Kalkool
Kalkool GmbH
Spezialisiertes Kalkulationstool für Zeitarbeitsfirmen und Personaldienstleister in Deutschland. Berechnet Verrechnungssätze auf Basis von Tarifgruppe, Branchenzuschlag, Region und Einsatzdauer — automatisch aktuell mit iGZ/DGB- und GVP/DGB-Tariferhöhungen. Ersetzt Excel-Lösungen und fehleranfällige Faustformeln.
Kosten: Preise auf Anfrage; SaaS-Modell mit monatlicher Abrechnung; Einstieg für kleine Zeitarbeitsfirmen verfügbar
Stärken
- Branchenspezifisch auf Zeitarbeit ausgerichtet — kein generisches Kalkulationstool
- Automatische Aktualisierung der Tariftabellen (iGZ/DGB, GVP/DGB, Branchenzuschläge)
- Berücksichtigt Sozialversicherungsbeiträge, Urlaubs- und Feiertagskosten in der Berechnung
- Aufzeigen von Margenwirkung bei Kostenänderungen (z. B. Tariferhöhungen)
- Deutsches Unternehmen, Datenhosting in Deutschland
Einschränkungen
- Keine KI-gestützte dynamische Preisempfehlung — primär regelbasierter Kalkulationsassistent
- Kein direkter ERP-Anschluss (zvoove, Bullhorn) in der Basisversion
- Preise nicht öffentlich einsehbar — Demo und Gespräch erforderlich
- Für sehr große Zeitarbeitsunternehmen mit eigenem Controlling-Team möglicherweise zu simpel
Passt gut zu
So steigst du ein
Schritt 1: Kalkool.de aufrufen und Demo-Termin buchen. Bereite dich mit konkreten Angaben vor: Welche Tarifgruppen (EG1-EG9) kommen in deinen häufigsten Angeboten vor, welche Branchen-Einsatzbereiche dominieren (Metall, Einzelhandel, Logistik, Chemie)?
Schritt 2: Lade deine letzten 20-30 abgeschlossenen Angebote in das System, um Abweichungen zwischen deinen historischen Faktoren und der korrekten Vollkostenrechnung sichtbar zu machen. Die Diskrepanz ist oft überraschend.
Schritt 3: Richte Standardprofile für deine häufigsten Stellenprofile ein (z. B. “Lagerhelfer EG1, Bayern, Metalleinsatz, 12 Monate”) und nutze diese als Vorlage für neue Angebote — statt jede Kalkulation von Null zu starten.
Ein konkretes Beispiel
Ein Personaldienstleister aus Nürnberg mit 180 aktiven Zeitarbeitnehmern im gewerblichen Bereich kalkulierte bisher mit einem pauschalen Faktor 2,1. Nach der Umstellung auf Kalkool-Vollkostenrechnung stellte sich heraus, dass Einsätze in der Metall- und Elektroindustrie mit Branchenzuschlag-Stufe 3 und länger als 9 Monaten Einsatzdauer tatsächlich Faktor 2,28 erfordern, um die gleiche Nettomarge zu erzielen — eine Differenz, die bei 30 gleichzeitig laufenden Einsätzen dieser Art mehrere tausend Euro monatlichen Margenrückgang bedeutet.
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Empfohlen in 1 Use Cases
Personaldienstleistung
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