung und Standard Contractual Clauses notwendig
  • Hohe Implementierungskomplexität, Einstieg nur über Vertrieb und Partner, mehrmonatige Einführungsprojekte üblich
  • Keine öffentlichen Listenpreise, Budgetplanung ohne Vertriebskontakt unmöglich

Passt gut zu

US-geführte Konzerne mit Deutschland- und EU-Niederlassungen Risk Manager und Compliance-Teams in Großunternehmen Versicherungsunternehmen und Finanzdienstleister, die Versicherungsportfolios zentral managen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du führst konzernweites Enterprise Risk Management (ERM) und brauchst GRC, Versicherungsmanagement und Business Continuity in einer Plattform
  • Dein Unternehmen ist US-geführt oder hat starken US-Bezug und ein englischsprachiges Risk-Team
  • Du willst Versicherungsdeckungen systematisch mit identifizierten Risiken verknüpfen und Deckungslücken sichtbar machen
  • Du suchst eine bei Großkonzernen etablierte Lösung in Healthcare, Finanzdienstleistungen oder Energie

Wann nein

  • Dein Unternehmen ist in Deutschland oder der EU ansässig und benötigt deutschsprachigen Support
  • Du brauchst EU-Datenhosting oder hast strenge DSGVO-Anforderungen bezüglich Datentransfers in die USA
  • Du bist ein mittelständisches Unternehmen ohne Risk-Management-Abteilung, Riskonnect ist auf Enterprise ausgelegt
  • Du suchst transparent bepreiste Software mit Self-Service-Test

Kurzfazit

Riskonnect ist eine ausgereifte Enterprise-Plattform für Organisationen, die Risikomanagement, Compliance und Versicherungsmanagement in einem einzigen System konsolidieren wollen. Die Stärke liegt in der Breite: Kein anderer Anbieter verbindet ERM, GRC, RMIS (Risk Management Information System) und Business Continuity so durchgängig auf einer Plattform. Der Preis dafür ist hoch: keine garantierte EU-Datenhaltung ohne Zusatzaufwand, kein erkennbarer deutschsprachiger Support und eine Einführung, die sich über mehrere Monate zieht. Für US-geführte Konzerne mit internationalen Niederlassungen ist Riskonnect eine solide Wahl, für deutsch-primäre Mittelständler gibt es bessere Alternativen.

Für wen ist Riskonnect?

Chief Risk Officers und Risk Management-Teams in Großunternehmen: Riskonnect ist auf Organisationen zugeschnitten, die dezentrale Risikoinformationen konsolidieren müssen, aus mehreren Ländern, Einheiten und Disziplinen (operativ, finanziell, regulatorisch). Das Risikoregister bildet dabei das Herzstück, an das alle anderen Module angebunden sind.

Versicherungsmanager in Industriekonzernen: Das RMIS-Modul (Risk Management Information System) von Riskonnect ist besonders stark im Bereich Schadensmanagement und Versicherungsportfolioverwaltung. Unternehmen mit komplexen Versicherungsprogrammen (D&O, Haftpflicht, Betriebsunterbrechung) können Deckungen direkt mit identifizierten Risiken verknüpfen und Deckungslücken systematisch schließen.

Business Continuity und Krisenmanagement-Teams: Das Modul für Business Continuity Planning integriert Notfallbenachrichtigungen, Krisenmanagement-Workflows und Bedrohungsintelligenz in eine einheitliche Oberfläche. Für Organisationen, die nach ISO 22301 arbeiten, ist das ein erheblicher Vorteil gegenüber isolierten BCP-Tools.

Healthcare- und Finanzdienstleistungsunternehmen: Riskonnect adressiert stark regulierte Branchen gezielt, Healthcare (Patientensicherheit, HIPAA-Compliance), Finanzdienstleistungen (Basel IV, Solvency II) und Energie (Betriebsrisiken). Die vordefinierten Branchenrahmenwerke beschleunigen die Implementierung erheblich.

Weniger geeignet für: Mittelständische Unternehmen ohne dediziertes Risk-Team, Unternehmen mit strenger EU-Datenhaltungspflicht, und alle, die deutschsprachige Benutzeroberfläche und Support erwarten.

