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Prewave

Prewave GmbH

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Prewave ist eine KI-gestützte Supply-Chain-Intelligence-Plattform aus Wien. Sie überwacht Lieferketten auf über 200 Risikoarten in mehr als 100 Sprachen, von Fabrikbränden und Naturkatastrophen über geopolitische Spannungen bis zu ESG- und LkSG-Compliance-Verstößen, und wertet dafür täglich Millionen öffentlicher Datenpunkte aus. 2026 als Leader im Gartner Magic Quadrant für Supplier Risk Management gelistet, mit Kunden wie Volkswagen, Audi, Ferrari, Lufthansa und Hilti. EU-Hosting und deutschsprachiger Support sind zentrale Stärken gegenüber US-Wettbewerbern.

Kosten: Enterprise-Lizenz auf Anfrage; Free-Tier für Lieferanten zur Selbstauskunft verfügbar. Typische Unternehmenslizenzen im fünf- bis sechsstelligen Bereich jährlich, gestaffelt nach Lieferantenanzahl und gewählten Modulen.

Kategorien

Stärken

  • EU-Hosting und deutsche GmbH, DSGVO-konform ohne aufwändige Drittlandstransfer-Bewertung, AVV und EU-Data-Act-Dokumentation öffentlich verfügbar
  • Deutschsprachiger Support und Sales, wichtig für DACH-Unternehmen und LkSG-getriebene Einkaufsprozesse
  • 200+ Risikoarten in 100+ Sprachen, 4,5 Mio. Datenpunkte täglich, breite Signalabdeckung weltweit
  • Gartner Leader 2026 im Magic Quadrant für Supplier Risk Management
  • Kostenloser Supplier-Zugang, Lieferanten pflegen eigene Risiko- und Selbstauskunftsdaten ohne Lizenz ein
  • Tiefe Regulierungsabdeckung: LkSG, CSDDD, EUDR, CBAM, CSRD, NTA und VSoTR in einer Plattform

Einschränkungen

  • Keine öffentliche Preisliste, Enterprise-Pricing ausschließlich auf Anfrage
  • Jüngeres Unternehmen als US-Wettbewerber, Kundenbasis und Branchentiefe noch im Aufbau
  • Tier-N-Visibility weniger tief als bei Resilinc oder Everstream bei sehr großen globalen Konzernlieferketten
  • Onboarding und Kalibrierung dauern mehrere Monate, kein schneller Selbststart

Passt gut zu

DACH-Industrieunternehmen mit LkSG- und CSDDD-Pflichten, die EU-Hosting zwingend benötigen Mittelgroße bis große Unternehmen mit 100–2.000 strategischen Lieferanten Einkauf und Compliance-Teams, die deutschsprachigen Support bevorzugen Automotive-, Elektronik- und Aerospace-Unternehmen mit globalem Lieferantenstamm

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du musst LkSG- oder CSDDD-Sorgfaltspflichten nachweisen und revisionssicher dokumentieren
  • Du willst Lieferketten-Risiken früh erkennen, statt erst auf Störungen zu reagieren
  • EU-Hosting und deutschsprachiger Support sind für dich Pflicht
  • Du hast 100+ strategische Lieferanten und ein Team, das Alerts bearbeiten kann

Wann nein

  • Du hast nur wenige, lokale Lieferanten ohne komplexe Compliance-Pflichten
  • Du brauchst eine sofort einsatzbereite Lösung ohne mehrmonatiges Onboarding
  • Du willst nur eine schnelle, günstige Sanktionslisten-Prüfung
  • Du hast kein Einkaufs- oder Compliance-Team, das die Risikomeldungen triagiert

Kurzfazit

Prewave ist eine der stärksten Optionen, wenn du als DACH-Unternehmen Lieferketten-Risiken überwachen und gleichzeitig LkSG- und CSDDD-Sorgfaltspflichten nachweisen musst, und das mit EU-Hosting und deutschsprachigem Support. Die Plattform wertet täglich Millionen öffentlicher Datenpunkte in über 100 Sprachen aus und erkennt Risiken (Fabrikbrände, Streiks, Sanktionen, ESG-Verstöße) oft Tage bevor sie in den klassischen Medien ankommen. Der Gartner-Leader-Status 2026 und Referenzkunden wie Volkswagen, Audi, Ferrari und Lufthansa belegen die Reife. Schwächen: kein transparentes Pricing, mehrmonatiges Onboarding und bei sehr tiefen, globalen Konzernlieferketten ist die Tier-N-Sichtbarkeit der US-Platzhirsche stellenweise noch tiefer. Für regulierungsgetriebene Einkaufs- und Compliance-Teams in Europa ist Prewave dennoch eine erste Adresse.

