Schiffbau & Maritime
KI für Werften, Schifffahrtsunternehmen und maritime Zulieferer
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Zu einigen Use Cases gibt es eine kostenlose Detailanalyse — einfach auf den grünen Button klicken. Bei den anderen freuen wir uns über eine Nachricht: Wir schauen dann gemeinsam, was davon für deinen Betrieb wirklich relevant ist.
Rumpfplatten-Umformung: Springback-Korrektur per ML Bald verfügbar
Jede Rumpfplatte muss mehrfach nachgepresst werden, bis die Geometrie stimmt. Ein erfahrener Kesselschmied braucht dafür Gefühl, das Jahre dauert zu entwickeln — und nicht übertragbar ist.
ML-Regressionsmodell auf historischen Pressdaten (Materialcharge, Blechdicke, Biegeradius, gemessener Springback) — Modell sagt Über-Pressfaktor vorher, CNC-Presse fährt direkt in Zielposition.
Nachpressdurchgänge von 3–5 auf 1–2 reduzierbar. Rüst- und Maschinenzeit je Platte um 40–60 Minuten kürzbar bei Großsektionen.
Historische Pressprotokolle als Trainingsdaten + Scikit-learn / Azure ML Regression + CNC-Schnittstelle zur Presssteuerung
KI-gestützte technische Dokumentation für Schiffskomponenten
Jede Schiffskomponente braucht eine vollständige technische Dokumentation für Klassifikation, Inbetriebnahme und Wartung. Das manuelle Erstellen aus CAD-Daten und Spezifikationen bindet Erfahrene wochenlang.
KI extrahiert Strukturdaten aus CAD und PLM, generiert Entwürfe für Betriebsanleitungen und Wartungsanleitungen, prüft Vollständigkeit gegen Klassifikationsanforderungen.
Dokumentationserstellungszeit um 40–60 Prozent reduzierbar. Konsistenz über Produktvarianten hinweg messbar verbessert. Weniger Rückfragen beim Klassifikationssurvey.
LLM-gestützte Texterstellung auf Basis von PLM-Stammdaten, CAD-Attributen und Vorlagen-Templates mit Qualitätsprüfung gegen DNV/GL-Anforderungen.
Klassifikations-Compliance: KI-Unterstützung für Survey-Vorbereitung und Zertifikatspflege
Die Verwaltung von Klassifikationszertifikaten, Survey-Fristen und technischen Nachweisen je Schiff ist komplex, fehleranfällig und bindet qualifiziertes technisches Personal.
KI überwacht Fristen, prüft Vollständigkeit der Nachweisakte gegen aktuelle Klassenvorschriften und generiert Survey-Checklisten mit Hinweisen auf potenzielle Lücken.
Survey-Verzögerungen durch fehlende Unterlagen signifikant reduzierbar. Technisches Personal entlastet von administrativer Fristenüberwachung.
KI-gestützte Dokumentenanalyse und Fristenmanagement auf Basis von Klassenvorschriften (DNV, Bureau Veritas, Lloyd's Register) plus CMMS-Integration.
Schweißnahtprüfung im Megablock: KI-gestützte UT-Analyse Bald verfügbar
Ein erfahrener ZfP-Prüfer wertete bisher jeden Millimeter UT-Scan manuell aus — mehrere Wochen Vollzeiteinsatz je Megablock, mit hoher Fehlerrate bei Ermüdung gegen Ende langer Schichten.
Trainiertes CNN auf UT-A-Scan-Bildern klassifiziert Anzeigen (Pore, Bindefehler, Riss) und priorisiert verdächtige Stellen für Prüfer — Prüfer bestätigt nur noch Auffälligkeiten statt alles selbst zu scannen.
Auswertezeit um bis zu 70% reduzierbar. Befundrate konsistenter — Ermüdungsbedingte Fehlklassifikationen sinken nachweislich. Klassifikationsgesellschaft-Berichte schneller fertig.
Convolutional Neural Net auf UT-Rohdaten + Visualisierungs-Dashboard + Export für Lloyd's / DNV-Dokumentation
Dockentwässerung: ML-optimierte Pumpensequenz Bald verfügbar
Dockmeister planen die Pumpsequenz heute manuell aus Erfahrung. Jedes Schiff hat andere Gewichtsverteilung und Trimmung — ein Fehler bei 60.000-Tonnen-Schiffen bedeutet Totalschaden.
