Make Floor Plan
Make Floor Plan (Betreiber nicht öffentlich benannt)
Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.
Make Floor Plan im Team einführen? KI-Training anfragen
Make Floor Plan erzeugt Grundriss-Konzepte aus Text, Skizze oder Bestandsplan direkt im Browser, als Bilddatei statt als CAD-Zeichnung. Der Anbieter schreibt selbst auf jede Seite, dass das Ergebnis eine konzeptionelle Visualisierung ist und keine Bauzeichnung. Pro kostet 14,99 USD im Monat für 60 Credits. Ein Impressum, ein benannter Betreiber und eine Aussage zum Serverstandort fehlen, für Planungsbüros und Makler mit Kundendaten ist das der entscheidende Punkt.
Kosten: Free 0 USD mit 3 Testcredits nach Anmeldung, Export mit Wasserzeichen, bis 5 Projekte; Pro 14,99 USD/Monat mit 60 Credits, bis 30 Projekte, HD-Export ohne Wasserzeichen, kommerzielle Nutzung; Studio 49,99 USD/Monat mit 200 Credits, bis 100 Projekte; Credit-Pack 120 Credits für 29,99 USD ohne Verfallsdatum. Eine 1K-Generierung geht ohne Anmeldung. Credits verbrauchen sich nach Auflösung: 1K kostet 1 Credit, 2K zwei, 4K drei. Preise nur in US-Dollar, keine Angabe zur Umsatzsteuer.
Kategorien
Stärken
- Text zu Grundriss funktioniert wirklich: Raumliste, grobe Flächen und ein kurzer Brief ergeben in Sekunden ein beschriftetes 2D-Konzept
- Drei Ausgabestile (technisch, koloriertes 2D, isometrisch) und vier Seitenverhältnisse ohne Zusatzkosten
- Eine 1K-Generierung ohne Anmeldung, danach 3 Testcredits, der Einstieg kostet also keine Kreditkarte
- Manueller Canvas neben der KI: Wände, Öffnungen, Raumflächen, Maße und Möbel bleiben als Projekt editierbar, Export als PNG und druckfertiges PDF
- Credit-Pack mit 120 Credits für 29,99 USD ohne Verfallsdatum, für Einzelprojekte ohne Abo
- Der Anbieter benennt die Grenzen selbst: Der Hinweis auf konzeptionelle Visualisierung steht im Footer jeder Seite und in den FAQ
Einschränkungen
- Kein Impressum, kein benannter Betreiber, keine Anschrift und kein Gerichtsstand in Datenschutzerklärung oder AGB
- Keine Angabe zum Serverstandort, keine Auflistung der Unterauftragsverarbeiter, kein KI-Modellanbieter benannt, kein AVV-Angebot
- Ausgabe ist ein Rasterbild: kein DWG, kein DXF, kein IFC, kein SVG, kein drehbares 3D-Modell
- KI-Grundrisse sind nicht maßhaltig, Beschriftungen und Maßzahlen im generierten Bild sind nicht verlässlich
- Die Seite zur 3D-Vorschau wirbt mit der Umwandlung in ein 3D-Modell, geliefert wird ein gerendertes Standbild
- Oberfläche, Support und Rechtstexte ausschließlich auf Englisch, Preise nur in US-Dollar
- Kommerzielle Nutzung erst ab Pro, der kostenlose Export trägt ein Wasserzeichen
Passt gut zu
Wann ja, wann nein
Wann ja
- Du brauchst schnell ein Konzeptbild eines Grundrisses, bevor irgendjemand misst oder zeichnet
- Du willst eine alte Handskizze oder einen schlechten Scan als präsentierbares Bild aufbereiten
- Du vermarktest eine Immobilie und brauchst eine schematische Raumaufteilung fürs Exposé, klar als solche gekennzeichnet
- Du willst drei bis fünf Layout-Richtungen durchspielen, ohne CAD zu öffnen
Wann nein
- Du brauchst maßhaltige Zeichnungen, Bemaßung oder etwas, das in einen Bauantrag geht
- Du willst DWG, DXF, IFC oder ein drehbares 3D-Modell exportieren
- Du lädst Kundenpläne hoch und brauchst dafür einen Auftragsverarbeitungsvertrag
- Du willst eine deutschsprachige Oberfläche oder deutschen Support
Kurzfazit
Make Floor Plan erzeugt aus einer Textbeschreibung, einer Skizze oder einem vorhandenen Plan ein Grundrissbild im Browser, in drei Stilen und als isometrische Ansicht. Das Ergebnis ist eine Konzeptgrafik, kein Maß, kein CAD, keine genehmigungsfähige Zeichnung, und der Anbieter schreibt das selbst auf jede Seite. Pro kostet 14,99 USD im Monat für 60 Credits. Für frühe Ideen und Exposé-Bilder brauchbar, für Planungsbüros wegen fehlendem Impressum heikel. Wer editierbare, maßhaltige Grundrisse braucht, ist bei RoomSketcher richtig.
