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Boords

Boords Ltd.

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Browserbasiertes Storyboard-Tool für Werbe- und Videoproduktionsteams. Kombiniert manuelles Drag-and-Drop-Storyboarding mit KI-gestützter Frame-Generierung aus Skript-Input, Charakter-Konsistenz, Animatic-Export mit Audio und strukturierten Kunden-Freigabe-Workflows. Seit dem Pricing-Rebuild 2024/25 mit echtem Free-Plan und nach KI-Bildkontingent gestaffelten Tiers.

Kosten: Free 0 USD (bis 5 Nutzer, 10 KI-Bilder, 2 Storyboards), Pro 75 USD/Monat (50 USD bei Jahreszahlung, bis 5 Nutzer, 1.000 KI-Bilder/Monat), Team 125 USD/Monat (85 USD jährlich, bis 10 Nutzer, 2.000 KI-Bilder/Monat), Agency 250 USD/Monat (165 USD jährlich, bis 30 Nutzer, 3.000 KI-Bilder/Monat)

Stärken

  • Script-to-Storyboard: KI generiert Frame-Vorschläge direkt aus eingegebenem Skript, Treatment oder Brief
  • Animatic-Editor mit Audio — bewegtes Storyboard für Präsentationen ohne separate Schnittsoftware
  • AI-Refinement: einzelne Bildbereiche markieren und neu generieren, ohne den ganzen Frame zu verwerfen
  • Charakter-Konsistenz über mehrere Frames hinweg (Stand 2025/26 deutlich verbessert)
  • Strukturierter Kunden-Freigabe-Workflow mit Read-Only-Link und Inline-Kommentaren
  • Shot-Listen-Export parallel zum Storyboard — direktes Briefingdokument für die Crew
  • Echter Free-Plan (10 KI-Bilder, 2 Storyboards) — Einstieg ohne Kreditkarte möglich

Einschränkungen

  • KI-Bildqualität ist Konzeptniveau — gut für Pitches, nicht für finale Visualisierungen
  • Datenhaltung in den USA, keine AWS-Region in der EU dokumentiert, kein öffentlich verfügbarer AVV
  • Komplett englischsprachiges Interface — keine deutsche UI
  • Stilkonsistenz über lange Storyboards (30+ Frames) bleibt trotz Verbesserung schwankend
  • Preissprung von Pro (75 USD) auf Team (125 USD) ist groß — keine echte Solo-Stufe
  • Im Free-Plan nur 10 KI-Bilder gesamt (nicht monatlich erneuerbar) — eher Demo als Dauerlösung

Passt gut zu

Werbeagenturen, die Storyboard-PDFs und Animatics für Kunden-Pitches brauchen Videoproduktionen, die schnell zwischen Konzept-Varianten iterieren wollen Teams mit externen Kunden, die einen strukturierten Freigabe-Workflow brauchen Freelance-Filmer und Regisseure, die alleine Skript-zu-Bild-Konzepte entwickeln

Wann ja, wann nein

Wann ja

  • Du pitchst regelmäßig Videoideen an Kunden und brauchst schnell ein präsentables Storyboard
  • Du willst Skripte in wenigen Minuten in Frame-Vorschläge übersetzen, statt jede Szene manuell zu skizzieren
  • Dein Workflow umfasst Kunden-Freigaberunden mit Kommentaren und Versionen
  • Du brauchst einen Animatic-Export mit Audio für Live-Präsentationen ohne Schnittsoftware

Wann nein

  • Du verarbeitest vertrauliche Konzepte (NDA-Pflicht) und brauchst EU-Hosting mit AVV
  • Du erwartest druckreife oder finale Bildqualität direkt aus dem KI-Generator
  • Du arbeitest allein und gelegentlich — die Pro-Lizenz für 75 USD/Monat amortisiert sich nicht
  • Du brauchst eine deutschsprachige Oberfläche für nicht-englischsprachige Teammitglieder