ML-Modell auf Schiffsstabilitätsdaten (KG, GM, Trimmung, Pumpratenkurven) optimiert Ventil- und Pumpreihenfolge, überwacht live per Neigungssensoren und passt Sequenz an.
Dockentwässerungszeit um 15–25% reduzierbar. Sicherheitsmarge verdoppelt durch kontinuierliches Monitoring — Frühwarnung bei kritischer Schiefstellung 8–12 Minuten früher.
Stabilitätssimulation (Hydrostatik-Engine) + Reinforcement Learning für Sequenzoptimierung + Sensor-Dashboard
KI-gestützte Wartungsplanung im Maschinenraum: Predictive Maintenance für Schiffsantriebe
Maschinenraumausfälle auf See kosten zehntausende Euro täglich, gefährden die Besatzung und führen zu Notschlepppflichten. Intervall-basierte Wartung schützt nicht vor Anomalien zwischen den geplanten Terminen.
Kontinuierliche Sensorüberwachung mit ML-Anomalieerkennung — das System erkennt ungewöhnliche Vibrations-, Temperatur- oder Druckverläufe und löst Frühwarnungen aus, bevor ein Ausfall eintritt.
Ungeplante Liegezeiten um 20–40 Prozent reduzierbar. Hauptmaschinenintervalle bedarfsorientiert statt kalenderbasiert — Ersatzteilkosten und Überholungsaufwand sinken messbar.
IoT-Sensoranbindung + ML-Anomalieerkennung + Integration in maritimes CMMS (AMOS/Maximo) für automatische Arbeitsauftragsauslösung.
Radar-KI: Piratenabwehr durch Signaturklassifikation Bald verfügbar
Im Golf von Guinea und im Indischen Ozean scannt die Wache stundenlang Radarbilder und verlässt sich auf Intuition. Fehlalarme erschöpfen die Besatzung, echte Bedrohungen werden spät erkannt.
KI-Modell auf Radar-Zeitreihen (Geschwindigkeit, Kurs, Signaturform, Rückkehrstärke) klassifiziert Kontakte als 'Routine', 'Auffällig' oder 'Bedrohung' und priorisiert Wachenanzeige.
Echte Bedrohungen bis zu 18 Minuten früher identifiziert in Feldtests. Fehlalarmquote um 60% reduzierbar — Besatzung weniger ermüdet, Reaktionszeit verbessert.
LSTM-Zeitreihenklassifikation auf AIS + Radar-Fusion + Bridge-Display-Integration (ECDIS-kompatibel)
Ballastwasser-Compliance: KI-Sensorfusion für IMO-Nachweis Bald verfügbar
Hafenbehörden in den USA, Australien und Kanada verlangen lückenlose Nachweise. Manuelle Probenahmen dauern Stunden und liegen oft erst nach Einfahrt ins Hafengebiet vor — zu spät.
Sensorfusion aus UV-Intensität, Durchflussrate, Salinität, Temperatur und Partikelzahl — ML-Modell berechnet Behandlungseffizienz kontinuierlich und generiert automatisch Compliance-Log.
Nachweisdokument liegt 45 Minuten früher vor. Hafenliegerzeiten für Probenahmen um 1–3 Stunden reduzierbar. Bußgelder (bis 25.000 USD je Verstoß in den USA) vermeidbar.
Embedded ML auf Schiffs-PLC + automatische Loggenerierung für BWMS-Datenbank + Port State Control Export
Rumpfform-Optimierung: KI-gestützte CFD für weniger Widerstand Bald verfügbar
Im Entwurfsprozess können Werften nur 5–15 Rumpfvarianten vollständig simulieren. Das optimale Design liegt meist in einem unerforschten Parameterraum — zu viele Rechenzeit-Kosten.
Neural Surrogate auf vorberechneten CFD-Datensätzen (RANS-Simulationen) lernt die Widerstandslandschaft — Bayes'sche Optimierung findet Designoptimum in Stunden statt Wochen.
3–5% geringerer Rumpfwiderstand gegenüber konventionell optimierten Designs erreichbar — bei einem VLCC entspricht das 400–600 t Bunker/Jahr Einsparung.
CFD-Vorberechnung (OpenFOAM / STAR-CCM+) + Gaussian Process / Deep Surrogate + Bayes'sche Optimierungsschleife
Hauptantrieb Predictive Maintenance: Vibrationsanalyse MAN/WärtsiläMotor Bald verfügbar
Ein ungeplanter Motorausfall auf See kostet 50.000–200.000 € Schlepperlohn, Lieferungsverzug und Reparatur. Präventive Wartung nach Stundenplan überwartete viele Teile und übersieht trotzdem echte Frühzeichen.