Für wen ist Prewave?

DACH-Industrieunternehmen mit LkSG- und CSDDD-Pflichten: Das ist Prewaves Kernzielgruppe. Wer das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz erfüllen und die kommende EU-Richtlinie CSDDD vorbereiten muss, bekommt Risikomonitoring, Selbstauskunfts-Workflows und revisionssichere Dokumentation in einem Werkzeug, mit EU-Hosting, das die Datenschutz-Diskussion deutlich entschärft.

Einkauf und Lieferantenmanagement: Procurement-Teams nutzen Prewave, um ihren strategischen Lieferantenstamm dauerhaft im Blick zu behalten. Statt manuell News zu durchsuchen, bekommen sie priorisierte Alerts mit Handlungsempfehlungen, und sehen Störungen (Insolvenzen, Werksschließungen, Naturkatastrophen) früh genug, um Alternativlieferanten zu aktivieren.

Compliance- und Nachhaltigkeitsteams: Über die reine Resilienz hinaus deckt Prewave ESG-Reporting (CSRD), Produkt- und Umweltcompliance (EUDR, CBAM) sowie Themen wie Zwangsarbeit ab. Für Sustainability-Verantwortliche bündelt das mehrere Berichtspflichten in einer Datenbasis.

Automotive, Elektronik, Aerospace & Maschinenbau: Branchen mit tiefen, globalen und stark regulierten Lieferketten profitieren am meisten. Genau hier liegen auch die namhaften Referenzkunden (VW, Audi, Ferrari, Hilti, Kärcher, Endress+Hauser).

Weniger geeignet für: Kleine Unternehmen mit wenigen, lokalen Lieferanten (Aufwand und Kosten stehen in keinem Verhältnis), Firmen, die nur eine schnelle, günstige Sanktionslisten-Prüfung brauchen, und Organisationen ohne dediziertes Einkaufs- oder Compliance-Team, das die Alerts auch bearbeiten kann.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Supplier-Zugang0 €Lieferanten pflegen Selbstauskünfte und Risikodaten ein, beantworten Fragebögen, ohne eigene Lizenz
Enterprise-LizenzAuf AnfrageVollzugriff auf Monitoring, Scoping, Scoring, Multi-Tier-Mapping, Integrationen und Compliance-Module; Preis gestaffelt nach Lieferantenzahl und gebuchten Modulen

Einordnung: Prewave veröffentlicht keine Preisliste, das ist im Enterprise-Supply-Chain-Segment branchenüblich, erschwert aber den schnellen Vergleich. Die Lizenz wird typischerweise nach überwachter Lieferantenanzahl und gewählten Solution-Modulen (Due Diligence, ESG, Resilienz) gestaffelt; realistische Jahresbudgets liegen je nach Umfang im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Wichtig zu wissen: Der Lieferantenzugang ist kostenlos, deine Lieferanten zahlen nichts dafür, Selbstauskünfte und Dokumente bereitzustellen. Das senkt die Hürde, den eigenen Lieferantenstamm flächendeckend einzubinden, deutlich. Wer evaluiert, sollte vor dem Demo-Termin eine klare Mengengerüst-Schätzung (Anzahl Lieferanten, prioritäre Risikoarten, Berichtspflichten) mitbringen, um ein belastbares Angebot zu bekommen.

Stärken im Detail

EU-Hosting und deutsche GmbH, der DSGVO-Vorteil. Prewave ist eine in Europa ansässige GmbH und hostet in der EU. AVV (Data Processing Agreement), Impressum und sogar eine EU-Data-Act-Dokumentation sind öffentlich verlinkt. Für deutsche Einkaufs- und Rechtsabteilungen entfällt damit die mühsame Drittlandstransfer-Bewertung, die bei US-Wettbewerbern Standard ist, ein handfester Beschaffungsvorteil, der oft den Ausschlag gibt.