Für wen ist Make Floor Plan?
Maklerinnen und Makler ohne Grundriss zum Objekt: Der häufigste Fall in der Praxis. Eine Altbauwohnung hat einen vergilbten Grundriss aus der Hausakte, gefaxt, gescannt, unlesbar. Die Skizzenbereinigung macht daraus ein sauberes Bild fürs Exposé, das Käufer verstehen. Zwei Bedingungen: Du kennzeichnest es als schematische Darstellung, und du leitest daraus keine Wohnflächenangabe ab. Angaben im Exposé können vertraglich relevant werden, ein KI-generiertes Bild ist dafür keine Grundlage.
Bauherren vor dem ersten Architektengespräch: Wer ein Raumprogramm im Kopf hat und wissen will, ob es überhaupt eine sinnvolle Form ergibt, bekommt hier in Minuten drei Richtungen zum Anschauen. Das ersetzt keinen Entwurf, es sortiert die eigene Vorstellung, bevor du dafür Honorar bezahlst. Genau als Gesprächsvorlage beschreibt es der Anbieter auch selbst.
Innenarchitektur und Einrichtungsberatung: Für Moodboard-nahe Arbeit in der Konzeptphase reicht die Qualität. Die isometrische Ansicht macht Raumwirkung und Möblierung für Kundinnen und Kunden lesbar, die einen Grundriss im Maßstab 1:100 nicht entziffern können. Der manuelle Canvas hilft danach, die brauchbaren Teile sauber nachzubauen.
Privatleute vor einer Renovierung: Küche versetzen, Wand raus, Arbeitszimmer abtrennen. Für die Frage, ob die Idee überhaupt Sinn ergibt, ist das ein sinnvoller erster Schritt, und der kostenlose Durchgang reicht dafür oft schon aus. Ob die Wand tragend ist, beantwortet dir das Werkzeug nicht.
Weniger geeignet für: Architektur- und Ingenieurbüros im Leistungsbild. Sobald es um Maße, Bauordnungsrecht, Brandschutz, Nachweise oder Bauvorlagen geht, ist dieses Werkzeug schlicht das falsche Regal, und der Anbieter sagt das auch. Ebenso wenig geeignet für alle, die Kundenpläne mit Adressbezug hochladen würden: Ohne benannten Betreiber gibt es niemanden, mit dem du einen Auftragsverarbeitungsvertrag schließen könntest.
