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Bezahlt Low-Code 🇪🇺 EU-Server Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026

Katana MRP

Katana Technologies OÜ

3/5

Redaktionelle Einschätzung auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen (Anbieterangaben, Preislisten, unabhängige Bewertungsplattformen), kein Hands-on-Produkttest, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Sternebewertung ist eine Meinung der Redaktion.

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Cloud-ERP für kleine und mittlere Fertigungsunternehmen. Abdeckt Auftragsmanagement, Stücklisten, Lagerverwaltung und, über Add-ons, Chargen- und Seriennummernverfolgung sowie Qualitätsprüfungen. Stärker als klassische KMU-Warenwirtschaft, deutlich schlanker als Enterprise-MES-Lösungen.

Kosten: Kostenloser Free-Plan bis 30 SKUs; Core ab 299 USD/Monat (1 Standort inklusive); Add-ons Traceability 249, Manufacturing 199 und Warehouse 149 USD/Monat; realistische Gesamtkosten mit Chargenverfolgung ca. 550 bis über 1.000 USD/Monat

Kategorien

Stärken

  • Schnelle Einrichtung (Tage statt Monate), kein dediziertes Implementierungsprojekt nötig
  • Chargen- und Seriennummernverfolgung vom Wareneingang bis zur Kundenlieferung
  • Offene API-Schnittstellen zu Shopify, WooCommerce, QuickBooks und gängigen ERPs
  • EU-Datenspeicherung laut Datenschutzerklärung, SOC-2-Type-II-zertifiziert
  • Für Fertigungsunternehmen mit 5–100 Mitarbeitern dimensioniert

Einschränkungen

  • Chargenverfolgung nur als kostenpflichtiges Add-on, der Einstiegspreis von 299 USD deckt sie nicht ab
  • Kein deutschsprachiger Support oder deutschsprachige Benutzeroberfläche
  • Keine tiefe MES-Shopfloor-Integration für Maschinendaten und Prozessparameter
  • Nutzerbewertungen dokumentieren erhebliche Preissteigerungen und die Auslagerung zuvor enthaltener Funktionen in Add-ons
  • Für Prozessfertigung (Schmelze, Gießerei) weniger geeignet als für diskrete Fertigung

Passt gut zu

Metallverarbeitende KMU, die Chargenrückverfolgung für Kundenzertifikate und Reklamationsfälle benötigen Lohnfertiger und Zulieferer, die Liefernachweise mit Chargen- und Materialzertifikatnummern dokumentieren Unternehmen, die von Excel-basierter Chargenverwaltung auf ein System umsteigen wollen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Dein KMU-Fertigungsbetrieb braucht Chargen- und Seriennummernverfolgung ohne Enterprise-ERP
  • Du integrierst mit Shopify, WooCommerce oder QuickBooks und brauchst eine Fertigungsbrücke
  • Schnelle Implementierung (Tage, nicht Monate) ist wichtiger als tiefer Funktionsumfang
  • EU-Datenhosting und SOC-2-Zertifizierung sind für dich wichtige Anforderungen

Wann nein

  • Du betreibst Prozessfertigung (Gießerei, Schmelze, Beschichtung) statt diskreter Fertigung
  • Du brauchst deutschsprachige Oberfläche und deutschen Support
  • Shopfloor-Integration mit Maschinenanbindung und Prozessparametern ist eine Anforderung
  • Die Preisstruktur mit mehreren Add-ons ergibt keine akzeptable TCO für dein Budget

Kurzfazit

Katana MRP ist die pragmatischste Cloud-ERP-Lösung für kleine und mittlere Fertigungsunternehmen, die Chargen- und Seriennummernverfolgung brauchen, aber kein Enterprise-ERP finanzieren wollen. Die Einrichtung dauert Tage statt Monate, die Integration mit Shopify und QuickBooks funktioniert out-of-the-box, und die Datenspeicherung erfolgt laut Datenschutzerklärung in der EU. Schwächen: Englischsprachige Plattform, Add-on-Struktur verteuert den echten Funktionsumfang gegenüber dem Einstiegspreis erheblich, und unabhängige Nutzerbewertungen dokumentieren erhebliche Preissteigerungen, die die Kostenplanung erschweren. Für diskrete Fertigung in der Größenklasse 5–100 Mitarbeiter ist Katana ein vernünftiger Kompromiss, für Prozessfertiger oder Betriebe mit Maschinenintegrationsbedarf nicht der richtige Weg.

