LanguageTool
LanguageTooler GmbH
KI-gestützte Grammatik- und Stilprüfung für 30+ Sprachen mit besonders starkem Deutsch-Support. Prüft auf Grammatikfehler, Stilschwächen, Tippfehler und Konsistenz — als Browser-Extension, Word-Add-in und API.
Kosten: Kostenlos (20.000 Zeichen/Prüfung, Grundkorrekturen); Premium ab ca. 7 €/Monat (jährlich); Teams: ab ca. 18 €/Nutzer/Monat
Stärken
- Bester Deutsch-Support im Vergleich zu Grammarly und ähnlichen Tools
- Datenschutzfreundlich: EU-Hosting, Texte werden nicht für Training genutzt (Premium)
- Teamfunktion mit geteilten Wörterbüchern und Stilregeln für konsistente Markenkommunikation
- 150.000 Zeichen-Limit pro Prüfung im Premium-Tarif — auch für längere Manuskripte geeignet
- Regel-Editor: eigene Stil- und Terminologieregeln definierbar
Einschränkungen
- Kostenloser Plan: 20.000 Zeichen pro Prüfung und kein Stilguide — für Manuskripte ungeeignet
- Kein tiefes inhaltliches Lektorat — strukturelle oder inhaltliche Schwächen werden nicht erkannt
- KI-Umformulierungen (Phrasing-Vorschläge) schwächer als ChatGPT oder Claude
- Word-Add-in gelegentlich instabil bei sehr langen Dokumenten
Passt gut zu
So steigst du ein
Schritt 1: Premium-Account anlegen auf languagetool.org und das Word-Add-in oder die Browser-Extension installieren. Beim Team-Tarif: Wörterbuch mit hausinternen Fachbegriffen und bevorzugten Schreibweisen anlegen — das reduziert Fehlalarme sofort.
Schritt 2: Text oder Manuskript einfügen (im Browser über languagetool.org oder direkt in Word über das Add-in). Alle Vorschläge einzeln prüfen — nicht blind akzeptieren, besonders bei Stilvorschlägen und Komma-Korrekturen, die kontextabhängig sind.
Schritt 3: Eigene Stilregeln definieren: Welche Formulierungen soll das Tool als veraltet oder unerwünscht markieren? Für Verlage z.B. Genitivattribute, veraltete Anglizismen oder verlagsspezifische Terminologieregeln.
Ein konkretes Beispiel
Ein Fachverlag mit 8 Lektoren führt LanguageTool Team ein. Jeder Lektor prüft Manuskripte zunächst automatisch durch LanguageTool, bevor der inhaltliche Durchgang beginnt. Ergebnis: Die durchschnittliche Zeit für die Erstkorrektur (Orthografie, Interpunktion, einfache Grammatikfehler) sinkt von 2–3 Stunden auf 45 Minuten je Manuskript. Die Lektoren können sich stattdessen früher auf inhaltliche Arbeit konzentrieren.
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Empfohlen in 1 Use Cases
Verlag & Medienproduktion
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