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Dieses Tool wird nicht mehr empfohlen

Klassischer regelbasierter Lesbarkeits-Checker ohne KI-Kern, wir empfehlen für deutschsprachige Texte LanguageTool oder DeepL Write, für englische Texte Grammarly oder QuillBot.

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Freemium Ohne Setup 🇺🇸 US-Server Geprüft: Mai 2026

Hemingway Editor

38pages, LLC

3/5

Klassischer englischsprachiger Lesbarkeits-Checker mit regelbasierten Prüfungen für Satzlänge, Passivkonstruktionen und Adverbien. Kein KI-Kern, die Kernanalyse beruht auf statischen Regeln und dem Flesch-Kincaid-Index, nicht auf Sprachmodellen.

Kosten: Web-Editor kostenlos, Desktop-App einmalig ca. 20 USD, Hemingway Editor Plus (KI-Add-on) als Abo ab ca. 10 USD/Monat

Stärken

  • Sofortige visuelle Markierung schwieriger Sätze, Passivkonstruktionen und Adverbien
  • Web-Editor ohne Anmeldung kostenlos nutzbar
  • Desktop-App einmalig, kein Abo zwingend
  • Klare Lesbarkeits-Note (Flesch-Kincaid Grade Level) als objektive Metrik

Einschränkungen

  • Kein KI-Kern, rein regelbasierte Prüfung ohne Sprachmodell
  • Funktioniert nur für Englisch, keinerlei Deutsch-Unterstützung
  • Keine Grammatik- oder Rechtschreibprüfung im klassischen Sinne
  • Kein Tonalitäts-, Kontext- oder Stilverständnis
  • KI-Funktionen nur als kostenpflichtiges Add-on (Hemingway Editor Plus)

Passt gut zu

Englischsprachige Texter Blogautoren Studierende mit englischen Hausarbeiten

Hinweis: Diese Seite ist als “veraltet” markiert. Hemingway Editor ist ein klassischer regelbasierter Lesbarkeits-Checker ohne KI-Kern. Er gehört damit nicht in unser kuratiertes KI-Tool-Verzeichnis und wird nicht mehr aktiv gepflegt. Für vergleichbare Aufgaben empfehlen wir die im Abschnitt “Alternativen” genannten KI-gestützten Werkzeuge, insbesondere LanguageTool für deutsche Texte oder Grammarly für englische.

Kurzfazit

Hemingway Editor ist ein altgedienter englischsprachiger Lesbarkeits-Checker, der seit über zehn Jahren denselben Job macht: Er färbt zu lange Sätze gelb oder rot, markiert Passivkonstruktionen blau und Adverbien grün, alles auf Basis fester Regeln und des Flesch-Kincaid-Indexes. Das funktioniert für englische Blogtexte gut, hat aber keinen KI-Kern: Es gibt keine Sprachmodelle, keine semantische Analyse, kein Tonverständnis. Die kürzlich hinzugefügten “Hemingway Editor Plus”-Funktionen mit echter KI sind ein Add-on, kein Kernbestandteil. Für ein deutschsprachiges KI-Verzeichnis ist Hemingway aus zwei Gründen ungeeignet: kein Deutsch und kein KI-Fundament. Wir führen ihn deshalb nur noch zur Einordnung, die echte Empfehlung sind LanguageTool, DeepL Write, Grammarly oder QuillBot.

Für wen ist Hemingway Editor?

Englischsprachige Bloggerinnen und Blogger: Wer auf Englisch schreibt und einen schnellen Lesbarkeits-Check ohne Anmeldung möchte, bekommt im Web-Editor ein brauchbares Werkzeug. Der visuelle Ansatz macht sofort sichtbar, wo ein Text “schwer” wird.

Studierende und Lehrkräfte mit englischen Texten: Für englische Hausarbeiten, Essays oder didaktisches Material liefert Hemingway eine objektive Lesbarkeitsnote (Grade Level), die sich gut zur Selbstkontrolle eignet.

