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Kerstin Scholze

Kerstin Scholze

KI-Trainerin & Consultant Keynote-Speakerin Kolbermoor / DACH

Rolle im KI-Syndikat

Kerstin ist Expertin im Syndikat-Netzwerk und steht für die Begleitung von KI-Projekten zur Verfügung. Sie gestaltet die Website nicht mit, kann aber dort einspringen, wo ihre Expertise gefragt ist, abhängig von laufenden Projekten und Verfügbarkeit.

Über Kerstin

Kerstin ist TÜV-zertifizierte KI-Trainerin und Consultant, Keynote-Speakerin und Interimsmanagerin für Marketing und Kommunikation. Mit Scholze Consulting begleitet sie Mittelstand, Startups und Konzerne in der DACH-Region beim Aufbau wirksamer KI-Fähigkeiten, von der Standortbestimmung über maßgeschneiderte Strategien bis zur Umsetzung in Trainings, Workshops und Keynotes.

Ein wachsender Schwerpunkt sind Automatisierung mit n8n und agentische Frameworks als Grundlage eines unternehmenseigenen KI-Betriebssystems. 2025/2026 wurde sie als Unternehmerin der Zukunft vom Deutschen Innovationsinstitut für Digitalisierung und Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Ihre Überzeugung: KI braucht den Menschen. Qualität vor Speed. Weiterbildung ist Pflicht.

Im Gespräch: Wissensfundament statt Tool-Sammlung

Kerstin im Interview mit Daniel Sonnet darüber, warum 20 KI-Tools noch keine KI-Strategie ergeben und was im Mittelstand zuerst kommen sollte.

Interview mit Kerstin Scholze über KI im Mittelstand
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Erst das Problem, dann das Werkzeug

Kerstin dreht die übliche Reihenfolge um: nicht fragen, welche KI eingekauft wird, sondern welches Problem gelöst werden soll, welches Wissen dafür nötig ist und wie dieses Wissen vorliegt. Erst danach kommt das Tool. Sie vergleicht das mit einem Eisberg: sichtbar sind Tools und Plattformen, das Fundament darunter ist das Wissen im Unternehmen.

„Wissen, das ist das, was im Unternehmen bleibt, und Tools, die sind einfach austauschbar."

Das Wissensfundament ist der eigentliche Vorsprung

In den Unternehmen, die sie begleitet, steckt Wissen in Köpfen und verstreut in Abteilungssilos, Dateien liegen mehrfach ab. Liegen dagegen Leistungen, Referenzen, Kunden und Preise sauber strukturiert vor, entsteht ein Angebot laut Kerstin in Minuten statt in Stunden, und das in gleichbleibender Qualität.

„Der Wettbewerb hat das gleiche Tool, aber er hat nicht das Wissen."

Ein Beispiel aus dem Marketing

Sie schildert einen Kundenfall aus der Lead-Aufbereitung: mehrere Excel-Tabellen abgleichen, Produktkategorien zuordnen, daraus eine Liste mit Produktnummern erzeugen. Rund zwei Stunden Hin-und-her-Kopieren. Statt das direkt an ein Tool zu delegieren, hat sie den Ablauf als sogenannten Skill in einer Markdown-Datei aufgeschrieben: was getan wird, wogegen geprüft wird, wie der Output aussehen soll und was ausdrücklich nicht passieren darf. Heute läuft der Schritt auf Knopfdruck, ein Mensch schaut noch einmal drüber.

Klein anfangen, gerade im Mittelstand

Die Blockaden, die ihr am häufigsten begegnen: zu klein für eine Strategie, erst mal abwarten, was der Gesetzgeber vorgibt, das macht doch die IT. Eine KI-Strategie hält sie für richtig, aber nie losgelöst von Vision und Unternehmenszielen, erst dann tragen auch Compliance und Governance. Ihre Antwort ist der kleine, konkrete Start an wiederkehrenden Alltagsaufgaben statt am Großprojekt. Werden im Team spürbar zwei Stunden pro Woche frei, löst sich die Blockade von selbst. Konzerne, sagt sie, können sich leisten, dass von zehn Projekten acht scheitern.

„Der Mittelstand kann das nicht, und deswegen ist es so wichtig, in kleinen Projekten anzufangen, sichtbare Erfolge zu feiern."

Enablement statt Agent einbauen und wieder gehen

Was sie ausdrücklich nicht macht: in ein Unternehmen kommen, einen Agenten implementieren und verschwinden. Ihr Anspruch ist, das Team so weit zu befähigen, dass es KI selbst in seine Abläufe denkt. Der Mensch behält dabei das Steuer, KI arbeitet daneben, sie ersetzt ihn nicht.

Die Zitate stammen aus dem Videointerview vom 22. Juli 2026, für die Lesbarkeit leicht geglättet. Die übrigen Absätze fassen das Gespräch zusammen.

Stationen & Qualifikationen

Dipl. Diplom-Betriebswirtin (FH), Schwerpunkt Mittelstandsökonomie
MBAI Master Business with AI, Hochschule Fresenius
TÜV KI-Trainerin & zertifizierter AI Consultant
Award Unternehmerin der Zukunft 2025/2026

Was ich anbiete

Strategische KI-Beratung

KI-Readiness-Check, von der Standortbestimmung bis zur KI-Strategie

Trainings, Workshops & Keynotes

Inklusive KI-Design-Sprints®, Company GPT, Microsoft 365 Copilot, n8n und Claude Code

KI-Automatisierung

Automatisierung mit n8n und agentischen Frameworks als unternehmenseigenes KI-Betriebssystem

KI im Marketing & Vertrieb

Generative KI, Lead-Management, Content und Effizienzsteigerung

Interim Management

B2B-Marketing und Kommunikation, inklusive internationaler Projektsteuerung

Fördermittelberatung

Unterstützung bei der Förderung von KI-Trainings

Auch als Dozentin für KI-Manager-Lehrgänge und KI-Beauftragte aktiv.

„KI ist kein Trend für Tech-Konzerne. Sie ist ein Paradigmenwechsel, der jede und jeden betrifft. Meine Aufgabe sehe ich darin, Brücken zu bauen: zwischen Idee und Anwendung, zwischen Mensch und Maschine, zwischen Zweifel und Zutrauen."

Artikel von Kerstin

Kerstin hat bisher noch keine Artikel im KI-Syndikat Blog veröffentlicht.

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