Preise im Detail
| Plan | Preis | Credits | Projekte | Export | Kommerzielle Nutzung |
|---|---|---|---|---|---|
| Ohne Anmeldung | 0 USD | 1 Generierung in 1K | keine Speicherung | mit Wasserzeichen | nein |
| Free | 0 USD | 3 Testcredits einmalig | bis 5 | mit Wasserzeichen | nein |
| Pro | 14,99 USD/Monat | 60 pro Monat | bis 30 | HD ohne Wasserzeichen | ja |
| Studio | 49,99 USD/Monat | 200 pro Monat | bis 100 | HD ohne Wasserzeichen | ja |
| Credit-Pack | 29,99 USD einmalig | 120, ohne Verfall | nach Plan | nach Plan | ja |
Der entscheidende Posten steht nicht in der Tabelle, sondern im Werkzeug: Ein Credit ist kein Bild, sondern eine Auflösungsstufe. 1K kostet 1 Credit, 2K kostet 2, 4K kostet 3. Die 60 Pro-Credits sind also 60 Bilder in 1K oder 20 Bilder in 4K, und weil bei generativen Grundrissen selten der erste Versuch sitzt, rechnet sich das eher in Versuchen als in Ergebnissen. Fehlgeschlagene oder abgelaufene Jobs geben den Credit laut Anbieter zurück.
Einordnung: Abo-Credits verfallen mit dem Abrechnungszeitraum, Pack-Credits nicht. Wer ein einzelnes Objekt oder ein einzelnes Projekt bebildern will, fährt mit dem 120er-Pack für 29,99 USD besser als mit zwei Monaten Pro, und niemand muss daran denken, rechtzeitig zu kündigen. Pro lohnt erst ab etwa vier bis fünf Objekten im Monat. Alle Preise sind US-Dollar-Preise, eine Aussage zur Umsatzsteuer und zur Rechnungsstellung für deutsche Unternehmen ist nicht dokumentiert, und ohne benannten Anbieter ist auch offen, wer auf der Rechnung steht.
Stärken im Detail
Text zu Grundriss ist der eigentliche Grund, hier zu sein. Du schreibst ein Raumprogramm in normalen Sätzen, Wohnungstyp, Zimmerzahl, ungefähre Fläche, wo der Eingang liegt, wo es hell sein soll, und bekommst dafür ein beschriftetes 2D-Layout. Das ist etwas anderes als ein allgemeiner Bildgenerator, der Grundrisse als Dekomuster malt: Die Ausgabe hat Räume, Öffnungen und Beschriftungen an plausiblen Stellen. Für die Frage, ob eine Raumidee überhaupt eine Form hat, reicht das.
Der Einstieg kostet nichts und dauert eine Minute. Eine Generierung in 1K läuft ohne Konto, ohne Kreditkarte, direkt im Browser. Danach gibt es nach Anmeldung drei Testcredits. In einem Markt, in dem jeder zweite Anbieter erst Zahlungsdaten sehen will, ist das ein echter Vorteil, und es erlaubt dir, die Ergebnisqualität an deinem eigenen Fall zu prüfen statt an der Galerie des Anbieters.
Der manuelle Canvas rettet, was die KI nicht kann. Neben den generativen Werkzeugen gibt es einen klassischen Editor, in dem Wände, Türen, Fenster, Möbel, Formen und Beschriftungen als Objekte liegen und einzeln bearbeitbar bleiben. Export als PNG und als druckfertiges PDF, mit Versionshistorie. Das ist der Teil des Produkts, der deterministisch arbeitet, und genau dort gehören alle Angaben hin, die stimmen müssen. Der Anbieter empfiehlt selbst diesen Weg: generiertes Bild als Vorlage, danach im Creator sauber nachbauen.
Die 3D-Vorschau ist für Laienkommunikation gut. Aus einem flachen Plan wird eine isometrische oder eine Vogelperspektiv-Ansicht mit Möblierung, Licht und Materialanmutung, in wenigen Sekunden. Für die Übersetzungslücke zwischen technischer Zeichnung und Raumvorstellung, die in jedem Bauherrengespräch aufgeht, ist das ein brauchbares Hilfsmittel. Uploads gehen als JPG, PNG, WebP oder PDF bis 20 MB hinein.
Der Anbieter benennt die Grenzen von sich aus. Im Footer jeder Seite steht der Hinweis, dass es sich um eine konzeptionelle Visualisierung und nicht um eine Bauzeichnung handelt und dass Maße, Regelkonformität und statische Eignung fachlich zu prüfen sind. In den FAQ steht auf die Frage nach der Bauverwendung schlicht Nein. Das ist ungewöhnlich, und es ist der Grund, warum diese Seite überhaupt lesenswert ist: Der Anbieter verkauft nicht, was er nicht liefert.