Preise im Detail

Plan / ModellPreisWas enthalten ist
ERM / GRCAuf AnfrageRisikoregister, Risikoberichterstattung, Compliance-Management, Policy-Administration
Insurable Risk (RMIS)Auf AnfrageSchadensmanagement, Versicherungsportfolio, Certificate of Insurance-Management
Business ContinuityAuf AnfrageBCP, Krisenmanagement, Notfallbenachrichtigung, Threat Intelligence
Enterprise BundleAuf AnfrageAlle Module integriert, gemeinsame Datenbasis, konzernweites Reporting
Add-onsAuf AnfrageESG-Reporting, Third-Party Risk Management, IT Risk, AI Governance

Einordnung: Riskonnect veröffentlicht keine Preise, ein Gespräch mit dem Vertrieb ist der einzige Weg zur Kostenschätzung. Das haben wir auf der Anbieterseite geprüft: weder eine Preisseite noch ein Self-Service-Zugang sind vorhanden, der Einstieg läuft ausschließlich über eine Demo-Anfrage. Belastbare öffentliche Zahlen zu Lizenz- oder Implementierungskosten fanden wir zum Prüfzeitpunkt nicht. Realistisch bewegt sich eine Enterprise-GRC-Plattform dieser Klasse im oberen Preissegment, eine konkrete Budgetschätzung ist ohne Angebot aber nicht seriös möglich. Modular einzusteigen, etwa nur mit dem GRC-Modul, kann die Anfangsinvestition begrenzen.

Stärken im Detail

Einheitliche Datenbasis eliminiert Silos zwischen Risk-Disziplinen. Der entscheidende Unterschied zu Best-of-Breed-Ansätzen (eigenes Tool für GRC, eigenes für RMIS, eigenes für BCP): In Riskonnect teilen alle Module dasselbe Risikoregister. Ein als kritisch eingestuftes operatives Risiko ist sofort auch im Versicherungsmodul sichtbar, das ermöglicht Fragen wie: “Welche unserer Top-10-Risiken sind aktuell nicht versichert?” Dieser Überblick fehlt bei getrennten Systemen komplett.

Konfigurierbarkeit für verschiedene Risikorahmenwerke. Riskonnect unterstützt ISO 31000, COSO ERM, NIST CSF und branchenspezifische Rahmenwerke ohne Custom-Entwicklung. Vordefinierte Vorlagen für Healthcare (Joint Commission), Finanzdienstleistungen (FINRA, Basel) und Energie beschleunigen die Implementierung. Teams können eigene Risikokategorien, Bewertungsmatrizen und Eskalationsregeln definieren.

Reporting für das C-Level ist direkt einsatzbereit. Quartalsberichte für den Vorstand, Heatmaps nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe, Trendanalysen über Risikoentwicklungen, all das ist vorkonfiguriert und anpassbar. Das spart den Risk-Teams erhebliche manuelle Aufbereitungszeit gegenüber Excel-basierten Ansätzen.

KI-Integration mit Agentforce. Riskonnect hat Anfang 2026 “Agentforce for Riskonnect” vorgestellt, ein Angebot mit KI-Agenten, das laut Anbieter Risikoerkennung schneller in Handlungen überführen soll. Konkrete Funktionsdetails waren zum Prüfzeitpunkt öffentlich nur knapp dokumentiert, das Angebot steht noch am Anfang. Für Risk-Teams mit begrenzten Kapazitäten ist das ein interessanter Ansatz, den man vor einer Kaufentscheidung aber selbst prüfen sollte.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein erkennbarer deutschsprachiger Support. Benutzeroberfläche, Dokumentation und Kommunikation sind englischsprachig, und Riskonnect nennt in seinem Datenschutzhinweis Niederlassungen in den USA, UK, Irland, Australien und Indien, nicht in Deutschland. Hinweise auf deutschsprachigen Support oder eine deutsche Oberfläche fanden wir zum Prüfzeitpunkt nicht. Für internationale Konzerne mit globalem Risk-Team ist das kein Problem, für Teams mit deutschsprachigen operativen Abteilungen, die das System selbst bedienen sollen, aber ein praktisches Hindernis.

US-Datenhaltung ohne transparente EU-Option. Riskonnect speichert Daten laut Datenschutzhinweis primär in den USA. Für EU-Unternehmen ist die DSGVO-Compliance nur über Standard Contractual Clauses (SCCs) abbildbar, ohne garantierte EU-Datenresidenz. Das reicht für viele Unternehmen aus, ist aber bei Behörden, öffentlichen Auftraggebern oder Branchen unter strengem Berufsgeheimnis ein Problem.