Marketing-Teams mit US-Zielgruppe: Wer englische Werbe- oder Webseitentexte produziert, kann Hemingway als zweites Auge nutzen, um zu komplexe Sätze zu identifizieren.

Weniger geeignet für: Alle, die auf Deutsch schreiben (komplett unbrauchbar), alle, die echte KI-Stilberatung suchen (Hemingway erkennt keinen Kontext), alle, die Grammatik- oder Rechtschreibfehler finden wollen (nicht der Fokus), und alle, die Tonalität, Empathie oder Zielgruppenpassung prüfen möchten.

Preise im Detail

PlanPreisWas du bekommst
Web-Editor0 USDKlassische regelbasierte Markierung (Sätze, Passiv, Adverbien), Lesbarkeits-Score, kein Account nötig
Desktop-Appeinmalig ca. 20 USDOffline-Nutzung, lokales Speichern, Export als HTML/Word, keine KI
Hemingway Editor Plusab ca. 10 USD/Monat (Abo)KI-Umformulierungen, Grammatik-Check, Tonalitäts-Anpassung, gegen Aufpreis ab einem Wortkontingent

Einordnung: Die kostenlose Web-Version ist das, was Hemingway groß gemacht hat, und sie reicht für gelegentliche Lesbarkeitsprüfungen. Die Desktop-App ist eine Nische, weil die meisten Nutzer im Browser arbeiten. Das neue “Plus”-Abo mit KI-Funktionen ist eine späte Reaktion auf Tools wie Grammarly und QuillBot, es bringt Hemingway erstmals echtes KI-Sprachverständnis, ist aber weniger ausgereift als die Konkurrenz und nach wie vor englischsprachig. Wer ohnehin ein KI-Schreibtool braucht, fährt mit den Alternativen besser.

Stärken im Detail

Sofort sichtbare Lesbarkeit. Der größte Verdienst von Hemingway ist die Visualisierung: Gelbe Sätze sind “schwer zu lesen”, rote “sehr schwer”, lila enthält ein einfacheres Synonym, blau ist Passiv, grün ist eine Adverb-Warnung. Diese Farbkodierung ist ein didaktischer Geniestreich, man sieht sofort, was den Text schwerfällig macht.

Niedrige Einstiegshürde. Kein Account, keine Cookies-Zustimmung, kein Onboarding. URL aufrufen, Text einfügen, Ergebnis ablesen. Für gelegentliche Nutzung ist das unschlagbar bequem. Auch die Desktop-App ist mit einem Klick installiert und funktioniert offline.

Objektive Metrik. Der Flesch-Kincaid Grade Level ist eine etablierte Lesbarkeitsformel, die in akademischen und journalistischen Kontexten weithin akzeptiert ist. Hemingway berechnet sie verlässlich und macht sie sichtbar, gut für Texte, die einer bestimmten Zielgruppe (z. B. “Klasse 8”) gerecht werden müssen.

Einmalpreis statt Abo. Die Desktop-App kostet einmalig rund 20 USD. In einer Welt aus Monatsabos ist das eine sympathische Ausnahme, sofern man die KI-Erweiterungen nicht braucht.

Schwächen ehrlich betrachtet

Kein KI-Kern. Das ist die zentrale Einschränkung: Hemingway ist eine regelbasierte Engine. Sie zählt Silben, sucht nach Hilfsverben (für Passiv), hat eine Liste von Adverbien, und das war’s. Kein Sprachmodell, keine semantische Analyse, kein Verständnis dafür, ob ein langer Satz inhaltlich gerechtfertigt ist. Für ein KI-Tool-Verzeichnis ist das ein hartes Ausschlusskriterium.