Schwächen ehrlich betrachtet
Es gibt keinen benannten Betreiber. Datenschutzerklärung (Stand 11.08.2026) und AGB (Stand 21.05.2026) sprechen durchgehend von wir und nennen keinen Firmennamen, keine Anschrift, keinen Vertretungsberechtigten, kein anwendbares Recht und keinen Gerichtsstand. Eine Impressumsseite existiert auf der Website nicht, als Kontakt ist im Footer ausschließlich die Adresse support@makefloorplan.com verlinkt. Nach unserer Lesart fehlen damit auch die Angaben, die Artikel 13 DSGVO zur Identität des Verantwortlichen verlangt. Für private Nutzung mag das erträglich sein, für ein Unternehmen ist es der Punkt, an dem die Prüfung endet: Du weißt nicht, mit wem du einen Vertrag schließt. Workaround: keiner, außer beim Anbieter schriftlich nach Firmierung, Sitz und AVV zu fragen, bevor irgendetwas Schützenswertes hochgeladen wird.
Kein Wort zum Serverstandort und zur KI-Kette. Die Datenschutzerklärung nennt PostHog als Analysedienst und erwähnt nicht benannte Zahlungsdienstleister, aber sie sagt nicht, wo die Daten liegen, welches Bildmodell die Grundrisse erzeugt, wo dieses Modell läuft und ob Eingaben zum Training verwendet werden. Genau das ist bei einem Werkzeug relevant, in das Menschen Pläne fremder Wohnungen hochladen. Positiv anzurechnen ist immerhin, dass Session Replay laut Anbieter Texte und Formulareingaben maskiert und hochgeladene Dateien, Grundrisse, generierte Bilder und Canvas-Inhalte von der Aufzeichnung ausschließt. Das ist eine ungewöhnlich konkrete Aussage, sie ersetzt die fehlenden Basisangaben aber nicht.
Die Ausgabe ist ein Bild, mit allen Folgen. Kein DWG, kein DXF, kein IFC, kein SVG, keine Geometrie, die eine andere Software weiterverarbeiten könnte. Wer den Plan weiterverwenden will, zeichnet ihn nach, entweder im mitgelieferten Canvas oder in der eigenen Software. Die Skizzenbereinigung macht daraus ausdrücklich keine maßhaltige CAD-Datei mit einzeln editierbaren Wänden, das steht so in den FAQ des Anbieters. Praktisch heißt das: Jedes KI-Ergebnis ist eine Vorlage, keine Datei.
Maße und Beschriftungen im generierten Bild sind nicht verlässlich. Generative Bildmodelle setzen Zahlen und Text nach Wahrscheinlichkeit, nicht nach Geometrie. Quadratmeterangaben, Maßketten und Raumbezeichnungen im KI-Output können plausibel aussehen und trotzdem falsch sein, und sie sind untereinander nicht konsistent. Wer eine Zahl braucht, nimmt sie aus dem manuellen Canvas oder aus einem Aufmaß, nie aus dem generierten Bild.
Die 3D-Seite verspricht mehr, als das Produkt hält. Die Unterseite zur 3D-Umwandlung ist mit Convert 2D Plans into 3D Models Online überschrieben und beschreibt eine fortgeschrittene 3D-Engine, die einen dreidimensionalen Raum konstruiert. Was du bekommst, ist ein gerendertes Standbild aus einem festen Blickwinkel, kein Modell, das du drehen, vermessen oder exportieren könntest. Dass zwei Zeilen darunter der Hinweis auf die rein konzeptionelle Visualisierung steht, macht den Widerspruch nicht kleiner. Von allen Aussagen des Anbieters ist das die einzige, die wir als überzogen einordnen.
