Sensoneo
Sensoneo
IoT-Sensoren zur drahtlosen Überwachung von Abfallbehälter-Füllständen mittels Ultraschall und LoRaWAN. Sensoneo misst Behälterstände in Echtzeit, ermöglicht bedarfsbasierte Leerungen und integriert sich mit Dispositionssystemen für automatisierte Tourenoptimierung.
Kosten: ca. 210–330 € pro Ultraschall-Sensor; LoRaWAN-Backend 20–80 €/Monat je nach Behälterzahl; Gesamtlösung ab 50 Sensoren typisch 15.000–40.000 € im ersten Jahr
Stärken
- Ultraschall-Sensorik mit ±3–5% Messgenauigkeit; 3–7 Jahre Batterielebensdauer
- LoRaWAN-Anbindung — lange Reichweite (bis 10 km), minimale Energieaufnahme
- Installation in unter 5 Minuten pro Behälter, kein Kabelaufwand
- Datenübertragung zu Cloud-Plattform; Integration mit Dispositionssystemen und KI-Prognose möglich
- EU-Datenspeicherung; DSGVO-konform
- Automatische Füllstands-Schwellenwert-Verwaltung und Benachrichtigungen
Einschränkungen
- LoRaWAN-Abdeckung vor Rollout prüfen — in ländlichen Gebieten oder Innenstädten kann die Netzqualität variieren
- Sensor-Drift und Umwelteinflussfaktoren (Temperatur, Verschmutzung) können Messwerte beeinflussen
- Backend-Datenverarbeitung erfordert separate KI/ML-Lösung für Füllstandsprognose
- Wartung: Sensoren müssen bei Verschmutzung regelmäßig gereinigt werden
Passt gut zu
So steigst du ein
Schritt 1: LoRaWAN-Netzabdeckung prüfen. Auf der Website von Zenner oder mit der Sensoneo-Vertriebsabteilung klären, ob LoRaWAN-Gateways in deinen Einsatzgebieten vorhanden sind. Falls nicht: Gateway installieren oder Sensoneo-Netzwerk beteiligen.
Schritt 2: Behälterauswahl — mit welchen Behältern starten? Sinnvoll ist ein Pilot mit 10–20 Containern in einem repräsentativen Sammelgebiet. Sensoren kaufen, per Kabelverbinder auf den Behälter-Innenseite montieren (oben, zur Öffnung zeigend) und LoRaWAN-Verbindung testen.
Schritt 3: Backend konfigurieren — Füllstands-Schwellenwerte pro Behälter festlegen (z.B. “Leerung ab 80% Füllstand”). Sensoneo Cloud abonnieren und mit deinem Dispositionssystem verbinden. Daten fließen täglich ein.
Ein konkretes Beispiel
Ein kommunaler Entsorger in der Nähe Hannovers betreibt 280 Biotonnen-Behälter und zwei Sammeltouren täglich. Mit manueller Kalenderplanung: 15 % der Leerungen bei Behältern unter 60 % Füllstand (Leerfahrten), 8 % Überfüllungen im Sommer. Nach Sensorinstallation: Leerfahrten sinken auf 4 %, Überfüllungen auf 1 %. ROI ist nach sechs Monaten erreicht — die eingesparten Leerfahrten (ca. 40 Fahrten/Monat × 25 km × 1,50 € Kraftstoff) addieren sich schnell.
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