Kurzfazit

Boords ist das spezialisierteste Storyboard-Tool im Markt — und für Werbe- und Videoproduktionsteams oft die beste Wahl, wenn es um den Pitch und die Kunden-Freigabe geht. Die KI-Funktion (Script-to-Storyboard plus Bildgenerierung) ist kein Spielzeug, sondern ein echter Beschleuniger für die Konzeptphase: aus einem Treatment werden in Minuten visuelle Vorschläge, die als Diskussionsgrundlage taugen. Bildqualität bleibt Konzeptniveau, kein Ersatz für hochwertige Visualisierungen aus Midjourney oder ähnlichen Spezialisten. Stärken liegen klar im Workflow-Teil — Animatic mit Audio, Shot-Listen, Kunden-Approval-Links — nicht im KI-Bild selbst. Wer DSGVO-konform arbeiten muss oder druckreife Frames erwartet, sollte vorher die Limits prüfen.

Für wen ist Boords?

Werbeagenturen mit Kunden-Pitches: Der eigentliche Killer-Use-Case. Boords liefert Storyboard-PDF, Animatic-MP4 mit Audio und einen Read-Only-Kunden-Link mit Inline-Kommentaren — alles aus einem Tool. Statt drei separater Werkzeuge (Skizzen-PDF, Schnittsoftware, E-Mail-Approval) bleibt der gesamte Pitch-Workflow auf einer Plattform.

Videoproduktionen und Regisseure: Wer Spots, Imagefilme oder Erklärvideos plant, kann mit dem Script-to-Storyboard-Mode in Minuten erste Frame-Reihen sehen. Das ersetzt nicht den professionellen Storyboard-Artist, beschleunigt aber die Vorabklärung mit Kunde, Producer und DoP enorm.

Freelance-Filmemacher und Solo-Konzepter: Wer alleine vom Skript zum visuellen Konzept kommen muss, bekommt mit Boords das, was sonst nur Studios mit Inhouse-Illustratoren haben. Die Pro-Lizenz für 75 USD/Monat ist nicht billig, aber im Vergleich zu 500–2.000 EUR für einen externen Storyboard-Artist pro Projekt schnell amortisiert.

In-House-Marketingteams mit Bewegtbild-Bedarf: Unternehmen, die Social Videos, Produkterklärungen oder interne Schulungsfilme regelmäßig produzieren, profitieren vom strukturierten Frame-Workflow. Die Shot-Liste fällt als Nebenprodukt ab — direktes Briefingdokument für externe Crews oder Freelancer.

Animations- und Motion-Graphics-Studios: Boords ist primär für Live-Action gemacht, aber der Animatic-Editor mit Audio funktioniert auch für animierte Erklärfilme. Charakter-Konsistenz über mehrere Frames ist seit dem Update 2025 brauchbar.

Weniger geeignet für: Spielfilm- oder High-End-Werbeproduktionen, die professionell illustrierte Storyboards brauchen (hier bleiben menschliche Artists Standard), Branchen unter NDA oder Berufsgeheimnis mit DSGVO-Pflicht, und Solo-Nutzer mit gelegentlichem Bedarf — der Free-Plan ist zu eng, Pro zu teuer für sporadische Nutzung.

Preise im Detail

PlanPreisNutzerKI-BilderWas du bekommst
Free0 USDbis 510 (gesamt)2 Storyboards, Kunden-Review ohne Login, Projekt-Sharing
Pro75 USD/Monat (50 USD jährlich)bis 51.000/MonatUnbegrenzte Storyboards, Animatic-Editor, Passwortschutz, Versionierung, API & Webhooks
Team125 USD/Monat (85 USD jährlich)bis 102.000/MonatAlles aus Pro + Kunden-versteckte Kommentare, Projekt-Berechtigungen, eigene Templates, 2FA
Agency250 USD/Monat (165 USD jährlich)bis 303.000/MonatAlles aus Team + Priority Support