Zeitreihen-Anomalieerkennung auf Vibrations-, Temperatur- und Druckdaten aller Zylinder — ML-Modell lernt den Fingerabdruck des Normalmotors und schlägt Alarm bei signifikanter Abweichung.
Ungeplante Liegezeiten um 40–60% reduzierbar. Wartungskosten durch bedarfsgerechten Eingriff 20–30% geringer als Kalendarwartung. Einsparung 100.000–500.000 € je vermiedener Notfallreparatur.
Vibrationssensorik (ICP-Beschleunigungssensoren) + Edge-Computing-Box + Zeitreihen-ML (Prophet, LSTM) + Reedereiflotten-Dashboard
Klassifikationsdokumentation: KI-generierte Survey-Reports Bald verfügbar
Ein Klasse-Survey produziert hunderte Einzelbefunde, die in standardisierte Report-Formate gegossen werden müssen — ein Senior-Surveyor verbringt bis zu 40% seiner Arbeitszeit mit Dokumentation statt Prüfung.
LLM-Assistent auf Befunddaten (strukturierte Eingaben + Freitextnotizen) generiert Survey-Report-Entwurf im Klassenformat — Surveyor korrigiert und freizeichnet, schreibt nicht mehr von Grund auf.
Dokumentationszeit je Survey um 50–70% reduzierbar. Weniger Fehler durch automatische Vollständigkeitsprüfung. Frühere Freigabe des Schiffes aus der Werft — wirtschaftlicher Vorteil für Reederei.
Fine-tuned LLM auf Klassifikationsgesellschaft-Templates + strukturierter Dateneingabe-Workflow + PDF-Export im Klassenformat
Bunkeroptimierung: KI-gestützte Trimm- und Geschwindigkeitsstrategie Bald verfügbar
Nautische Offiziere schätzen den optimalen Trimm aus Erfahrung — bei wechselnden Beladungszuständen, Wetter und aktuellen Bunkerpreisen ein unlösbares Optimierungsproblem für den Menschen.
ML-Modell auf historischen Reisedaten (Trimm, Tiefgang, Speed, Verbrauch, Wetter) lernt die Verbrauchslandschaft und empfiehlt je Reiseabschnitt das optimale Profil via Bridge-Display.
3–8% Bunkerverbrauchsreduzierung erreichbar in der Praxis (mehrere Flottenstudien belegen 4–6%). Bei einem 20.000-TEU-Containerschiff entspricht 5% ca. 800.000 USD/Jahr.
Schiffseigenes Verbrauchsmodell (Gaussian Process Regression) + ECDIS/VDR-Integration + Shore-seitige Flottenmanagementsoftware (z.B. Eniram, OSS)
Korrosionsinspektion: KI-Drohnenanalyse Unterwasserschiff Bald verfügbar
Eine klassische Rumpfinspektion durch Taucher dauert 2–4 Tage und kostet 15.000–40.000 €. Dabei werden oft nur Stichproben gezogen — systematische Flächendeckung ist wirtschaftlich nicht darstellbar.
ROV mit Kamera und Sonar fährt automatisiert die Rumpfoberfläche ab — KI-Bildanalyse klassifiziert Korrosionsgrad, Pittingtiefe und Beschichtungszustand auf Basis von Trainingsdaten.
Inspektionskosten um 50–70% reduzierbar. Vollständige Rumpfabdeckung statt Stichproben. Befundhistorie über mehrere Trockendockperioden vergleichbar — Korrosionsfortschritt quantifizierbar.
ROV (BlueROV2 / Saab Sabertooth) + CNN auf Unterwasser-Kamerabildern + GIS-Kartierung der Befundstellen + Wartungsempfehlung
Stauplanoptimierung: KI für Container-Stabilität und Hafenreihenfolge Bald verfügbar
Manuell erstellte Staupläne sind suboptimal: zu viele Umstauungen im Zwischenhafen, schlechtere Stabilität auf langen Reiseabschnitten, unnötige Kranspielen in Containerterminals.
Constraint-Optimization + ML auf historischen Hafenanläufen und Containerdaten (Gewicht, Gefahrgut, Kühlbedarf, Zielhafen) generiert validierten Stauplan in Minuten statt Stunden.