Breite, mehrsprachige Signalabdeckung. Die Plattform überwacht über 200 Risikoarten und wertet nach eigenen Angaben rund 4,5 Millionen Datenpunkte täglich aus, in mehr als 100 Sprachen. Die KI erkennt dabei auch lokale Quellen (regionale Zeitungen, Behördenmeldungen, Social Media), die ein rein englischsprachiges Monitoring übersieht. Das ist der Kern des Versprechens, Risiken im Schnitt drei Tage früher zu melden.

Tiefe Regulierungsabdeckung in einem Werkzeug. LkSG, CSDDD, EUDR (Entwaldung), CBAM (CO₂-Grenzausgleich), CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung), das norwegische Transparenzgesetz (NTA) und VSoTR sind als dedizierte Module abgedeckt. Statt für jede Vorschrift ein eigenes Tool zu betreiben, bündelt Prewave die Sorgfalts- und Berichtspflichten auf einer Datenbasis, das spart Doppelarbeit im Compliance-Team.

Kostenloses Lieferantennetzwerk. Lieferanten bekommen einen eigenen, kostenfreien Zugang, über den sie Selbstauskünfte abgeben, Fragebögen beantworten und Nachweise hochladen. Das löst das größte praktische Problem der Lieferanten-Due-Diligence: die Datenbeschaffung an der Quelle. Je mehr Lieferanten teilnehmen, desto wertvoller wird die Plattform.

Gartner-Leader-Status und namhafte Referenzen. Die Einordnung als Leader im Gartner Magic Quadrant 2026 für Supplier Risk Management ist ein starkes externes Validierungssignal, gerade für ein europäisches Unternehmen, das gegen etablierte US-Anbieter antritt. Referenzkunden wie Volkswagen, Audi, Ferrari, Lufthansa, Hilti und Kärcher belegen, dass die Plattform auch in großen, anspruchsvollen Lieferketten trägt.

Integrationen in bestehende Systeme. Lieferantenstammdaten lassen sich aus ERP-Systemen wie SAP oder Oracle sowie aus Excel importieren; Prewave reichert sie automatisch mit externen Risikodaten an. Damit fügt sich die Plattform in bestehende Einkaufsprozesse ein, statt eine isolierte Insel zu sein.

Schwächen ehrlich betrachtet

Keine Preistransparenz. Es gibt keinerlei öffentliche Preisangaben, jede Evaluierung beginnt mit einem Sales-Gespräch und einer individuellen Angebotsphase. Für kleinere Organisationen oder eine schnelle Vorab-Bewertung ist das eine Hürde. Wer Budgets früh planen muss, kann ohne Sales-Kontakt nicht einmal grob kalkulieren. Workaround: Mit konkretem Mengengerüst (Lieferantenzahl, Module) ins Erstgespräch gehen, um schneller eine belastbare Hausnummer zu bekommen.

Mehrmonatiges Onboarding. Stammdatenimport, Anreicherung, Kalibrierung der Risikoschwellen und Einbindung der Lieferanten ins Selbstauskunfts-Portal brauchen Zeit, realistisch mehrere Monate bis zum vollen Produktivbetrieb. Prewave ist kein Tool, das man am Nachmittag einrichtet. Wer akut und sofort eine Lieferkettenstörung managen muss, ist mit punktuellen Werkzeugen zunächst schneller.

Tier-N-Tiefe bei Großkonzernen. Bei sehr großen, mehrstufigen globalen Lieferketten ist die Sichtbarkeit über mehrere Lieferanten-Ebenen (Tier 2, Tier 3 und tiefer) bei spezialisierten US-Anbietern wie Resilinc oder Everstream stellenweise noch tiefer ausgebaut. Prewave holt sichtbar auf, wer aber eine extrem granulare Sub-Tier-Kartierung in jeder Branche braucht, sollte das im Proof of Concept gezielt testen.

Signalrauschen erfordert Pflege. Wie bei jedem Risikomonitoring entstehen False Positives, Alerts, die sich nach Prüfung als irrelevant erweisen. Ohne sorgfältige Kalibrierung der Schwellwerte und ein Team, das die Meldungen triagiert, droht Alert-Müdigkeit. Die Plattform liefert Priorisierung und Handlungsempfehlungen, aber die menschliche Bewertung bleibt nötig.