Englisch, Dollar, kein deutscher Support. Oberfläche, FAQ, Rechtstexte und Support laufen auf Englisch, die Preise in US-Dollar. Prompts auf Deutsch funktionieren in der Regel, die Raumbeschriftungen im Ergebnis kommen aber englisch zurück, was für ein deutsches Exposé Nacharbeit im Canvas bedeutet.
Alternativen im Vergleich
| Wenn du… | …nimm stattdessen |
|---|---|
| Räume vor Ort messen und daraus einen bemaßten Grundriss erzeugen willst | MagicPlan |
| Einen editierbaren 2D- und 3D-Grundriss mit Maßen für Makler-Präsentationen brauchst | RoomSketcher |
| Aus Plan oder Skizze eine fotorealistische Visualisierung brauchst | ArchiVinci |
| Nur ein vorhandenes Planbild umbauen, beschriften oder aufhübschen willst | Nano Banana |
Für alles, was in einen Bauantrag geht, ist die Alternative kein KI-Werkzeug, sondern CAD: ArchiCAD, Revit oder Vectorworks in der Hand von jemandem, der dafür haftet. Das ist keine Schwäche von Make Floor Plan, sondern die Grenze der Produktkategorie. Der ehrliche Vergleich lautet deshalb nicht Make Floor Plan gegen CAD, sondern Make Floor Plan gegen eine Handskizze auf Papier, und gegen die gewinnt es.
So steigst du ein
Schritt 1: Teste ohne Konto. Eine 1K-Generierung läuft direkt auf der Startseite, ohne Anmeldung, mit Wasserzeichen. Nimm dafür einen echten Fall aus deinem Alltag, nicht das Beispiel des Anbieters, und schau dir gezielt an, ob Raumzuschnitte und Beschriftungen für deinen Zweck taugen. Danach entscheidest du, ob die drei Testcredits nach Anmeldung überhaupt nötig sind.
Schritt 2: Schreib den Prompt wie ein Raumprogramm, nicht wie eine Stichwortliste. Objekttyp, Zimmerzahl, ungefähre Fläche, Bäder, wo der Eingang liegt, welche Räume zusammengehören, welche Einschränkungen feststehen. Der Anbieter beschreibt das in seinem Leitfaden selbst als den entscheidenden Hebel, und das deckt sich mit der Erfahrung bei allen generativen Werkzeugen: Die Ausgabe ist so strukturiert wie die Eingabe.
Schritt 3: Trenne hart zwischen Idee und Angabe. Alles, was nur eine Richtung zeigt, darf aus der KI kommen. Alles, was jemand für bare Münze nehmen könnte, also Maße, Flächen und Raumbezeichnungen im Exposé, baust du im manuellen Canvas nach oder lässt es weg. Und bevor du Kundenpläne hochlädst: Kläre schriftlich Firmierung, Sitz und AVV mit dem Anbieter, solange die Website dazu nichts sagt.
Ein konkretes Beispiel
Ein Maklerbüro in Leipzig vermarktet eine Dreizimmerwohnung im Gründerzeitbau. Aus der Hausakte gibt es einen Grundriss von 1994, kopiert, gefaxt, schief eingescannt, mit handschriftlichen Notizen darüber. Ein Grundriss-Zeichendienst würde das sauber nachzeichnen, das dauert ein bis zwei Tage und kostet je nach Anbieter einen zweistelligen Betrag pro Etage. Die Maklerin lädt stattdessen den Scan in die Skizzenbereinigung, wählt den kolorierten 2D-Stil und bekommt in unter einer Minute ein lesbares Bild. Aus demselben Plan erzeugt sie eine isometrische Ansicht für das erste Bild in der Anzeige.
Dann kommt der Teil, der über Ärger oder keinen Ärger entscheidet: Sie schreibt unter beide Bilder schematische Darstellung, nicht maßstabsgetreu, und übernimmt die Wohnfläche unverändert aus der Teilungserklärung statt aus dem generierten Bild. Zeitersparnis gegenüber dem Zeichendienst: geschätzt anderthalb Tage Liegezeit bis zur Veröffentlichung. Was sie nicht getan hat: die Bilder als vermessenen Grundriss ausgeben oder daraus Maße ableiten. Genau diese Trennung ist die ganze Kunst bei diesem Werkzeug.