Umstauungsquote im Zwischenhafen um 20–35% reduzierbar. Hafenumschlagzeiten um 1–2 Stunden kürzer. Kraftstoffersparnis durch bessere Trimmverteilung 1–2% zusätzlich.
OR-Tools / CPLEX Constraint-Solver + ML für Nachfrageprognose + Integration in Terminal Operating System (Navis SPARCS, OPUS)
MARPOL-Compliance: Automatisiertes Öltagebuch per KI Bald verfügbar
Leitende Ingenieure tragen täglich Dutzende Einträge manuell nach — oft aus dem Gedächtnis, weil Ablenkungen im Maschinenraum Priorität hatten. Lücken und Fehler sind häufig, Konsequenzen gravierend.
Sensordaten aus OWS, Bilgenpumpen und Separatoren werden automatisch in strukturierte Oil-Record-Book-Einträge übersetzt — Ingenieur prüft und signiert digital, führt nicht mehr von Grund auf.
Eintragungszeit von 45–90 Min./Tag auf 10–15 Min./Tag reduzierbar. Fehlerquote nahezu null. Digitales ORB ist bei Hafenstaatkontrolle sofort vorlegbar — keine Papiersuche mehr.
PLC-Datenabgriff + NLP-Regelwerk für IMO-Textformat + digitale Signatur + PDF-Export ORB-Format
Offshore-Wind: KI-Wetterfensteroptimierung für Installationsschiffe Bald verfügbar
Installationsmanager planen Wetterfenster konservativ aus Erfahrung — zu vorsichtige Planung bedeutet teure Wartezeiten, zu optimistische Planung gefährdet Crew und Equipment.
Ensemble-Wettervorhersage (ECMWF + eigene Messboje) kombiniert mit ML-Modell für operationale Grenzen je Schiffsklasse gibt präzises 72-h-Operationsfenster mit Wahrscheinlichkeit je Maßnahme.
Stand-by-Zeiten bei Offshore-Projekten um 8–15% reduzierbar in mehreren Nordsee-Projekten. Bei Großprojekt (200 Turbinen) entspricht das 3–6 Mio. € Einsparung.
ECMWF-Daten-API + ML-Kalibrierung auf Messbojen-Historik + Operationslogik je Schiffsklasse + Projektmanagement-Dashboard
3D-Rumpfscan: KI-gestützter Soll-Ist-Vergleich im Bauprozess Bald verfügbar
Manuelle Vermessung großer Rumpfsektionen dauert 2–3 Tage je Sektion. Abweichungen, die erst beim Zusammenbau auffallen, erzwingen teure Korrekturen auf dem Dock statt in der Sektion.
Punktwolken-Registrierung (ICP-Algorithmus) + ML-Klassifikation der Abweichungen nach Kritikalität und Einbaupriorität — Nacharbeitsplan automatisch nach Montagetakt sortiert.
Sektionsvermessung von 2–3 Tagen auf 4–6 Stunden reduzierbar. Abweichungen über 3 mm werden zu 98% erkannt (vs. ~70% manuell). Dockarbeiten um 15–20% reduzierbar durch Frühkorrektur.
FARO Focus Laserscanner + Open3D / CloudCompare + Custom ML für Kritikalitätsklassifikation + Integration in Werft-PDM-System
Wetterrouting: KI-optimierte Routen für Kümo und Feederschiffe Bald verfügbar
Reedereien kleiner Flotten nutzen keine professionellen Wetterrouting-Dienste — zu teuer, zu komplex. Kapitäne entscheiden nach Erfahrung, verpassen günstige Tide- und Sturmfenster.
SaaS-Lösung kombiniert ECMWF-Wetterdaten, Tidenmodell und schiffsspezifisches Verbrauchsmodell — liefert täglich optimierte Reiseroute als GPX-Datei direkt in die Chart-Plotter-Software.
4–9% Bunkerersparnis durch optimale Geschwindigkeitsprofile und Tidennutzung. Pünktlichkeitsrate steigt um 12–18%. Für einen 3.000-tdw-Kümo ca. 30.000–70.000 € Ersparnis pro Jahr.
ECMWF-API + BSH-Tidenmodell + Schiffsverbrauchsmodell (von Reederei bereitgestellt) + REST-API + App für Kapitän (iOS/Android)
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Wir begleiten dich vom ersten Überblick bis zur konkreten Umsetzung — in dem Tempo und der Tiefe, die zu deinem Betrieb passt.
Discovery
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Workshop
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Umsetzung
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Kein Verkaufsgespräch — wir hören erstmal zu.