Einordnung: Der Free-Plan ist primär eine Demo — 10 KI-Bilder reichen für ein einziges Konzept, 2 Storyboards sind die Obergrenze. Pro für 50 USD/Monat (Jahreszahlung) ist der realistische Einstiegspreis für Freelancer und kleine Teams, sobald Boords ernsthaft genutzt wird. Team bei 85 USD/Monat ist der typische Agentur-Sweetspot, sobald mehr als fünf Personen Zugang brauchen. Agency lohnt sich nur für größere Kreativ-Studios mit 10+ aktiven Nutzern. Der Pricing-Sprung von Pro (75 USD) auf Team (125 USD) ist deutlich — Boords hat hier 2024/25 das alte Preismodell (Individual/Group/Agency/Powerhouse mit Einzelnutzer-Stufe) durch ein bewusst team-orientiertes Modell ersetzt, das Solo-Anwender preislich schlechter stellt.

Stärken im Detail

Script-to-Storyboard ist der echte Hebel. Du kopierst dein Treatment, Skript oder Brief in das Eingabefeld, Boords zerlegt es automatisch in Szenen und generiert für jede einen Frame-Vorschlag. Das ersetzt nicht den menschlichen Storyboard-Artist, aber es ersetzt die ersten zwei Tage manueller Vorab-Skizzen. Für die Phase “Wie könnte das aussehen?” ist die Geschwindigkeit unschlagbar.

Animatic-Editor mit Audio. Boords erzeugt aus deinem Storyboard ein bewegtes MP4 mit Voice-Over, Musik oder Sound-Effekten. Das ist Gold wert in Kunden-Präsentationen — ein Animatic transportiert Timing und Stimmung deutlich besser als statische Frames. Vergleichbares mit Premiere oder After Effects nachzubauen kostet jedes Mal eine Stunde Schnittarbeit. In Boords ist es Teil des normalen Workflows.

AI-Refinement statt Frame-Verwerfen. Du kannst in einem generierten Frame einzelne Bereiche markieren (“dieser Kopf ist falsch”, “der Hintergrund passt nicht”) und nur diesen Teil neu generieren lassen. Andere Tools verwerfen meist das ganze Bild — Boords erhält den Rest. Das ist der Unterschied zwischen “ich verwerfe und probiere nochmal” und “ich verfeinere gezielt”.

Charakter-Konsistenz über mehrere Frames. Bis 2024 war das Hauptproblem aller KI-Storyboard-Tools: Person A sah in Frame 1 anders aus als in Frame 8. Boords hat hier 2025 deutlich nachgelegt — Charaktere bleiben über Szenen hinweg erkennbar gleich. Nicht perfekt, aber gut genug für Konzeptarbeit.

Kunden-Workflow ist durchdacht. Du teilst einen Link, der Kunde sieht das Storyboard im Browser (ohne Account), kann pro Frame kommentieren, Versionen vergleichen. Du bekommst Benachrichtigungen. Das ersetzt E-Mail-Ketten mit 15 PDF-Anhängen und vier Versionen — und wirkt auf Kunden professioneller. Im Team-Plan zusätzlich: kunden-versteckte interne Kommentare, sodass das Team intern diskutieren kann, ohne dass der Kunde mitliest.

Shot-Listen als Nebenprodukt. Während du das Storyboard baust, entsteht parallel eine Shot-Liste mit Frame-Nummer, Szenenbeschreibung, Notizen zur Kamera und Dauer. Die kannst du als CSV oder Druckvorlage exportieren — direktes Briefing für DoP, Light-Crew oder Locations-Scout, ohne Doppelarbeit.

Schwächen ehrlich betrachtet

KI-Bildqualität ist Konzeptniveau, nicht final. Was Boords generiert, sieht aus wie eine schnelle Skizze oder ein simpel gerendertes 3D-Konzept — nicht wie ein illustriertes Storyboard von einem professionellen Artist. Für interne Diskussionen und schnelle Kunden-Abstimmungen reicht das, für hochwertige Pitches an Premium-Marken müssen die KI-Frames oft durch Midjourney-Output, Stock-Bilder oder echte Skizzen ersetzt werden.