Nicht sicher, ob Make Floor Plan zu euch passt?
Wir helfen bei der Tool-Auswahl und begleiten die Einführung in euren Arbeitsalltag, unverbindlich und kostenlos im Erstgespräch.
DSGVO & Datenschutz
- Verantwortlicher: nicht benannt. Datenschutzerklärung (Stand 11.08.2026) und AGB (Stand 21.05.2026) nennen weder Firmierung noch Anschrift noch Vertretungsberechtigten, eine Impressumsseite existiert nicht. Als Kontakt ist nur support@makefloorplan.com verlinkt
- Serverstandort: nicht angegeben. Die Website läuft über Cloudflare, wo die eigentliche Verarbeitung stattfindet, dokumentiert der Anbieter nicht. Wir haben
dataHosting: globalgesetzt, weil keine EU-Zusage existiert, nicht weil ein Standort bekannt wäre - KI-Verarbeitung: kein Modellanbieter benannt, keine Aussage dazu, ob Prompts, hochgeladene Pläne oder Ergebnisse zum Training verwendet werden
- Unterauftragsverarbeiter: keine Liste. Namentlich genannt wird nur PostHog für Produktanalyse und stichprobenartiges Session Replay, Zahlungsdienstleister bleiben unbenannt
- Session Replay: laut Anbieter werden Texte und Formulareingaben maskiert, hochgeladene Dateien, Grundrisse, generierte Bilder, SVGs und Canvas-Inhalte sind von der Aufzeichnung ausgeschlossen und Prompts werden nicht als Event-Eigenschaft übertragen
- AVV: kein Angebot auf der Website, kein Formular, kein Trust Center. Ohne benannte Gegenseite ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO praktisch nicht schließbar
- Betroffenenrechte: Auskunft, Berichtigung, Export und Löschung werden zugesagt, umzusetzen über die Kontoeinstellungen oder per E-Mail
- Empfehlung: Für Unternehmen nur mit Inhalten nutzen, die ohnehin öffentlich werden. Keine Kundenpläne mit Adress- oder Namensbezug, keine Objektunterlagen aus laufenden Mandaten, solange Betreiber, Standort und AVV ungeklärt sind
Gut kombiniert mit
- MagicPlan, für den Schritt davor: Räume mit dem Smartphone aufmessen, den bemaßten Grundriss exportieren und erst dieses Ergebnis als Eingabe für die 3D-Vorschau verwenden. So kommen die Maße aus einer Messung und nur die Anmutung aus der KI
- ArchiVinci, für den Schritt danach: Wenn das Konzept steht und es um eine fotorealistische Innenraumvisualisierung für die Kundenpräsentation geht, ist ein auf Architektur trainiertes Rendering-Werkzeug die bessere Wahl als die isometrische Vorschau
- Canva, für die Verwertung: Der PNG- oder PDF-Export landet im Exposé, in der Präsentation oder im Social-Post, inklusive des Hinweises auf die schematische Darstellung, den du dort einmal als Vorlage anlegst
Häufige Fragen zu Make Floor Plan
Was kostet Make Floor Plan?
Pro kostet 14,99 USD im Monat mit 60 Credits, Studio 49,99 USD mit 200 Credits. Ein einmaliges Credit-Pack mit 120 Credits kostet 29,99 USD und verfällt nicht, Abo-Credits dagegen verfallen mit dem Abrechnungszeitraum. Wichtig: Ein 1K-Bild kostet 1 Credit, ein 2K-Bild 2 und ein 4K-Bild 3.
Kann ich Make Floor Plan kostenlos nutzen?
Ja, eine Generierung in 1K läuft ohne Anmeldung im Browser. Nach der Anmeldung gibt es drei Testcredits und Speicherplatz für bis zu fünf Projekte. Alle kostenlosen Exporte tragen ein Wasserzeichen, kommerzielle Nutzung ist erst ab Pro erlaubt.
