Drahtlose IoT-Sensorplattform für HVAC- und Anlagenmonitoring. 80+ Sensortypen — Temperatur, Vibration, Strom, Druck, Feuchte — können ohne Eingriff in vorhandene Systeme nachgerüstet werden. Gewinner des Industrial IoT Product of the Year Award 2025 in der HVACR-Kategorie.
Kosten: Sensoren ab ca. 50–250 USD/Stück (Temperatur, Strom, Vibration); iMonnit-Plattform ab ca. 30 USD/Monat (bis 12 Sensoren), skaliert nach Anzahl; Enterprise-Pläne auf Anfrage
Stärken
- Non-invasive Nachrüstung: Klemm- und Klebesensoren ohne Eingriff in die Anlage
- Batteriebetrieben mit 10+ Jahren Laufzeit — kein Strom- oder Kabelzugang nötig
- iMonnit-Cloud mit fertigem Dashboard, Alert-Management und Datenexport
- EN12830-zertifiziert für europäische Kälteketten-Anwendungen
- Über 80 Sensortypen mit einheitlichem Gateway und Cloud-Protokoll
Einschränkungen
- Cloud-Plattform iMonnit hostet Daten in den USA — DSGVO-AVV vorhanden, aber kein EU-Hosting
- Kein deutschsprachiger Support oder Interface
- KI-/ML-Analysen nicht nativ — Rohdaten müssen für Predictive Maintenance in externe Tools exportiert werden
- Für dichte Installationen in Metallgehäusen können Funksignale gedämpft werden
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So steigst du ein
Schritt 1: Wähle die Sensoren für deine Überwachungsziele auf monnit.com: Für HVAC-Ausfallfrüherkennung sind Stromsensoren (Current Meter Sensor) zur Motorüberwachung, Temperatursensoren für Kältemittelkreis und Vibrationssensoren für Kompressoren die Kernbausteine. Dazu ein ALTA-Gateway pro Standort (WLAN oder Mobilfunk). Ein Starter-Kit mit 5 Sensoren und Gateway kostet ca. 400–600 USD.
Schritt 2: Registriere dich auf iMonnit.com und aktiviere dein Gateway. Das Gateway verbindet sich mit der Cloud und empfängt die Sensorsignale — typischerweise alle 5 Minuten oder bei definierten Ereignissen. Konfiguriere Alert-Regeln direkt in iMonnit: z. B. “Stromaufnahme Kompressor steigt um mehr als 15 % gegenüber 7-Tage-Durchschnitt → E-Mail an Servicetechniker.”
Schritt 3: Für Predictive-Maintenance-Analyse exportiere die Zeitreihendaten über die REST-API in eine externe Analyseplattform — etwa Azure ML oder eine InfluxDB-Grafana-Kombination. Die Rohdaten aus Monnit sind die Grundlage; die ML-Modellierung geschieht außerhalb.
Ein konkretes Beispiel
Ein HVAC-Servicebetrieb aus dem Raum München betreut 180 Klimaanlagen in Bürogebäuden. Für 60 priorisierten Anlagen (Vollwartungsverträge mit Pönale-Klausel) werden je drei Monnit-Sensoren nachgerüstet: Stromsensor am Kompressor, Temperatursensor an der Heißgas-Leitung, Vibrationssensor am Lüftermotor. Kosten: ca. 650 EUR pro Anlage inkl. Gateway-Anteil. Das iMonnit-Dashboard zeigt täglich Anomalien. Sechs Mal im ersten Jahr schlägt ein Stromalarm an, in zwei Fällen wird ein Kompressortausch präventiv durchgeführt — ein Notfalleinsatz am Wochenende verhindert und dem Kunden ein Komplettausfall erspart.
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