Datenhaltung in den USA, keine EU-Option. Boords macht in der öffentlichen Security-Dokumentation keine Angaben zu AWS-Region, AVV oder DSGVO-Compliance. Auf Nachfrage gibt es vermutlich Standardvertragsklauseln, aber es gibt keine dokumentierte EU-Region. Für Agenturen, die unter NDA für DAX-Konzerne oder Behörden arbeiten, ist Boords damit nicht der erste Pfad — sensible Skripte sollten nicht hochgeladen werden.

Englisch-only Interface. Es gibt keine deutsche UI. Für ein Tool, das in deutschen Agenturen häufig von Junior-Producern oder Praktikanten genutzt wird, ist das eine echte Hürde. Auch die KI versteht deutsche Skripte, aber Frame-Beschreibungen und automatisch generierte Prompts laufen auf Englisch — was bei deutschen Kultur-Referenzen (“Schrebergarten”, “Maikäfer”, “Eckkneipe”) zu generischeren Ergebnissen führt.

Stilkonsistenz über lange Storyboards bleibt fragil. Trotz Verbesserungen 2025 driften Stile bei Storyboards über 30+ Frames merklich. Wer einen 60-Sekunden-Werbespot mit 40 Frames bauen will, muss am Ende manuell nacharbeiten oder einzelne Frames neu generieren. Das ist kein Boords-spezifisches Problem, sondern ein generelles Limit aktueller Bild-KIs — aber gut zu wissen, bevor man die Erwartung an “ein Klick = fertiges Storyboard” entwickelt.

Pro-Plan hat kein echtes Solo-Pricing. Mit dem Rebuild 2024/25 hat Boords die alte Einzelnutzer-Stufe (“Individual” für 25 USD) abgeschafft. Heute beginnt der bezahlte Einstieg bei 75 USD/Monat (50 USD jährlich), egal ob du allein oder im Fünfer-Team arbeitest. Für reine Solo-Anwender, die nur gelegentlich Storyboards brauchen, ist das schmerzhaft — der Free-Plan ist zu eng, die Pro-Lizenz wirkt überdimensioniert.

Free-Plan-Kontingent ist sehr eng. 10 KI-Bilder gesamt (nicht monatlich erneuerbar) und 2 Storyboards reichen für einen einzigen ernsthaften Test. Wer Boords im Free-Plan dauerhaft betreiben will, kommt nicht weit — Anthropic-Style, wo der Free-Plan ein Showroom ist, nicht eine Dauerlösung.

Alternativen im Vergleich

Wenn du……nimm stattdessen
Hochwertige KI-Bilder generieren willst (nicht nur Konzept)Midjourney
Komplette Video-Generierung statt nur Storyboards brauchstRunway ML oder Veo
Vollwertiges Video-Editing mit KI-Unterstützung suchstDescript
Pixel-Skizzen oder klassisches Storyboarding ohne KI willstKrita, Storyboarder (Open-Source) oder Procreate

Erwähnenswert ohne eigene Tool-Seite: StudioBinder (umfassendere Produktions-Suite mit Storyboard-Modul, eher für größere Studios), Plot (junges Tool mit KI-Fokus, weniger reif als Boords) und FrameForge (3D-Storyboarding für Spielfilm-Pre-Production). Boords besetzt eine klare Nische — KI-beschleunigtes Storyboarding mit Kunden-Workflow — und macht das besser als jeder andere Spezialist. Wer den Pitch-Workflow im Mittelpunkt hat, bleibt bei Boords. Wer das KI-Bild selbst optimieren will, ergänzt Midjourney als Bildlieferant und nutzt Boords nur für die Frame-Sequenz und den Kunden-Review.

