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Asprova APS

Asprova Corporation

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Asprova APS (Advanced Planning & Scheduling) ist ein japanisches Feinplanungssystem für die Fertigungsindustrie. Es erstellt in Sekunden Produktionspläne für Tausende von Aufträgen und Ressourcen und ist in Japan mit 52% Marktanteil das meistgenutzte APS-System. In Europa über eine Niederlassung präsent, mit deutscher Sprachunterstützung.

Kosten: Preise auf Anfrage; lizenzbasiert nach Anzahl der Fertigungsaufträge; typisch ab fünfstelliger Einmalinvestition

Stärken

  • Extrem schnelle Planung: 100.000 Operationen in 20 Sekunden berechnet
  • Über 1.000 Standard-Parameter — passt sich an fast jede Branche ohne Programmierung an
  • Nahtlose ERP-Integration (SAP, Microsoft u.a.) über Datei-Import und API

Einschränkungen

  • Hohe Einstiegshürde: lizenzbasiert, typisch fünfstellige Einmalinvestition
  • Primär für Fertigungsindustrie — kein Einsatz außerhalb der Produktion sinnvoll
  • Implementierung erfordert Fachprojekt, kein Self-Service-Setup möglich

Passt gut zu

Fertigungsunternehmen mit komplexer Mehrprodukt- und Mehrprozess-Planung Industrien mit hohem Planungsdruck: Elektronik, Automobilzulieferer, Maschinenbau

So steigst du ein

Schritt 1: Kontaktiere Asprova über asprova.eu (europäische Niederlassung). Der Einstieg erfolgt immer über ein Consulting-Projekt — Asprova bietet keine Self-Service-Demo an. Eine erste Bestandsaufnahme deiner Produktionsprozesse und Planungsanforderungen ist Voraussetzung.

Schritt 2: Definiere klare Planungsziele für den Piloten: Welche Anlagengruppe? Welcher Zeithorizont (Schichten, Tage, Wochen)? Asprova kann in Sekunden planen, aber der Mehrwert kommt erst, wenn das Kapazitäts- und Ressourcenmodell korrekt hinterlegt ist.

Schritt 3: Integriere Asprova mit deinem ERP-System. Der übliche Weg ist ein bidirektionaler Dateibasierter Austausch mit SAP oder Microsoft Dynamics — Asprova liest Aufträge ein, berechnet den optimierten Plan und übergibt Rückmeldungen. Die native API-Integration ist ebenfalls verfügbar.

Ein konkretes Beispiel

Ein Automobilzulieferer im Raum Stuttgart mit 15 Bearbeitungsmaschinen und 2.000 täglichen Fertigungsaufträgen kämpft mit manueller Planung in Excel. Nach der Einführung von Asprova APS erstellt das System täglich einen optimierten Maschinenplan in unter 30 Sekunden — unter Berücksichtigung von Rüstzeiten, Werkzeugverfügbarkeit und Lieferterminen. Die Liefertreue steigt von 72 % auf 91 %, und der Planer hat statt 4 Stunden Planungsarbeit täglich nur noch 30 Minuten Überprüfungsaufwand.

Gut kombiniert mit

  • SAP — Asprova liest Fertigungsaufträge direkt aus SAP PP und übergibt den optimierten Plan zurück — die häufigste Integration
  • MS Project — MS Project für Grob- und Meilensteinplanung, Asprova für operative Feinplanung auf Maschinenebene
  • Power BI — Asprova-Plandaten in Power-BI-Dashboards visualisieren für Management-Reporting und OEE-Tracking

Empfohlen in 2 Use Cases

Automotive

Produktion & Industrie

Redaktionell bewertet · Letzte Aktualisierung: April 2026 · Preise und Funktionen können sich ändern.

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