Einführung ist ein Enterprise-Projekt, kein Self-Service. Riskonnect bietet keinen öffentlichen Self-Service-Zugang, der Einstieg läuft über Vertrieb und Demo. Enterprise-GRC-Einführungen dieser Größenordnung ziehen sich erfahrungsgemäß über mehrere Monate und binden interne Projektkapazität, weil Risikorahmenwerke, Rollen und Datenmodelle sauber aufgesetzt werden müssen. Belastbare öffentliche Angaben zur konkreten Einführungsdauer bei Riskonnect lagen uns zum Prüfzeitpunkt nicht vor, plane den Aufwand also konservativ.

Total Cost of Ownership über die reine Lizenz hinaus. Für Konfiguration, Integration und laufende Anpassungen ist bei komplexen Enterprise-Rollouts in der Regel zusätzliche Projekt- oder Partnerunterstützung einzuplanen. Das ist branchentypisch für GRC-Plattformen dieser Klasse, sollte aber in der Budgetierung nicht vergessen werden.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Ein deutschsprachiges GRC-Tool mit EU-Hosting suchstSAP GRC oder europäische Alternativen wie Drooms
Supply-Chain-Risiken im Fokus hastRiskmethods, spezialisiert auf Lieferketten-Risikomonitoring
Nur Versicherungsschadenmanagement brauchstVerisk, Datenspezialist für Versicherungsanalyse
Daten in einem vorhandenen ERP zentralisieren willstSAP mit integrierten GRC-Modulen

Riskonnect ist am stärksten, wenn alle drei Disziplinen, ERM, RMIS und Business Continuity, wirklich integriert gemanagt werden sollen. Wer nur einen dieser Bereiche braucht, findet spezialisierte Lösungen, die tiefer gehen und günstiger sind.

So steigst du ein

Schritt 1: Riskonnect ist ein Enterprise-Projekt, starte mit einer Bedarfsanalyse: Welche Module benötigst du priorisiert? GRC und ERM als Basis sind der typische Einstieg. Kontaktiere Riskonnect über die Website für eine Anforderungsaufnahme und Empfehlungen für zertifizierte Implementierungspartner in deiner Region. Plane 4–6 Wochen für Discovery und Vertragsverhandlungen ein.

Schritt 2: Beginne modular mit dem Risikoregister-Modul: Importiere deine bestehenden Risikoinventare (Excel-Listen, bestehende GRC-Tools) und baue eine strukturierte Risikohierarchie auf, die nach ISO 31000 oder COSO organisiert ist. Riskonnect bietet vordefinierte Branchenrahmenwerke als Ausgangspunkt, nutze diese, bevor du benutzerdefinierte Strukturen aufbaust.

Schritt 3: Verbinde ERM mit Versicherungsmanagement: Identifizierte Risiken lassen sich direkt mit dem Versicherungsdeckungsmanagement verknüpfen, du siehst sofort, welche Risiken versichert und welche ungedeckt sind. Führe dazu ein Risiko-zu-Deckung-Mapping durch, bevor du das nächste Modul (Business Continuity) aufbaust. So entsteht schrittweise der Mehrwert der integrierten Plattform.

Ein konkretes Beispiel

Ein US-amerikanischer Konsumgüterkonzern mit Niederlassungen in Deutschland, Frankreich und Spanien nutzt Riskonnect für das konzernweite Risikomanagement. Die europäischen Risk-Management-Teams erfassen lokal Risiken auf Englisch im System, operative Risiken aus dem Werk, regulatorische Risiken aus Compliance und Betriebsunterbrechungsrisiken für das Supply Chain-Netzwerk. Diese Risiken fließen automatisch in das globale Risikoregister der US-Muttergesellschaft ein. Der Chief Risk Officer erhält in der Quartals-Board-Präsentation eine konsolidierte Heatmap für alle drei Regionen, keine manuelle Konsolidierung aus Excel-Tabellen mehr. Die Verbindung zum RMIS-Modul zeigt sofort, dass drei der zehn kritischsten europäischen Risiken aktuell nicht vollständig versichert sind. Das Risk-Team leitet daraufhin Verhandlungen mit dem Versicherer ein.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Primär USA; Riskonnect nennt in seinem Datenschutzhinweis Affiliate-Standorte in USA, UK, Irland, Australien und Indien, keine explizit garantierte EU-Datenresidenz
  • DSGVO-Compliance: Internationale Datenübertragungen werden über Standard Contractual Clauses (SCCs) und International Data Transfer Agreements abgesichert; kein auf einem Angemessenheitsbeschluss beruhender Transfer
  • Datennutzung: Zur konkreten Nutzung von Kundendaten (etwa für Produktverbesserung oder Weitergabe an Dritte) fanden wir im Datenschutzhinweis zum Prüfzeitpunkt keine eindeutige Aussage, im Zweifel vor Vertragsschluss schriftlich klären
  • Auftragsverarbeitung: Ein AVV (Data Processing Agreement) ist bei Enterprise-SaaS dieser Art üblich, Konditionen und Sub-Prozessorenliste direkt beim Anbieter anfragen
  • Empfehlung für Unternehmen: Für Behörden, öffentliche Auftraggeber oder Branchen unter Berufsgeheimnis (Banken, Versicherungen unter nationalen Aufsichtsbehörden) vor Einsatz DSGVO-Folgenabschätzung (DSFA) und Genehmigung durch Datenschutzbeauftragten einholen; SCC allein reicht nicht für alle Konstellationen