Für wen ist Katana MRP?

Metallverarbeitende KMU mit Chargennachweispflicht: Lohnfertiger und Zulieferer der Automobil- oder Maschinenbauindustrie müssen bei Reklamationen nachweisen, aus welcher Rohmaterialcharge ein gefertigtes Teil stammt. Katana bildet diese Vorwärts- und Rückwärtsverfolgung ab, und ersetzt damit Excel-Tabellen oder papierbasierte Dokumentation.

E-Commerce-Händler mit eigener Produktion: Shops auf Shopify oder WooCommerce, die eigene Produkte fertigen oder konfigurieren, brauchen eine Brücke zwischen Shop-System und Produktion. Katana schließt diese Lücke: Bestellungen aus dem Shop erzeugen automatisch Fertigungsaufträge, Lagerbestände werden synchronisiert.

Lebensmittel- und Kosmetikproduzenten im KMU-Bereich: Chargenrückverfolgung ist in der Lebensmittel- und Kosmetikbranche regulatorisch Pflicht (EU-Lebensmittelrecht, ISO-22000-Anforderungen). Katana bietet mit dem Traceability-Add-on eine schlanke Lösung für Betriebe, die kein vollwertiges Qualitätsmanagementsystem benötigen.

Auftragsfertigungsbetriebe (Make-to-Order): Wer individuell nach Kundenauftrag produziert, braucht eine Auftragsverwaltung, die Stücklisten, Materialeinsatz und Lieferung verknüpft. Katana ist für diesen Use-Case gut ausgelegt, besser als generische ERP-Systeme, die für Lagerfertigung optimiert sind.

Weniger geeignet für: Prozessfertigungsbetriebe (Gießerei, Galvanik, Schmelze), Betriebe mit mehr als 200 Mitarbeitenden, Teams, die ausschließlich auf Deutsch kommunizieren wollen, und Produktionen, die Maschinenanbindung und Shopfloor-Dashboards brauchen.

Preise im Detail

PlanPreis/MonatWas du bekommst
Free0 USDBis 30 SKUs, unbegrenzte Nutzer und Integrationen, alle Add-ons, API-Zugriff, dauerhaft kostenlos
Coreab 299 USDUnbegrenzte SKUs, unbegrenzte Nutzer, 1 Standort, 24/7-Support, Stücklisten, Fertigungsaufträge, Lager, Shop-Integration
+ Traceability-Add-on+249 USDChargen- und Seriennummernverfolgung, Rückrufdokumentation
+ Manufacturing-Add-on+199 USDErweiterte Fertigungs- und Ressourcenplanung
+ Warehouse-Add-on+149 USDErweiterte Lager- und Bestandsfunktionen
AdvantageAuf AnfrageIndividuelle Preisgestaltung, dedizierter Solutions Engineer, SLA

Einordnung: Der Einstiegspreis von 299 USD wirkt günstig, deckt aber die Chargenverfolgung nicht ab. Wer sie braucht (bei vielen Fertigungsbetrieben ein harter Compliance-Bedarf), kommt am Traceability-Add-on nicht vorbei: dann 548 USD/Monat. Mit Manufacturing-Add-on sind es 747 USD, mit allen Add-ons rund 900 USD, das ist für KMU ein ernsthafter monatlicher Betrag. Unabhängige Nutzerbewertungen auf Capterra berichten zudem von deutlichen Preissteigerungen über die Vertragslaufzeit und davon, dass zuvor enthaltene Funktionen in kostenpflichtige Add-ons verschoben wurden. Bei Vertragsabschluss explizit nach Preisgarantien und Kündigungsfristen fragen, Capterra-Bewertungen nennen eine 60-Tage-Frist.

Stärken im Detail

Schnelle Implementierung ohne Großprojekt. Das größte Problem vieler KMU-ERP-Einführungen ist die Implementierungszeit: 6–18 Monate für SAP-Projekte sind keine Seltenheit. Katana ist anders ausgelegt, die erste Stückliste ist in Stunden angelegt, erste Fertigungsaufträge in Tagen einsatzbereit. Keine Berater, kein Customizing-Projekt, kein Kick-off-Meeting. Das ist für Betriebe, die schnell handeln müssen, ein echter Vorteil.