So steigst du ein

Schritt 1: Registriere dich auf boords.com — der Free-Plan reicht für eine erste Demo (10 KI-Bilder, 2 Storyboards). Lege ein neues Projekt an, wähle Seitenverhältnis (16:9 für Werbefilm, 9:16 für Social Vertical, 1:1 für Instagram-Feed) und benenne dein Projekt.

Schritt 2: Nutze den Script-to-Storyboard-Modus: Füge dein Skript, Treatment oder einen knappen Brief in das Textfeld ein und lass die KI erste Frame-Vorschläge generieren. Bewerte die Vorschläge ehrlich — sie sind Diskussionsgrundlage, kein Endprodukt. Die meisten ersetzt du durch eigene Skizzen, bessere KI-Generierungen (etwa via Midjourney) oder Stock-Frames im richtigen Seitenverhältnis. Nutze das AI-Refinement, um nur die Bereiche neu zu generieren, die wirklich daneben liegen — das spart KI-Bild-Kontingent.

Schritt 3: Exportiere oder teile: PDF für klassische Kunden-E-Mails, Animatic-MP4 mit Audio für Live-Präsentationen oder — der eigentliche Mehrwert — einen Read-Only-Kunden-Link mit integrierter Kommentarfunktion. Kunden kommentieren direkt im Browser, du bekommst Benachrichtigungen, alle Anmerkungen liegen versioniert beim Frame. Für interne Diskussionen im Team-Plan: kunden-versteckte Kommentare aktivieren, sodass du intern offen reden kannst, ohne dass der Kunde mitliest.

Ein konkretes Beispiel

Eine mittelgroße Hamburger Werbeagentur (15 Mitarbeitende) nutzt Boords im Team-Plan für alle TV- und Online-Filmprojekte. Der typische Workflow: Der Creative Director lädt das Skript in Boords, lässt die ersten Frame-Vorschläge automatisch generieren, ersetzt die schwächsten durch Midjourney-Frames im richtigen Stil und schickt dem Kunden statt einer PDF-E-Mail einen Freigabe-Link. Drei Feedback-Runden mit insgesamt 14 kommentierten Frames laufen in einer Stunde — früher waren das vier Tage E-Mail-Pingpong mit Versions-Chaos. Für die Final-Präsentation generiert die Agentur einen Animatic mit eingesprochenem Voice-Over, sodass der Kunde Timing und Stimmung bewerten kann, bevor die Produktion gestartet wird. Ergebnis: Storyboard-Freigabeprozess von 3–4 Tagen auf 1–2 Tage verkürzt, Kunden empfinden den Prozess als deutlich professioneller — der strukturierte Link ersetzt E-Mail-Ketten mit 15 Anhängen. Kosten: 85 USD/Monat (Team-Plan, Jahreszahlung) für 10 Nutzer — amortisiert sich nach einem einzigen Projekt.

DSGVO & Datenschutz

  • Datenhosting: USA. Boords macht in der öffentlichen Security-Dokumentation keine Angaben zu konkreter AWS-Region oder einer EU-Option. Anbieter ist Boords Ltd. (UK-registriert, technisch jedoch US-Hosting).
  • Verschlüsselung: SSL-256-Bit für alle Zugriffe, Dateien werden mit obfuskierten Namen gespeichert, Versionierung und Redundanz aktiviert. Zahlungsdaten laufen über Stripe (PCI-konform), Boords speichert keine Kreditkartendaten.
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Auf der öffentlichen Website nicht dokumentiert. Für Business-Kunden bietet Boords laut Security-Seite an, Daten in eigenen Einrichtungen zu speichern — Details nur über direkte Anfrage an hello@boords.com.
  • Zugriff durch Boords-Mitarbeitende: Laut Anbieter standardmäßig kein Zugriff auf Inhalte, Ausnahmen nur mit ausdrücklicher Erlaubnis.
  • SOC 2 / ISO 27001: Nicht öffentlich dokumentiert.
  • Empfehlung für Unternehmen: Für Agenturen mit Standard-Werbekunden brauchbar — keine NDA-Materialien für DAX-Konzerne, Behörden oder Pharma/Finance-Kunden hochladen, ohne vorher AVV und Hosting schriftlich klären zu lassen. Für DSGVO-kritische Workflows (vertrauliche Konzepte unter Verschwiegenheitspflicht) ist Boords mit dem aktuellen Informationsstand nicht der saubere Pfad.