Kein Deutsch. Es gibt keine deutsche Sprachversion und auch keine Pläne dafür. Wer auf Deutsch schreibt, kann Hemingway nicht sinnvoll nutzen, die Wortlisten, Silben-Heuristiken und Lesbarkeitsformeln sind alle für Englisch geeicht. Für deutsche Texte ist LanguageTool die richtige Wahl.

Keine Grammatik- oder Rechtschreibprüfung. Hemingway findet keine Tippfehler, keine fehlenden Kommas, keine falsch konjugierten Verben. Wer eine echte Korrektur braucht, kommt um Grammarly oder LanguageTool nicht herum.

Falsche Positive bei Fachsprache. Die Regel “Passiv ist schlecht” ist eine populäre Schreibempfehlung, aber in wissenschaftlichen, juristischen oder technischen Texten oft genau falsch. Hemingway versteht den Kontext nicht und meldet jeden Passivsatz, das führt dazu, dass Fachautorinnen das Tool nach kurzer Zeit ausschalten oder komplett ignorieren.

Bolted-on AI im Plus-Tarif. Die KI-Funktionen sind sichtbar nachgerüstet und wirken wie ein zweites Tool im selben Frontend. Sie sind weder so ausgereift wie die KI-Funktionen von Grammarly noch so präzise wie die von QuillBot oder DeepL Write. Wer KI will, sollte direkt zu einem KI-first-Tool greifen.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Auf Deutsch schreibst und Grammatik, Stil und Lesbarkeit prüfen willstLanguageTool
Auf Englisch schreibst und Echtzeit-Korrektur überall (Browser, Word, Mail) brauchstGrammarly
Texte umformulieren oder paraphrasieren willstQuillBot
Stil und Tonalität in deutschen Texten KI-gestützt verbessern willstDeepL Write (Add-on zu DeepL)

Einordnung: Alle vier Alternativen sind echte KI-Tools mit Sprachmodellen, sie verstehen Kontext, schlagen sinnvolle Umformulierungen vor und unterstützen Deutsch oder mehrere Sprachen. Hemingway hat in dieser Aufstellung kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Falls du dennoch den klassischen Lesbarkeits-Check liebst: nutze die kostenlose Web-Version weiterhin, aber als reines Visualisierungs-Werkzeug, nicht als KI-Tool.

So steigst du ein

Schritt 1: Öffne hemingwayapp.com in deinem Browser. Lösche den Beispieltext und füge deinen englischen Text ein. Achte auf die farblichen Markierungen, gelbe und rote Sätze sind die Kandidaten zum Kürzen.

Schritt 2: Lies den Grade Level rechts oben. Für Marketingtexte und Blogposts wird oft “Grade 6–8” angepeilt (vergleichbar mit Springer-Boulevard-Journalismus auf Englisch). Für Fachpublikum sind höhere Grade akzeptabel.

Schritt 3: Bearbeite iterativ statt komplett: Splitte einen langen Satz, ersetze ein Adverb durch ein präziseres Verb, formuliere einen Passivsatz aktiv um, und sieh sofort, wie sich der Score verändert. Übernimm die Vorschläge nicht blind, sondern prüfe, ob die Änderung den Sinn trifft.

Ein konkretes Beispiel

Eine Content-Marketing-Agentur aus Berlin betreut einen US-Kunden mit einem englischen Blog. Eine Junior-Texterin nutzt den kostenlosen Hemingway-Web-Editor als zweites Auge, bevor sie ihre Drafts an die Redaktion schickt: Sie achtet darauf, dass der Grade Level unter 9 liegt und dass keine roten Sätze stehen bleiben. Für die deutschsprachigen Kundenprojekte derselben Agentur ist Hemingway dagegen unbrauchbar, dort kommt LanguageTool Premium zum Einsatz, das auch deutsche Stilfragen, Kommasetzung und Konsistenz prüft. Hemingway ist also ein Ein-Sprachen-Tool für eine Nischenaufgabe, kein universeller Schreib-Assistent.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: USA, kein EU-Serverstandort verfügbar
  • Datennutzung: Texte im Web-Editor werden an die US-Server übertragen; bei der Desktop-App bleibt der Text lokal (kein Upload)
  • Auftragsverarbeitung: Kein AVV nach DSGVO-Standard für Standard- oder Plus-Tarif verfügbar
  • Account-Löschung: Plus-Konten können in den Einstellungen gelöscht werden; Web-Editor speichert ohne Anmeldung nichts
  • Empfehlung für Unternehmen: Für vertrauliche oder personenbezogene Inhalte ungeeignet, die Desktop-App ist für DSGVO-relevante Workflows die einzige akzeptable Variante, da der Text lokal bleibt. Für regelmäßige Unternehmensnutzung mit AVV: LanguageTool (EU-Hosting) oder DeepL (Köln, EU-Hosting) bevorzugen.