Chargen- und Seriennummernverfolgung als Kernfunktion. Die Vorwärts- und Rückwärtsverfolgung vom Rohmateriallieferanten über den Fertigungsprozess bis zum Endkunden ist das zentrale Verkaufsargument. Im Reklamationsfall identifiziert Katana in Minuten, welche anderen Produkte aus derselben Rohstoffcharge gefertigt wurden, eine Aufgabe, die ohne System Tage dauert.

E-Commerce-Integrationen out-of-the-box. Shopify, WooCommerce, Etsy, Bestellungen aus diesen Systemen werden automatisch als Fertigungsaufträge in Katana übernommen, Lagerbestände werden bidirektional synchronisiert. Für hybride Hersteller-Händler (produzieren und verkaufen direkt) ist das die natürlichste ERP-Anbindung im Markt.

EU-Datenspeicherung und SOC-2. Katana Technologies OÜ ist ein estnisches Unternehmen. Die Datenschutzerklärung nennt als Speicherort zentrale Datenbanken in der EU, das Hosting läuft auf AWS. Bei Übermittlungen aus der EU in die USA verweist Katana auf Standardvertragsklauseln bzw. das EU-U.S. Data Privacy Framework. Die SOC-2-Type-II-Zertifizierung durch einen unabhängigen Auditor ist auf der Security-Seite bestätigt. Für Fertigungsbetriebe, die ERP-Daten nicht ausschließlich in US-Clouds ablegen wollen, ist die EU-Speicherung ein relevantes Merkmal.

Dimensionierung für 5–100 Mitarbeiter. Katana ist nicht überdimensioniert. Die Benutzeroberfläche ist für Fertigungsunternehmen gebaut, die keinen ERP-Systemadministrator haben, ein Sachbearbeiter, der SAP nicht kennt, kann Katana nach einer Einarbeitungszeit von Tagen produktiv nutzen.

Schwächen ehrlich betrachtet

Preisstruktur mit Add-ons verdeckt echte Kosten. Der Einstieg bei 299 USD/Monat klingt verlockend, aber ohne Traceability-Add-on (249 USD/Monat) ist Chargenrückverfolgung nicht vorhanden. Wer Katana wegen der Chargenverfolgung evaluiert, zahlt de facto ab 548 USD. Das ist nicht unehrlich, aber missverständlich positioniert.

Preissteigerungen sorgen für Kritik. In unabhängigen Nutzerbewertungen (u. a. Capterra) berichten Kunden von deutlichen Preissteigerungen über ihre Vertragslaufzeit und davon, dass zuvor enthaltene Funktionen wie Seriennummernverfolgung und Lagerverwaltung in kostenpflichtige Add-ons verschoben wurden. Einzelne Bewertungen beschreiben Erhöhungen ohne ausreichende Vorankündigung. Das sind Kundenstimmen, keine von uns geprüften Einzelfälle, in der Summe aber ein deutliches Muster. Wer jetzt kauft, sollte explizit nach Preisgarantien, Vorankündigungsfristen und Migrationspfaden fragen.

Kein deutschsprachiger Support oder Interface. Die Plattform ist vollständig englischsprachig, Benutzeroberfläche, Dokumentation und Kundensupport. Für Fertigungsbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen Bedienpersonal oft kein Englisch beherrscht, ist das eine strukturelle Hürde.

Keine tiefe Shopfloor-Integration. Maschinenanbindung, OPC-UA-Schnittstellen, Prozessparameter-Erfassung, Shopfloor-Dashboards, das ist nicht der Kern von Katana. Für Betriebe, die ihren Fertigungsprozess digital auf Maschinenebene steuern wollen, reicht Katana nicht aus. Hier wären Systeme wie Asprova, Siemens Opcenter oder Koerber MES die richtigere Wahl.