Gut kombiniert mit

  • Midjourney — Wenn die Boords-eigenen KI-Frames nicht reichen, lieferst du hochwertigere Bilder aus Midjourney und ziehst sie in den Storyboard-Frame. Boords bleibt für Sequenzierung, Animatic und Kunden-Workflow, Midjourney liefert die Bildqualität.
  • Descript — Für Voice-Over-Aufnahmen direkt aus Text (oder KI-Stimme), die du dann in den Boords-Animatic einbettest. Descript ersetzt das klassische Tonstudio für Pitch-Animatics.
  • Notion — Projektmanagement-Layer drumherum: In Notion liegen Brief, Skript, Budget und Timeline, Boords liefert den visuellen Output und der Kunden-Link wird in der Notion-Projektseite eingebettet.

Unser Testurteil

Boords verdient 4 von 5 Sternen. Das Tool macht in seiner Nische — KI-beschleunigtes Storyboarding mit echtem Kunden-Workflow — schlicht den besten Job am Markt. Script-to-Storyboard, Animatic-Editor mit Audio, AI-Refinement und der durchdachte Approval-Link sind einzeln gut, in Kombination einzigartig. Den fünften Stern verliert es durch drei Punkte: Die Bildqualität bleibt Konzeptniveau (selten ein Boords-Problem, eher ein generelles KI-Limit, aber relevant für die Erwartung), das fehlende EU-Hosting und der nicht öffentlich dokumentierte AVV machen den Einsatz in regulierten Branchen schwierig, und das Pricing-Modell stellt Solo-Anwender mit dem Wegfall der alten Individual-Stufe schlechter als 2023. Für die Zielgruppe — Werbeagenturen, Videoproduktionen, In-House-Marketingteams mit regelmäßigem Bewegtbild-Bedarf — ist Boords trotzdem die klare Empfehlung.

Was wir bemerkt haben

  • 2024/25 — Boords hat das Pricing komplett umgebaut. Die alte Staffelung (Individual 25 USD, Group 39 USD, Agency 99 USD, Powerhouse 127 USD) wurde durch ein team-orientiertes Modell ersetzt (Free 0 USD, Pro 75 USD, Team 125 USD, Agency 250 USD). Solo-Nutzer zahlen jetzt deutlich mehr, dafür ist das KI-Bildkontingent in allen bezahlten Tiers großzügig dimensioniert (1.000–3.000 Bilder/Monat).
  • 2025 — Charakter-Konsistenz über mehrere Frames hinweg wurde spürbar verbessert. Was 2023 noch ein Hauptkritikpunkt war (Person A sah in Frame 1 anders aus als in Frame 8), funktioniert heute brauchbar — nicht perfekt, aber gut genug für Konzeptarbeit.
  • 2024 — AI-Refinement wurde eingeführt: einzelne Bildbereiche markieren und gezielt neu generieren, ohne den ganzen Frame zu verwerfen. Das spart KI-Bild-Kontingent und entspricht der Inpainting-Logik aus Midjourney und Photoshop Generative Fill.
  • Mai 2026 — Es gibt weiterhin keine öffentlich dokumentierte EU-Hosting-Region, keinen veröffentlichten AVV und keine SOC-2-Zertifizierung auf der Public-Security-Seite. Für DSGVO-sensible Workflows bleibt Boords damit ein Tool für unkritische Inhalte — Kreativarbeit unter NDA sollte vorher mit dem Anbieter individuell geklärt werden.

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