Gut kombiniert mit

  • Resilinc, Resilinc für spezialisiertes Supply-Chain-Risikomanagement mit Lieferanten-Monitoring, Riskonnect für unternehmensweites ERM und GRC; beide über API koppelbar
  • Power BI, Riskonnect-Risikodaten via API in Power-BI-Dashboards für Executive Reporting und Aufsichtsgremien visualisieren; ideal wenn das Risk-Team mit Power BI vertrauter ist als mit nativen Riskonnect-Reports
  • Salesforce, Riskonnect-Risikodaten mit Salesforce-Kundendaten verbinden für ein vollständiges Risikobild in kundennahen Prozessen; besonders relevant für Finanzdienstleister mit Kredit- und Kundenrisiken

Unser Fazit

Riskonnect erhält 3 von 5 Sternen. Die integrierte Plattform ist technisch ausgereift und für US-geführte Großkonzerne die naheliegendste Wahl, wenn GRC, Versicherungsmanagement und Business Continuity wirklich in einem System landen sollen. Den vierten Stern verhindert die fehlende garantierte EU-Datenresidenz, der ausschließlich englischsprachige Betrieb und die mangelnde Preistransparenz. Für deutsche Unternehmen ohne starken US-Konzernbezug ist die Einstiegshürde zu hoch, hier sollte man europäische Alternativen mit transparenterem Preismodell und DSGVO-nativer Architektur prüfen.

Was wir geprüft haben

Diese Seite bewertet Riskonnect auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen, nicht aus eigener Produktnutzung. Für diese Aktualisierung haben wir die bewertungsrelevanten Aussagen gegen die unten genannten Quellen geprüft:

  • US-Datenhaltung und fehlende EU-Residenz: Der Datenschutzhinweis von Riskonnect nennt als Speicher- und Verarbeitungsorte die USA sowie Affiliates in UK, Irland, Australien und Indien, Deutschland wird nicht genannt. Internationale Transfers werden über Standard Contractual Clauses und International Data Transfer Agreements abgesichert. Die Aussage “primär US-Datenhaltung, keine garantierte EU-Residenz” ist damit belegt.
  • Kein deutschsprachiger Support: Eine Nicht-Existenz lässt sich schwer beweisen, deshalb formulieren wir vorsichtig. Website, Dokumentation und Kommunikation sind englischsprachig, und unter den genannten Affiliate-Standorten fehlt Deutschland. Hinweise auf deutschsprachigen Support fanden wir zum Prüfzeitpunkt nicht.
  • Keine Preistransparenz: Auf der Anbieterseite gibt es weder eine Preisseite noch einen Self-Service-Zugang, der Einstieg läuft nur über eine Demo-Anfrage. Frühere konkrete Preisspannen (etwa 80.000 bis 300.000 USD) ließen sich nicht mit einer öffentlichen Quelle belegen und haben wir entfernt.
  • Einführungsdauer: Die zuvor genannten 6 bis 12 Monate beruhten nicht auf einer zitierbaren Quelle. Wir haben die Aussage zu einer allgemeinen, mehrmonatigen Größenordnung abgeschwächt und als Schätzung gekennzeichnet.
  • Nutzerzahl: Die frühere Angabe “über 200.000 Nutzer” war falsch, sie stammt aus einem Newsletter-Aufruf im Footer. Belegt sind mehr als 2.000 betreute Organisationen und über 800 Mitarbeitende.
  • KI-Integration: “Agentforce for Riskonnect” ist auf der KI-Seite des Anbieters belegt, der Ankündigungsbeitrag datiert auf Februar 2026 (nicht 2025). Detaillierte Funktionsangaben waren öffentlich nur knapp verfügbar.
  • Übernahmen: Belegt sind die abgeschlossene Übernahme von Marsh ClearSight sowie eine Wachstumsbeteiligung von Thoma Bravo. Zu früher genannten Zukäufen (Ventiv Technology, Cura Software) und deren Jahreszahlen fanden wir zum Prüfzeitpunkt keine belastbare öffentliche Bestätigung, entsprechende Datumsangaben haben wir daher entfernt.