Jüngeres Unternehmen. Prewave ist deutlich jünger als die etablierten US-Wettbewerber. Kundenbasis, Partnernetzwerk und Branchentiefe wachsen schnell, sind aber noch im Aufbau. Für sehr konservative Beschaffungsentscheidungen ist die kürzere Markthistorie ein Punkt, der im Vendor-Assessment auftaucht, der Gartner-Leader-Status relativiert das aber spürbar.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Eine schnelle DSGVO-konforme KI-Suche/Recherche zu Lieferanten brauchst
Recherche-Ergebnisse zu Risiken weiterverarbeiten und Berichte schreiben willst
Allgemeine Risiko- und Marktanalysen ohne Spezialplattform machst

Im engeren Wettbewerbsumfeld von Prewave bewegen sich vor allem spezialisierte Supply-Chain-Risk-Plattformen ohne eigene Tool-Seite bei uns: IntegrityNext (deutscher Anbieter mit starkem LkSG-Fokus, ähnliche EU-Positionierung), Sphera (ehemals riskMethods, breit aufgestellt), Resilinc und Everstream Analytics (US-Anbieter mit besonders tiefer Tier-N-Visibility), EcoVadis (Fokus auf ESG-Scorings statt Echtzeit-Monitoring) sowie Sayari und Sustainabill. Prewave hebt sich durch die Kombination aus EU-Hosting, deutschsprachigem Support, breiter Mehrsprachigkeit und tiefer Regulierungsabdeckung ab, gerade für DACH-Unternehmen ist das eine sehr stimmige Mischung. Wer maximale Sub-Tier-Tiefe in globalen Megakonzern-Lieferketten braucht, sollte Resilinc oder Everstream parallel evaluieren.

So steigst du ein

Schritt 1: Anforderungsprofil erstellen, wie viele Lieferanten sollen überwacht werden, welche Risikoarten sind prioritär (ESG, Geopolitik, Finanz, Naturkatastrophen?), welche LkSG- und CSDDD-Berichtspflichten müssen nachgewiesen werden? Mit diesem Mengengerüst eine Demo auf prewave.com anfragen, das beschleunigt das Angebot.

Schritt 2: Im Onboarding werden Lieferantenstammdaten importiert (aus SAP, Oracle oder Excel). Prewave reichert sie automatisch mit externen Quellen an und beginnt sofort mit dem Monitoring. Lieferanten erhalten einen eigenen, kostenlosen Zugang zur Datenselbstauskunft, je mehr von ihnen teilnehmen, desto vollständiger die Risikobasis.

Schritt 3: Risikoschwellwerte kalibrieren, Alarm-Workflows einrichten und Eskalationspfade definieren. Prewave liefert dann tägliche oder wöchentliche Risk-Digests mit priorisierten Alerts und vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen. Wichtig: in den ersten Wochen die Schwellwerte nachjustieren, um Alert-Müdigkeit zu vermeiden.

Ein konkretes Beispiel

Ein Maschinenbauunternehmen aus Bayern (480 Mitarbeitende, 320 strategische Lieferanten weltweit) führt Prewave ein, um LkSG-Sorgfaltspflichten nachzuweisen und Lieferkettenunterbrechungen früher zu erkennen. Sechs Monate nach Go-live identifiziert Prewave einen vietnamesischen Tier-2-Lieferanten für Elektronikbauteile, der wegen Verstößen gegen Arbeitsschutzauflagen unter behördlicher Beobachtung steht, rund acht Wochen, bevor eine offizielle Meldung erscheint. Der Einkauf aktiviert einen vorqualifizierten Alternativlieferanten, fordert über das Selbstauskunfts-Portal Nachbesserungen ein und dokumentiert die gesamte Reaktion revisionssicher für das LkSG-Audit. Ergebnis: kein Produktionsstillstand, ein bestandener Compliance-Nachweis ohne hektische Last-Minute-Recherche und ein Vorfall, der bei rein manueller Beobachtung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu spät aufgefallen wäre.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: EU. Anbieter ist die Prewave GmbH (europäisches Unternehmen), keine Drittlandstransfer-Problematik wie bei US-Anbietern.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Ein Data Processing Agreement ist öffentlich verlinkt und für Kunden verfügbar. Zusätzlich stellt Prewave eine EU-Data-Act-Dokumentation bereit.
  • Datennutzung: Prewave wertet überwiegend öffentlich zugängliche Quellen (News, Behördenmeldungen, Social Media) zur Risikoerkennung aus. Lieferantendaten werden zur Vertragserfüllung verarbeitet.
  • Lieferantenportal: Lieferanten geben Selbstauskünfte über einen eigenen Zugang; die Datenhoheit und die Verantwortlichkeiten sollten im AVV und in der Lieferantenkommunikation klar geregelt werden.
  • Whistleblower-System: Prewave betreibt selbst ein Hinweisgebersystem, ein Indiz für einen ausgereiften eigenen Compliance-Rahmen, der für regulierte Branchen relevant ist.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für DACH-Unternehmen ist Prewave aus Datenschutzsicht eine vergleichsweise unkomplizierte Wahl. Trotzdem gilt: AVV abschließen, Verarbeitungsverzeichnis ergänzen und bei personenbezogenen Lieferantendaten die Rechtsgrundlage sauber dokumentieren.