Liefert Make Floor Plan CAD-Dateien oder editierbare 3D-Modelle?
Nein. Ausgegeben werden Bilder, PNG für jedes Ergebnis und zusätzlich druckfertiges PDF aus dem manuellen Canvas. DWG, DXF, IFC und SVG gibt es nicht, die Skizzenbereinigung erzeugt laut Anbieter ausdrücklich keine maßhaltige CAD-Datei mit einzeln editierbaren Wänden, und die 3D-Vorschau ist ein gerendertes Standbild, kein drehbares Modell.
Darf ich die Grundrisse in einem Exposé oder einer Präsentation verwenden?
Bei Pro, Studio und Credit-Pack erlaubt der Anbieter die kommerzielle Nutzung für Ergebnisse aus eigenen, rechtmäßigen Eingaben. Kennzeichne das Bild als schematische Darstellung und leite daraus keine Wohnflächen oder Maße ab, denn Angaben im Exposé können vertraglich relevant werden.
Ist Make Floor Plan für Unternehmen DSGVO-konform nutzbar?
Nach unserer Einschätzung nur eingeschränkt. Es gibt keinen benannten Verantwortlichen, keine Anschrift, keine Angabe zum Serverstandort und kein AVV-Angebot. Für öffentliche Inhalte ist das vertretbar, für Kundenpläne aus laufenden Mandaten nicht.
Unser Fazit
Make Floor Plan bekommt 2 von 5 Sternen, und das ist kein Urteil über die Technik. Was das Werkzeug verspricht, liefert es: schnelle Grundriss-Konzepte aus einer Beschreibung, brauchbare Skizzenbereinigung, eine isometrische Ansicht, die Laien verstehen, dazu ein manueller Canvas, der mehr kann als die meisten kostenlosen Raumplaner, und ein fairer Einstieg ohne Kreditkarte. Der Anbieter benennt die Grenze zwischen früher Visualisierung und technischer Planung selbst, klarer als viele Wettbewerber, die dasselbe liefern und mehr behaupten.
Die Sterne kosten drei Dinge, und sie sind alle unabhängig von der Produktqualität. Erstens: Es gibt keinen benannten Betreiber, keine Anschrift, kein Impressum, keinen Gerichtsstand und keine Angabe zum Serverstandort. Für unsere Leserschaft, die zu großen Teilen Kundenunterlagen verarbeitet, ist das ein Ausschlusskriterium und kein Schönheitsfehler. Zweitens: Die Ausgabe ist ein Rasterbild, jede Weiterverarbeitung bedeutet Nachzeichnen. Drittens: Die Seite zur 3D-Umwandlung wirbt mit einem 3D-Modell und liefert ein Standbild, das ist der einzige Punkt, an dem die Kommunikation des Anbieters von seiner sonstigen Klarheit abweicht.
Die Empfehlung ist deshalb schmal und klar: Für private Planungen, für die erste Idee vor dem Architektengespräch und für ein gekennzeichnetes Schemabild im Exposé ist das ein sinnvolles Werkzeug zum kleinen Preis. Für alles, was gemessen, geprüft, eingereicht oder von Dritten zugesichert wird, ist es das falsche Werkzeug, und der Anbieter sagt das selbst.
Was wir bemerkt haben
- September 2026, Erstprüfung: Der Anbieter hat sich bei uns selbst gemeldet und dabei die Grenzen des Produkts ungewöhnlich offen benannt. Der Abgleich mit der Website bestätigt das: Der Hinweis auf eine rein konzeptionelle Visualisierung ohne Bauverwendung steht im Footer jeder Seite, und die FAQ beantworten die Frage nach der Nutzung für den Bau mit einem klaren Nein.
- September 2026, Widerspruch in der Produktkommunikation: Die Unterseite zur 3D-Umwandlung ist mit Convert 2D Plans into 3D Models überschrieben und beschreibt eine 3D-Engine, die einen dreidimensionalen Raum konstruiert. Tatsächlich entsteht ein gerendertes Standbild. Das ist die einzige Stelle, an der die Website mehr verspricht, als das Produkt liefert.