Für Prozessfertigung ungeeignet. Katana ist für diskrete Fertigung (Metallteile, Elektronik, Holzprodukte) ausgelegt, Stücklisten, Chargen, Seriennummern. Prozessfertigung (Schmelze, Galvanik, Lackierung, kontinuierliche Produktion) hat andere Datenstrukturen, die Katana nicht abbildet.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Ein vollständiges deutschsprachiges ERP für die Fertigung suchstGUS ERP
Shopfloor-Integration und MES-Funktionen brauchstKoerber MES
Ein Cloud-MES für diskrete Fertigung mit Maschinendaten willstAveva MES
Optimierte Produktionsplanung für Auftragsfertiger suchstAsprova

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: Fishbowl Manufacturing (US-zentriert, gut für QuickBooks-Integration), Odoo Manufacturing (Open-Source-Option mit breitem Modul-Set), MRPeasy (direkter Katana-Konkurrent aus Estland, ähnlich positioniert). Im KMU-Fertigungsmarkt ist der Abstand zwischen Katana und den Enterprise-Lösungen real, für Betriebe in der Zwischenklasse bleibt die Wahl begrenzt.

So steigst du ein

Schritt 1: Katanamrp.com aufrufen und den kostenlosen Free-Plan starten (bis 30 SKUs, keine Kreditkarte nötig). Legt im ersten Schritt ein einfaches Produkt mit einer Stückliste an, und weist dem Rohstoff eine Chargennummer zu. So probiert ihr die Kernfunktion ohne Kosten aus, bevor ihr auf den kostenpflichtigen Core-Plan wechselt.

Schritt 2: Nach dem Kauf des Core-Plans das Traceability-Add-on freischalten. Alle zukünftigen Wareneingänge werden ab jetzt mit Chargennummer und Lieferantenzertifikat erfasst. Für bestehende Lagerbestände entweder rückwirkend Chargen anlegen oder mit einem Stichtag den Neustart setzen.

Schritt 3: Fertigungsaufträge mit Chargen verknüpfen: Welche Rohmaterialcharge wurde verarbeitet? In welche Endprodukte ist sie eingeflossen? Das System erzeugt automatisch eine vollständige Vorwärts- und Rückwärtsverfolgung.

Ein konkretes Beispiel

Ein mittelständischer Metallverarbeiter mit 35 Mitarbeitern und ca. 80 laufenden Aufträgen pro Monat nutzt Katana MRP, um Stahlchargen vom Wareneingang durch den Zuschnitt und die Weiterverarbeitung bis zur Auslieferung zu verfolgen. Bei einer Reklamation eines Automobilzulieferers identifiziert der Qualitätsleiter innerhalb von 15 Minuten alle weiteren Teile derselben Rohmaterialcharge, statt wie zuvor 2 Tage manuell in Excel-Tabellen zu suchen. Monatliche Gesamtkosten aus Core- plus Traceability-Add-on: ca. 550 USD.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: Laut Datenschutzerklärung speichert Katana personenbezogene Daten in zentralen Datenbanken in der EU. Das Hosting läuft auf AWS, eine konkrete Region nennt die Security-Seite nicht. Bei Übermittlungen aus der EU in die USA verweist Katana auf Standardvertragsklauseln bzw. das EU-U.S. Data Privacy Framework.
  • SOC 2 Type II zertifiziert: Sicherheits- und Verfügbarkeitskontrollen wurden laut Security-Seite durch einen unabhängigen Auditor geprüft und attestiert. Für B2B-Fertigungsbetriebe ein relevantes Qualitätssignal.
  • Personenbezogene Daten: ERP-Daten enthalten Kunden- und Lieferantendaten. Für die DSGVO-konforme Nutzung ist ein AVV nötig. Die Datenschutzerklärung benennt kein öffentliches AVV-Dokument, ein AVV ist bei Katana anzufragen.
  • Sub-Prozessoren: Katana setzt Drittdienstleister (u. a. für Hosting) ein, die vertraglich zur Vertraulichkeit verpflichtet sind. Die vollständige Liste der Sub-Prozessoren wird laut Datenschutzerklärung nur auf Anfrage offengelegt.
  • Empfehlung: AVV und aktuelle Sub-Prozessor-Liste anfordern, bevor personenbezogene Kunden- oder Lieferantendaten systematisch erfasst werden. Die in der Datenschutzerklärung genannte EU-Speicherung erleichtert die DSGVO-Compliance gegenüber US-only-Alternativen.

