Wallbox ist ein spanischer Anbieter von smarten EV-Ladegeräten für Zuhause, Gewerbe und Flotten. Die Pulsar-Plus-Serie ist eine der meistgekauften Wallboxen in Europa. Die myWallbox-App ermöglicht Solar-gestütztes Laden, dynamisches Lastmanagement und Fernsteuerung — für private und gewerbliche Nutzer gleichermaßen geeignet.
Kosten: Pulsar Plus Wallbox: ab ca. 450–600 EUR (Hardwarepreis variiert je Markt); myWallbox App kostenlos; Business/Flottenmanagement-Features auf Anfrage
Stärken
- Smart-Charging-Features: Solarüberschussladen (Eco-Smart), zeitgesteuerte Ladevorgänge, Lastmanagement
- OCPP-kompatibel — Integration in Energie- und Gebäudemanagementsysteme möglich
- Kompaktes Design, einfache Installation, Type-2-Standard für den europäischen Markt
- Kostenlose myWallbox-App für iOS und Android mit Echtzeit-Monitoring
Einschränkungen
- Wallbox als Hardware-Hersteller — kein vollständiges CPO-Backend für Flottenbetreiber (dafür: Wirelane, Webfleet)
- Einige Nutzer berichten über Software-Bugs in der App
- Kundenservice-Qualität variiert je nach Region
Passt gut zu
So steigst du ein
Schritt 1: Kaufe die Pulsar Plus Wallbox (Typ 2, 7,4 oder 22 kW) über wallbox.com oder einen zertifizierten Elektrohändler. Lass die Installation von einem qualifizierten Elektriker durchführen — Pflicht für den Anschluss an das Hausnetz. Melde die Anlage ggf. beim Netzbetreiber an (ab 11 kW erforderlich).
Schritt 2: Richte die myWallbox-App ein und verbinde die Wallbox per WLAN. Aktiviere das Eco-Smart-Laden, das die Ladegeschwindigkeit automatisch an den Solarüberschuss deiner PV-Anlage anpasst — so lädst du mit selbst erzeugtem Strom statt aus dem Netz.
Schritt 3: Für gewerbliche Nutzung aktiviere das Kostenmanagement: Weise RFID-Karten für Mitarbeiterfahrzeuge zu, lege Ladetarife fest und exportiere monatliche Ladeberichte für die Buchhaltung oder das Finanzamt (steuerrelevant bei Firmenwagen).
Ein konkretes Beispiel
Eine Hamburger Unternehmensberatung stattet 18 Tiefgaragenstellplätze mit Wallbox Pulsar Plus Wallboxen aus. Das integrierte Lastmanagement begrenzt die Gesamtlast auf 44 kW, verteilt dynamisch auf die aktiven Ladevorgänge — keine Netzanschlusserweiterung nötig. Mitarbeiter laden mit ihrer persönlichen RFID-Karte, der Stromverbrauch wird automatisch auf Kostenstellen verteilt. Die Steuerberaterin erhält monatlich einen Export für die geldwerte-Vorteil-Berechnung.
Gut kombiniert mit
- Siemens SICHARGE — Für größere Installationen und Schnelladebedarf ergänzend zu Wallbox-Hardware einsetzen
- Wirelane — WirelaneOS als CPO-Backend für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur mit Wallbox-Hardware
- Webfleet — Ladestatus und Verbrauchsdaten der Firmenfahrzeuge mit Flottenmanagement in Webfleet verbinden
Empfohlen in 1 Use Cases
Energie & Utilities
- EV-Ladeinfrastruktur-Optimierung Persönlicher Zugang
Redaktionell bewertet · Letzte Aktualisierung: April 2026 · Preise und Funktionen können sich ändern.