Proliance 360
Proliance GmbH
Deutsche Datenschutz- und Compliance-Plattform speziell für KMU. Geführte Workflows für Verarbeitungsverzeichnis, DSFA, Schulungen und Betroffenenanfragen — komplett auf deutsches Recht und deutschsprachige Aufsichtsbehörden ausgerichtet. Über 2.500 Kunden seit 2017.
Kosten: Pakete für Einzelunternehmen, KMU, große Unternehmen und Holdings — Preise auf Anfrage, typisch 100–500 €/Monat im KMU-Segment. Externes Datenschutzbeauftragten-Modell zusätzlich verfügbar.
Stärken
- Vollständig deutschsprachig, deutsches Hosting, deutsche Anwaltskanzlei im Hintergrund
- Geführte Eingabemasken statt offener Formulare — auch ohne Datenschutzexpertise bedienbar
- Compliance-Score-Dashboard zeigt Lücken auf einen Blick
Einschränkungen
- DSAR-Automatisierung weniger tief als bei US-Plattformen wie OneTrust oder DataGrail — Datensuche in Drittsystemen erfolgt nicht automatisch
- Für Großkonzerne mit komplexen Multi-Cloud-Landschaften zu schmal
- Preise nicht öffentlich — Vergleich mit Wettbewerbern erfordert mehrere Angebote
Passt gut zu
So steigst du ein
Schritt 1: Auf proliance.ai eine Demo anfordern. Im Erstgespräch klären, welches Paket zur Unternehmensgröße passt — Proliance unterscheidet zwischen Einzelunternehmen, KMU und großen Unternehmen/Holdings.
Schritt 2: Mit dem Verarbeitungsverzeichnis (VVT) starten. Das Tool führt durch geführte Eingabemasken — wer das nie strukturiert gemacht hat, braucht etwa zwei bis drei Wochen für eine erste vollständige Erfassung.
Schritt 3: Betroffenenanfragen-Modul aktivieren und Testanfrage durchspielen. Anders als bei reinen DSAR-Plattformen ist das Modul ein Workflow- und Dokumentationswerkzeug — die eigentliche Datensuche in CRM, ERP oder E-Mail erfolgt manuell durch die zuständigen Mitarbeitenden.
Ein konkretes Beispiel
Ein deutscher Maschinenbauer mit 80 Mitarbeitenden hatte vor der Einführung kein strukturiertes Datenschutzmanagement — Auskunftsanfragen wurden ad hoc per E-Mail bearbeitet. Nach drei Monaten Proliance-Rollout: VVT vollständig dokumentiert, Compliance-Score von 42 auf 87 Prozent, durchschnittliche Bearbeitungszeit pro Auskunftsanfrage von 4,5 auf 1,5 Stunden gesunken. Jährliche Kosten: ca. 3.600 Euro — günstiger als ein voller Beratertag pro Monat.
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Empfohlen in 1 Use Cases
Branchenübergreifend
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