- September 2026, kein Impressum: Auf makefloorplan.com existiert keine Impressumsseite. Datenschutzerklärung und AGB nennen keinen Firmennamen, keine Anschrift und kein anwendbares Recht, als Kontakt ist ausschließlich support@makefloorplan.com verlinkt. Die Datenschutzerklärung trägt den Stand 11.08.2026, die AGB den Stand 21.05.2026.
- September 2026, Credit-Logik: Credits sind an die Auflösung gekoppelt, nicht an das Bild. 1K kostet 1 Credit, 2K zwei, 4K drei. Die 60 Credits im Pro-Plan sind damit 60 Bilder in 1K oder 20 in 4K. Fehlgeschlagene Jobs geben den Credit laut Anbieter zurück.
- September 2026, Verfallsregel: Abo-Credits verfallen mit dem Abrechnungszeitraum, die 120 Credits aus dem Einmal-Pack für 29,99 USD nicht. Für Einzelprojekte ist das Pack deshalb günstiger als zwei Monate Abo.
Quellen
- Make Floor Plan – Pricing. https://makefloorplan.com/pricing (abgerufen am 2026-09-20). Free 0 USD mit 3 AI trial credits, Wasserzeichen-Export, bis 5 Projekte; Pro 14,99 USD/Monat mit 60 Credits und bis 30 Projekten; Studio 49,99 USD/Monat mit 200 Credits und bis 100 Projekten; 120-credit pack 29,99 USD, Pack-Credits verfallen nicht, Abo-Credits verfallen mit dem Abrechnungszeitraum; kommerzielle Nutzung ab Pro..
- Make Floor Plan – Startseite und FAQ. https://makefloorplan.com/ (abgerufen am 2026-09-20). Werkzeuge: AI floor plan generator, Sketch cleanup, AI floor plan editor, 3D plan preview, Floor plan creator. Ausgabestile Technical, Colored 2D, 3D isometric. FAQ: Ergebnisse sind konzeptionelle Visualisierungen und nicht für den Bau verwendbar, Skizzenkonvertierung liefert ein statisches Bild und keine CAD-Datei mit editierbaren Wänden, eine 1K-Generierung ohne Anmeldung, Export als PNG, manueller Creator mit PNG und druckfertigem PDF, fehlgeschlagene Jobs geben den Credit zurück..
- Make Floor Plan – Floor Plan to 3D. https://makefloorplan.com/floor-plan-to-3d (abgerufen am 2026-09-20). Upload von JPG, PNG, WebP oder PDF bis 20 MB, Stile 3D Basic und 3D Realistic, Ansicht isometrisch oder Vogelperspektive, Credit-Verbrauch 1K = 1 Credit, 2K = 2 Credits, 4K = 3 Credits, Trial-Exporte mit Wasserzeichen, Hinweis Conceptual visualization only, Not a construction drawing..
- Make Floor Plan – Privacy Policy. https://makefloorplan.com/privacy-policy (abgerufen am 2026-09-20). Stand 11.08.2026. Kein Unternehmensname, keine Anschrift, kein Verantwortlicher, keine Angabe zum Serverstandort, keine Liste der Unterauftragsverarbeiter. Genannt werden Produktanalyse und Session Replay über PostHog, wobei Texte und Formulareingaben maskiert und hochgeladene Dateien, Grundrisse, generierte Bilder, SVGs und Canvas-Inhalte von der Aufzeichnung ausgeschlossen sind. Zahlungsabwicklung über nicht benannte Drittanbieter..
- Make Floor Plan – Terms of Service. https://makefloorplan.com/terms-of-service (abgerufen am 2026-09-20). Stand 21.05.2026. Kein Unternehmensname, kein Gerichtsstand, kein anwendbares Recht. Kontakt nur über die auf der Website angegebene E-Mail-Adresse, im Footer verlinkt als support@makefloorplan.com..
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Arthur Atlas
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Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.
Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.
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