Gut kombiniert mit

  • LanguageTool, als Pflicht-Tool für deutsche Texte parallel zur Hemingway-Prüfung englischer Texte; deckt Grammatik, Stil und Konsistenz ab, was Hemingway nicht kann
  • Grammarly, wer auf Englisch schreibt, kombiniert Hemingways Lesbarkeitsfokus mit Grammarlys Grammatik- und Tonalitätscheck; beide Tools überschneiden sich kaum
  • DeepL, übersetzt deutsche Drafts ins Englische; das Ergebnis kann anschließend in Hemingway auf Lesbarkeit geprüft werden, bevor es publiziert wird

Unser Testurteil

Drei von fünf Sternen, und das ausschließlich für die saubere Umsetzung der klassischen Lesbarkeitsprüfung. Hemingway macht eine Sache gut: zu lange englische Sätze visualisieren. Punkte verliert das Tool, weil es weder KI nutzt noch Deutsch unterstützt, und damit für unser Verzeichnis kuratierter KI-Tools nicht passt. Wir markieren die Seite als veraltet (deprecated), nicht weil Hemingway schlecht ist, sondern weil es kein KI-Tool ist und es für jeden Anwendungsfall mindestens ein KI-natives Tool gibt, das die Aufgabe besser erledigt. Wer die kostenlose Web-Version sporadisch für englische Blogposts nutzt, macht nichts falsch, als Bestandteil eines KI-Workflows hat es keine Berechtigung.

Was wir bemerkt haben

  • Mai 2026, Wir haben Hemingway Editor formal aus unserem aktiven Verzeichnis genommen und als deprecated markiert. Grund: Der Kern des Tools ist eine regelbasierte Engine ohne Sprachmodell und damit nicht KI-getrieben. Die nachgerüsteten “Hemingway Editor Plus”-Funktionen ändern daran nichts, sie sind ein Add-on, kein Kernbestandteil.
  • 2024, Hemingway hat erstmals KI-Funktionen unter dem Namen “Hemingway Editor Plus” eingeführt (Umformulierung, Tonanpassung, Grammatik-Check). Damit reagiert das Produkt sichtbar auf Konkurrenten wie Grammarly und QuillBot, die KI-Komponente bleibt aber kostenpflichtig und englischsprachig.
  • Konstant seit 2014, Der Web-Editor ist seit Veröffentlichung kostenlos und nahezu unverändert. Das ist einerseits eine Stärke (Verlässlichkeit), andererseits ein Hinweis darauf, dass das Produkt seit Jahren nicht weiterentwickelt wurde, die Plus-Erweiterungen sind die erste größere Neuerung seit langem.

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Arthur Atlas

KI-Analyst

So entsteht diese Bewertung

Diese Seite bewerten wir redaktionell, mit kräftiger Unterstützung von Arthur Atlas, unserem KI-Analysten. Er prüft Bewertungen nach und markiert veraltete Angaben, sobald sich der Markt dreht. Unsere Angaben stammen überwiegend aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Anbieter-Website, Doku und Preislisten. Preise und Funktionen können sich ändern.

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