Ina Schöne
Rolle im KI-Syndikat
Ina ist Expertin im Syndikat-Netzwerk und steht für die Begleitung von KI-Projekten zur Verfügung. Sie gestaltet die Website nicht mit, kann aber dort einspringen, wo ihre Expertise gefragt ist, abhängig von laufenden Projekten und Verfügbarkeit.
Über Ina
Für Ina ist KI eine Datenverarbeitung in Hochgeschwindigkeit, die vor allem Sicherheit braucht. Sie übersetzt die theoretischen, oft generisch geschriebenen Anforderungen aus der Regulatorik in die Praxis: Compliance by design, security by design und privacy by design sind bei autonom agierenden Computern und Maschinen das A und O, um KI in eine verantwortungsbewusste Richtung zu lenken. Als Auditorin hat sie dabei den Blick aufs Ganze und schaut bewusst auf das Thema KI und Verantwortung.
Ina ist Dozentin an der Hochschule Nordhausen im Studiengang Digitales Produktmanagement und lehrt dort zu den neuen Anforderungen aus der Daten-Regulatorik. Für die IHK bildet sie KI-Manager und KI-Beauftragte aus, für weitere Anbieter den KI-Auditor. Sie gehört zu den 19 Pionieren, die 2025 mit ihren Initialreports für das G7 Hiroshima AI Reporting Framework den ersten weltweiten Meilenstein für KI-Transparenz schufen.
Im Gespräch: KI-Compliance in der Praxis
Ina im Interview mit Daniel Sonnet über ihren Weg ins Thema KI, über Spielregeln für autonom agierende Systeme und darüber, wie Unternehmen bei der KI-Verordnung pragmatisch anfangen.
Themen aus dem Gespräch
Der Weg ins Thema KI
Ina kam über die Regulatorik zur KI. In ihrem zweiten Studium, im Informationsrecht, lag die KI-Verordnung auf dem Tisch, samt Conformity Checks und Überprüfungen. Ihr Schluss damals: Irgendjemand muss sich damit auseinandersetzen. Also hat sie sich weiter eingegraben, statt an der Oberfläche zu bleiben.
Compliance heißt Spielregeln
Compliance erklärt Ina bewusst ohne Fachjargon: Wir haben es mit einer Technologie zu tun, die dazulernt, die auf uns reagiert, die eigene Autonomiegrade hat und menschliches Verhalten imitiert. Für Menschen gibt es am Arbeitsplatz und im Straßenverkehr Regeln, für KI braucht es sie genauso.
„Wir brauchen Spielregeln."
Ein Beispiel aus dem Alltag
Auf die Frage nach einem Fall, den sie kaum fassen konnte, erzählt Ina von einem Telefonbot, der sie immer wieder anrief und ihr etwas verkaufen wollte. Werbeanrufe ohne Einwilligung sind ein Risiko für den Absender, und am zweiten Tag hatte der Filter ihres Handys den Anrufer ohnehin aussortiert. Ihr Urteil: einfach unüberlegt.
Wo Unternehmen anfangen
Ihr Einstieg in die KI-Verordnung hat drei Schritte. Erst der Überblick: Welche Tools und Anwendungsfälle laufen heute schon, welche kommen in den nächsten sechs Monaten? Dann die eigene Rolle: Anbieter oder Betreiber, denn daran hängt, welche Artikel überhaupt greifen. Und schließlich die Risikoklassifizierung, von verbotenen Praktiken über Hochrisiko bis zu geringem Risiko.
Übersetzerin zwischen Regulatorik und Praxis
Ihre Stärke sieht Ina darin, die vielen neuen Regularien in bestehende Geschäftsprozesse zu übersetzen, statt das Rad neu zu erfinden. Ihre Empfehlung an Unternehmen: nicht in die Angst gehen, sondern Schritt für Schritt vorgehen. Und Erfahrung sammeln wie beim Führerschein, denn welches Tool zum eigenen Anwendungsfall passt, findet man nur durch Ausprobieren heraus.
„Ich sehe mich da so ein bisschen grundsätzlich als die Übersetzerin."
Die Zitate stammen aus dem automatisch erzeugten Transkript des Videos und sind sinngemäß wiedergegeben.
Stationen & Qualifikationen
Was ich anbiete
KI-Managementsysteme nach ISO 42001
Aufbau von KI-Managementsystemen auf Basis ISO/IEC 42001:2023
Umsetzung der KI-VO
Implementierung der EU-KI-Verordnung in Organisationsprozesse
KI-Auditing & Auditvorbereitung
Pre-Audit-Service und Begleitung bis zur Zertifizierungsreife
eDSB & eAIO as a Service
Externer Datenschutzbeauftragter und externer AI Officer als Dienstleistung
Auditorenausbildung
Ausbildung mit Prüfung, u. a. ISO/IEC 42001, 27001 und 27701
KI-Trainings
Maßgeschneiderte Trainings zur KI-Kompetenz nach Bedarfsanalyse
Schwerpunkt: KI-Compliance, KI-Auditing und KI-Trainings. Beratungsfelder reichen von der KI-VO über DSGVO bis zu Cyber Resilience Act, Data Act und NIS-2.
„Verantwortungsbewusste KI braucht Standing und Klartext sowie vor allem Know-how-Transfer und ein gemeinsames Grundverständnis. Wir müssen uns bewusst machen, was wir tun."
Artikel von Ina
Du hast KI-Expertise und willst sie mit einer Community teilen, die sie wirklich einsetzt? Das KI-Syndikat baut ein Netzwerk aus Fachleuten, als Gastautor, Speaker oder Projektpartner.
Teil des Netzwerks werdenMit Ina in Kontakt treten
Schreib uns, wenn du mit Ina oder dem KI-Syndikat zusammenarbeiten möchtest. Deine Nachricht erreicht zuerst unser Team.