Gut kombiniert mit

  • GUS ERP, für Betriebe, die neben Fertigungssteuerung auch tiefer in Finanzbuchhaltung und Controlling einsteigen wollen. GUS bietet als deutschsprachige Lösung eine Ergänzung, wenn Katana funktional an Grenzen stößt.
  • Shopify, direkte Out-of-the-box-Integration. Wer im D2C-Bereich produziert und verkauft, kann Katana als Produktionsrücken und Shopify als Verkaufsfront nutzen, ohne Datenpflege zwischen den Systemen.
  • QuickBooks, für die Finanzbuchhaltung. Katana synchronisiert Fertigungskosten und Lagerbestände mit QuickBooks, was eine vollständige Buchführung ohne doppelte Dateneingabe ermöglicht.

Unser Fazit

Katana MRP verdient 3 von 5 Sternen. Die Schnelligkeit der Einrichtung, die Chargenrückverfolgung und die E-Commerce-Integrationen sind echte Stärken für den beschriebenen KMU-Fertigungsmarkt. Aber die Preisstruktur mit ihrer Add-on-Multiplizierung, die in unabhängigen Bewertungen dokumentierten Preissteigerungen, das fehlende Deutsch-Interface und die begrenzte Shopfloor-Tiefe sind keine marginalen Punkte, sie entscheiden darüber, ob Katana für einen konkreten Betrieb wirklich die richtige Wahl ist. Für diskrete Fertigung im 5–100-Mitarbeiter-Segment, mit E-Commerce-Integration und ohne Maschinenanbindungsbedarf, ist Katana ein vernünftiger Kompromiss. Für alle anderen ist der Markt breiter.

Was wir geprüft haben

Diese Seite bewertet ein reales Produkt eines realen Anbieters unterdurchschnittlich. Deshalb haben wir jede bewertungsrelevante Aussage gegen öffentlich zugängliche Quellen geprüft. Wir nutzen Katana nicht selbst, unsere Einschätzung stützt sich auf die unten verlinkten Quellen (Stand Juli 2026).

  • Preise und Add-ons: Die offizielle Preisseite bestätigt Core ab 299 USD/Monat, den kostenlosen Free-Plan (bis 30 SKUs) sowie die Add-ons Traceability (249), Manufacturing (199) und Warehouse (149 USD/Monat). Die Preisangaben im Text und in der Tabelle folgen dieser Seite.
  • Preissteigerungen und ausgelagerte Funktionen: Die Aussagen dazu stammen aus unabhängigen Nutzerbewertungen (Capterra), nicht aus eigener Erfahrung. Dort berichten mehrere Kunden von erheblichen Erhöhungen über die Vertragslaufzeit und davon, dass zuvor enthaltene Funktionen (Seriennummern, Lagerverwaltung) in Add-ons verschoben wurden. Wir geben diese Kundenstimmen als solche wieder.
  • Datenhosting: Die Datenschutzerklärung nennt zentrale Datenbanken in der EU sowie Standardvertragsklauseln bzw. das EU-U.S. Data Privacy Framework für USA-Übermittlungen. Die Security-Seite nennt AWS als Infrastruktur, ohne Region. Deshalb sprechen wir von EU-Speicherung laut Datenschutzerklärung, nicht von garantiert ausschließlichem EU-Hosting.
  • SOC 2: Die Security-Seite bestätigt eine SOC-2-Type-II-Prüfung durch einen unabhängigen Auditor.
  • Deutschsprachiger Support: Auf der Anbieterseite und in den Bewertungen fanden wir keine Hinweise auf ein deutschsprachiges Interface oder deutschsprachigen Support. Wir formulieren dies als Beobachtung zum Prüfzeitpunkt.
  • Shopfloor-Tiefe und Prozessfertigung: Diese Punkte sind unsere redaktionelle Einordnung des Produktzuschnitts (diskrete Fertigung, kein tiefes MES), keine Tatsachenbehauptung über einzelne fehlende Funktionen.