Gut kombiniert mit

  • , für die schnelle, quellenbasierte Hintergrundrecherche zu einem gemeldeten Risiko (z. B. „Was ist über den Brand bei Zulieferer X bekannt?”). Prewave liefert das frühe Signal, Perplexity die nachprüfbare Vertiefung.
  • , um Prewave-Risk-Digests in Management-taugliche Zusammenfassungen, Eskalations-E-Mails oder Audit-Dokumentation zu überführen. Claude punktet beim differenzierten, strukturierten Schreiben.
  • , für die Erstellung von Lieferanten-Fragebögen, Anschreiben oder internen Richtlinien rund um den LkSG-Prozess, die das Prewave-Monitoring organisatorisch flankieren.

Unser Testurteil

Prewave verdient 4 von 5 Sternen. Für DACH-Unternehmen mit LkSG- und CSDDD-Pflichten ist es eine der überzeugendsten Lösungen am Markt: EU-Hosting, deutschsprachiger Support, breite mehrsprachige Signalabdeckung und eine Regulierungsabdeckung, die von LkSG über CSDDD bis EUDR und CBAM reicht, alles auf einer Datenbasis. Der Gartner-Leader-Status 2026 und Referenzkunden wie Volkswagen, Audi und Ferrari bestätigen die Reife. Den fünften Stern kostet vor allem die fehlende Preistransparenz, das mehrmonatige Onboarding und die Tatsache, dass spezialisierte US-Anbieter bei extrem tiefen, globalen Sub-Tier-Lieferketten stellenweise noch granularer sind. Wer in Europa regulierungsgetrieben Lieferketten überwachen muss und Datenschutz ernst nimmt, sollte Prewave aber ganz oben auf die Shortlist setzen.

Was wir bemerkt haben

  • 2026, Prewave wurde als Leader im Gartner Magic Quadrant für Supplier Risk Management Solutions geführt. Dass ein europäisches Unternehmen in diesem von US-Anbietern dominierten Segment zum Leader aufsteigt, ist bemerkenswert und stärkt die Position gegenüber Resilinc, Everstream und Sphera erheblich.
  • 2026, Die Plattform positioniert sich zunehmend als „Supply Chain Superintelligence” und hat ihr Lösungsportfolio deutlich über das klassische Risikomonitoring hinaus erweitert, auf ESG-/Carbon-Reporting (CSRD), Produkt- und Umweltcompliance (EUDR, CBAM) sowie Zwangsarbeit. Prewave entwickelt sich vom Monitoring-Tool zur Compliance-Suite.
  • 2024–2026, Mit der Verschärfung der EU-Regulierung (CSDDD, EUDR, CBAM) ist Prewaves regulierungsnahe Ausrichtung zum Wachstumstreiber geworden. Die Nachfrage aus dem DACH-Raum wird maßgeblich durch das LkSG getrieben, das seit 2023/2024 schrittweise mehr Unternehmen erfasst.
  • Mai 2026, EU-Hosting und ein öffentlich verfügbares Data Processing Agreement bleiben ein klares Unterscheidungsmerkmal gegenüber US-Wettbewerbern. Die zusätzliche EU-Data-Act-Dokumentation zeigt, dass Prewave die europäische Datenschutz-Positionierung aktiv als Verkaufsargument pflegt.

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