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Bezahlt Technisch 🇩🇪 Deutschsprachig ⚠️ Hybrid Geprüft: April 2026

Evomecs

Evomecs GmbH

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Herstellerneutrale Maschinendatenerfassungs- und MES-Plattform für CNC-Fertigungen. Evomecs verbindet Maschinen verschiedener Hersteller über OPC UA und proprietäre Protokolle und liefert Echtzeit-Daten zu OEE, Laufzeiten und Fertigungsfortschritt.

Kosten: Preise auf Anfrage; typisch monatliche SaaS-Lizenz je nach Maschinenanzahl und Modulen. Keine öffentlichen Listenpreise.

Stärken

  • Herstellerneutral: verbindet Fanuc, Heidenhain, Siemens SINUMERIK und andere Steuerungen in einem System
  • OPC UA als Standardprotokoll reduziert Integrationsaufwand erheblich
  • Deutschsprachiger Support, deutsches Unternehmen mit lokalem Know-how
  • Echtzeit-OEE und automatische Stillstandserfassung ohne manuelle Eingaben

Einschränkungen

  • Keine öffentlichen Preise — Planung ohne Anfrage schwierig
  • Ältere Bestandsmaschinen ohne digitale Schnittstelle benötigen zusätzliche Hardware (Edge Devices, Sensoren)
  • Vollständige Einführung dauert je nach Maschinenpark 2–6 Monate
  • Kein ERP-Modul — braucht Integration zu SAP, proALPHA oder vergleichbaren Systemen

Passt gut zu

Mittelständische CNC-Fertigungsbetriebe mit heterogenem Maschinenpark Unternehmen, die Fertigungsaufträge lückenlos dokumentieren und rückverfolgen müssen

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du willst CNC-Maschinendaten herstellerneutral erfassen — unabhängig von Marke oder Steuerungstyp
  • Dein Maschinenpark umfasst Maschinen verschiedener Hersteller (Fanuc, Heidenhain, Siemens SINUMERIK)
  • Du willst OEE, Laufzeiten und Stillstandsgründe automatisch erfassen statt manuell protokollieren
  • Du brauchst eine Lösung mit deutschsprachigem Support und deutschem Datenzentrum

Wann nein

  • Du arbeitest ausschließlich mit SAP S/4HANA und willst native SAP-Integration — dann ist SAP Digital Manufacturing die bessere Wahl
  • Dein Budget für die Maschinenanbindung liegt unter 5.000 EUR — zu wenig für eine professionelle MES-Lösung
  • Du suchst ein vollständiges ERP-System, nicht nur MDE/MES

So steigst du ein

Schritt 1: Inventarisiere deinen Maschinenpark: Welche Steuerungstypen sind verbaut (Fanuc, Heidenhain, Siemens)? Welche Maschinen haben bereits OPC-UA-Schnittstelle, welche nicht? Das bestimmt den Integrationsaufwand direkt.

Schritt 2: Starte mit einem Piloten an 2–3 Maschinen — idealerweise einem Engpass in der Fertigung. Damit bekommst du schnell reale OEE-Daten und kannst den ROI vor dem Vollrollout belegen.

Schritt 3: Binde das MES an dein ERP an: Fertigungsaufträge kommen aus dem ERP, Rückmeldungen (Gutmengen, Ausschuss, Zeiten) gehen automatisch zurück. Diese Integration ist der aufwändigste Schritt und sollte von Anfang an geplant werden.

Ein konkretes Beispiel

Ein fränkisches Zerspanungsunternehmen (80 Mitarbeitende, 25 CNC-Bearbeitungszentren) erfasst Maschinenzeiten bislang durch manuelle Stempelbuchungen. Die tatsächliche Maschinenauslastung ist unbekannt. Nach der Evomecs-Einführung zeigt das Dashboard in Echtzeit: OEE bei 62 % statt der geschätzten 80 %. Die wichtigsten Stillstandsgründe sind Rüstzeiten und Werkzeugwechsel. Durch gezielte Maßnahmen steigt die OEE innerhalb von 6 Monaten auf 71 % — das entspricht rechnerisch zwei zusätzlichen Maschinenkapazitäts-Stunden pro Schicht.

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Empfohlen in 1 Use Cases

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