Was wir bemerkt haben

  • 2024, Nutzerbewertungen auf Capterra dokumentieren, dass Katana zuvor enthaltene Funktionen wie Seriennummernverfolgung und Lagerverwaltung in kostenpflichtige Add-ons verschoben hat. Bestandskunden berichten von deutlichen Preissteigerungen über ihre Vertragslaufzeit. Wer Katana evaluiert, sollte explizit nach Preisgarantie-Klauseln fragen.
  • Juli 2026, Chargenverfolgung ist nur über das Traceability-Add-on (249 USD/Monat) verfügbar, der Core-Plan (ab 299 USD) enthält sie nicht. Realistische Gesamtkosten mit Chargenverfolgung liegen laut offizieller Preisseite bei 548 USD und mehr.
  • Juli 2026, Katana bietet einen dauerhaften kostenlosen Free-Plan (bis 30 SKUs), keine reine 14-Tage-Testphase. Der Free-Plan schließt laut Preisseite alle Add-ons ein und eignet sich zum Ausprobieren der Chargenverfolgung.
  • Juli 2026, Zum Prüfzeitpunkt fanden wir weder ein deutschsprachiges Interface noch deutschsprachigen Support und keine Ankündigung eines solchen Angebots. Das schränkt die Adoption im DACH-Raum strukturell ein, ein Umstand, den Wettbewerber wie GUS ERP oder Proalpha nutzen.

Quellen

  1. Katana – Preisseite. https://katanamrp.com/pricing/ (abgerufen am 2026-07-30). Kostenloser Free-Plan (bis 30 SKUs, unbegrenzte Nutzer und Integrationen, alle Add-ons, dauerhaft, keine Kreditkarte, 15 Tage Kulanzfrist). Core-Plan ab 299 USD/Monat mit einem Standort, weitere Standorte kosten extra. Advantage-Plan mit individueller Preisgestaltung. Add-ons laut Seite: Traceability 249, Manufacturing Management 199, Warehouse Management 149 USD/Monat..
  2. Katana – Security & Compliance. https://katanamrp.com/security/ (abgerufen am 2026-07-30). Katana bestätigt eine erfolgreich abgeschlossene SOC-2-Type-II-Prüfung durch einen unabhängigen Auditor und erklärt DSGVO-Konformität. Als Infrastruktur wird AWS genannt, eine konkrete Region (EU oder USA) gibt diese Seite nicht an..
  3. Katana – Datenschutzerklärung. https://katanamrp.com/privacy-policy/ (abgerufen am 2026-07-30). Personenbezogene Daten werden laut Katana in zentralen Datenbanken in der EU gespeichert. Bei Übermittlungen aus der EU in die USA stützt sich Katana auf Standardvertragsklauseln bzw. das EU-U.S. Data Privacy Framework. Eine Sub-Prozessor-Liste wird nur auf Anfrage offengelegt, ein separates AVV-Dokument wird in der Erklärung nicht benannt..
  4. Katana – Nutzerbewertungen auf Capterra. https://www.capterra.com/p/172888/Katana-MRP/ (abgerufen am 2026-07-30). Nutzerbewertungen dokumentieren erhebliche Preissteigerungen (etwa von 128 auf 797 USD/Monat, von 199 auf 899 USD/Monat teils ohne Vorankündigung) und die Verlagerung zuvor enthaltener Funktionen wie Seriennummernverfolgung und Lagerverwaltung in kostenpflichtige Add-ons. Genannt werden außerdem eine 60-Tage-Kündigungsfrist und keine Hinweise auf eine deutschsprachige Oberfläche oder deutschsprachigen Support..
  5. Katana – Preisanalyse (Tekpon, Drittanbieter). https://tekpon.com/software/katana-manufacturing-erp/pricing/ (abgerufen am 2026-07-30). Drittanbieter-Übersicht, die Katanas Add-on-Modell (u. a. Traceability, Advanced Manufacturing, Warehouse Management) bestätigt. Sie führt noch eine ältere Planstruktur mit abweichenden Beträgen, was die mehrfache Umstellung des Preismodells illustriert. Für aktuelle Beträge ist die offizielle Preisseite maßgeblich..

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Hinweis: Diese Angaben können veraltet oder fehlerhaft sein. Prüfe im Zweifel immer direkt auf der Website des Anbieters.

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