Was wir bemerkt haben

  • Februar 2026, Riskonnect stellte “Agentforce for Riskonnect” vor, ein Angebot mit KI-Agenten. Der Ankündigungsbeitrag der CMO Andrea Brody ist auf Februar 2026 datiert. Eine frühere Angabe auf dieser Seite (2025) haben wir korrigiert, und der Funktionsumfang war öffentlich zum Prüfzeitpunkt nur knapp dokumentiert.
  • Korrektur der Nutzerzahl, wir hatten Riskonnect zuvor mit “über 200.000 Nutzern” beschrieben. Diese Zahl stammt aus einem Newsletter-Aufruf im Seitenfooter (“Join over 200,000 of your peers!”) und ist keine Nutzerzahl. Laut eigener Angabe betreut Riskonnect mehr als 2.000 Organisationen auf sechs Kontinenten und beschäftigt über 800 Mitarbeitende.
  • Wachstum durch Zukäufe, Riskonnect wuchs stark über Akquisitionen, unter anderem die abgeschlossene Übernahme von Marsh ClearSight, und erhielt eine strategische Wachstumsbeteiligung des Investors Thoma Bravo. Solche zukaufgetriebenen Plattformen bringen typischerweise Integrationsaufwand über Modulgrenzen hinweg mit sich.

Quellen

  1. Riskonnect – Datenschutzhinweis. https://www.riskonnect.com/privacy-policy/ (abgerufen am 2026-07-30). Personenbezogene Daten werden in den USA und bei den Konzern-Affiliates gespeichert und verarbeitet. Der Hinweis nennt als Standorte der Affiliates ausdrücklich USA, UK, Irland, Australien und Indien, Deutschland wird nicht genannt. Internationale Transfers werden über Standard Contractual Clauses und International Data Transfer Agreements abgesichert. Beleg für: primäre US-Datenhaltung, keine garantierte EU-Datenresidenz, kein deutscher Standort..
  2. Riskonnect – Über uns. https://www.riskonnect.com/about-us/ (abgerufen am 2026-07-30). Riskonnect gibt an, mehr als 2.000 Organisationen auf sechs Kontinenten zu betreuen und über 800 Mitarbeitende zu beschäftigen. Die Seite verweist auf die abgeschlossene Übernahme von Marsh ClearSight und auf eine strategische Wachstumsbeteiligung von Thoma Bravo. Die Zahl 200.000 erscheint nur im Footer als Newsletter-Aufruf ('Join over 200,000 of your peers!'), nicht als Nutzerzahl. Beleg für: Korrektur der früheren 200.000-Nutzer-Angabe, Wachstum durch Zukäufe, Investorenhintergrund..
  3. Riskonnect – KI-Funktionen (Agentforce for Riskonnect). https://www.riskonnect.com/ai/ (abgerufen am 2026-07-30). Die Seite stellt 'Agentforce for Riskonnect' vor, ein Angebot mit KI-Agenten. Der zugehörige Beitrag 'Risk Has a New Superpower: Agentforce for Riskonnect' der CMO Andrea Brody ist auf Februar 2026 datiert. Konkrete Funktionsdetails werden im öffentlich sichtbaren Auszug kaum genannt. Beleg für: Existenz und Einführungszeitpunkt (Anfang 2026, nicht 2025) der KI-Integration..
  4. Riskonnect – Offizielle Website. https://www.riskonnect.com/ (abgerufen am 2026-06-20). Riskonnect beschreibt sich als integrierte Risikoplattform mit den Bereichen Governance, Risk und Compliance (u.a. ERM, Internal Audit, Third-Party Risk), Insurable Risk (RMIS, Claims Management) sowie Business Continuity und Resilience. Öffentliche Preise oder ein Self-Service-Einstieg werden nicht genannt. Beleg für: Produktumfang, fehlende Preistransparenz..

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Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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